Volkstrauertag

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Heldengedenktag 1943: Der Heldengedenktag der Nation. In heroischer und stolzer Trauer beging am Sonntag das deutsche Volk das Gedenken seiner gefallenen Helden. Der Staatsakt in Berlin erhielt seine hohe Weihe durch die Gegenwart des Führers. Im Zeughaus, der Ruhmesstätte preußisch-deutscher Geschichte neigte sich der Führer und mit ihm das ganze deutsche Volk in Ehrfurcht vor den unsterblichen Helden des Krieges. Nach der Ansprache begab sich der Führer ins Ehrenmal und legte hier einen Kranz für die Gefallenen nieder. Dann begrüßte er vor dem Ehrenmal Verwundete des ersten Weltkrieges und dieses Krieges. Darauf erfolgte der Vorbeimarsch eines Ehrenbataillons, das aus je einer Kompanie des Heeres, der Kriegsmarine, der Luftwaffe und der Waffen-SS zusammengesetzt war und das unter dem Kommando des Ritterkreuzträgers Oberstleutnant Gehrke stand. UBz.: den Führer während seiner Ansprache im Zeughaus.

Der Volkstrauertag (bis 1945 Heldengedenktag; von 1939 bis 1945 zudem auch Tag der Wehrfreiheit) ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den „Stillen Tagen“. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem Ersten Advent begangen und erinnert an die Gefallenen, Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

Erläuterung

Treue um Treue, Heldengedenktag 1939
Heldengedenktag, 15. März 1942

Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. 1926 wurde entschieden, den Volkstrauertag regelmäßig am Sonntag Reminiscere (fünfter Sonntag vor Ostern) zu begehen, wobei er schon damals öfter als „Heldengedächtnisfeier“ betitelt wurde.

Drittes Reich

Die Nationalsozialisten übernahmen diesen Gedenktag und legten ihn als staatlichen Feiertag fest, benannten ihn aber im Gesetz über die Feiertage vom 27. Februar 1934 in Heldengedenktag um.

  • 17. März 1935
  • 8. März 1936
  • 21. Februar 1937
  • 13. März 1938
  • 12. März 1939
  • 10. März 1940
  • 16. März 1941
  • 15. März 1942
  • 21. März 1943
  • 12. März 1944
  • 11. März 1945

Mit Führererlaß vom 1. März 1939 wurde der Heldengedenktag auch als Tag der Wehrfreiheit am 16. März (dem Tag der Wehrmacht) oder – sollte dieses Datum auf einen Wochentag fallen – am vorhergehenden Sonntag begangen.

Nachkriegszeit

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Gedenktag als Volkstrauertag weiterhin feierlich begangen.

  • 17. März 1946
  • 2. März 1947
  • 22. Februar 1948
  • 13. März 1949
  • 5. März 1950
  • 18. Februar 1951

In Abgrenzung zur Tradition des Heldengedenktages wurde 1952 beschlossen, den Volkstrauertag an das Ende des Kirchenjahres zu verlegen.

Bezug zur Germanischen Mythologie

Der gefallenen Kämpfer und Krieger zu gedenken, hatte bereits bei den alten Germanen, wie bei vielen anderen Völkern auch, stets eine besondere Stellung. So wurde traditionell im November allerorts in unserer Heimat das Einheriar-Fest (Einheriar sind die Krieger, die im Kampfe fielen und von den Walküren nach Asgard in die Halle Wodans (bzw. nordger. Odin) gebracht wurden) zelebriert.

Das Einheriar-Fest fand seine Fortsetzung in den Rauhnächten, welche um die Weihnachtszeit stattfinden. In jener Winterzeit, so überlieferten es unsere Vorfahren, ritten die gefallenen Krieger und Helden gemeinsam mit Wodan als „Wildes Heer“ durch die Lüfte und sorgten auf diese Weise oftmals für allerhand Getöse. Unsere Ahnen gedachten stets der gefallenen Krieger, ehrten diese und waren bemüht, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Heutige Bedeutung

Gerade vor den schier unvorstellbar hohen Opferzahlen, welche der Zweite Dreißigjährige Krieg über Deutschland brachte, hat dieser Gedenktag weiterhin einen hohen nationalen Stellenwert, wobei dieser insbesondere von der BRD-Verwaltung regelmäßig verharmlost wird. Die bundesdeutschen Organe inszenieren zum sogenannten Volkstrauertag alljährlich vielerorts politisch korrekte Veranstaltungen im Sinne einer pervertierten Erinnerungskultur.

Trotz staatlicher Maßnahmen, Überwachung und Strafverhärtung lassen es sich an diesem Gedenktag zahlreiche nationalgesinnte Deutsche nicht nehmen, die Gräber und Ehrenmale der in den beiden gegen Deutschland entfesselten Weltkriegen gefallenen Söhne unseres Volkes aufzusuchen und ihrer ehrend und würdig zu gedenken.

Totensonntag

Der Totensonntag, der zuweilen mit dem Volkstrauertag verwechselt wird, findet am letzten Sonntag vor dem 1. Advent statt. Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, bestimmte durch Kabinettsorder vom 24. April und Verordnung vom 25. November 1816 für die preußischen Gebiete einen Gedenktag zu Ehren der vielen Gefallenen der Befreiungskriege 1813 bis 1815.

Moderne Wahrnehmung

Heute gilt der Totensonntag vielen als allgemeines Kirchenfest der Protestanten zur Erinnerung an die Verstorbenen, ähnlich dem Allerseelen der Katholiken am 2. November.

Bildergalerie

Filmbeiträge

„Heldengedenktag“ 1937:

„Heldengedenktag“ 1941 in Duderstadt:

Siehe auch

Führeransprachen

Ansprachen von Adolf Hitler:

Literatur

  • Deutsche Heldenfeier – Zum Heldengedenktag, Evangelischer Preßverband für Deutschland (1935)
  • Hermann Liese: Dem Gedächtnis Horst Wessels, Zum 24. Februar – Verkündung des Parteiprogramms, Zum 15.März 1942 - Heldengedenktag, Zentralverlag der NSDAP, Franz Eher Nachf. (1942)
  • Gerhard Zwerenz: Heldengedenktag – Dreizehn Versuche in Prosa, eine ehrerbietige Haltung einzunehmen, A. Scherz Verlag (1964)

Fußnoten

  1. Quelle: Zahlreich verbreiterter Aufruf bei Facebook, der deutschen Gefallenen am Volkstrauertag 2016 zu gedenken.