Jesuit

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Ordensgründer Ignatius von Loyola

Jesuiten (Gesellschaft Jesu; lat. Societas Jesu; Abk. SJ) nennen sich die Mitglieder des größten katholischen Ordens. Dieser wurde 1534 von dem Basken Ignatius von Loyola (14911556) mit sechs Gefährten auf dem Montmartre in Paris gegründet und 1540 kirchlich bestätigt. Seit dem 14. Oktober 2016 ist der Venezueler Arturo Sosa Abascal (geb. 1948) der Generalobere des Ordens.

Inhaltsverzeichnis

Ziele und Eigentümlichkeiten

Hauptziel des Ordens ist die Ausbreitung und Befestigung der katholischen Lehre, die Festigung der Macht der katholischen Kirche und der des Papstes. Ignatius, zuvor Soldat in spanischen Diensten, nannte den Orden „Kompagnie (Gesellschaft) Jesu“ und fügte zu den alten Mönchsgelübden (Armut, Keuschheit, Gehorsam) als viertes das des unbedingten Gehorsams gegen den Papst hinzu. Der aufs Kirchliche geleitete militärische Geist des Ordensstifters Ignatius, der bekannte, daß er gerne aus dem Volk Jesu stammen würde, prägte seitdem den Orden und seine Organisation. Von den Päpsten mit größten Vorrechten ausgestattet, erlangte der Orden durch sorgfältige Auswahl und Ausbildung seiner Mitglieder, durch Erziehung eines jederzeit für Rom dienstbereiten Klerikerstandes, durch zielbewußte politische Wirksamkeit infolge hintergründiger und verdeckter Vorgehensweise und durch seinen Reichtum bald weltgeschichtliche Bedeutung.

Der Jesuitenorden brachte eine wesentliche Neuerung in das Ordensleben: Er verzichtete auf eine bestimmte Ordenskleidung und paßte sich dem Anzug nach dem jeweiligen zivilen Alltagsleben an, so daß Jesuiten im Gegensatz zu anderen Priestern und Ordensangehörigen gemeinhin äußerlich nicht in Erscheinung traten. Darüber hinaus erreichte er eine größere Bewegungsfreiheit, weil er ebenfalls auf das gemeinsame Chorgebet und feste Niederlassungen im Sinne der älteren Benediktiner- oder Zisterzienserklöster verzichtete. Indem Ignatius die Bindung an ein Kloster aufgab, wurde seine Einrichtung zum Vorbild vieler späterer Ordensgründungen. Den Jesuiten, die in verschiedene Klassen eingeteilt sind, ist kein weiblicher Orden angeschlossen. Mitglieder des Ordens tragen hinter ihrem Nachnamen den Namenszusatz SJ (Abkürzung für Societas Jesu). Motto des Ordens ist die lateinische Wendung: Omnia ad maiorem Dei gloriam (Alles zur größeren Ehre Gottes).

An der Spitze des Ordens steht der auf Lebenszeit gewählte Generalobere mit dem Sitz in Rom. Er ernennt die Provinzialoberen, die Oberen der Studienhäuser (Rektoren) und sonstigen Niederlassungen (Superioren).

Zahlen

Die Jesuiten sind zahlenmäßig der größte Orden der katholischen Kirche. Der Orden hatte zum 1. Januar 2011 insgesamt 17.906 Mitglieder, davon 12.737 Priester, 2.850 Scholastiker (Mitglieder zwischen dem ersten und dem endgültigen Gelübde), 1.535 Brüder und 784 Novizen, die in 125 Ländern leben und tätig sind. Noch 1965 betrug die Mitgliederzahl etwa 36.000.[1]

Geschichtliches

Während Portugal die Jesuiten freundlich aufnahm, stießen sie anfangs auf Widerstand in Spanien, ebenso in Paris und in Venedig, gleichfalls in Belgien und England. Deutschland öffnete sich den Jesuiten ungefähr seit 1556 (vorher nur Köln und Wien). In Deutschland wirkten die Jesuiten entscheidend für die Gegenreformation. Im 16. Jahrhundert entfaltete der Orden ausgedehnte Aktivitäten, weit entfernte Völkerschaften deren eigenen Glaubensvorstellungen zu entfremden und diese durch semitische zu ersetzen („Heidenmission“). Betroffen waren vor allem Indien, Japan, China, die Philippinen, der Kongo, Abessinien, Brasilien, Peru, Mexiko, Chile und Kanada. In Paraguay wurde ein Jesuitenstaat auf sozialistischer Grundlage errichtet, der von 1610 bis 1767 bestand.

Unter dem Druck der romanischen Staaten hob Papst Clemens XIV. (1769–1774) den Orden am 21. Juli 1773 für die ganze Kirche mit diesen Worten auf:

„Angehaucht von dem göttlichen Geiste, wie wir vertrauen, durch die Pflicht getrieben, die Eintracht der Kirche zurückzuführen, überzeugt, daß die Gesellschaft Jesu den Nutzen nicht mehr leisten kann, zu dem sie gestiftet worden, und von anderen Gründen der Klugheit und Regierungsweisheit bewogen, die wir in unserem Gemüte verschlossen behalten, heben wir auf und vertilgen wir die Gesellschaft Jesu, ihre Ämter, Häuser, Institute.“[2]

1814 führte Papst Pius VII. (1799–1823) den Orden wieder ein. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Jesuitenorden zum Hauptträger des immer stärker politisch ausgerichteten Katholizismus. Verschiedene Staatsführungen schrieben dem Orden feindliche Wühlarbeit zu und verboten ihn: 1759 wurden die Jesuiten aus Portugal vertrieben, Spanien verbot den Orden mehrmals, so unter Isabella II., Austreibung 1767; 1820 wies Rußland die Jesuiten aus, nach 1844 wurden alle Jesuiten aus der Schweiz verbannt und die Tätigkeit des Ordens in der Bundesverfassung von 1848 verboten. 1874 wurde das Verbot erweitert, so daß fortan allen Jesuiten jede Tätigkeit in Staat und Kirche untersagt war. Der Verfassungsartikel galt bis 1973. Frankreich hatte unter Ludwig XV. bereits Jesuiten ausgewiesen, die keinen Treueeid auf den König abgelegt hatten, 1901 kam es dort zur gänzlichen Ausweisung des Ordens.

Das Deutsche Reich erkannte in den Jesuiten die Speerspitze der reichsfeindlichen katholischen Kirche und verwies sie 1872 des Landes („Jesuitengesetz“). Aufgrund der politischen Kräfteverhältnisse erhielt der Orden im Jahr 1917 wieder die Zulassung.

Eine Veröffentlichung zum Jesuiten-Papst Franz aus dem Jahr 2017
[3]

Moderne Machtausübung – Papst Franz

Der Orden zeigte sich historisch, zumindest nach außen hin, stets in einer der Kirche und insbesondere dem Papst dienenden Haltung. Dies beruht darauf, daß sich Jesuiten nach der Weisung ihres Ordensgründers am Tag ihrer Letzten Gelübde auch verpflichten, kein Bischofsamt anzustreben. Da sie zugleich dem Papst besonderen Gehorsam „de missionibus“ geloben, d. h. sich dazu verpflichten, sich vom Papst überallhin senden zu lassen, übernahmen sie nur in seltenen Fällen einen Bischofsstuhl, wenn der Papst sie dazu berief.

Diese Ausrichtung gab die Führung des Jesuitenordens auf, als sich Jorge Mario Bergoglio nach dem Rücktritt des Papstes Benedikt XVI. im Jahr 2013 bereit erklärte, das Amt zu übernehmen und sich wählen ließ. Hieran ist erkennbar, daß der Orden die Zeit für gekommen hielt, die Geschicke der Kirche selbst in die Hand zu nehmen.

Sehr ungewöhnlich, da aus dem über die Zeiten stets reichen[4] Jesuitenorden kommend, und seit 1999 Ehrenmitglied eines internationalen, aus Wohlhabenden bestehenden Rotarierklubs (→ Geistliche als Freimaurer), wählte Bergoglio den Namen Franz, nach dem Gründer der Franziskaner Franz von Assisi (1181/1182–1226), als Papstnamen. Anspielungen auf den mittelalterlichen Mönch erweisen sich in einer Welt, deren Medien täglich Forderungen nach „sozialer Gerechtigkeit“ transportieren, als propagandistisch[5] wertvoll. Beglaubigt durch Taten ist die Anspielung auf den Namenspatron bisher durch kleine päpstliche Gesten[6] und ein Schreiben für die Öffentlichkeit.[7] Christlich-humanitaristisch – und sicher nicht die eigene Haltung zum Kircheneigentum beschreiben wollend – sollen sich nach der Vorstellung des Kirchenoberhaupts die von ihm Angesprochenen ein Gewissen machen:

„Die eigenen Güter nicht mit den Armen zu teilen bedeutet, diese zu bestehlen und ihnen das Leben zu entziehen. Die Güter, die wir besitzen, gehören nicht uns, sondern ihnen.“[8]

Am 1. Juli 2017 gab Kirchenoberhaupt Franz seinem jesuitischen Ordensbruder Luis Ladaria aus Spanien den Posten des Präfekten der Glaubenskongregation, einer über viele Jahrhunderte vor allem als Terrorinstrument wichtigen Kircheninstitution (vgl. Inquisition).

Jesuitenerziehung

Besondere Schwerpunkte der jesuitischen Arbeit liegen traditionell in der Beeinflussung der Jugend und auf dem Gebiet der Wissenschaft. Eine hervorragende Bedeutung haben sie auf dem Gebiet des Schulwesens erlangt und lange behauptet. (→ Jesuitenschulen) Die Jesuiten erziehen die Jugend zum Gehorsam und zur Anhänglichkeit an die Kirche und legten in der Vergangenheit aber auch auf weltmännische Ausbildung besonders der Adels- und Fürstensöhne hohen Wert. Im 16. bis 18. Jahrhundert waren die Jesuitenschulen (Kollegien) über ganz Europa verbreitet. In vorwiegend katholischen Ländern bestehen sie heute noch. Die kasuistische Moraltheologie im jesuitischen Erziehungssystem hat sich für die Ordensziele häufig des Gedankenvorbehalts (Reservatio mentalis) bedient. Der den Jesuiten seit langer Zeit zugeschriebene Grundsatz „Der Zweck heiligt die Mittel“ widerspiegelt in prägnanter Form christliche Moral, wie sie von Paulus vorgelebt und formuliert (Römerbrief 3, 7) wurde:

„Denn so die Wahrheit Gottes durch meine Lügen herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn noch als Sünder gerichtet werden?“[9]

Das jesuitische Ideal leitet den eigenen Nachwuchs dazu an, im Dienst des Ordens vollkommen aufzugehen. Novizen müssen alle Bande zu Familie, Heimat, Volk und zu sonstigen natürlichen Gruppenzugehörigkeiten lösen.[10] Der Novize bereits soll „ganz der Kirche gehören“, der Glaube ihm alles andere ersetzen. So durften traditionell Jesuiten nicht einmal ein festes Kirchenamt annehmen. Der Jesuit sollte bei der Erfüllung seiner Ordensaufgaben nicht nur frei sein von Rücksichten auf Ehe (traditioneller Priesterzölibat) und Familie, sondern auch von solchen amtlicher oder seelsorgerischer Art. Dieses gewährleistet, daß ein Jesuit von seinen Oberen ohne Umstände mit jedem Auftrag überallhin geschickt werden kann. Der Ordensstifter und nicht wenige seiner Ordensbrüder über die Zeiten geißelten sich selbst (Flagellantentum), um Gehorsam und Demut einzuüben.

Bekannte Studienanstalten der Jesuiten sind die Päpstliche Universität Gregoriana und das Priesterseminar Germanicum in Rom sowie das Theologenkonvikt Canisianum in Innsbruck.

„Kadavergehorsam“

Der früher vielverwendete Ausdruck „Kadavergehorsam“, eine abwertende Bezeichnung für blinden Gehorsam, die Befehlsbefolgung unter Ausschalten der eigenen Urteilskraft, geht zurück auf die Vorschrift des Ordensstifters Ignatius, die Brüder sollten sich von den Oberen leiten lassen, als wenn sie ein Leichnam (lat. cadaver) wären. Moderne Lexika und Bedeutungswörterbücher führen den Begriff „Kadavergehorsam“ nicht mehr auf oder berichten nichts über seine Herkunft.[11]

In der hiesigen Volksetymologie gilt der Ausdruck „Kadavergehorsam“ fälschlich als typisches Beispiel für „preußische“ Tradition. Faktisch jedoch ist ein Befehlsempfänger, der „wie ein Leichnam“ gehorcht (also ohne jeglichen Eigenwillen und ohne jegliche eigene Urteilskraft), militärisch wertlos. Ja, die jesuitische Erziehung zum blinden Gehorsam stellt eine schwere Seelenbeschädigung dar, deren alltagssprachliche Identifizierung mit „typisch deutschen“ Einstellungen und „typisch deutschen“ Verhaltensweisen als blanke Geschichtsfälschung anzusehen ist. Es muß deshalb Teil der deutschen Schulerziehung werden, das Gehör zu trainieren, bei derartigen Propagandalügen rasch und energisch die historische Wahrheit klarzustellen.

Logo einer der Jesuitenorganisationen, welche die Einschleusung von Fremdrassischen und Mohammedanern in die weißen Länder antreiben und organisieren

Die deutschen reformatorischen Traditionen stehen in krassem Gegensatz zum Jesuitentum. Jesuiten sind die Todfeinde der geistigen Freiheit. Der blanke Gehorsam ist der Götze der Jesuiten. Im Deutschen Reich wurden jesuitische Einrichtungen kurz nach der Reichsgründung – während des Kulturkampfes 1872 – aufgehoben und ausländische Ordensangehörige des Landes verwiesen. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs wurden 1917 diese Jesuitengesetze wieder aufgehoben. Im frühen 20. Jahrhundert waren jedoch noch große Teile der protestantischen Gläubigen natürlicherweise der Ansicht, daß der Papst selber eine Inkarnation (= Verkörperung) Satans sei. Diese Auffassung ist heute marginalisiert und findet sich allein noch in radikal-bibelgläubigen Protestantenzirkeln, nicht mehr in den Landeskirchen.

Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts hat die gesamtchristliche ökumenische Bewegung den Protestanten die völlige Aufgabe ihrer Jesuiten-Gegnerschaft und Papst-Gegnerschaft abgerungen. Jesuiten werden von vielen Christgläubigen heute eher folkloristisch betrachtet, ohne jegliches Verständnis für die reformatorischen Ursprünge und Konflikte in der frühen Neuzeit. Dadurch fällt es den Jesuiten leicht, ihre NWO-Agenda (der Konstituierung einer religiösen Weltregierung) diskret weiterzuverfolgen, und keinerlei Argwohn zu erzeugen. Die Verwässerungen und Einebnungen des überkommenen Lehrbestandes, die der jesuitische Papst Franz seit dem Beginn seines Pontifikats 2013 unablässig in der Öffentlichkeit verkündet, dienen in erster Linie dem Zweck, traditionsgläubige Christen außerhalb der Katholischen Kirche zu entwaffnen und zu delegitimieren.

Tätigkeitsfeld Überfremdung

Neben dem Bildungssektor und den Medien ist ein bevorzugtes weiteres Betätigungsfeld der Jesuiten die intensive Förderung der Überfremdung weißer Länder zum Zweck einer wirksamen Vernichtung der Trägervölker des Protestantismus. Um dies effektiv tun zu können, gründete der Orden 1980 eine weltweite Organisation namens Jesuit Refugee Service („Jesuiten-Flüchtlingsdienst“)[12], es besteht auch eine europäische[13] und eine deutsche Organisation[14]. Die Organisation kümmert sich keineswegs nur um Flüchtlinge, sondern setzt sich für schrankenlose Zivilinvasion und besonders für das Verbleiben aller Illegalen in den von diesen gewählten Ländern ein.[15]

Da das unrechtmäßige Eindringen ausländischer Personen in das eigene Territorium in allen Staaten unter Strafe gestellt ist, arbeiten und agitieren die jesuitischen Organisationen in den Zielstaaten der Migration gegen diese Rechtslage. Jesuitische Helfer bevorzugen für Illegale einen Ausdruck der öffentlichen Lüge- und Heuchelsprache: „Menschen ohne Papiere“.

Im Herbst 2013 besuchte Papst Franz das Jesuiten-Illegalenhilfswerk Astalli in Rom, um dessen Aktivität zu stützen. Bei der Generalaudienz im Vatikan am 9. April 2014 segnete er demonstrativ ein Kreuz aus dem Holz von in Lampedusa angelandeten afrikanischen Invasorenbooten.[16] Seit seiner Wahl treibt der Jesuitenpapst so gut wie täglich zur Umvolkung in Europa und unterstützt nachdrücklich den Dienst der Jesuiten, der sich für das Eindringen von Invasoren und Terroristen in die Länder des Kontinents und von ganz Magna Europa einsetzt.[17]

Jesuitenpapst Franz zeigt sich auf dem Petersplatz stolz mit Zivilinvasoren, die nach Europa eingedrungen sind

Welche Lasten den Bevölkerungen der Zielländer des Einmarsches aufgebürdet werden, spielt in den Überlegungen der jesuitischen Helfer keine Rolle: „Menschenrechte von Migranten müssen Vorrang haben an Europas Grenzen“, läßt die europäische Helferorganisation verlauten.[18] Die Helfer werben intensiv für ihre „Verfahrensberatung bei Aufenthaltsproblemen“, für die beispielsweise der Berliner Anwalt Heiko Habbe auftritt.[19]

Der jesuitische Dienst für Fremde generiert auch Spenden und profitiert vom BRD-Steuerrecht, welches kirchliche Organisationen mit Befreiungen und weiteren Vorrechten versieht. Er ist Bestandteil des katholischen Netzwerks zur Förderung Illegaler[20] und mit allen nennenswerten Organisationen der Überfremdungsindustrie eng verbunden.

Jesuiten in der BRD

Der Orden unterhält diverse Einrichtungen im schulischen und universitäten Bereich, die mit einem bedeutenden Anteil allgemeiner Steuergelder finanziert werden. Dazu gehört das Noviziat in Nürnberg, die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main, die Hochschule für Philosophie München, Gymnasien in Berlin (Canisius-Kolleg Berlin), St. Blasien (Kolleg St. Blasien) und Bonn-Bad Godesberg (Aloisiuskolleg). Es gibt jesuitische Akademien in Köln, Ludwigshafen und Nürnberg. Dort bietet das Caritas-Pirckheimer-Haus beispielsweise eintägige Propagandaveranstaltungen zur NS-Geschichte der Stadt an.

Bekannte ehemalige Jesuitenschüler

Sexueller Mißbrauch von Schülern

An Ordensschulen in der BRD kam es ab etwa 1970 jahrzehntelang zu einer Vielzahl von sexuellen Gewalttaten, die von Jesuitenpatres an Jungen verübt wurden. Ein Beispiel hierfür sind die Straftaten am Canisius-Kolleg in Berlin.[33] Verschweigen und systematische Vertuschung der Delikte durch den Orden[34] führten – wie allgemein in katholischen Einrichtungen[35] – zu weitestgehender Straflosigkeit bei den Tätern.

Der Jesuitenorden von Oregon (VSA), der mehr als 700 Mißbrauchsfälle zu verantworten hat, mußte Ende 2009 angesichts von Entschädigungsverpflichtungen in Höhe von 62 Millionen VS-Dollar Insolvenz anmelden.[36]

Zitate aus dem Orden

  • „Der Eingang mag sein, wie er will; der Ausgang muß immer unser sein.“ — Ignatius von Loyola
  • „Was meinen Augen weiß erscheint, halte ich für schwarz, wenn die hierarchische Kirche so entscheidet.“ — Ignatius von Loyola

Zitate über den Orden

  • „Die meisten Menschen wissen nun überhaupt nichts von dem Orden, genau so wenig wie von Juden und Freimaurern. Die Schulen erziehen nicht Menschen zum Lebenskampf ihres Volkes, sondern zur abwehrlosen Knechtschaft unter dem Joch der überstaatlichen Geheimmächte. Darum schweigen sie sich über sie aus und suggerieren den Schülern ganz falsche, diese Geheimmächte schützende Vorstellungen, die später ungemein schwer entkräftet werden können, namentlich dann, wenn sie mit Einrichtungen der christlichen Kirchen verknüpft sind oder Dinge betreffen, die an die ahnungslosen Menschen entweder überhaupt noch nie oder aber nur in entstellter Form herangetragen wurden. Die Lebensrettung der Völker erheischt gebieterisch Klarheit über den schwarzen Feind [...].“Erich Ludendorff (1929)[37]

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Am 14. Oktober 2016 gab die FAZ als Zahl der Ordensmitglieder 16.740 an.
  2. Leopold von Ranke: Die römischen Päpste in den letzten vier Jahrhunderten (1834 ff.)
  3. Marcantonio Colonna: The Dictator Pope. Kindle Edition, 2017
  4. Presseberichte sprechen von aktuell etwa sechs Milliarden Euro Vermögen: Papst Franziskus und das Milliardenimperium der Jesuiten, Format, 25. März 2013
  5. Der Begriff Propaganda leitet sich u. a. ab von der von Papst Gregor XV. im Jahre 1622 geschaffenen kirchlichen Kongregation namens Sacra congregatio de propaganda fide (Heilige Kongregation zur Verbreitung des Glaubens).
  6. Papst feiert Geburtstag mit Obdachlosen und Putzkräften, Hamburger Abendblatt, 17. Dezember 2013
  7. Sog. Apostolisches Schreiben Evangelii Gaudium vom 24. November 2013
  8. Papst Franz im sog. Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium vom 24. November 2013
  9. Die Bibel nach der Übersetzung D. Martin Luthers, 1901
  10. Weber/Baldamus: Lehr- und Handbuch der Weltgeschichte, 3 Bde., Leipzig, 22. Aufl., 1919, Band 3, S. 187
  11. Näher zu diesem Erziehungsziel Karl Revetzlow: Jesuiten, in: ders., Handbuch der Romfrage, 1935, S. 156–171, [1]
  12. Netzpräsenz des weltweiten Jesuit Refugee Service
  13. Netzpräsenz des europäischen Jesuit Refugee Service
  14. „Jesuiten-Flüchtlingsdienst“ in der BRD
  15. Aussagen des „Jesuiten-Flüchtlingsdienstes“ der BRD zu Illegalen
  16. Italien spricht von einem „Flüchtlings-Tsunami“, FAZ, 9. April 2014
  17. Vatican: Pope Francis discusses the intersection of Jesuit education and serving refugees, Jesuit Refugee Service Europe, 19. September 2016
  18. „Human rights of migrants must have priority at Europe’s borders.“ [2]
  19. „Wir über uns“ – Netzpräsenz des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in der BRD, abgerufen am 7. Mai 2013
  20. Eigenbezeichnung: „Katholisches Forum Leben in der Illegalität“ [3]
  21. Guillotin trat nach sieben Jahren theologischer Studien bei den Jesuiten am Jesuitenkolleg in Saintes (Frankreich) als Novize aus dem Orden aus, um ab 1763 in Reims Medizin zu studieren.
  22. Schüler des Jesuiten-Gymnasiums in Ingolstadt
  23. Portrait Retingers: Bilderberg Meetings Netzpräsenz
  24. Scholl-Latour verbrachte einen Teil seiner Schulzeit (1936—1940) am Jesuitenkolleg St. Michel in Fribourg/Schweiz. Aus der Biographie bei Munzinger (munzinger.de)
  25. Geißler kam mit 16 Jahren auf das Jesuiten-Kolleg St. Blasien im Schwarzwald, trat mit 19 Jahren als Novize in den Orden ein, verweigerte nach vier Jahren Noviziat das Gelübde.
  26. Nach Medienberichten brach er 1961 ein Studium u. a. der Katholischen Theologie ab, trat in den Jesuitenorden ein und in den 1960er Jahren wieder aus. Über hunderte kostenlose Auftritte in Talkshows des zwangsfinanzierten BRD-Regimefernsehens warb er wie sein humanitaristischer Kollege Karlheinz Böhm Millionen an Spendengeldern für seine Überfremdungsaktivität ein.
  27. Absolvent des jesuitischen Sint-Jan Berchmans College in Brüssel
  28. 1971 Abschlußzeugnis der Georgetown Preparatory School, einer zur Hochschulreife führenden Jesuitenschule, später Abschluß an der Georgetown Universität, der ältesten römisch-katholischen, von Jesuiten geleiteten Universität in den VSA
  29. Abitur am jesuitisch geführten Aloisiuskolleg in Bonn-Bad Godesberg; Einrichtung, die 2010 im Zusammenhang mit sexuellen Gewalttaten von Jesuitenpatern an Schülern bekannt wurde
  30. Deckers promovierte in katholischer Theologie an der Jesuitenhochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. [4]
  31. Abitur am Aloisiuskolleg der Jesuiten in Bad Godesberg, Abschluß an der Georgetown University in Washington, D. C. (älteste römisch-katholische, von Jesuiten geleitete Universität in den VSA); auch Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke, Mitglied Amerikanisch-Jüdisches Komitee, Beirat European Council on Foreign Relations und eingebunden in vielen weiteren Netzwerken der NWO
  32. Zeitweilig Schüler der von Jesuiten geführten Privatschule Lycée La Providence in Amiens
  33. Jesuitenschüler systematisch mißbraucht evangelisch.de, 18. Februar 2010
  34. Vgl. Verein Geschädigter des Aloisiuskollegs zu Bonn-Bad Godesberg e.V.
  35. Siehe Problematik sexueller Gewalttaten von Kirchenbediensteten
  36. Mißbrauchsskandal in US-Kirchen: Schuldig, reuig, pleite, Der Spiegel, 10. Februar 2010
  37. Erich Ludendorff: Der schwarze Feind. In: Erich und Mathilde Ludendorff: Das Gehemnis der Jesuitenmacht und ihr Ende. Ludendorffs Verlag GmbH, München 1929, S. 7–10, hier: S. 8
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