Wilberg, Helmuth

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General der Flieger Helmuth Wilberg.jpg

Helmuth Wilberg (Lebensrune.png 1. Juni 1880 in Berlin; Todesrune.png 20. November 1941 bei Dresden) war ein deutscher General der Flieger.

Leben

Bereits im Ersten Weltkrieg diente er als Flieger und wurde nach dem Zusammenbruch 1918 in die Reichswehr übernommen. Am 1. Oktober 1934 trat er bei der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht in den Dienst der Luftwaffe ein und wurde dann als Abteilungsleiter im Reichsluftfahrtministerium (RLM) in Berlin eingesetzt. Am 1. Oktober 1935 wurde er dann zum Kommandeur der Luftkriegsschule Werder an der Havel ernannt. Am 1. April 1936 wurde er unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalleutnant zum Kommandeur der Höheren Luftwaffenschule Berlin ernannt und danach Kommandeur des Sonderstabs W im Oberkommando des Heeres für den Einsatz der Legion Condor im spanischen Bürgerkrieg. Am 31. März 1938 wurde er aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland wurde er zum Höheren Fliegerausbildungskommandeur 4 ernannt und am 1. September 1940 zum General der Flieger befördert. Er verunglückte am 20. November 1941 auf einem Dienstflug tödlich infolge Flugzeugabsturzes auf dem Weg zur Beerdigung von Ernst Udet. Mit ihm fand einer der ältesten Fliegeroffiziere der deutschen Wehrmacht den Fliegertod. Im Sinne der Nürnberger Rassegesetze galt er als Halbjude, erhielt aber 1935 in Anerkennung seiner Verdienste die Einstufung als Ehrenarier.

Auszeichnungen

Verweise

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9 Rangliste des Deutschen Reichsheeres, Mittler & Sohn Verlag, Berlin, S.111