Strache, Heinz-Christian

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Heinz-Christian Strache

Heinz-Christian Strache (Lebensrune.png 12. Juni 1969 in Wien) ist ein deutscher Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Er ist seit März 2004 Landesparteiobmann der Wiener FPÖ und seit April 2005 Bundesparteiobmann der FPÖ. Strache war Spitzen- und Bürgermeisterkandidat der FPÖ für die Landtagswahl 2015 in Wien und ist (Stand April 2018) Vizekanzler der BRÖ.

Österreichische Kronen-Zeitung über Straches Jerusalem-Erklärung

Werdegang

Heinz-Christian („HC“) Strache wurde am 12. Juni 1969 in Wien geboren. Seine väterliche Familie war nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Sudetenlande vertrieben worden. Noch vor Straches drittem Geburtstag verließ sein Vater die Familie, so daß er bei seiner Mutter in einfachen Verhältnissen aufwuchs. Strache erhielt seine Primarbildung 1975–1979 am Internat der Wiener Neulandschule und machte 1983 seinen Abschluß an der Hauptschule Strebersdorf. Anschließend besuchte er in Wien die Handelsschule Weiss, ehe er eine vierjährige Lehrausbildung zum Zahntechniker erfolgreich abschloß. Danach leistete er Präsenzdienst beim Bundesheer.

Wirken

Zwischen 1986 und 1990 hatte Heinz-Christian Strache Kontakte zu den Nationalisten und nahm an Wehrsportübungen teil.[1] Nach eigener Aussage pflegte er ab 1989 ein „familiäres Verhältnis“ zum Vater seiner damaligen Verlobten, Norbert Burger, dem Gründer der österreichischen Nationaldemokratischen Partei (NDP), die 1988 wegen „NS-Wiederbetätigung“ verboten worden war.

Zu Beginn der 1990er-Jahre wurde Strache zu einem großen Anhänger Jörg Haiders und bekleidete ab 1991 diverse Funktionen innerhalb der FPÖ. Zu dieser Zeit war Strache auch Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ).

2004 wurde Strache Landesparteiobmann der Wiener FPÖ. Strache, der jahrelang als politischer Zögling von Jörg Haider galt, vertrat auch als Wiener Parteiobmann ähnliche Positionen wie Haider in den 1990er-Jahren. Anfang 2005 begann er – kurz vor der Parteispaltung – sich von Haider zu lösen. Er begann, offen politische Standpunkte Haiders zu kritisieren.

Im April 2005 gründete Haider das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) und verließ die FPÖ gemeinsam mit allen FP-Regierungsmitgliedern, worauf Strache am 23. April 2005 zum neuen Bundesparteiobmann der Freiheitlichen Partei gewählt wurde.

Unter Straches Führung gelang es der FPÖ, zumindest ansatzweise, wieder an früherer Erfolge anzuknüpfen und in der Bevölkerung wieder mehr an Rückhalt zu gewinnen.

2010 trat Strache bei den Oberbürgermeisterwahlen in Wien gegen den SPÖ-Kandidaten Michael Häupl an und bekam die zweitmeisten Stimmen, die FPÖ konnte in dieser Wahl als einzige Partei massiv Stimmen hinzugewinnen.

„Jerusalemer Erklärung“

Strache und Andreas Mölzer hatten im Dezember 2010 eine Reise nach Israel unternommen[2] und dort, mit Vertreter von Rechtsparteien aus BRD (Die Freiheit), Belgien (Vlaams Belang), Schweden (Schwedendemokraten), eine „Jerusalemer Erklärung“ verabschiedet, die eine Einheit zwischen dem Widerstand gegen die Islamisierung Europas und der uneingeschränkten Solidarität mit Israel herstellt.[3]

Regierungsmitglied

Nach der Nationalratswahl vom 15. Oktober 2017, bei welcher die FPÖ auf mehr als 25% der Stimmen kam, wurde Strache Vizekanzler in der Bundesregierung unter Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Er leitet das Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport. In dieser Eigenschaft beteiligte sich Strache Anfang 2019 maßgeblich an einer systemmedial inszenierten und intensiven Hetzkampagne gegen Martin Sellner, den führenden Aktivisten der Identitären Bewegung Österreich. Im Zuge der diesbezüglichen Ermittlungen bezeichnete er die Identitäre Bewegung u. a. als „Sekte“.[4]

Familie

Strache stammt aus einem betont deutschnationalen Umfeld und war jahrelang mit der Tochter Norbert Burgers liiert.

Von 1999 bis 2006 war er verheiratet mit Daniela Plachutta. Aus der Ehe gingen die Kinder Heidi (Lebensrune.png 2001) und Tristan (Lebensrune.png 2003) hervor. In zweiter Ehe heiratete er 2016 Philippa Beck, die ihm einen Sohn (Lebensrune.png 2019) gebar.

Zitate

Strache zum sogenannten Holocaust-Gedenktag
Heinz-Christian Strache will den Schuldkult nicht beenden und plant, ihn an kommende Generationen weiterzureichen
  • „Wißts, was eine Maul- und Klauenseuche ist? Wenn osteuropäische Arbeiter im Westen arbeiten müssen, dann maulen sie, und wenn sie nicht arbeiten, dann klauen sie.“[5]
  • „All jene, die jetzt versuchen im Vorfeld der EU-Wahl den Menschen einzureden, daß die EU ein Schutzschild gegen die Krise ist, machen eigentlich den Bock zum Gärtner. Sie vertauschen ganz bewusst Ursache und Wirkung, weil nämlich die EU eine Art Konzernzentrale des Globalisierungswahnsinns ist.“[6]
  • „Wenn das mit dem Euro so weitergeht, dann haben wir in Europa bald Verhältnisse wie in Zentralafrika. Dann sind wir nämlich alle bald ganz Neger – Entschuldigung, das war jetzt politisch inkorrekt, politisch korrekt: pleite.“[7]
  • „Wir haben tatsächlich einen Staatsnotstand, in dem sich die Regierung über die Gesetze gestellt hat. Frau Merkel in Deutschland und Herr Faymann bei uns haben in einer Art Selbst-Ermächtigung die Gesetze außer Kraft gesetzt, um ihre persönliche Einladungs- und Willkommenskultur zu leben. Sie haben letztlich ihre privaten Moralvorstellungen über die Gesetze gestellt, damit ihre eigene Bevölkerung entmündigt und zerstört. [..] Wer seine Staatsgrenzen nicht schützt, Gesetze bricht, ein Zuwanderungs-Chaos anrichtet, das bis zu 12 Milliarden mehr kostet, der löst einen Volks-Aufstand aus. Ich glaube, dass diese Regierung unter größtem Druck zurücktreten wird. Ich glaube, dass die Bevölkerung auch bei uns mit Demonstrationen auf die Straße gehen und sich in regelmäßigen Demos der Druck gegen die Regierung so aufbauen wird, dass diese Regierung zurücktritt und es Neuwahlen gibt. [...]“[8]
  • „Millionen Holocaust-Opfer des verbrecherischen NS-Regimes sind uns Auftrag, niemals die Achtung gegenüber Würde und Recht jedes Menschen zu verlieren! Es liegt in unserer Verantwortung allen Ausprägungen des Antisemitismus entschieden entgegenzutreten“.[9]
  • „Für Antisemiten gibt es weder in der FPÖ noch am Akademikerball einen Platz!“[10]

Pressekonferenz nach Vorarlberg-Triumph

Über Integration
Über Maßnahmen zur Sicherheit

Filmbeiträge

Vizekanzler Strache: „Frontex ist fast eine Schlepperorganisation.“ (Mai 2018)

Literatur

Verweise

Fußnoten