Rassentrennung

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Rassentrennung oder Segregation ist die gesellschaftliche Trennung von Personen verschiedener Rasse in festgelegten Bereichen des Lebens. Typischerweise müssen sich definierte Personengruppen meist in sämtlichen öffentlichen Einrichtungen getrennt halten.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Segregation in den VSA.jpg

Bekannte Beispiele für die Rassentrennung sind das Deutsche Reich von 1933 bis 1945 (weitgehende Ausgrenzung der Juden und anderer Personen, die nicht deutschblütig waren, aus dem öffentlichen Leben), die Vereinigten Staaten bis in die 1960er Jahre und Südafrika während der Zeit der Apartheid (bei beiden letzteren weitgehende Trennung der Weißen von den Negern). Im Gegensatz zum nationalsozialistischen Deutschland, das die Auswanderung der Juden anstrebte, war in den VSA und Südafrika die Rassentrennung in der Verfassung niedergelegt, ohne daß eine dauerhafte gebietliche Trennung überhaupt verfolgt wurde.

Segregation

Tankstelle in den VSA verweigert „Negern oder Affen“ den Zutritt

Im Gegensatz zur staatlichen Rassentrennung bedeutet Segregation in der Soziologie die freiwillige Entmischung der Bevölkerung eines Gebietes (oder auch innerhalb von Institutionen, wie dies die freiwillige Trennung völkischer Gruppen in VS-amerikanischen christlichen Kirchengemeinden beispielhaft belegt).

Im 1978 vorgestellten Segregationsmodell von Thomas Schelling wurde mit Modellen zellulärer Automaten gearbeitet. Nach der Regel: „Bewege dich an einen anderen Ort, wenn weniger als x Prozent der Figuren in deiner Umgebung eine andere Eigenschaft haben als du selbst.“ bildeten sich schon bei x = 33 % getrennte Cluster verschiedener Farben. Vom Automaten auf den Menschen übertragen: Wenn 50 Prozent meiner Nachbarn der eigenen Gruppe angehören sollen und bei den Nachbarn eine ähnliche Ausgewogenheit zum Tragen kommt, kann das zur Entmischung/Segregation führen.[1]

Verhindert wird eine natürliche Segregation durch staatliche Maßnahmen wie die Positive Diskriminierung in den VSA mit der erzwungenen Ansiedlung Schwarzer in weißen Wohngebieten (nicht umgekehrt) oder auch durch das staatlich durchgesetzte Verbringen Schwarzer in weiße Schulen.

Zitate

  • „Wer seinen Blick schweifen läßt, wird einen zentralen Unterschied, eine neuerliche, unverständliche Situation schnell erkennen können. Die Zeit der ›Wohlfühlzonen‹ ist vorbei. Das Muster der linksliberalen ›monetären Rassentrennung‹, so wie es weite Teile der bundesdeutschen Bourgeoisie seit Jahrzehnten in Großstädten praktizieren, beginnt aufzuweichen. Die schiere Masse, die täglich nicht nur an unsere Tore klopft, sondern sie auch selbstbewußt durchquert, läßt sich nicht mehr unbemerkt in jene Randbezirke und Geisterzonen abschieben, wo die vergessenen Deutschen, das deutsche Prekariat, um seine Existenz kämpft. Das Problem des Austausches erobert somit langsam aber sicher jene Zonen, die sich ihm bisher entzogen haben, erreicht jene Gestalten, die sich freizukaufen gedachten.“Philip Stein[2]

Siehe auch

Fußnoten

  1. Lisa Herzog: Gleiche Chancen?, FAZ, 4. August 2013, S. 24
  2. Philip Stein: Ethnosuizid und der „Große Austausch“, Sezession im Netz, 24. August 2015


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