Kubitschek, Götz

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Kubitschek bei einer Pegida-Veranstaltung am 13. April 2015

Götz Kubitschek (Lebensrune.png 17. August 1970 in Ravensburg) ist ein deutscher Publizist aus Schnellroda. 2018 verkaufte der Verleger und Inhaber des Verlages Antaios für konservative Literatur und politische Theorie nach eigener Angabe das Unternehmen an einen Zahnarzt und Neuverleger.[1]

Leben und Wirken

Götz Kubitschek I.jpg
Götz Kubitschek und Ellen Kositza beim Abendessen in Schnellroda, 2016.jpg
Götz Kubitschek, 2016.jpg

Während seines Germanistik- und Geographiestudiums in Hannover und Heidelberg war Kubitschek Redakteur der Jungen Freiheit und Mitglied in der Deutschen Gildenschaft, einer bündischen Studentenverbindung.

1996 beteiligte er sich mit der von ihm gegründeten „Aktionsgemeinschaft Paulskirche“ an den Protesten gegen die Wehrmachtsausstellung. Zwei Jahre später war er als Leutnant der Reserve in Sarajevo stationiert und führte dort einen Einsatzzug des Bataillons für Operative Information. Über seinen Einsatz schrieb er zusammen mit Peter Felser das Buch „Raki am Igman“. Kubitschek wurde am 16. August 2001, damals Oberleutnant der Reserve, wegen seiner Redaktionstätigkeit für die Junge Freiheit und der Veröffentlichung des Buches Raki am Igman aus einer laufenden Wehrübung unter Berufung auf § 29 (1) Nr. 6 Wehrpflichtgesetz entlassen, da er sich nach Ansicht des Personalamtes der Bundeswehr an „rechtsextremistischen Bestrebungen beteiligt“ habe und „durch [sein] Verbleiben in der Bundeswehr die militärische Ordnung und die Sicherheit der Truppe ernstlich gefährdet“ würde. Im April 2002 hob die Bundeswehr den Entlassungsbescheid wieder auf.

Kubitschek verehrt den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg sowie die NS-Gegnerin Sophie Scholl. Er besitzt ein riesiges Plakat mit Stauffenbergs Konterfei, welches er gelegentlich auf seinem Anwesen hißt.[2]

Institut für Staatspolitik (IfS)

Hauptartikel: Institut für Staatspolitik

Kubitschek gründete im Jahr 2000 zusammen mit Karlheinz Weißmann das Institut für Staatspolitik (IfS), das die ideelle und finanzielle Förderung rechtskonservativer Ideen und Personen zum Ziel hat. Diesem Zweck dient auch die Zeitschrift „Sezession“, ein zweimonatlich erscheinendes Magazin, das seit dem Jahr 2003 herausgegeben wird und dessen verantwortlicher Redakteur Kubitschek ist. Von 2002 bis Oktober 2018 war er Geschäftsführer des Verlages Antaios, der mit dem Institut für Staatspolitik verbunden ist. Seine Aufgabe als Geschäftsführer des IfS gab Kubitschek im September 2008 an Erik Lehnert ab. Mit Karlheinz Weißmann überwarf sich Kubitschek schließlich 2014, so daß dieser das IfS verließ. Weißmann warf ihm „Alleingänge“ und Grenzüberschreitungen vor, was die politische Ausrichtung angeht.[3]

„Konservativ-Subversive Aktion“

2007 initiierte Kubitschek die „Konservativ-Subversive Aktion“ (KSA), welche die eigenen Positionen offensiv und durch spektakuläre Aktionen verbreiten soll. Der Name spielt auf die linke 68er Gruppe „Subversive Aktion“ an, deren Methoden die KSA nach eigener Angabe übernehmen will.

Öffentlichkeitswirksame Aktionen der KSA waren unter anderem die Störung eines Berliner Kongresses der Linken.SDS im Mai 2008 und die Störung einer Lesung von Günther Grass im August 2008 in Hamburg.

Am 17. April 2009 wurden Felix Menzel (Blaue Narzisse), Götz Kubitschek (Sezession) und zwei Chemnitzer Studenten festgenommen, nachdem sie mit einer Sitzblockade die Übermalung eines Bildes von Benjamin Jahn Zschocke hatten verhindern wollen.

Gespräch zwischen Kubitschek und Stürzenberger

Kubitschek lehnte es ab, ein Streitgespräch, das er mit Michael Stürzenberger führte, selbst zu veröffentlichen, da dieses zu politisch sei. Die Netzseite Politically Incorrect veröffentlichte dieses aber dennoch.[4]

Thron und Altar funktionieren nicht mehr

In dem dokumentarisch wertvollen Gesprächsband „Tristesse Droite. Die Abende von Schnellroda“ (2015 erschienen, der Gespräche aus dem Dezember 2013 zwischen Thorsten Hinz, Ellen Kositza, Götz Kubitschek, Erik Lehnert, Martin Lichtmesz, Nils Wegner und dem Sezessionskommentator „Raskolnikow“ wiedergibt) wurde auch reihum gefragt, wer von den Teilnehmern die Selbstbezeichnung „Neue Rechte“ gutheiße. Diese Selbstbezeichnung fiel auf weitgehende Zustimmung, Erik Lehnert sagte über den Terminus „Neue Rechte“:

„Ich finde, er drückt aus, daß wir wissen, daß Thron und Altar nicht mehr funktionieren.“[5]

Thorsten Hinz berichtet von seiner Erwachsenentaufe als Protestant,[6] andere von ihrer jeweiligen Nähe zur Russischen Orthodoxie, zum Katholizismus oder zum Protestantismus. Götz Kubitschek führt aus:

„Die Frage, ob man aus dem Christentum, aus dem Glauben etwas ableiten kann, politisch ableiten kann, ist nicht beantwortet. Es gibt die Christenfresser, die bei uns Rechten ja zuhauf auftreten, die sagen, daß es diese Religion ist, die uns im Verteidigungskampf das Mark aus den Knochen saugt. Denn wir könnten nicht mit dem Kreuz in der Hand gegen die Masseneinwanderung stehen. Da kommen ja fünfzig Prozent Christen zu uns. [...] Man könne nicht mit dem Kreuz in der Hand die Homogenität des Volkes verteidigen.“[7]

Diese gegen Ende des letzten Gesprächs begonnene Fragestellung findet im Gesprächsband zwar breite Illustration (auf einer intellektuellen Ebene), aber keine entschiedene Antwort.

Es scheint in der Gesprächsrunde die Auffassung vorzuherrschen, daß die biblische Überlieferung ein unaufgebbarer traditioneller Bestand sei, daß zugleich aber nirgendwo in den Kirchen das vorpolitische und außerpolitische Bibel-Bekenntnis mit der gehörigen Ernsthaftigkeit gepredigt werde – und daß ferner die Frage der weltanschaulichen Spaltung der nationalen Kreise entlang der christlichen Frage nicht gelöst ist. Thron und Altar seien deshalb eher konservative Erinnerungen als daß sie programmatische konservative Eckpfeiler sein könnten. Überraschenderweise wird die Tatsache des totalen Verrats der BRD-Kirchen an den großen orientalischen Christengemeinden (die quer über den Globus, durch den islamischen Gürtel hindurch, gerade jetzt direkt vor der völligen Auslöschung stehen, ohne daß BRD-Christen dies sonderlich einer Erwähnung für wert befänden) im ganzen Gesprächsband kaum angesprochen. Die mehrfachen persönlichen Beteuerungen der Teilnehmer, wie wichtig und wertvoll das christliche Bekenntnis sei, rücken dadurch unweigerlich in eine Sphäre der gesellschaftlichen Floskelrede, der Glaube solcher (unverändert Kirchensteuer zahlender) Christen erscheint dem unbefangenen Zuhörer oder Leser als eine dekorative Sache ohne echten Biß.

Alternative für Deutschland (AfD)

Kubitschek und seine Ehefrau Ellen Kositza stellten beide einen Antrag zur Aufnahme in die zur damaligen Zeit überwiegend zuwanderungsfreundliche liberale Partei Alternative für Deutschland (AfD). Die Aufnahme in die Partei wurde von deren Bundesvorstand diskret und ohne jede Rückmeldung abgelehnt.[8]

Redner in Leipzig (LEGIDA)

Kubitschek trat am 30. Januar 2015 ein weiteres Mal als Redner der LEGIDA auf. In seinen Beiträgen formuliert Kubitschek eine weltanschauliche Position, die parlamentarisch in der BRD nirgendwo repräsentiert wird, obwohl mutmaßlich Millionen Deutsche andernfalls auch wieder wählen gehen würden:

„Jeder von uns kennt die Rechenspielchen der Politiker, die uns die massenhafte Zuwanderung als Notwendigkeit verkaufen wollen: Millionenfach sollen Menschen aus aller Herren Länder einwandern, damit unsere Renten gesichert sind; millionenfach sollen sie einwandern, weil es uns an Fachkräften fehlt; millionenfach sollen sie einwandern, damit in unseren Kaufhäusern zu jeder Tages- und Nachtzeit Trubel herrscht. Was, bitte, ist das für ein Menschenbild? Sind wir denn alle nicht viel mehr als das Schmiermittel für irgendwelche Systeme und Maschinen? Müssen wir nur funktionieren, egal wo auf der Welt? Wer so denkt, ist ein Menschenfeind, und wir sind es nicht. Der Historiker Heinrich August Winkler hat letzte Woche im Tagesspiegel gesagt: ›Pegida vertritt eine Ideologie, die Deutschland schon einmal in die Katastrophe geführt hat.‹ Diese Aussage ist unverschämt. Aber auf jede Unverschämtheit gibt es eine Antwort: Nein, Herr Winkler, Verleumder wie Sie führen ein Volk in die Katastrophe. Verleumder wie Sie sorgen dafür, daß sich ein Spalt öffnet zwischen denen, die die Suppe anrühren und denen, die sie auslöffeln müssen. Verleumder wie Sie sind verantwortlich, wenn die Lage eskaliert.
Das Bild, das wir vom Menschen haben, führt nicht in die Katastrophe. Es führt zu einer Beruhigung der Lage, es führt zu einem Ende des globalen Wahnsinns: Wir möchten eben gerade nicht, daß mit Menschen gehandelt wird wie mit Motorenöl. Wir möchten eben gerade nicht, daß der Mensch das Kanonenfutter des globalen Wirtschaftskrieges ist! Und wir möchten vor allem nicht, daß uns diese Verschiebung halber Völker als eine Art höhere Moral verkauft wird. Laßt uns von einer völlig anderen Grundlage ausgehen: Der Mensch ist kein Ding und der Mensch ist keine Zahl. Denn es gibt etwas in ihm, das jenseits aller Zahlen und aller Dinge liegt. Es ist beim letzten Hochwasser wieder einmal landesweit sichtbar geworden, als die Elbe und die Mulde über ihre Ufer traten und ganze Städte überschwemmten. Wieviel Hilfsbereitschaft, wieviel Solidarität, wieviel Uneigennützigkeit in diesen Wochen! Der materielle Schaden war hoch, aber viele Menschen sind doch im Herzen reicher aus dieser Katastrophe gegangen. Und das ist nur ein Beispiel im Großen. Ein Beispiel im Kleinen ist jedes Kind, das geboren wird. Wenn wir der Politik glauben, dann ist ein deutsches Kind ein Armutsrisiko. Das Kinder der Einwanderer soll aber samt seinen Eltern ein Stückchen Rentensicherheit sein. Ja was denn nun? Es ist – das ist meine Überzeugung – zuallererst weder das eine, noch das andere. Ein Kind ist zuallererst etwas ganz anderes: Ich glaube daran, daß jedes Kind, jeder Mensch ein Entwurf Gottes ist. Jeder einzelne von uns ist ein Entwurf Gottes, und jeder einzelne von uns ist auf seinen ganz besonderen, eigenen Platz in die Gemeinschaft seines Volkes und in die Geschichte seines Volkes gestellt worden – jeder einzelne von uns.“[9]

Ein Imperativ der totalen Flexibilisierung und der totalen Kommerzialisierung aller Lebensverhältnisse wälzt heute alles um. Die Gegenwehr dagegen kann aber scheinbar nicht von der Politik ausgehen. Allerdings darf man fordern, daß Parteien erkennen lassen, daß die normative Bindung, die ihrer Programmatik verbal zugrunde liegt, wenigstens gelegentlich bis zur Gesetzgebung hindurchwirkt. Ein gänzliches Fehlen ethischer Maßstäbe hingegen – und das ungebremste Durchschlagen fremdbestimmter Interessen in der BRD-Politik – gibt Anlaß zu einer fundamentalen Opposition, wie sie in den PEGIDA- und LEGIDA-Kundgebungen seit Herbst 2014 zum Ausdruck kommt.

„Ein Prozent für unser Land“ (EinProzent.de)

Am 13. November 2015 ging die von Götz Kubitschek, Jürgen Elsässer und anderen organisierte Netzseite „Einprozent.de“ online.[10] Dieses Portal erklärt dazu:

„Die Flüchtlingsinvasion ist eine Katastrophe für Deutschland und Europa. Politik und Medien wollen uns vor vollendete Tatsachen stellen? Wir machen nicht mit! Wir brauchen eine Bürgerbewegung, eine Art ‚Greenpeace für Deutschland‘. Unsere Vision: Tausende Mitglieder unterstützen unsere juristischen, medialen und politischen Aktionen, verbreiten die Informationen, die in den Medien nicht zu finden sind und wehren sich in ihren Gemeinden gegen die Auflösung unseres Staates. Kurzum: Wir brauchen die Unterstützung von einem Prozent der Deutschen, nicht mehr. Ein Prozent reicht aus! Ein Prozent bedeutet nicht mehr als 80 Unterstützer aus Meßkirch, 250 aus Naumburg, 580 aus Frankfurt/Oder, 1.000 aus Trier und 5.000 aus Dresden. Ein Prozent für Deutschland? Machbar! Laßt uns beginnen – kreativ, finanzstark und so groß, daß wir nicht mehr ignoriert werden können! Jeder, dem unser Land am Herzen liegt, kann sich beteiligen.“

Das Portal bietet eine Organisationsstruktur für die Bereiche „Spenden – Weitersagen – Mitmachen – Klagen“ an. Es verwaltet eine interaktive Deutschlandkarte, die oppositionelle Initiativen gegen die Zuwanderungsflut vernetzt (→ EinProzent). Götz Kubitschek ergänzt in einem Beitrag seiner Zeitschrift Sezession: „Es ist das Projekt einer großen Sammlung aller, die die für jeden Staat, also auch für Deutschland, selbstverständlichen Grundlagen nicht aufgeben wollen: Rechtsordnung, Staatsvolk, Souveränität an den Grenzen.“ Der Staatsrechtler Karl Albrecht Schachtschneider zählt mit zu den Initiatoren und bereitet Musterklagen gegen die von unablässigen Rechtsverstößen gekennzeichnete Politik der Merkel’schen Großen Koalition vor.

Zitate

von Kubitschek

  • „Was soll stabilisiert werden? Wovon geht man aus? Das ist die entscheidende Fragestellung vor aller Politik: Wovon geht man aus? Ich für meinen Teil gehe davon aus, daß wir in einem kranken Staatsgebilde und Volkskörper leben: amerikanisiert, also umerzogen bis zur Selbstverleugnung; an den Westen verloren entgegen vitaler Interessen, die wir als die Nation der Mitte Europas auch in Richtung Osten zu vertreten haben; am Rande einer demographischen Katastrophe; in manchen Regionen und Städten überfremdet bis zur Unkenntlichkeit; in steilem Sinkflug begriffen von einem Niveau der Bildung herab, das einst seinesgleichen auf der Welt suchte; seelisch verkrüppelt durch eine auf Schuld, Schande und verbrecherisches Erbe fixierte Geschichtserzählung und -politik.“[11]
  • „Wir haben in diesem Willkommenssuff die Volksgemeinschaft wiederentdeckt. Das ist ein Phänomen, die veränderte Sprache über das eigene Volk. Das Volk ist zuvor vom meinungsbestimmenden Teil beschimpft worden, gemaßregelt worden, das Volk der Ausländerhasser, das Volk der häßlichen Deutschen, das spießige Volk, das dringend bunte Wellen braucht, um überhaupt mal in Schwung zu geraten. Man hat dann aber gesehen, daß dieses Volk auf diese Weise nicht zu kriegen ist. [...] Dann kam der Umschwung. [...] Wißt ihr was: Eigentlich seid ihr auch in dieser Hinsicht das beste Volk dieser Erde. Ihr seid das einzige Volk, das dies schaffen wird. Ihr seid das einzige Volk, das hier anpacken wird. Ihr seid das einzige Volk, das in der Lage ist, diesen Untergang gründlich zu organisieren. Diese Wiederentdeckung der Volksgemeinschaft ist mittlerweile in den Medien, in der Politik Usus [...]. So kriegt man die Deutschen.“Compact, Vortrag vom 24. September 2015 in Dresden zur Asylantenflut 2015 in Europa
  • „Dieses Land [die BRD] und seine deutende Klasse scheint einen unersättlichen Bedarf an Nazis zu haben, denn viel mehr als den Kampf gegen das absolut Böse scheint man an Verbindendem nicht mehr auffinden zu können. Außerdem ist es so leicht, der ‚Gute‘ zu sein, wenn es immer einen gewissen Prozentsatz an ‚Bösen‘ gibt und wenn man sogar bestimmen kann, wer gerade dieser ‚Böse‘ ist.“[12]
  • „Die CDU beraten? Die AfD? Gott bewahre! Weiß eigentlich jemand, der nicht Verleger ist, wie privilegiert die Position eines selbständigen Verlegers ist? “[13]
  • „Die taz also, die alte Tante mit den verläßlichen Minenhunden, von denen Andreas Speit der berechenbarste ist (dicht gefolgt von Liane Bednarz und Volker Weiß): Man kann sich blind, wirklich blind darauf verlassen, daß diese Leute – geil auf jede Zeile, die sie zu ihrem Lebensinhalt absetzen können – jedes unserer Themen, das eigentlich keines ist, zu einem machen. In gewissem Sinne gehören sie zum Team, aber das beste: Wir müssen sie nicht bezahlen.“[14]
  • „Ja oder Nein bedeutet: für oder gegen das Volk. ›Gegen das Volk‹ ist nichts, womit wir leben könnten. Das ist dann der Moment, in dem aus einem politischen Gegner ein weltanschaulicher Feind wird. Uns selbst behandelt dieser Todfeind des Volkes längst wie einen Feind und nicht mehr wie einen politischen Gegner. Das ist die Ausgangslage für das Jahr 2019. Wir, unser immer größer und stärker werdendes Milieu und die AfD dürfen nie vergessen: Bereits unsere Ausrichtung auf das Volk und für das Volk bedeutet, daß es uns in keinem Zustand geben kann, der für die grüne Klientel akzeptierbar wäre – es sei denn, wir gäben unsere Ausrichtung auf.“[15]

über Kubitschek

  • „Kubitschek hat einen solchen Dissens [über die Treue zum BRD-System] immer bestritten, aber auch süffisant angemerkt, daß ich nicht einmal hinter verschlossenen Türen die Verfassung in Frage stellte. Jetzt fühlt er sich offenbar von jeder Hemmung befreit und kann die Katze aus dem Sack lassen. Aber allzuviel Klarheit im Hinblick auf die Zielsetzung sollte man nicht erwarten. [...] Kubitschek ist eigentlich kein politischer Kopf. Das können Sie schon an den immer wieder bemühten Schlüsselbegriffen ‚Provokation‘, ‚Existentialismus‘, ‚Stil‘ sehen. Da verwechselt jemand Literatur mit Staatslehre und Ästhetik mit Politik. Was selbstverständlich fatale Konsequenzen nach sich zieht, wenn der betreffende trotzdem Politikberatung treibt.“Karlheinz Weißmann[16]
  • „Das, was Höcke macht und was Einflüsterer wie Kubitschek offenbar noch verstärken, hat eine destruktive Tendenz, die Chancen zerstört. Wenn man ihren Vorstellungen folgt, endet die AfD als ‚Lega Ost‘, aber es wird ihr nicht gelingen, diejenigen zu gewinnen, die noch nicht gewonnen sind. Und darum geht es, um nichts anderes.“ — Karlheinz Weißmann[16]
  • „Woher weiß Kubitschek eigentlich, dass er im Namen der Deutschen spricht, wer auch immer das genau ist? Auf einer Pegida-Kundgebung hat er einmal das Bild von der Katze und der Taube gebraucht. Eigentlich ist die Taube als Beute zu groß für die Katze. Aber weil ihr die Flügel gebrochen sind, zerrt die Katze sie die Treppe herunter. Mit jeder Stufe, auf die ihr Kopf knallt, werde sie wehrloser. Das ist Deutschland, für Kubitschek, und die Katze, das ist die politische Klasse. So hat er sich selbst erklärt, warum die große Mehrheit der Deutschen noch nicht in seinem Sinne aufbegehrt. Das haben sie 1968 auch immer gedacht: ‚Bewusstseinsindustrie‘ nannte man das damals.“Mariam Lau[17]
  • „Der Plan von Kubitschek & Co geht auf. Man kann auch sagen: So viel Rechts war nie in den letzten 50 Jahren Deutschland.“ — Andreas Förster[18]

Familie

Kubitschek ist in zweiter Ehe mit Ellen Kositza verheiratet, die, wie er selbst, früher lange Zeit für die Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb. Das Ehepaar hat sieben Kinder, die allesamt germanische Vornamen tragen. Laut einem Bericht der Welt vom Frühjahr 2016 siezen (→ Duzen) sich die Ehegatten seit vielen Jahren.[19]

Filmbeiträge

Kubitschek, Elsässer und Oertel zu „PEGIDA – Wie weiter?“ – Mitschnitt der COMPACT-Veranstaltung am 16. April 2015 in Dresden – Kubitschek Aussage: „Der Linke ist vom System belächelt, er ist der gemästete nützliche Idiot der Mächtigen“ (ca. 1h 02:40 min.).
Asyl. Die Flut – Wo soll das enden? Elsässer/Kubitschek bei COMPACT direkt
Götz Kubitschek zu seinem unerwünschten Bestseller „Finis Germania“
Frankfurter Buchmesse – Götz Kubitschek (Antaios Verlag) – Linke Gewalt in Deutschland
Kubitschek in Cottbus am 24. Februar 2018

Veröffentlichungen (Auswahl)

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Kubitschek verkauft Antaios – Pressemitteilung, Sezession, 10. Oktober 2018
  2. Die rechte Wende – Beobachtungen jenseits der Mitte, 3sat, 2017
  3. „Sonst endet die AfD als ‚Lega Ost‘“, Junge Freiheit, 21. Dezember 2015
  4. Interview: Kubitschek – Stürzenberger, Politically Incorrect, 14. Dezember 2012
  5. Vgl. auch den Kontext in Ellen Kositza / Götz Kubitschek (Hgg.): Tristesse Droite. Die Abende von Schnellroda. Verlag Antaios, Schnellroda 2015, ISBN 978-3-944422-21-3 [Gesprächsband mit den Teilnehmern Thorsten Hinz, Ellen Kositza, Götz Kubitschek, Erik Lehnert, Martin Lichtmesz, Nils Wegner, „Raskolnikow“; dokumentiert Unterredungen aus dem Dezember 2013], S. 113
  6. Vgl. a.a.O., S. 165
  7. Vgl. a.a.O., S. 172; indirekte Rede dort im Zitat
  8. Wie eine Gerhard Löwenthal-Preisträgerin 294 Stunden dachte, AfD-Mitglied zu sein, Politically Incorrect, 21. Februar 2015
  9. Vgl. LEGIDA und wir (II): 30. Januar – zweite Rede in Leipzig, Sezession im Netz, 4. Februar 2015
  10. Einprozent.de
  11. Die AfD, die realpolitische Flexibilität und wir, Sezession im Netz, 5. September 2014
  12. Alexander Wallasch: Götz Kubitschek: Wir stellen Normalität her, Tichys Einblick, 18. Oktober 2017
  13. Götz Kubitschek: Buchmesse, der Tag danach und überhaupt, Sezession, 15. Oktober 2018
  14. Götz Kubitschek: Panikreaktionen – Sieferle auf Platz 1, Sezession, 12. Juni 2017
  15. Götz Kubitschek: Lage 2019 (I): Der Feind, Sezession, 31. Januar 2019
  16. 16,0 16,1 „Sonst endet die AfD als ‚Lega Ost‘“, Junge Freiheit, 21. Dezember 2015
  17. Mariam Lau: Eigentlich alles wie im Wendland , Die Zeit, 5. August 2017, S. 2
  18. Andreas Förster: Die Neonazis haben sich angepasst, Berliner Zeitung, 21. März 2019 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  19. Der Verleger der Neuen Rechten auf seinem Rittergut, Die Welt, 30. Mai 2016