Hitlers Nachlaß

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Ein Farbportrait von Adolf Hitlers Mutter Klara

Hitlers Nachlaß, in den Medien auch reißerisch im Rahmen der allgemeinen Faszination, die der Führer auch heute noch ausübt, als Hitlers Schätze als Beweis für den Hitler-Kult in der BRD betitelt. Er besteht aus einer Ansammlung privater Gegenstände des Führers und Reichskanzlers des Deutschen Reiches, die ein namentlich unbekannter VS-amerikanischer Soldat der 144th Army Division im wassergefüllten Keller des Führerbaus am Königsplatz in München am Ende des Zweiten Weltkrieges fand und unterschlug sowie aus persönlichen Gegenständen, die in der Reichskanzlei und am Obersalzberg entwendet wurden.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Führer-Ring wird in einem silbernen Globus aufbewahrt.

Dreißig Jahre lang behielt der Soldat der United States Army den von ihm gestohlenen Besitz, darunter eine goldene Pistole, in einem Behältnis unter seinem Bett in Pittsburgh, Pennsylvania und verkaufte ihn Mitte der 1960er Jahre an den Unternehmer und Millionär Ray Bily aus Genoa, Nevada, der wiederum die meisten Gegenstände an Sammler verkaufte.

Eine zweite, größere goldene Pistole[1] wurde dem diebischen Soldaten von einem vorgesetzten Hauptmann 1945 abgeluchst. Um die Beute in die Heimat zu bekommen, mußte der Soldat einem Leutnant (nur das Gepäck der Offiziere wurde nicht vom VS-Zoll kontrolliert) einen Teil des geraubten Schatzes abgeben, darunter eine Schatulle voller Diamanten.

Viele Gegenstände hat der Soldat (Bily nennt ihn „Sergeant Joseph“) verloren oder verschenkt (darunter Gold- und Silbermünzen). Josephs Freundin trug den Ring des Führers für Jahre an einer Kette um den Hals. Der Soldat berichtete Bily, daß er ein in rotem Leder gebundenes Tagebuch mit einem großen „H“ fand, dieses jedoch im Keller des Führerbaus liegenließ, da es ihm wertlos erschien. Die fortschrittliche und wertvolle Armbanduhr des Führers ließ der Sergeant, der sie ständig trug, nach dem Händewaschen in einer öffentlichen Toilette in den 1950er Jahre liegen und verlor sie somit.

Ray Bily (Todesrune.png 1994) wiederum bewahrte den ersteigerten Nachlaß in einem Bankschließfach auf und besuchte ihn gelegentlich, um z. B. den Führer-Ring für ein paar Minuten am Finger zu tragen. Auf Drängen seiner Frau verkaufte er die Pistole an die Militärakademie West Point im Bundesstaat Neu York am Hudson Fluß. Noch 2011 versuchten Journalisten den restlichen persönlichen Besitz Hitlers ausfindig zu machen, insbesondere der Ring war stets von Interesse. Dieser tauchte im August 2013 auf und wurde im September 2013 öffentlich versteigert.

Die BRD-Obrigkeit hat bis dato keine Versuche unternommen, Hitlers geraubte Erinnerungsstücke, rechtmäßiges Eigentum des deutschen Volkes, zurückzuverlangen.

Versteigerung des Ringes

Alexander Historical Auctions, Auktion von 1.305 Gegenständen im September 2013

Goldschmiedemeister Karl Berthold schenkte Adolf Hitler das opulente Stück. Auf dem Ring befindet sich ein gewaltiges Hakenkreuz, das von anderen Hakenkreuzen und Schwertern getragen wird. Ein großer Rubin krönt das Stück. Der Ring ist in einem silbernen Globus und ruht auf einem Fuß – der wiederum ein Hakenkreuz trägt. Mehrere Sammler haben ihn besessen, der letzte ist 2011 gestorben, und die Enkel kündigten 2013 an, den Ring veräußern zu wollen. Die Versteigerung des Auktionshauses Alexander Historical Auctions in Maryland fand in der zweiten Septemberwoche statt. Der Ring wurde für $65.725 versteigert.

Göring und Heß

Ebenfalls zu ersteigern war die „Reichsjägermeisternadel“ von Hermann Göring. Die goldene Nadel ist mit Edelsteinen bestückt und war auf vielen Fotos Görings zu sehen, unter anderem einem Titelbild des amerikanischen Magazins „Time“ von 1940.

Brisant erscheinen die zum selben Zeitpunkt zu ersteigernden Akten des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß. Die Akten enthalten 14 verschiedene Dokumente. Einige davon wurden noch nie veröffentlicht. Unter anderem soll ein Angebot eines Friedensvertrages mit Großbritannien aus dem Jahre 1941 enthalten sein.[2] Das Bundesarchiv, Dienststellen Berlin und Koblenz, hat die Akten vorab geprüft und hält sie nicht für eine Fälschung. Das Auktionshaus teilte am 11. September 2013 mit, bei der Auktion in den VSA zunächst keinen adäquaten Käufer gefunden zu haben, es habe aber viele Interessenten gegeben und derzeit würden Verhandlungen über einen Verkauf des Hefters mit einem privaten Käufer geführt.

Die Liliput

Adolf Hitler soll die kompakte sechsschüssige Pistole in extra eingenähten Taschen seiner Hosen mitgeführt haben. Ob dies ein frei erfundenes Gerücht ist oder tatsächlich stimmt, kann nicht ermittelt werden. Gegebenenfalls hat er die Waffe nach der Schenkung 1938 eine Weile mitgeführt, bis er merkte, wie unbequem dies sein kann.

Rochus Misch, ein Angehöriger des Führer-Begleit-Kommandos (LSSAH ab April 1940) schrieb dazu in seinen Memoiren:

„Hitler selbst habe ich niemals eine Waffe tragen sehen. Die goldene Pistole, die er angeblich besaß, habe ich weder zu Gesicht bekommen noch hat mir je ein Kamerad davon berichtet. Die Innentaschen an seinen Hosen waren allerdings nicht aus Stoff, sondern aus Wildleder. Das wußte ich von seinen Leibdienern. Sollte er eine Waffe bei sich getragen haben, so war das bei ihm jedenfalls nicht erkennbar – im Gegensatz übrigens zu Hermann Göring, dessen Trommelrevolver[3] seine Manteltasche deutlich ausbeulte.“[4]

Smith & Wesson „Ladysmith“

Hitler besaß zahlreiche Waffen, die meisten waren Geschenke der Hersteller. Am 1. Mai 1945 klopften VS-amerikanische Soldaten vehement an der Eingangstür aus Eiche in der Prinzregentenstraße 16 in München an und erhielten von der Haushälterin Anni Winter Einlaß. Die Soldaten waren überrascht, als sie ihnen in perfektem Englisch erzählte, es würde sich um das Wohnhaus Adolf Hitlers handeln. Als die Eindringlinge das private Arbeitszimmer im 2. Stock betraten und die Schubladen des Schreibtisches des inzwischen verstorbenen deutschen Reichskanzlers durchsuchten, stießen sie auf eine schwarze Schatulle. Darin befand sich ein makellos gepflegter und voll geladener Revolver.[5] Es handelte sich um einen zierlichen Smith & Wesson „Ladysmith“ Trommelrevolver mit der Seriennummer 709. Hitler soll die Waffe im Ersten Weltkrieg erhalten haben, möglicherweise einem Feind abgenommen. Frau Winter erzählte den Soldaten erschrocken und in Tränen aufgelöst, daß es sich um die „Selbstmordwaffe“ handeln würde, wobei sie den Begriff auf Deutsch aussprach. Sie erklärte den verdutzten Invasoren auf Anfrage, daß sich Geli Raubal mit der Waffe das Leben genommen habe. Einer der Soldaten, Andrew Sivi aus dem Süden der Stadt Neuyork, raubte u. a. die Waffe[6] und ein Stofftier (Hund) von Geli, die er zurück in seine Heimat mitnahm und gelegentlich bei Ausstellungen oder für Medien vorführte.

Galerie der geraubten Besitztümer (Auswahl)

Verweise

Fußnoten

  1. Heute ist die Waffe in der Öffentlichkeit bekannt, es handelt sich um eine mit Gold überzogene 7,65 mm Walther PPK mit Elfenbeingriff, ein persönliches Geschenk der Familie Walther zum 50. Geburtstag des Führers mit seinen großen Initialen am Griff und einer Inschrift am Lauf: „Ehrengabe der Familien Walther“.
  2. Friedensplan mit Großbritannien – US-Auktionshaus versteigert mysteriöse Heß-Akte!, Bild, 7. September 2013
  3. Einen Smith & Wesson M&P Trommelrevolver aus dem Jahre 1934
  4. Rochus Misch: Der letzte Zeuge, Pendo, Zürich/München 2008, S. 85 f.
  5. Generalmajor a. D. Otto Wagener, der Wirtschaftsberater Hitlers, schrieb in seinen Memoiren Hitler aus nächster Nähe. Aufzeichnungen eines Vertrauten 1929-1932, daß Hitler aus Vorsicht immer eine geladene Waffe im Schreibtisch und im Nachttisch neben seinem Bett aufbewahrte.
  6. Später gab Sivi an, er habe die Sachen rechtmäßig „erworben“ – u. a. in Tausch für amerikanischen Kaffee. 1980 verkaufte er seine „Mitbringsel“ für eine unbekannte Summe an einen wohlhabenden Sammler.
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