Antideutsche Teilungspläne
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Unter Antideutschen Teilungsplänen versteht man die Bestrebungen, den deutschen Nationalstaat zu teilen oder gar als Staat völlig auszulöschen. Bereits Napoleon hatte dies versucht, indem er das Heilige Römische Reich Deutscher Nation zerstörte und den Rheinbund schuf. Nach der Reichsgründung 1871 kamen die ersten Teilungspläne für das Deutsche Reich während dem Ersten Weltkrieg auf, in der US-amerikanischen Zeitschrift "Life" wurde während die USA offiziell noch neutral waren, eine Karte abgedruckt, auf der Deutschland und Österreich zwischen ihren Nachbarstaaten Frankreich, Ungarn, Polen, Rußland sowie Belgien aufgelöst werden sollte, wobei Frankreich den größten Teil bekommen hätte und bis nach Wien gereicht hätte. [1] Nach dem Krieg kamen weitere Teilungspläne auf, die dann schließlich zu den gegenwärtigen Gebietsverlusten des besiegten Reiches führten.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Teilung 1919
[bearbeiten] Teilung 1945
Bereits während dem Zweiten Weltkrieg kamen neue Pläne zur staatlichen Auslöschung Deutschland auf, so wie z. B. der berüchtigte Morgenthau-Plan, der vorsah, Deutschland in mehrere Kleinstaaten zu zerlegen und das Reich zu einem reinen Agrarstaat zu machen. Ein weiterer Plan kam von dem US-amerikanischen Publizisten Kaufman, der sogenannte Kaufman-Plan. Nach Bekanntwerden wurde in den USA jedoch propagiert, daß es sich lediglich um eine Einzelansicht handele.
Churchills Plan auf der Konferenz von Teheran 1943 |
Morgenthau-Plan zur Teilung Deutschlands aus dem Jahr 1944 |
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Durchgeführte Teilungen Deutschlands 1945 in Ost-, West- und Mitteldeutschland (Deutsch-Österreich mit Anschlußverbot) |
[bearbeiten] Siehe auch
[bearbeiten] Verweise
[bearbeiten] Einzelnachweise
- ^ Deutscher National-Atlas, S. 172
