Der Fuchs von Glenarvon

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Der Fuchs von Glenarvon
Der Fuchs von Glenarvon.jpg
Filmdaten
Deutscher Titel: Der Fuchs von Glenarvon
Produktionsland: Deutsches Reich
Erscheinungsjahr: 1940
Stab
Regie: Max Wilhelm Kimmich
Drehbuch: Hans Bertram, Wolf Neumeister; nach dem gleichnamigen Roman von: Nicola Rohn
Produktion: Tobis-Filmkunst
Musik: Otto Konradt
Kamera: Fritz Arno Wagner
Schnitt: Willi Zeyn
Besetzung
Darsteller Rollen
Ferdinand Marian Philipp Grandison, Friedensrichter
Olga Tschechowa Gloria
Joachim Pfaff Patrick
Karl Ludwig Diehl Baron John Ennis of Loweland
Traudl Stark Kit, Ennis Tochter
Albert Florath Baron O`Connor, Ennis Onkel
Lucie Höflich Baronin Margit
Else von Möllendorff Mary-Ann
Richard Häussler Major McKenney, englischer Offizier
Ellen Bang Lady McKenney
Elisabeth Flickenschildt Birgit Erskynne
Curt Lucas Beverly, Bankier
Paul Otto Oberst Stewart, englischer Offizier
Werner Hinz Sir Tetbury, Chef der Sonderbrigade
Hans Mierendorff O`Morrow, irischer Patriot
Hermann Braun Desmond O' Morrow
Hans Richter Robin Cavandish
Horst Birr Rory
Peter Elsholtz Tim Malory
Bruno Hübner Mildon
Friedrich Kayssler O`Riorden, Führer der Bändermänner
Karl Dannemann Pat Moore
Aribert Mog Thomas Dealy, Bändermann
Bernhard Goetzke Duff O`Mally, Leuchtturmwächter
Karl Hannemann Thripp, Strandvogt
Hilde Körber Maureen, irische Kinderfrau bei Ennis
Gustav Püttjer
Hans Waschatko

Der Fuchs von Glenarvon ist ein Abenteuerfilm der sich um den irischen Freiheitskampf dreht.. Die Dreharbeiten waren im Zeitraum vom Dezember 1939 bis Februar 1940. Die Uraufführung fand am 24. April 1940 im Ufa-Palast am Zoo in Berlin statt.

Prädikat

  • künstlerisch wertvoll

Handlung

Quelle
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Seit acht Jahrhunderten stehen schon die Iren im Freiheitskampf gegen England, das ihnen mit grausamer Gewalt das Recht auf einen eigenen Staat streitig macht. Dieser Kampf gegen einen übermächtigen rücksichtslosen Feind ist ein zäher, im Dunkeln geführter Kleinkrieg. Zu geheimen Bünden haben sich die Kämpfer um Irlands Unabhängigkeit zusammengeschlossen. Überall sind die „Bändermänner“ an der Arbeit. Die englische Regierung kann nur mit Mühe das empörte Volk niederhalten. In dem Friedensrichter von Glenarvon hat sie einen skrupellosen Helfer. Dieser Mr. Grandison ist Engländer, aber durch die Heirat mit einer irischen Patriotin konnte er sich das Vertrauen der „Bändermänner“ erschleichen. Selbst die eigene Frau – Gloria – ahnt nichts von seinem verbrecherischen Doppelspiel. In dieser Not gewinnen die bedrängten Freiheitskämpfer in Ennis of Loweland einen neuen Bundesgenossen. Nach 7 jähriger Abwesenheit ist dieser Adlige in die Heimat zurückgekehrt. Bei einer nächtlichen geheimen Totenfeier für zwei von den Engländern ermordete „Bändermänner“ begegnete er Gloria, der Frau des Friedensrichters, ohne sie zu kennen. Bald darauf sieht er sie auf einem Fest bei seinen Verwandten wieder, aber sie behandelt ihn wie einen Unbekannten: ihre Tätigkeit für ihr Volk muß verborgen bleiben. Vergewaltigungen und Verbrechen hören nicht auf. Der Strandvogt beschuldigt die „Bändermänner“, in einer stürmischen Nacht das Licht im Leuchtturm gelöscht und so den Untergang des Schiffes verursacht zu haben, das Tetburry, den neuen Bevollmächtigen der englischen Regierung, nach Irland bringen sollte, einen wegen seiner Grausamkeit berüchtigten Offizier. Dieser infamen Beschuldigung tritt Ennis offen entgegen. Er weiß, dass ein neuer Schlag gegen die Iren geplant ist, und bittet Gloria zu einer Aussprache in seine Jagdhütte, da die „Bändermänner“ sofort gewarnt werden müssen. Zur gleichen Stunde wird der Strandvogt im Wald erschossen aufgefunden. Ennis wird unter Mordverdacht verhaftet, doch Gloria beweist seine Unschuld, indem sie ihren Mann die Begegnung in der Waldhütte eingesteht. Grandison sinnt jetzt nur noch auf Rache. Da trifft der gefürchtete Tetberry, den man irrtümlich auf dem gestrandeten Schiff vermutet hatte, in Irland ein. Grandisson verrät ihm, dass geheime Versammlungen der „Bändermänner“ in der alten Dorfkirche stattfinden. Die Engländer überfallen die Kirche während des Gottesdienstes. Jetzt endlich erfährt Gloria von dem Treiben ihres Mannes und verläßt ihn. Gleichzeitig gelingt es Grandison, die Iren gegen Ennis aufzuwiegeln, der sich dem Ferngericht des Bundes stellt. An diesem geheimen Gericht nimmt auch Grandison, dem die „Bändermänner“ noch immer vertrauen, als Zeuge gegen Ennis teil. Ennis wird des Hochverrats an Irland beschuldigt. Aber er weiß sich zu verteidigen. Er kann den „Bändermännern“ nachweisen, dass ihr Friedensrichter ein bedenkenloser Schurke ist. Grandison hat das Schiff in jener stürmischen Nacht zum scheitern gebracht, um die Versicherungssumme einzustreichen; Grandisson hat den Strandvogt ermordet, weil er als Mitwisser gefährlich wurde. Alle Verbrechen, für die die „Bändermänner“ schuldlos büßen sollten, hatte Grandisson begangen. Das Ferngericht, dem sich auch Grandisson durch seine Teilnahme an diesem geheimen Verfahren unterworfen hatte, verurteilt ihm zum Tode durch Erhängen. Da nähern sich die Truppen Tetburrys. Grandisson hatte ihnen Ort und Zeit der Tagung verraten. Wieder ist es Gloria, die die Freiheitskämpfer vor der drohenden Gefahr warnt. In dunkler Nacht locken die „Bändermänner“ die Engländer in das weite weglose Moor, während sie sich selbst auf geheimen Pfaden retten. Mit allen Patrioten Irlands gehen auch Gloria und Ennis einer neuen glücklichen Freiheit entgegen.