Arier

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Verbreitung der Menschenrassen nach im Gegensatz zur rassenkundlichen Einteilung stehender sprachwissenschaftlicher Einteilung

Der Begriff Arier, oder Arer leitet sich vom indischen Sanskrit (ârya) ab und bedeutet in der deutschen Sprache Edler. Allerdings sind auch weitere Wortbedeutungen wie scheinen, ausstrahlen oder barmherzig sein bekannt. Beispiel für den Sprachgebrauch ist ein „arischer Norde“, der neben Körper und Schädelformen der nordischen Rasse auch blaue Augen, helle Haut und Haare und allgemein hellrassige Erscheinung abgibt.

Im „rassischen Sprachgebrauch“ werden mit „arischen Eigenschaften“ einer Rasse neben äußerlichen „Ariermerkmalen“ wie „helle Augen, helle Haut, helle Haare“ auch positive charakterliche Eigenschaften bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ariermerkmale

Allgemeine Ariermerkmale sind „edle Lebensführung“, die von „edlen Gedanken“ (beispielsweise Gedichte) und „edlen Taten“ (beispielsweise idealistische Selbstlosigkeit, fleischlose Ernährung) bis zur „konsequenten Vergöttlichung“ (im Sinne eines germanischen Naturgottes und damit Stammesführers, wie beispielsweise Woden) führt. Der Arier in der geistigen Betrachtung kann somit als „Idealbild“ für nordische und auch germanische Lebensführung gelten.

[Bearbeiten] Geschichte und Artausdruck

  • Orientalische Bedeutungen:
  1. eigener Name der indogermanischen Bewohner Indiens, Afghanistans und des Iran, auch Kurdistans
  2. Bezeichnung für die Angehörige der alteinheimischen europäischen Hauptrassen.

Als Arier werden die Indoeuropäer bzw. Indogermanen bezeichnet. Eine Sprachfamilie, die außer den Ariern in Asien (Inder und Iraner) fast alle europäischen Völker umfaßt, hat die Urverwandschaft die sprachvergleichende Forschung 1833 festgestellt. Gemeinsam ist ihnen neben der Sprache, die an Reichtum, Gestaltungskraft und Vielseitigkeit des Ausdrucks alle anderen übertrifft, schöpferische Phantasie und naturwahre Empfindungsweise, universelles, zum Pantheismus neigendes religiöses Denken. Auch haben diese Völker einne hervorragende staatsbildene Fähigkeit.

Die Juden sind als bastardisierte Semiten die eigentliche Gegenrasse.

[Bearbeiten] Ursprünge

Die Frage nach der Urheimat der Arier ist bis heute umstritten. Die Forschung geht davon aus, daß die arische Urheimat, wo sich die gemeinsamen Züge der Arier entwickelt haben, entweder in den Steppengebieten nördlich vom Schwarzen und Kaspischen Meere oder an der Ostsee und in Skandinavien zu suchen ist. Religiös Denkende sehen Atlantis als Urheimat der Arier, sowie der gesamten Menschheit an.

Die Arier spalteten sich zunächst in zwei Dialektgruppen, die als Kentum- und Satemvölker bezeichnet werden. Das Satemvolk zog sich durch Südrußland nach Turkestan. Die Tharaker blieben beiderseits der unteren Donau und dehnten sich weiterhin über den östlichen Rumpf der Balkanhalbinsel und das nördliche Kleinasien bis Armenien aus. Die Balten und slawischen Sprachgruppen blieben in den Wald- und Sumpfgebieten östlich der Weichsel und nördlich der Karpaten in tiefer Unkultur. Von den Kentumvölkern schob sich eine Gruppe, Griechen, Italiker und Illyier, von der mittleren Donau bis in die Balkan- und Apeninenhalbinsel hinein. Die Kelten und Germanen saßen zunächst an der Nord- und Ostsee.

[Bearbeiten] Nationalsozialistischer Sprachgebrauch

Völker wie Ungarn, Esten und Finnen, deren finno-ugrische Sprachen nicht Teil der indogermanischen Sprachfamilie sind, wurden lange Zeit als nicht arisch bezeichnet. Dieser Ausschluß ist jedoch falsch, da hier nur nach sprachwissenschaftlicher Zugehörigkeit unterschieden wurde.

Auf dieser Grundlage wurde „Arisch“ als amtlicher Rechtsbegriff ab dem Jahre 1935 im Deutschen Reich nicht mehr verwandt, da man die Finno-Ugrier in die artverwandten Rassen mit einbeziehen wollte und auch musste. Anstelle des in dem Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums verwendeten Begriffs des Ariers (§3 Abs.1 Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums) kam die ausweislich des Gesetzestextes und seiner Begründung in den Nürnberger Gesetzen gebrauchte Formulierung „Person deutschen oder artverwandten Blutes“ (§2 Abs.1 Reichsbürgergesetz, §§1ff. Blutschutzgesetz).

Arischer Abstammung (= "deutschblütig") ist demnach derjenige Mensch, der frei von einem, vom deutschen Volk ausgesehen, fremdrassischen Bluteinschlag ist. Als fremd gilt hier vor allem das Blut der auch im europäischen Siedlungsraum lebenden Juden und Zigeuner, das der asiatischen und afrikanischen Rassen und der Ureinwohner Australiens und Amerikas (Indianer), während z.B. ein Engländer oder ein Schwede, ein Franzose oder Tscheche, ein Pole oder Italiener, wenn er selbst frei von solchen, auch ihm fremden Blutseinschlägen ist, als verwandt, also als arisch gelten muß, mag er nun in seiner Heimat, in Ostasien oder in Amerika wohnen oder mag er Bürger der USA oder eines südamerikanischen Freistaates sein. [1]

Dass dabei z.B. für eine Eheschließung der deutsche Volksgenosse, das Mädchen rein deutscher Abstammung nähersteht als ein anderer Arier entfernterer Rassenverwandtschaft ist selbstverständlich.

[Bearbeiten] Film: Orientalische Arier

1. Arische Kinder aus Afghanistan, Iran, Indien, Tadschikistan (englisch)
mit vorwiegend nordischen Einschlag. Diese haben
oft grüne Augenfarben.

2. Iraner mit vorwiegend nordischen Einschlag (englisch)

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Dr. Hugo Rachel: Geschichte der Völker und Kulturen. Von Urbeginn bis heute. Berlin 1920

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Ahnenpass des Dritten Reiches


[Bearbeiten] Quellen

Übersicht: Rassen
Europide, Negride, Mongolide
Übersicht: Altrassen
Buschmänner (auch kapische Rasse), Aborigines (auch inneraustralische Rasse)
Übersicht: Unterrassen
Nordische Rasse, Fälische Rasse, Westische Rasse, Dinarische Rasse, Vorderasiatische Rasse,
Ostische Rasse, Ostbaltische Rasse, Orientalische Rasse, Innerasiatische Rasse, Sudetische Rasse,
Hamitische Rasse, Indide Rasse
Arten- und Rassenbegriffe
Arier, Untermensch, Tiermensch, Rassenschande, Vernegerung,
Negerfrage, Verjudung, Judenfrage, Rassentrennung, Rassenfrage
Deutsche Rasse, Antigermanismus, Jüdische Rasse, Antijudaismus, Rassenkriminalität
Jüdischer Rassegedanke
Wissenschaftliche Begriffe
Rassenkunde, Rassenbiologie, Erbgesundheitsforschung/Eugenik, Amerikanische Eugenik
Dysgenik, Psycho-Anthropologie, Kopfindex, Rassenethik, Rassenmischung
Bastardisierung, Mischling, Rassenschichtung, Rassenpathologie, The Bell Curve
Vererbung der Intelligenz
Rassen in der frühen Volksgeschichte
Nordisch geprägte Völker: Atlantiner, Wikinger, Tocharier, Germanen
Bekannte Rassenforscher
Avdeyev, Chamberlain, Clauss, Coon, Deniker
Grant, de Gobineau, Günther, Lynn, Morton
Ripley, Rushton, Schemann, Stoddard, Schwidetzky, Taylor, Widney, Woltmann
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