Herrmann, Joachim

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Joachim Herrmann

Joachim Herrmann (Lebensrune.png 21. September 1956 in München) ist ein deutscher Politiker der BRD-Blockpartei CSU und steht seit dem 16. Oktober 2007 im BRD-Bundesland Bayern dem Innenministerium vor. Im März 2018 erhielt Herrmann erweiterte Zuständigkeiten für das von ihm verwaltete Ministerium, um die Umvolkung durch „Integrationradikal zu beschleunigen.[1]

Leben

Major der Reserve und Minister Joachim Herrmann beim Besuch einer Krippe 2014

Joachim Herrmann, kath., wurde am 21. September 1956 in München geboren und wuchs in Erlangen auf. Sein Vater hatte als Professor für Zivilrecht und Rechtsgeschichte einen Lehrstuhl an der Universität Erlangen-Nürnberg und war 1966-1969 auch Rektor der Universität. 1970-1987 gehörte er dem Bayerischen Senat an.

Herrmann machte 1975 am Gymnasium Fridericianum in Erlangen Abitur. Nach dem Wehrdienst in Mellrichstadt und Hammelburg studierte er von 1976 an in Erlangen und München Rechtswissenschaften. Die Staatsexamen legte er 1981 und 1984 nach dem Vorbereitungsdienst in Mittelfranken ab. Während des Studiums engagierte er sich beim Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), war 1977/1978 RCDS-Vorsitzender in Erlangen und 1979/1980 Landesvorsitzender. In die Junge Union Bayern und in die CSU trat er 1977 ein.[2]

„Joachim Herrmann, rk., wurde am 21. Sept. 1956 in München geboren und wuchs ab 1959 in Erlangen auf. Sein Vater war Professor für Zivilrecht und Rechtsgeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg und 1966-1969 auch Rektor. 1970-1987 gehörte er dem Bayerischen Senat an. Die Mutter war Studienrätin. H. machte 1975 am Gymnasium Fridericianum in Erlangen Abitur. Nach dem Wehrdienst wurde er Reserveoffizier (seit 2014 Oberstleutnant d. R.). 1976-1981 studierte er Jura in Erlangen und München, das Zweite Staatsexamen legte er 1984 ab. H. engagierte sich beim Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und war 1979/1980 Landesvorsitzender des RCDS in Bayern. In die Junge Union (JU) Bayern und die Christlich-Soziale Union (CSU) trat er 1977 ein. Berufsjahre in Verwaltung und IndustrieAuf Anregung des damaligen Staatssekretärs Edmund Stoiber (CSU) trat H. 1984 in München als Regierungsrat in die Bayerische Staatskanzlei ein und arbeitete dort im Referat für Wirtschafts- und Verkehrspolitik.“[3]

Wirken

Seine Laufbahn begann Joachim Herrmann, auf Anregung des damaligen Staatssekretärs Edmund Stoiber (CSU), im Herbst 1984 in der Bayerischen Staatskanzlei im Referat für Wirtschafts- und Verkehrspolitik.

Als Abgeordneter der CSU, ist er seit 1994 Mitglied des Bayerischen Landtags. Als Staatssekretär im „Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit“ gehörte er von Oktober 1998 bis September 1999 erstmals der Bayerischen Staatsregierung an und fungierte dann von 2003 bis Oktober 2007 als Vorsitzender der CSU-Fraktion im Landtag.

Ausländerkriminalität

CSU-Propagandaplakat

Bayerns Innenminister Herrmann fordert – wie viele pseudo-konservative BRD-Politiker, die ihre Wähler unentwegt narren – härtere Gesetze bei gewalttätigen Jugendlichen und erwog 2007, kriminelle Ausländer abzuschieben.

Wenn es rechtlich möglich ist, werden wir den türkischen Straftäter ausweisen“.

Herrmann forderte die Anhebung der Höchststrafe für solche Gewaltverbrechen, wie beim U-Bahn-Überfall in München, von 10 auf 15 Jahre.

Überfremdung

Innenminister Herrmann sprach sich im Juni 2010 für Regeln zur Einwanderung von Ausländer und für eine strengere Auslese aus. Unqualifizierte ausländische Zuwanderer würden nicht benötigt. Familiäre und humanitäre Kriterien dürften nicht länger in den Vordergrund gestellt werden. Zuwanderung nach Deutschland müsse sich „stets am Arbeitskräftebedarf“ und am Leistungswillen der Einwanderer orientieren. Einen Intelligenztest lehnt Herrmann ab.[4]

Hier hilft der IQ allein nicht weiter. Wenn wir in Deutschland zum Beispiel Pflegekräfte brauchen, nutzt mir ein hoch gebildeter Akademiker gar nichts.

Entscheidend müsse „der Bedarf an leistungswilligen Arbeitnehmern“ sein.[5]

Reaktion auf die AfD

Anfang September 2016 – nachdem die AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auf Anhieb zweitstärkste Kraft geworden war und die CDU nur noch Platz drei erreichte – forderte Herrmann, die Zahl der in die BRD eindringenden Asylforderer auf jährlich 200.000 Personen zu begrenzen, während sein Parteikollege Volker Kauder sich unverändert auf keine Obergrenze festlegen wollte.[6]

„Gegen Rechts“

Der bayerische Innenminister Herrmann forderte Repressionen gegenüber Nationalisten im Weltnetz und nutzte die angebliche Messerattacke von 2008 auf den Polizeidirektor von Passau Alois Mannichl als Hetze, um einen Vorschlag zum Verbot der NPD vorzubringen, obwohl diese Attacke mit besagtem Vorfall nichts zu tun hätte haben können.[7] (→ Gegen Rechts)

Familie

Anfang 2011 geriet der Politiker vermehrt in das Licht der Öffentlichkeit auf Grund seines Sohnes, Jakob Herrmann, der in einem veröffentlichtem Album „Wie im Film“, Massenschlägereien, frauenverächtliche und pornographische Texte zelebriert.[8][9]

Zitate

von Joachim Herrmann

  • „Ich sage klar: Es ist wichtig, daß wir alles dafür tun, daß niemand im Mittelmeer ertrinkt und ich habe vor jedem großen Respekt, der sich dafür engagiert, daß niemand ertrinkt und der Menschen aus Seenot rettet“[12]

über Joachim Herrmann

  • „Nach nur 25 Jahren können die Gegner der deutschen Vereinigung aufatmen: das Land ist wieder gespalten, in Hell- und Dunkeldeutschland. Da man, wie ein deutscher Dichter richtig gesagt hat, ‚die im Dunklen‘ nicht sieht, können wir unseren Blick unbesorgt auf die Helldeutschen richten. Helldeutschland gab es natürlich schon lange, nur ist es Dank unseres Bundespräsidenten endlich ins rechte, oh, Verzeihung, richtige, Licht gerückt worden. Um einen weiteren Dichter, etwas abgewandelt zu Wort kommen zu lassen: an Helldeutschland hängt, nach Helldeutschland drängt doch alles, ach, wir Armen. Arm dran sind wir Normalbürger wirklich, denn es ist schwierig, dem ‚Wertekonsens‘, den sich Helldeutschland statt einer Rechtsordnung gegeben hat, zu genügen. Schon kleine Abweichungen und Verstöße können drastische Konsequenzen haben. [...] Kürzlich hyperventilierte Helldeutschland, weil ein Landesminister, der noch in den seligen Zeiten von Negerpuppen, Negerküssen, Mohrenköpfen und Sarotti- Mohr aufgewachsen ist, in einem unbedachten Moment ins Sprachmuster seiner Kindheit zurückgefallen ist und von einem „wunderbaren Neger“ gesprochen hat. Eigentlich wäre der Rücktritt des ‚verdeckten Rassisten‘ fällig gewesen, wie eine Edelfeder des Sturmgeschützes der Spiegelfechterei Helldeutschlands feststellte. Leider machte der wunderbare Roberto Blanco einen Strich durch die Rechnung, indem er öffentlich kundtat, sich nicht beleidigt zu fühlen. [...] Die Helldeutschen sind wachsam. Im Eifer der Gefahrenabwehr kennen sie keine Kritiker mehr, sie kennen nur noch Hetzer. Wer darauf hinweist, daß unser Grundgesetz lediglich formuliert: ‚Politisch Verfolgte genießen Asyl‘ und nicht: ‚Wer sich als politisch Verfolgter ausgibt, genießt Asyl‘, beweist sich der helldeutschen Wertegemeinschaft als unwürdig. Wer befürchtet, daß unter den vielen, hauptsächlich männlichen Neuankömmlingen, auch, wie angekündigt, IS-Kämpfer befinden könnten, ist ein unsicherer Kantonist. Man hat nicht zu fragen und zu befürchten, sondern lediglich willkommen zu heißen.“Vera Lengsfeld[13]

Verweise

Fußnoten

  1. Staatsminister Joachim Herrmann, MdL, stmi.bayern.de
  2. Internationales Biographisches Archiv 51/2008
  3. Joachim Herrmann, Munzinger Biographie
  4. Bayerischer Rundfunk, 29. Juni 2010
  5. 3Sat, 29. Juni 2010
  6. 33-cabinet.png Abgerufen am 7. September 2016. Bei WebCite® archivieren.Kauder lehnt Obergrenze abFAZ, 7. September 2016
  7. Vgl. Bayerns Innenminister Herrmann sagte im ARD Bericht aus Berlin (2. Dezember 2012), man könne mit Verboten nicht warten, bis verfassungsfeindliche Organisationen die Macht ergriffen.
  8. Politik und „Gangsta-Rap“: Über den Sohnemann von Bayerns Innenminister (Blaue Narzisse)
  9. Wenn ein Herrmännchen den Hermann macht – Qualitätsmedien entdeckten den “Jackpot” (Altermedia 22. Januar 2011)
  10. Geäußert bei der ARD-Propagandasendung „Hart aber fair“, 31. August 2015
  11. Wann ist ein Terrorist ein Terrorist?, Der Spiegel, 19. Juli 2016 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  12. Bayerischer Innenminister lobt Flüchtlingshelfer im Mittelmeer, Junge Freiheit, 18. Juli 2018
  13. Zur Thematik „Dunkeldeutschland“ am 2. September 2015