Hild, Peter

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Von links: Peter Hild, Bruno Kahl, Heinz Günther Guderian und Horst Naumann, Sommer 1997 in der Döberitzer Heide

Peter Hild (Lebensrune.png 1971) ist ein deutscher Historiker, Politikwissenschaftler, Archäologe, Dokumentarfilmer, militärgeschichtlicher Fachberater und Busfahrer. Er gehört der AfD in Brandenburg an.

Wirken

Hild war persönlicher Referent des Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann sowie Büroleiter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter zweier weiterer Bundestagsabgeordneter und DDR-Bürgerrechtler. Er war u. a. bis 2008 auch Wissenschaftlicher Leiter der Gedächtnisstätte Borna. Er arbeitete mit der russischen Generalstaatsanwaltschaft und dem „Institut für Archivauswertung“ zur Rehabilitierung von zu Unrecht verurteilten deutschen Kriegsgefangenen und jüdischen Internierten von GUpVI und GULag der stalinistischen Willkürjustiz.

Zu seinen weiteren Tätigkeiten zählen Funktionsträger und Jugendgruppenleiter beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Vorsitzender des Ausschusses „Kriegsgräber“, Geschäftsführer und stellvertretender Sektionsleiter der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger – Traditionsgemeinschaft des Eisernen Kreuzes (OdR-TEK) sowie Richter in der Jugendstrafkammer des Landgerichts Potsdam und Redner bei der PEGIDA in Dresden.

Iskatel Deutschland

Hild ist Leiter der Kriegsvermißtensuchorganisation ISKATEL. „Iskatel Deutschland“ ist seit 1993 eine Außenstelle der russischen Iskatel, die seit 1991 besteht. Sie hat sich zur Aufgabe gesetzt, nicht bestattete Soldaten des Zweiten Weltkrieges zu bergen, Vermißtenschicksale zu klären und die Versöhnung zwischen Deutschland und Rußland zu festigen.

Meinem Freund und Trauzeugen zum 100. Geburtstag

Siegfried Brosow wurde am 10.12.1918 in Ostpreußen (Osranken, Kreis Johannisburg) als Sohn und Enkel von Lehrern und Schmieden geboren. Seine Großmutter väterlicherseits stammt von hugenottischen Kolonisten ab, die in den 1730er Jahren ihren Kindern deutsche Vornamen gaben. Sein Großvater mütterlicherseits Samuel Sokolowski (1846-1903) war entfernt verwandt mit dem sowjetischen Marschall Wassili D. Sokolowski (1897-1968), dem obersten Chef der sowjetischen Militäradministration und Streitkräfte in (Ost- und Mittel-)Deutschland 1946-49. 1937 tritt Brosow als NPEA-Absolvent der Verfügungstruppe bei und wird als Pionier ausgebildet. 1940 wird er Offizier im Pionier-Bataillon 2 „Das Reich“ und kämpft im Westfeldzug gegen Frankreich und im Ostfeldzug gegen Stalins Rote Armee. Neben beiden Stufen des Eisernen Kreuzes, der Silbernen Nahkampfspange, dem Verwundetenabzeichen in Gold und dem Deutschen Kreuz in Gold wurde ihm am 13.11.1943 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wegen seines Einsatzes als Chef der 1. Kompanie bei Poltawa verliehen. Zu Kriegsende ist er Obersturmbannführer (Oberstleutnant der Waffen-SS) und Lehrgruppenleiter an der SS-Pionierschule Hradischko (Böhmen). Über 10 einhalb Jahre war er als Gefangener Arbeitssklave unter Stalin, Malenkow und Chruschtschow. Am 9.10.1955 kehrte er nach Deutschland zurück. Doch seine Heimat Ostpreußen sah er nie wieder. Siegfried Brosow wurde Handelsschullehrer und Studiendirektor, er fand in Oberfranken seine neue Heimat. Sein ehemaliger Adjutant Ostuf. Friedrich Peters Partei FPÖ (1958-78 war er Parteivorsitzender) duldete die Regierung des jüdischen Parteichefs der SPÖ Bruno Kreisky (1911-90) in Österreich. Wegen zunehmender Diffamierung des deutschen Soldaten wurde Siegfried Brosow erst Mitte der 1990er Jahre Mitglied in der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger (OdR), die er in seinen letzten beiden Lebensjahren als 1. stellvertretender Vorsitzender repräsentierte. Seine glücklichste Ehe schloß er am 9.12.2005 mit einer herzensguten Vogtländerin. Bis zu seinem Tod am 18.11.2008 in Oberkotzau verbrachte er mit ihr viele Reisen um die Welt. Der Kettenraucher starb den Tod eines Siegers. Er ging gesund zu Bett und wachte nicht mehr auf. Meines Sohnes „Onkel Fried“ war einer der großartigsten Menschen, denen ich begegnen durfte. Am Altar der kronprinzlich preußischen Kirche des Krongutes in Potsdam-Bornstedt und am Grab Friedrichs des Großen vor Schloß Sanssouci trug er sein Ritterkreuz als äußeres Zeichen seiner Tapferkeit und Vorbildhaftigkeit. — Peter Hild am 10. Dezember 2018 auf Facebook

Zitate

  • „Er war Hauptmann und Jagdflieger wie sein berühmter, tödlich verunglückter, älterer Bruder Brillantenträger Oberst Werner Mölders. Er erzählte mir viel von seinem Bruder, der auch ihm zeitlebens Vorbild war – nicht nur in persönlicher Anständigkeit und militärischer Tapferkeit, sondern auch in Sachen heute vielgepriesener Zivilcourage. Seinem persönlichen Einsatz verdanken zahlreiche Juden nicht nur in Brandenburg an der Havel ihr Leben und ihre Unversehrtheit bis Kriegsende. Schande über den Politruk-Minister und aSozialdemokraten Struck, der ihn aus der Tradition der Bundeswehr strich! Früher als sein berühmter Bruder wurde Victor Mölders Ritter des Eisernen Kreuzes. 1940 wurde er über England abgeschossen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg wurde Victor Mölders erfolgreicher Architekt im Rheinland und in Westfalen. Stellvertretend für seinen toten Bruder nahm er an der Einweihung des Kriegsschiffes der Bundeswehr und des Luftwaffen-Geschwaders in Neuburg an der Donau sowohl an der Einweihung der Heeres-Kaserne in Visselhövede teil, die alle drei den Ehrennamen ‚Mölders‘ trugen. Das liebgewonnene Porträt seines Bruders, welches zeitlebens auf dem Nachttisch der Schwester stand, steht heute über meinem Schreibtisch. Ich werde Victor Mölders, seiner sympathischen Frau Edith, seinen Geschwistern und Eltern immer ein würdiges Erinnern bewahren!“ — Peter Hild über Victor Mölders anläßlich seines 104. Geburtstages am 27. September 2018

Auszeichnungen (Auszug)

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