Deutsche Ostsiedlung

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Als deutsche Ostsiedlung (auch: ostdeutsche Kolonisation) wird die Rückbesiedlung der alten germanischen Ländereien östlich der Elbe und Saale und die Besiedlung der Steiermark und Kärnten durch Deutsche bezeichnet. Auch die Emigration der Walser aus dem Kanton Wallis in zuvor von Romanen besiedelte Gebiete ist Teil der deutschen Ostsiedlung. Diese Besiedlung nahm ihren Anfang im 11. Jahrhundert, und erlebte ihren Höhepunkt am Ende des 12. bis Anfang des 13. Jahrhunderts. Mitte des 14. Jahrhunderts brach die Siedlungsbewegung in Folge der großen Pestepidemien jener Zeit ein; außerdem waren die ertragreichsten Siedlungsgebiete schon besetzt. Die deutsche Ostsiedlung endete im 19. Jahrhundert.

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