Habeck, Robert

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dr. phil. Robert Habeck, der als bekennender Germanophob die „Vaterlandsliebe zum Kotzen“ findet und mit „Deutschland nichts anzufangen weiß“.[1]

Robert Habeck (Lebensrune.png 2. September 1969 in Lübeck) ist ein deutscher Schriftsteller und Politiker; Ko-Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen; Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Schleswig-Holstein.

Werdegang

Robert Habeck ist der Sohn von Hermann und Hildegard Habeck, die eine Apotheke führten. Er wuchs in Heikendorf in Schleswig-Holstein auf. Nach dem Abitur 1989 an der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf und dem Zivildienst studierte er Germanistik, Philosophie und Philologie in Freiburg, Roskilde (Dänemark) und Hamburg. Nach seinem Magisterabschluß 1996 promovierte er vier Jahre später in Hamburg über die „Natur der Literatur“ (Dr. phil.).

Wirken

Mit seiner Frau Andrea Paluch, die er während seines Studiums kennengelernt hatte, einigte er sich schon früh auf ein ungewöhnliches Lebensmodell. Habeck entschied sich gegen aussichtsreiche Beschäftigung in der Verlagsbranche[2] und nach der Promotion auch gegen eine Karriere an der Universität. Bewusst bekam das Paar früh Kinder, teilte sich die Hausarbeit und arbeitete als freies Autorenduo und Übersetzer (u. a. William Butler Yeats und Paul Auster).

Nach dem Umzug 2001 nach Flensburg begann Habeck, sich im Kreisverband Schleswig-Flensburg von Bündnis 90/Die Grünen zu engagieren. Von 2002 bis 2004 war er Kreisvorstandssprecher, im Juni 2008 wurde er Fraktionsvorsitzender im Kreistag Schleswig-Flensburg. 2004 stieg Habeck zum Landesvorsitzenden der Grünen auf (Wiederwahl 2005 und 2007). 2005 führte er den Landtagswahlkampf und die anschließenden Koalitionsverhandlungen mit der SPD und dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW). Nach dem Scheitern der angestrebten „Dänen-Ampel“ bildete sich eine Große Koalition unter Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU). 2006 kandidierte er für einen Platz im Bundesvorstand seiner Partei, unterlag aber Malte Spitz.

Im März 2008 sorgte Habeck für Schlagzeilen, als er es ablehnte, Nachfolger von Reinhard Bütikofer im Bundesvorsitz der Grünen zu werden. Habeck begründete seine Entscheidung damit, in Berlin keine Machtbasis zu haben und ein solches Amt nicht mit seinem Familienleben vereinbaren zu können.

Mit einer Doppelspitze – der Landesparteitag im August 2009 nominierte Monika Heinold und Habeck auf den ersten beiden Landeslistenplätzen – zogen die Grünen in die vorgezogene Landtagswahl am 27. September 2009, die durch den Bruch der schwarz-roten Koalitionsregierung unter Peter Harry Carstensen im Juli 2009 notwendig geworden war. Nach der Wahl konnte die CDU (31,5 %) mit ihrem Wunschpartner FDP (14,9 %) eine Koalition bilden. Die Grünen erreichten 12,4 %, Habeck zog erstmals in den Landtag ein und übernahm den Fraktionsvorsitz. Sein Amt als Landesvorsitzender der Grünen legte er im November 2009 nieder.

2010 machte Habeck mit einem politischen Buch über „Patriotismus“ auf sich aufmerksam, „ein linkes Plädoyer“, in dem er nachzuweisen versuchte, daß Begriffe wie „Heimat“ und „Leistung“ längst von der CDU auf die Grünen übergegangen seien, was Medien ihm als ein Liebäugeln mit schwarz-grünen Optionen auslegten.

Nachdem am 30. August 2010 das Landesverfassungsgericht Schleswig-Holsteins einer Klage der Grünen gegen das Landeswahlrecht stattgegeben hatte, wurden vorgezogene Neuwahlen notwendig, die für den 6. Mai 2012 anberaumt wurden. Habeck avancierte – erstmals in der Geschichte der schleswig-holsteinischen Grünen – offiziell zum alleinigen Spitzenkandidaten.

Parteiintern sorgte Habeck immer wieder für Wirbel. So rügte er den Bundestagswahlkampf seiner Partei 2013, die zu oft den „moralischen Zeigefinger“ hebe, als „vollkommen missraten“ und forderte einen personellen Neuanfang.

Anders als 2008, als er ein Spitzenamt bei den Bundes-Grünen noch abgelehnt hatte, kündigte Habeck im Mai 2015 seine Kandidatur für einen der beiden Spitzenposten der Grünen bei der Bundestagswahl 2017 an. Bei der Urwahl im Januar 2017 unterlag Habeck, der sich weder durch eine Bundestags- noch eine Landtagskandidatur abgesichert hatte, knapp mit 35,74 % der Stimmen gegen den Ko-Parteivorsitzenden Cem Özdemir (35,96 %). Das Hamburger Abendblatt (19. Januar 2017) sah ihn daraufhin als „Überraschungsverlierer“, dem nur 75 Stimmen zum Sieg gefehlt hätten.

Die Landtagswahl am 7. Mai 2017 gewann die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Daniel Günther mit 32 % der Stimmen, während die regierende SPD von Ministerpräsident Torsten Albig auf 27,2 % fiel. Die Grünen errangen 12,9 % und erneut zehn Sitze, die FDP legte auf 11,5 % zu, die erstmals angetretene Alternative für Deutschland (AfD) schaffte mit 5,9 % den Einzug ins Parlament und der SSW kam auf 3,3 % (3 Mandate).

CDU, Grüne und FDP verabredeten daraufhin die zweite Jamaika-Koalition (nach dem Saarland Herbst 2009 – Januar 2012) in der Geschichte der Bundesrepublik. Nachdem im Juni der Koalitionsvertrag unterzeichnet worden war, wählte der Landtag am 28. Juni Daniel Günther zum neuen Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins. Danach wurde sein Kabinett, in dem die CDU drei, Grüne und FDP je zwei Ministerposten besetzten, vereidigt. Habeck blieb stellv. Ministerpräsident und Umweltminister, allerdings bekam sein Ressort einen neuen Zuschnitt und zeichnete für die Bereiche Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung verantwortlich.

Auf einem Bundesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen in Hannover (27. Januar 2018) wurde die Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock zur neuen Ko-Parteivorsitzenden gewählt. Sie setzte sich mit rund 64 % der Stimmen gegen ihre Konkurrentin Anja Piel durch, die dem linken Parteiflügel zugerechnet wird. Der Kieler Umweltminister Robert Habeck kam (ohne Gegenkandidat) auf 81 % der Stimmen. Habeck konnte nach einem Parteitagsbeschluß für eine Übergangszeit von acht Monaten sein Ministeramt neben der Parteiführung behalten. Die bisherigen Parteivorsitzenden Cem Özdemir und Simone Peter waren nicht mehr angetreten.

Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung gab am 2. Februar 2018 bekannt, daß Finanzministerin Monika Heinold von den Grünen stellvertretende Ministerpräsidentin werden soll. Sie tritt damit die Nachfolge von Robert Habeck an, der zum neuen Bundesvorsitzenden der Grünen gewählt worden war.

Der Parteirat der schleswig-holsteinischen Grünen stimmt einstimmig am 3. März 2018 für den bisherigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Jan Philipp Albrecht, als neuen Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung. Er soll im September 2018 die Nachfolge von Robert Habeck antreten, der dann ganz in die Bundespolitik wechselt.

Familie

Robert Habeck ist seit 1996 mit Andrea Paluch verheiratet. Das Paar hat vier Söhne (Jakob, Anton, Konrad, Oskar), darunter Zwillinge. Er lebt mit seiner Familie in Flensburg.

Zitate

  • „Es gibt kein Volk und deswegen auch kein Verrat am Volk, sondern das ist ein böser Satz, um Menschen auszugrenzen und stigmatisieren.“[3][4] — Informr, April 2018[5]
  • Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wußte mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“[6]

Filmbeiträge

Habeck: „Es gibt kein [deutsches] Volk.“
AfD empört über Äußerung von Grünen-Chef – „Es gibt kein Volk“

Verweise

Karikaturen

Fußnoten

  1. Der Ritt auf der grünen Welle, Der Tagesspiegel, 15. April 2019
  2. „Diese klassische Erwerbsbiographie, das fand ich ätzend“, taz, 6. Juli 2007
  3. Vgl. Schon gewusst? – „Es gibt kein (deutsches..) Volk“ ;-)
  4. Jürgen Fritz: Neuer Obergrüner: Es gibt kein Volk, ergo auch keinen Volksverrat, Epoch Times, 6. Mai 2018
  5. Informr führte im April 2018 ein Interview mit dem neuen Obergrünen. Iformr gehört zu ARD und ZDF. Mit diesem neuen Format möchten diese Sendeanstalten speziell über Facebook die Zielgruppe der 19- bis 29-Jährigen für sich gewinnen.
  6. Mit Deutschland weiß er nichts anzufangen, Junge Freiheit, 6. Juni 2018