Lemelsen, Joachim

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Joachim Lemelsen.jpg

Joachim Lemelsen (Lebensrune.png 26. September 1888 in Berlin; Todesrune.png 30. März 1954 in Göttingen) war ein deutscher General der Panzertruppe und Oberbefehlshaber der 14. Armee. Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhielt er am 27. Juli 1941. das Eichenlaub zum Ritterkreuz am 7. September 1943.

Leben

Nach dem Eintritt in die Armee nahm er am Ersten Weltkrieg teil und wurde nach dem Zusammenbruch 1918 in die Reichswehr übernommen. Am 1. April 1937 zum Generalmajor befördert und am 1. März 1938 Kommandeur der 29. Infanterie-Division. Am 1. April 1939 zum Generalleutnant befördert, führte er seine Division 1939 im 18-Tagefeldzug gegen Polen und nach der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland durch England und Frankreich im Westfeldzug 1940. Am 1. August 1940 wurde er zum General der Artillerie befördert und war ab Juni 1941 General der Panzertruppe. Als Kommandierender General des XXXXVII. Armeekorps kämpfte er im Zuge des Unternehmens „Barbarossa“ gegen den Bolschewismus. Für die erfolgreichen Vorstöße seines Korps im Sommer 1941 wurde er am 27. Juli 1941 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Am 15. Juli 1942 wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen. Für seine Führungsleistungen während des Unternehmens „Zitadelle“ wurde er dann am 7. September 1943 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet. Anschließend wurde er Kommandierender General des LXXXVII. Armeekorps in Italien und führte vom 1. November bis zum 31. Dezember 1943 stellvertretend die 10. Armee. Danach wurde er in die Führerreserve des OKH versetzt und Anfang Mai 1944 zum Oberbefehlshaber der 1. Armee ernannt. Am 5. Juni 1944 übernahm er das Kommando über die 14. Armee im Westen. Bei Kriegsende geriet er in englische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1948 entlassen wurde.

Auszeichnungen

Literatur

  • Das Buch der Falke-Division. 29. Inf.Div., 29. Inf. Div. (mot.), 29. Pz. Gren. Div., Podzun-Verlag, 1960

Verweise

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 Reichswehrministerium (Hg.): Rangliste des Deutschen Reichsheeres, Verlag Mittler & Sohn, Berlin, S. 122
  2. 2,0 2,1 Veit Scherzer: Die Ritterkreuzträger 1939–1945, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, S. 501, ISBN 978-3-938845-17-2