Liebel, Willy

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Friedrich Wilhelm „Willy“ Liebel (Lebensrune.png 31. August 1897 in Nürnberg; Todesrune.png 20. April 1945 ebenda) war ein deutscher Politiker (NSDAP) und SA-Obergruppenführer.

Wirken

Willy Liebel wurde als Sohn des Buchdruckereibesitzers Stefan Liebel und seiner Ehefrau Anna, geborene Monninger geboren. Er war Lehrling im väterlichen Geschäft, später kaufmännischer Angestellter.

Liebel nahm am Ersten Weltkrieg teil, war danach ab 1925 Mitglied der NSDAP. 1929 wurde er Fraktionsführer der NSDAP im Nürnberger Stadtrat. Er war Organisationsleiter der Ortsgruppe Nürnberg, und seit 1932 war er bei der SA. Als SA-Obergruppenführer war Leibel beim Stab der Obersten SA-Führung.

Ab dem 15. März 1933 war er kommissarischer 1. Bürgermeister in Nürnberg und vom 27. April 1933 bis zu seinem Tod Oberbürgermeister von Nürnberg sowie seit 1936 Abgeordneter des Reichstages.[1] Leibel war Präsident des Bayerischen Gemeindetages und Aufsichtsratsvorsitzender und -mitglied zahlreicher Gesellschaften. Des weiteren gehörte er zu der Schriftleitung des Völkischen Beobachters für Franken. Seit 1943 wurde er außerdem Reichsamtsleiter und Oberbereichsleiter der NSDAP.

Werke

  • Die Stadt der Reichsparteitage Nürnberg. Nürnberg, 1938, ohne Seitenzählung, etwa 100 S. (Bildband in deutscher, englischer, französischer und italienischer Sprache)
  • Nürnberger Faschingszug 1938. Geleitwort Willy Liebel. Nürnberg: Weisersmüller, 1938, 10 S.
  • Fünf Jahre Stadt der Reichsparteitage Nürnberg. Ein Bericht über die national-sozialistische Aufbauarbeit in der Stadt der Reichsparteitage Nürnberg. Hrsg. von Willy Liebel. Nürnberg: Statistisches Amt der Stadt der Reichsparteitage, 1938, 169 S.
  • Nürnberger Schau. Weihnachtsgabe der Stadt der Reichsparteitage Nürnberg. Hrsg: Willy Liebel. Nürnberg: Spandel, 1939, 36 S. (Texte u. a. von Karl Bröger, Franz Bauer und Fritz Merk)

Auszeichnungen

Verweis

Literatur

Fußnoten

  1. Kurzbeschreibung aus Heinrich Heim: Monologe im Führerhauptquartier, Seite 430