Stettin

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Stettin

Wappen von Stettin
Staat: Deutsches Reich
Gau: Pommern
Landkreis: Kreisfreie Stadt
Provinz: Pommern
Einwohner (1939): 268.421
Bevölkerungsdichte: 891 Ew. p. km²
Fläche: 301 km²
Höhe: 1 m ü. NN
Koordinaten: 53° 26′ N, 14° 32′ O
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Stettin befindet sich seit 1945 unter Fremdherrschaft. Das Gebiet ist von Polen vorübergehend besetzt, die einheimische Bevölkerung wurde vertrieben oder ermordet und deren Eigentum gestohlen.

Stettin ist eine deutsche Großstadt in Pommern, seit 1945 vorübergehend unter polnischer Verwaltung und gegenwärtig – obwohl westlich der Oder bzw. des Dammscher Sees gelegen − nicht Teil der Bundesrepublik. Die Stadt ist zur Zeit Verwaltungszentrum der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Stettins Gründungsjahr läßt sich nicht genau angeben, da der Ort aus einer wendischen Niederlassung im 12. Jahrhundert hervorgegangen ist. Zuerst genannt wird es unter dem Namen Stetin unter den sächsischen Kaisern, 1121 eroberten es die Polen, 1124 bis 1128 predigte Bischof Otto von Bamberg das Christentum, bald darauf begann die Einwanderung der Deutschen und 1243 wurde Stettin von Herzog Barnim I. zur deutschen Stadt erhoben und mit Magdeburgischem Recht und reichem Landbesitz bewidmet. Der Handel Stettins entwickelte sich schon im Mittelalter, wo es Mitglied der Hanse wurde.

Nach dem Aussterben der pommerschen Herzöge (1637), die Stettin zu ihrer Residenz gemacht hatten, fiel Stettin durch die Wirren des Dreißigjährigen Kriegs an Schweden, statt vertragsmäßig an Brandenburg. Der Große Kurfürst eroberte es 1677, mußte es aber 1680 wieder aufgeben. Erst 1720 wurde es im Frieden von Stockholm an Preußen abgetreten. Vom 29. Oktober 1806 bis zum 5. Dezember 1813 war es von den Franzosen besetzt. Stettin war dann Hauptstadt der preußischen Provinz Pommern und des gleichnamigen Regierungsbezirks, Stadtkreis, bis 1873 Festung, an der hier mehrfach geteilten Oder. Stettin besteht aus der eigentlichen Stadt am linken Flußufer mit ausgedehnten neuen Stadtteilen und Vorstädten sowie aus der Lastide am rechten Ufer. Durch Eingemeindung von Vororten wie Grabow, Bredow, Nemitz hatte die Stadt bedeutend an Umfang zugenommen.

Einwohner

Am Hafen, 1907

Die Zahl der Einwohner belief sich 1905 mit der Garnison (Grenadierregiment Nr. 2 und Infanterieregiment Nr. 148, Feldartillerieregiment Nr. 38 und Pionierbatallion Nr. 2) auf 224.119 Personen, darunter 209.152 Evangelische Christen, 8.635 Katholiken und 3.010 Juden.

Unter polnischer Annexion

1945 wurde es von der sowjetischen Besatzungsmacht, unter Bruch bestehender alliierter Vereinbarungen, an Polen übergeben.

Personen

Siehe auch

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Verweise

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