Nationalsozialistisches Fliegerkorps

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Nationalsozialistisches Fliegerkorps

Der „geflügelte Mensch“ des Nationalsozialistischen Fliegerkorps.jpg
Bestehen: 1937–1945
Führer: Friedrich Christiansen
(1937–43),
Alfred Keller
(1943–45)

Das Nationalsozialistische Fliegerkorps (NSFK) war eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und Entstand 1937 aus dem Deutschen Luftsportverband. Die ehemalige Flieger-SA wurde zusammen mit der Flieger-SS in das entstehende NSFK eingegliedert. Das Erkennungszeichen des NSFK war der „geflügelte Mensch“ zu Ehren des „Vaters der LuftfahrtOtto Lilienthal. Der NSFK-Korpsführer, der nun die Aufgaben des obsoleten Reichsluftsportführers übernahm, unterstand, wie sein Vorgänger, unmittelbar dem Reichsminister der Luftfahrt.

Geschichte

Probeflug einer Horten H III über dem Gelände der Reichssegelflugschule auf der Wasserkuppe, 1939; im Vordergrund die Flagge des Deutschen Reiches, rechts und links daneben Fahnen des NSFK.

Am 17. April 1937 wurde von Adolf Hitler unter gleichzeitiger Auflösung des Deutschen Luftsportverbandes (DLV) das Nationalsozialistische Fliegerkorps gegründet. Diese Neugründung bedeutete nicht etwa nur die Anpassung der Organisationsform des DLV an diejenige der Gliederungen der Partei, um eine organisatorische Einheitlichkeit zu schaffen, sondern war bedingt durch die Entwicklung der deutschen Fliegerei.

1933 wollten viele nicht verstehen, daß man nach dem Wahlsieg der NSDAP nicht sofort ein NS-Fliegerkorps als Gliederung aufstellte, sondern für die auch zu jener Zeit bereits als besonders wichtig erkannte Fliegerei einen Verband schuf mit der Struktur eines Vereins und das zu einer Zeit, als in Deutschland mit dem leider so verbreiteten Vereinswesen aufgeräumt wurde, um der Zersplitterung auch auf diesem Gebiet Einhalt zu gebieten. Die DLV-Gründung in dieser Vereinsform war jedoch nicht etwa ein Organisationsfehler, sondern eine aus außenpolitischen Gründen bedingte Notlösung. Man darf nicht vergessen, daß Adolf Hitler zwar von Anfang an als Ziel die Beseitigung des Versailler „Friedensvertrages“ gesetzt hatte, daß aber 1933 dieser Vertrag noch äußerlich Geltung besaß.

Im Versailler Diktat war nämlich Vorsorge getroffen, daß auch der Luftsport in Deutschland sich nicht frei entwickeln konnte; allen Behörden und offiziellen Stellen war jede Unterstützung des Luftsportes verboten – eine Maßnahme, die eine Neuentwicklung der alten deutschen Militärfliegerei auf dem Wege über den Luftsport begreiflicherweise verhindern sollte. Mit dem Wahlsieg und der Vereinigung von Staat und Partei in der Führung des Volkes war es nicht zu vermeiden, daß das Versailler Diktat zunächst auf einigen Gebieten auch Maßnahmen der Partei beeinflußte. Dies war auch bei der Fliegerei der Fall. Weder der Staat noch die Partei konnten eine eigene Fliegerorganisation besitzen.

1933 konnte daher nicht sogleich ein NS-Fliegerkorps als Gliederung aufgebaut werden, sondern es wurde von Adolf Hitler der Deutsche Luftsport-Verband e. V. gegründet, der nach außen zwar eine vereinsmäßige Organisation erhielt, im Innern aber gliederungsmäßige Arbeit zu leisten hatte. Der DLV, wurde also ein Verein, der außer den Landes-, Unter- und Ortsgruppen auch Stürme besaß – ein für den Außenstehenden eigenartiges Organisationswesen. Die Grundlage für die Sturmorganisation des DLV bildeten die früheren SA- und SS- Fliegerstürme, die nach Gründung des DLV auf Befehl von Adolf Hitler in diesen überführt wurden

Es galt nun, den DLV, dem auch alle anderen bisherigen fliegerischen Organisationen eingegliedert wurden, soweit, diese politisch tragbar waren, über das ganze Reichsgebiet auszudehnen, um die Aufgaben erfüllen zu können, die der damalige Reichskommissar für die Luftfahrt, Hermann Göring, dem DLV stellte. Mit welcher Liebe und Aufopferung von allen Männern, die an der Fliegerei hingen, an diesem Aufbau mitgearbeitet wurde, kann nur der ermessen, der damals mitgewirkt hatte. Die Hauptaufgabe des DLV war eindeutig und klar, aber auch riesengroß sie lautete:

„Mitarbeit am Neuaufbau der deutschen Fliegerei.“

Es wurde geworben, gebaut und geflogen. Alles mußte aus kleinsten Anfängen heraus, ja fast aus dem Nichts entwickelt werden. Es konnten keine großen Programme aufgestellt werden, sondern die Initiative jedes Einzelnen brachte all das zuwege, was bereits nach kurzer Zeit überall im Reich entstand. Vor allem wurden erst einmal Werkstätten für den Bau von Gleit- und Segelflugzeugen errichtet, da man sofort erkannt hatte, daß die Segelfliegerei das Mittel war; welches die deutsche Jugend in Massen an die Fliegerei heranbringt und zu ihrer ersten fliegerischen Ausbildung diente; ohne daß große Flugplätze, enorme Geldmittel und ein umfangreicher technischer Apparat notwendig gewesen wären. Aber auch die Motorfliegerei wurde neuorganisiert. Wie groß die Begeisterung und der Opferwille sein mußten, kann man daraus ersehen, dazu zum Erwerb des A2-Scheins damals bis zu 3.000 RM erforderlich waren.

Ungezählte Männer haben diese Beträge aufgebracht, entweder durch Verwendung ihrer Sparguthaben oder indem sie sich das Geld borgten, nur um fliegen zu lernen und auf diese Weise später einmal zur neuen deutschen Luftwaffe kommen zu können. Für die jüngeren Jahrgänge wurde der Modellflug organisiert; überall setzte in kurzer Zeit ein reger Betrieb ein, ohne daß die Öffentlichkeit von dieser Riesenarbeit viel merkte. Es lag nicht im Interesse des Reichs, von dieser fliegerischen Arbeit in der Öffentlichkeit viel Aufhebens zu machen.

So wurde innerhalb zweier Jahre in stillem, aufopferndem Schaffen von Hunderttausende an dem Neuaufbau der deutschen Luftwaffe mitgearbeitet. Alle diese Leistungen fanden im März 1935 ihre Krönung durch die Aufstellung der neuen deutschen» Luftwaffe. Tausende des Bodenpersonals und auch des Industriepersonals hatten ihre Anfangsausbildung im DLV erhalten.

Es ist selbstverständlich, daß diese Vorausbildung keine planmäßige sein konnte, sie wurde von Idealisten gelehrt und von Idealisten erlernt, jeder gab sein Bestes, immerhin wurde eine allgemeine Grundlage geschaffen, aufi der nun die neue Luftwaffe aufbauen konnte.

Zu jener Zeit gab es sehr viele, die den DLV und seine Tätigkeit nie verstanden hatten und ihn für irgendeinen fliegerischen Verein hielten. Eine Auffassung, unter der besonders die Sturmmänner, und unter ihnen vor allem die alten SA.- und SS-Männer, viel zu leiden hatten. Diese Sturmmänner allein wußten, wofür sie arbeiteten- Auf äußere Anerkennung mußten sie verzichten, denn der Aufbau der Fliegerei durfte nicht in breiter Öffentlichkeit stattfinden.

Nach Gründung der Luftwaffe gab es auch für den DLV neue Aufgaben. Es war wichtig geworden, außer der Nachwuchsausbildung in der bisherigen Form, auch die älteren Jahrgänge der Flugbegeisterten, die zum aktiven Dienst schon zu alt waren, in Reserve und weiter in Übung zu halten, damit für die erste Entwicklungszeit der jungen Luftwaffe eine sofort erfaßbare Reserve zur Verfügung stand.

Es wurde daher innerhalb des DLV die Luftwaffenreserve geschaffen. In diese Luftwaffenreserve wurden alle diejenigen DLV-Männer überführt; die noch fliegerisch oder fliegertechnisch verwendbar waren, sie wurden in Fliegerstürme zusammengeschlossen, diese wieder in Luftgaureserven zusammengefaßt. Die Kommandeure der Luftgaureserven waren gleichzeitig die Führer der gebietsmäßig gleichen DLV-Landesgruppen und unterstanden dem Kommandeur der Luftwaffenreseve, der in Personalunion auch als Reichsluftsportführer den DLV führte. Die übrigen DLV-Sturmangehörigen vor allem der Nachwuchs, wurden in den Segelflegerstürmen der DLV-Landesgruppen zusammengefaßt.[1]

Durch die Entwicklung der Luftwaffe war also eine arbeitsmäßige Teilung des DLV notwendig geworden. Organisatorisch war diese Teilung mit Schwierigkeiten verbunden, die sich zum Teil auch hemmend auswirkten und von vielen nicht verstanden wurden. Darauf kam es aber nicht an, wichtig war, daß die augenblicklichen Notwendigkeiten der Luftwaffe erfüllt wurden, und zwar so gut, als es nur eben möglich war.

Für den Sturmmann machte sich besonders der Umstand nachteilig bemerkbar, daß der DLV kein direktes Verhältnis zur NSDAP hatte und daß daher bei Veranstaltung usw. immer wieder Zuständigkeitsschwierigkeiten auftraten, die sich bei den kleinen Einheiten im Lande als sehr hemmend erwiesen, da der einzelne DLV-Mann örtlich keine Anerkennung seiner Arbeit fand, vor allem nicht seitens der Partei. Dies beruhte nicht etwa auf irgndwelchen Gegensätzlichkeiten, sondern hatte allein seinen Grund in der besonderen Organisationsform des DLV, die wiederum – wie bereits erwähnt – durch die Notwendigkeiten des Staates und der Luftwaffe bedingt war. Die mit Riesenschritten vorwärts schreitende Entwicklung der Luftwaffe machte 1937 eine Luftwaffenreserve entbehrlich. Es waren neue Aufgaben zu erfüllen.

Am 17. April 1937 gründete Adolf Hitler daher das NS-Fliegerkorps. Diese Gründung löste bei allen aktiven DLV-Sturmmännern große Freude aus, erhielten doch nun die Sturmangehörigen die gleichen Regeln und Pflichten wie die Angehörigen der Gliederungen der Partei. Auch die Uniform und die Dienstgrade wurden der SA angeglichen, selbstverständlich unter Beibehaltung des blaugrauen Luftwaffentuches.

Angehörige

NSFK Wimpel für „Fördernde Mitglieder“
Bekleidungsbeispiele

Dem NSFK konnten angehören:

  • aus den Jungfliegerscharen der HJ hervorgegangene Jungmannen vom 18. Lebensjahr an,
  • fliegendes Personal der Luftwaffe im Beurlaubtenstande,
  • als Flugzeugführer, Beobachter, Ballonführer oder Segelflieger ausgebildete Reichsdeutsche.

Aufgabe

Das NSFK hatte die Aufgabe, im Rahmen der vor- und nachmilitärischen Erziehung den fliegerischen Gedanken im deutschen Volke zu pflegen, zu vertiefen und wachzuhalten und die fliegerischen Betätigungen auf den verschiedensten Gebieten in einem Geiste zusammenzuschließen (Modellflug, Segelflug, Motorflug, Ballonflug).

Organisationsstruktur

Plakat
Uniform und Rangabzeichen

Unterstellung

Das NSFK unterstand unmittelbar Reichsluftfahrtminister Hermann Göring; seine Haushaltsmittel erhielt es aus dem Etat des Reichsluftfahrtministeriums (RLM) Amt 4 / Allgemeines Luftamt (Ministerialdirektor Fisch). Sämtliches Gerät, Gebäude und Anlagen waren Reichseigentum, wie bereits zuvor im DLV.

Führung

Mit der Führung des NSFK beauftragte der Reichsluftfahrtminister den im aktiven Dienst stehenden Luftwaffengeneral Friedrich Christiansen (ab 26. Juni 1943 Generaloberst Alfred Keller).

Gliederung

Die geographische Aufteilung der insgesamt 17 NSFK-Gruppen orientierte sich ausschließlich an der militärischen Wehrkreiseinteilung und nicht an den Gauen der NSDAP. Jede der 17 Gruppen teilte sich wiederum in bis zu acht Standarten auf, diese wiederum in Stürme mit einer Mindeststärke von 120 Mann.

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft beim NSFK war freiwillig, zudem konnten deren Mitglieder nicht gleichzeitig der SA, SS oder dem NSKK angehören.

Korpsführung - Zentrale

Die Korpsführung befand sich in der Großadmiral Prinz-Heinrich-Str. 1–3 in Berlin W35. Sie umfaßte folgende Abteilungen:

  • Verwaltungsamt
  • Zentralabteilung
  • Segelflug
  • Modellbau
  • Technik
  • Motorflug
  • Ballonsport
  • Wehrsport und nationalpolitische Schulung
  • Personal
  • Presse
  • Sanitätswesen und
  • Rechtswesen

Bekleidung und Dienstgradsystem

NSFK-Standartenträger

Während die Ende 1933 eingeführte blaugraue Dienstuniform des DLV durch Austausch der Spiegel übergangslos in der Luftwaffenuniform aufging, orientierte sich die NSFK-Uniform und das im NSFK gebräuchliche Dienstgradsystem stark an das der Sturmabteilung. So wurde auch in dieser Gliederung eine SA-ähnliche Uniform inklusive dem Braunhemd der Partei und SA-ähnliche Dienstgradspiegel getragen. Dazu wurde ein Koppel mit Schulterriemen und auf der rechten Brusttasche das NSFK-Organisationsabzeichen getragen.

Dienstgrade

Die Dienstgrade des NSFK waren (in absteigender Reihenfolge):

Freiballonführerabzeichen (2. Ausführung)
  • NSFK-Korpsführer
  • NSFK-Obergruppenführer
  • NSFK-Gruppenführer
  • NSFK-Brigadeführer
  • NSFK-Oberführer
  • NSFK-Standartenführer
  • NSFK-Obersturmbannführer
  • NSFK-Sturmbannführer
  • NSFK-Hauptsturmführer
  • NSFK-Obersturmführer
  • NSFK-Sturmführer
  • NSFK-Haupttruppführer
  • NSFK-Obertruppführer
  • NSFK-Truppführer
  • NSFK-Oberscharführer
  • NSFK-Scharführer
  • NSFK-Rottenführer
  • NSFK-Sturmmann
  • NSFK-Mann

Gruppenaufteilung (1939)

Nr. Gruppe Sitz Gruppenführer
1 Ostland Königsberg Ewald Oppermann
2 Nord Stettin Friedrich-Wilhelm Frodien
3 Nordwest Hamburg Harry von Bülow-Bothkamp (später NSFK-Obergruppenführer und Inspekteur des NSFK)
4 Berlin Berlin Karl Sauke
5 Wartheland Posen Arno Kehrberg
6 Schlesien Breslau Gerhard Sporleder (Vorgänger: Borchmann (ab Juli 1937))
7 Elbe-Saale Dresden Otto Zimmermann
8 Mitte Eschwege Elmar von Eschwege
9 Weser-Elbe Hannover Erwin Kratz
10 Westfalen Dortmund Heinrich Sieler
11 Hessen-Westmark Darmstadt Otto von Molitor
12 Niederrhein Essen Hans-Herbert Eggersh
13 Main-Donau Nürnberg Carl Croneiß
14 Bayern-Süd München Carl Braun
15 Schwaben Stuttgart Friedrich-Wilhelm Erbacher
16 Südwest Karlsruhe Werner Zahn
17 Ostmark Wien Fritz Simmer
ohne Lufthansa Berlin Carl August von Gablenz
Brigade 125 Weichselland Danzig Fritz Schwarz
Einheit GG Polen Krakau Sturmbannführer Ribbert

Segelflug

Schulung

Neben den sieben großen Reichssegelflugschulen standen den 17 NSFK-Gruppen bei Kriegsausbruch 1939 insgesamt 451 Segelfluggelände mit etwa 3.000 Fluglehrern zur Verfügung, auf denen etliche tausend Hitler-Jungen ihre erste Flugschulung erhielten. Bei etwa 1.500.000 Starts und Landungen wurden im Jahr 1939 bereits 40.299 A, B, und C-Prüfungen abgelegt

Reichssegelflugschulen

Zu den Reichssegelflugschulen schreibt der Chef des Führungsamtes des NS-Fliegerkorps Arno Kehrberg 1942:

„Der fliegerische Nachwuchs, der so aus den Ausbildungsbetrieben dieser Segelflugübungsstellen heranwächst, wird, soweit er sich fliegerisch bewährt hat, als Auslese auf die Reichssegelflugschulen geschickt, die ebenfalls überall im Reiche errichtet sind.“

Hierzu gehörten vor allem:

Reichseigentum

Sämtliche Einrichtungen waren Reichseigentum – die Grundstücke allerdings häufig nur gepachtet. Für „Nicht-NSFK-Mitglieder“ sowie Personen aus dem Ausland standen lediglich die Schulen Grunau, Ith und Sylt zu Verfügung. Alle anderen Plätze waren aus abwehrtechnischen Gründen für den genannten Personenkreis gesperrt.

Motorflug

Motorflugzeugführer-Abzeichen, 2. Form

Motorflugzeugführer-Abzeichen

Das Abzeichen für Flugzeugführer auf Motorflugzeugen wurde am 12. Juli 1938 durch den Korpsführer des NSFK (Nationalsozialistisches Fliegerkorps) General der Flieger Friedrich Christiansen gestiftet.

Ausführungen

Es gab drei Ausführungen:

  • Abzeichen für Flugzeugführer 1. Form (Stoffausführung)
    • Die 1. Form war ein gesticktes Abzeichen und zeigt ein nach links aufsteigendes Motorflugzeug mit Propeller auf einem Eichenlaubkranz. Dieser ist unten abgeschlossen durch das NSFK-Symbol (geflügelter Mann mit ausgespreizten Armen, unten auf den Füßen ein Hakenkreuz, oben ein Bogen mit der Aufschrift NSFK).
  • Abzeichen für Flugzeugführer 2. Form
    • Die 2. Form ist ein Metallabzeichen in gleicher Gestaltung, meist hohl geprägt.
  • Abzeichen für Flugzeugführer 3. Form (ovaler, oben offener Kranz aus Eichenlaub mit dem NSFK-Abzeichen in der oberen Öffnung. In der Mitte des Kranzes ein fliegender Adler)
    • Der Rand wird aus einem unten gebundenen Kranz aus Eichenlaub gebildet. Oben wird der Kranz durch das Zeichen des NSFK abgeschlossen (geflügelter Mann mit ausgespreizten Armen und Hakenkreuz auf den Beinen). Hier ohne gebogenen Schriftreif mit der Aufschrift NSFK. Mittig ein nach links aufsteigender Adler mit gespreizten Flügeln. Diese überlagern und überragen den Eichenlaubkranz. Schnabel und Schwanz berühren den Rand.

Einen genauen Zeitpunkt des Wechsels der einzelnen Formen ist nicht belegt.

Trageberechtigung

Trageberechtigt waren Mitglieder des NSFK mit gültigem Motorflugzeugführerschein und dem nationalen Sportausweis für Motorflugzeugführer. Diese Abzeichen sind sehr selten, da die breitere Ausbildung der Mitglieder auf Segelflugzeugen durchgeführt wurde.

Fußnoten

  1. Arno Kehrerg: Das Nationalsozialistische Fliegerkorps, Bild und Buch Anton Schuhmacher, Berlin 1942
  2. Holzen (bei Eschershausen)