Metapedia:Hauptseite/Zitat der Woche/Archiv/2011

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dezember

„
Das Leuchten lag wie ein zarter, rosiger Hauch über einem diamantklaren See, der den ganzen Grund erfüllte und nur leise perlend gegen die dunklen Ufer anlief. Graue Wächter, die dem Führer wie Brüder glichen, saßen und standen ernst und schweigend um die Flut, als hielten sie Uferwacht an heiligen Wassern. „Du bist bei den toten Soldaten“, sagte der Führer zu dem Weibe. „Siehe, ob du den findest, den du suchst. Vermagst du's, so rede ihn an, er wird dir antworten. In der Christnacht ist den Toten vergönnt, mit Menschenstimme zu reden; sonst kommen sie nur als Träume, Gedanken und Schatten zu den Lebendigen zurück.“



“
Das Weihnachtsmärchen des 50sten Regiments
Das Weihnachtsmärchen des 50sten Regiments
Walter Flex




„
Geht der reinen Stunde denn entgegen,
Daß ihr frommer Zauber euch umspinnt,
Daß ihr tief im Innern spürt den Segen,
Brüder, daß wir Deutschlands Kinder sind!

Dieses Deutschlands, das die Welt umfaßte,
Wahrheit suchend ohne Ruh' und Rast,
Dieses Deutschlands, das die Lüge haßte
Und von Trug und Tücke ward gehaßt!



“
Paul Warncke
Paul Warncke
Aus dem Gedicht „Weihnachten 1919




„
Ueber ein Glück, das du flüchtig besessen,
Tröstet Erinnern, tröstet Vergessen,
Tröstet die alles heilende Zeit.
Aber die Träume, die nie erung'nen,
Nie vergess'nen und nie bezwung'nen,
Nimmer verläßt dich ihr sehnendes Leid.



“
Isolde Kurz
Isolde Kurz
„Die Nicht-Gewesenen“




„
Gewiß, ich kenne den Wert der Ruhe, die Annehmlichkeit der Gesellschaft, die Freuden des Lebens; auch ich wünsche glücklich zu sein, wie irgend jemand. So sehr ich aber diese Güter begehre, so wenig mag ich sie durch Niederträchtigkeit und Ehrlosigkeit erkaufen. Die Philosophie lehrt uns, unsere Pflicht zu tun, unserem Vaterlande selbst mit unserem Blute treu zu dienen, ihm unsere Ruhe, ja unser ganzes Dasein aufzuopfern.



“
Friedrich der Große
Friedrich der Große
In seinen hinterlassenen Werken
zitiert in:
Carl von Clausewitz: „Kleine Schriften - Geist und Tat“, Kapitel 17





„
Der Ruhm der Helden, die da vor uns waren,
Schallt glockentönig durch das Säculum
Und muß sich noch im Enkel offenbaren,
Denn ihr Vermächtniß bleibt ein Heiligthum.
Ertönet denn, ihr schmetternden Fanfaren,
Verkündet Roßbach's Sieg und Seydlitz' Ruhm!
Aus Nacht wird Licht; umsonst ist Nichts geschehen
Und auch die Todten können auferstehen!



“
Fedor von Köppen
Fedor von Köppen




November

„
Es ist jetzt allerdings keine Ehre, ein Deutscher zu sein, aber es kommt mir fast vor, als ob es eine Schande wäre, Franzose zu sein. Nach einer solchen Morgenröte eine so cimmerische Nacht! Wenn kein Gewitter die Atmosphäre reinigt, so wird es – doch nein, es wird immer etwas Menschliches bleiben. Der Troß scheint ja zu Unvernunft und Geißel geboren zu sein, und es wird sich beständig ein Mann finden, der Israel sündigen macht, positiv oder negativ, durch Kraft oder Schwachheit.



“
Johann Gottfried Seume
Johann Gottfried Seume
„Apokryphen“





„
Jeder Mann hat die Pflicht, in seinem Leben den Platz zu suchen, von dem aus er seiner Generation am besten dienen kann.



“
Alexander von Humboldt
Alexander von Humboldt






„
Ich möchte Ihnen jedoch zum Abschluß dieser Erklärung noch versichern, daß ich meinen Kampf gegen Ihr politisches System fortzusetzen gedenke, ganz gleich wo ich mich in Zukunft auch befinden mag, sei es nun auf der Straße, im Betrieb, am Computer – oder aber in der einsamen Tristesse einer Gefängniszelle, in deren Innern ich immer noch freier sein werde, als Sie es hier draußen sind, weil ich weiß, daß wahre Freiheit nicht von äußerlichen Unterbringungsumständen abhängig ist, sondern von der inneren Einstellung.



“
Axel Möller
Axel Möller
Letztes Wort vor dem Rostocker Landgericht
am 24. Oktober 2011





„
»Fundamentalopposition ist nicht die Sache politischer Konservativer von heute: Die BRD wird als Staat akzeptiert, als ein auf Funktionstüchtigkeit angelegtes, Sicherheit gewährendes, den Ordnungsraum der Nation bildenes Gehäuse – und wo wäre der konservative Übermut, es zu zerschlagen und ein besseres an seine Stelle zu setzen?
Verändern: ja! Reformieren: ja! Erneuern im Sinne einer fundamentalen Gegen-Aufklärung: ja! Aber revolutionieren? Umstoßen, weil es fällt? Hier kann der Konservative nicht mehr mit, hier wird er von seinem Respekt vor dem, was die Abläufe regelt (leidlich zwar, aber immerhin), ausgebremst, hier scheut er das Chaos nach dem Zusammenbruch so sehr, daß er auf die Chance eines radikalen Neubeginns verzichtet.



“
Götz Kubitschek
Sezession Nr. 44, S. 9




Oktober

„
»Mein Reich ist nicht von dieser Welt«
ist der tiefe Ausspruch, der von jeder Religion gilt und den jede Kirche verrät.



“
Oswald Spengler
Oswald Spengler
Aus „Jahre der Entscheidung




„
Es ist ein Feld, ein Feld der Schlacht,
das hat deutsches Blut getrunken,
da sind in frühe Todesnacht
die edelsten Söhne gesunken.

Es blüht eine Rose aus all dem Blut,
blüht und saugt aus den Schollen
ihres flammenden Purpurs Edelglut
und den Duft, den wundervollen.

Sie wächst – schon rührt sie an's Sternenzelt –
wächst und wiegt sich in Lüften
und füllt die weitesten Fernen der Welt
mit ihren himmlischen Düften.

Sie ist kein Strauch, sie ist ein Baum
und überschüttet die Erde
mit leuchtenden Blüten. – O deutscher Traum,
werde Wahrheit, werde!



“
Gustav Falke
Gustav Falke
Aus dem Gedichtzyklus „Vaterland, heilig Land“
erschienen in: „Das Leben lebt, letzte Gedichte“




„
Der jüdische Glaube ist seiner ursprünglichen Einrichtung nach ein Inbegriff bloß statutarischer Gesetze, auf welchem eine Staatsverfassung gegründet war. – Es ist soweit gefehlt, daß das Judentum eine zum Zustande der allgemeinen Kirche gehörige Epoche oder diese allgemeine Kirche wohl gar selbst zu seiner Zeit ausgemacht habe, daß es vielmehr das ganze menschliche Geschlecht von seiner Gemeinschaft ausschloß, als ein besonders vom Jehovah für sich auserwähltes Volk, welches alle anderen Völker anfeindete und dafür von jedem angefeindet wurde.



“
Immanuel Kant
Immanuel Kant
zitiert in: Artur Dinter:
„Lichtstrahlen aus dem Talmud“ (PDF-Datei)




„
Das goldne Glück ist wie ein Falterflug;
Dich streift sein Hauch wie leises Flügelwehen.
Und blickst du auf, ist's ein Vorübergehen,
Ein Traum, ein Duft, ein holder Sinnentrug.

Vom flücht'gen Glück bleibt uns ein Heimweh nur
Nach jenem Eiland, das wir einst besessen,
Nach einer Heimat, die wir längst vergessen,
Von der das Glück die letzte Erdenspur.



“
Heinrich Gutberlet
Heinrich Gutberlet
„Glück“




„
Wir fordern von der Regierung die Wahrung unseres Rechtes, des heiligen Rechtes unserer ungeborenen Brüder und Schwestern, des Rechtes unserer Kinder! Sie und uns in die Tributknechtschaft zu verkaufen, steht der heute handelnden Generation nicht zu. Sollte aber unsere Stimme ungehört von dem heute herrschenden Geschlecht verhallen, so bekennen wir, die deutsche Jugend, offen und frei vor aller Welt:
Niemals wird unsere Generation als uns bindendes und verpflichtendes Recht anerkennen, was die jetzt Handelnden und Verantwortlichen den Forderungen unserer Feinde zugestehen werden! (...)
Mag die Unterschrift deutscher Männer unserem Volke neue Ketten auferlegen – die Welt soll es hören:
Die deutsche Jugend bleibt frei!



“
Young-Plan - Eure Kinder gehören uns!.jpg

Stellungnahme der deutschen Jugend zum Young-Plan
und gegen die Erfüllungspolitik des Weimarer Regimes



September

„
Summa, es liegt nicht an Büchern, noch Vernunft; es liegt daran, daß Gott Leute auf Erden schickt. So sehen wir in allen Historien und in der ganzen Schrift.
Wenn Gott einem Volke hat helfen wollen, hat er es nicht mit Büchern gethan, sondern nicht anders, denn daß er einen Mann oder zwei hat aufgeworfen, der regierete besser, denn alle Schrift und Gesetze.



“
Martin Luther
Martin Luther
zitiert in: „Geist aus Luther's Schriften
oder Concordanz der Ansichten und Urtheile
des großen Reformators“,
Band 1, Darmstadt 1828, S. 365 (PDF-Datei)




„
Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten,
vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.



“
Theodor Körner zugeschrieben
Theodor Körner zugeschrieben
Deutscher Dichter und Freiheitskämpfer




„
Das Einzige, was ich am Krieg bedaure ist, daß wir ihn verloren haben!



“
Léon Degrelle
Léon Degrelle
Wallonischer SS-Standartenführer und Ritterkreuzträger




„
Auf das Meer, das fernhinaus
Dunkelt wie von grünem Erze,
Fällt ein breiter Sonnenstreif
Durch des Sturmgewölkes Schwärze.

Sieh, und bunt von Strand zu Strand
Spannt sein Thor der Regenbogen;
Weiß besegelt unter ihm
Kommt ein Orlogschiff gezogen.

Deutsche Flagge, sei gegrüßt!
Steure kühn durch Wind und Welle,
Nacht und Wolken hinter dir,
Vor dir Sonnenaufgangshelle!



“
Emanuel Geibel
Emanuel Geibel
Aus dem Gedichtband „Spätherbstblätter“



August

„
Diese ganze Schreibe stammt von Juden, die sich auf die Weise versuchen zu rächen. In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständig gebliebene Volk in Europa.



“
George S. Patton
George S. Patton
VS-amerikanischer General
in einem Tagebucheintrag vom 31. August 1945.
vier Monate vor seinem „Autounfall“




„
Aber einmal müßt ihr ringen
noch in ernster Geisterschlacht
und den letzten Feind bezwingen,
der im Innern drohend wacht.
Haß und Argwohn müßt ihr dämpfen,
Geiz und Neid und böse Lust,
dann nach schweren, langen Kämpfen
kannst du ruhen, deutsche Brust.



“
Max von Schenkendorf
Max von Schenkendorf
Aus dem Gedicht „Frühlingsgruß an das Vaterland“




„
Leise trat aus kalkiger Mauer ein unsägliches Antlitz - ein sterbender Jüngling - die Schönheit eines heimkehrenden Geschlechts. Mondesweiß umfing die Kühle des Steins die wachende Schläfe, verklangen die Schritte der Schatten auf verfallenen Stufen, ein rosiger Reigen im Gärtchen.
Schweigend saß ich in verlassener Schenke unter verrauchtem Holzgebälk und einsam beim Wein; ein strahlender Leichnam über ein Dunkles geneigt und es lag ein totes Lamm zu meinen Füßen...



“
Georg Trakl
Georg Trakl
Auszug aus „Offenbarung und Untergang“




„
Das irdisch Imponierende und Ergreifende, was mit menschlichen Mitteln für gewöhnlich dargestellt werden kann, steht immer in Verwandtschaft mit dem gefallenen Engel, der schön ist, aber ohne Frieden, groß in seinen Plänen und Anstrengungen, aber ohne Gelingen, stolz und traurig.



“
Otto von Bismarck
Otto von Bismarck
an seine Braut am 17. Februar 1847



Juli

„
Ein Volk, das Charakter hat, hat auch Brod; ein Volk, das Charakter hat, hat auch Bildung. Beide sind aber zugleich Minoritätsfragen. Denn das schlimme und wahre Wort „erst gieb mir zu leben, dann will ich ehrlich sein“ gilt zwar für die Masse der Menschen; aber für eine Auswahl der Menschen gilt es nicht; eben darum ist diese berufen jene zu führen – in materieller geistiger sittlicher Hinsicht.
Alle großen Kulturfragen der Menschheit hängen davon ab, ob sich zuweilen eine Anzahl von Leuten findet, welche die Ehre dem Leben vorzieht. Sie soll herrschen.



“
Julius Langbehn
Julius Langbehn
„Rembrandt als Erzieher“




„
Nur das Gemüt des Deutschen begreift die Poesie des Alten, die veredelnde, versöhnende und vergeistigende Kraft der Zeit, der Geschichte, welche allen Geschichten den Goldgrund und allen Helden den Heiligenschein malt.



“
Bogumil Goltz
Bogumil Goltz
zitiert in: Hanns Floerke:
„Deutsches Wesen im Spiegel der Zeiten“, Berlin 1916, S. 90




„
Immer war die letzte Ursache eines solchen Unterganges das Vergessen, daß alle Kultur vom Menschen abhängt und nicht umgekehrt, daß also, um eine bestimmte Kultur zu bewahren, der sie erschaffende Mensch erhalten werden muß. Diese Erhaltung aber ist gebunden an das eherne Gesetz der Notwendigkeit und des Rechtes des Sieges des Besten und Stärkeren.
Wer leben will, der kämpfe also, und wer nicht streiten will in dieser Welt des ewigen Ringens, verdient das Leben nicht.



“
Mein Kampf
Mein Kampf
Adolf Hitler




„
Alles was man Pflicht nennt, die Voraussetzung jedes echten Rechts, die Grundsubstanz jeder vornehmen Sitte, geht auf Ehre zurück.



“
Jahre der Entscheidung
Jahre der Entscheidung
Oswald Spengler




„
Daher ist es auch von hohem Wert, daß alles, was auf der Welt an Gedanken vorhanden ist, in Deutschland noch einmal durchdacht, das heißt, auf deutsche Schiffe geladen wird. Und daher besitzt auch alles, was durch Denken entstanden ist, einen mittelbaren Lebens-, also Kampfwert, insofern es von einer kriegerischen Grundhaltung zur Rüstung verwandelt werden kann. Ein Beispiel ist die Technik, in der nicht die kleinste Erfindung gemacht werden kann, die nicht ihr verborgenes potentiel de guerre besitzt. Ihre Sprache klingt grundverschieden, je nachdem, ob es der Händler oder Krieger ist, der sich ihrer bedient.



“
Ernst Jünger
Ernst Jünger
Das abenteuerliche Herz, 1. Fassung, 1929



Juni

„
Plötzlich kann sich's umgestalten!
Mag das dunkle Schicksal walten!
Muthig auf der steilsten Bahn!
Trau dem Glücke! Trau den Göttern!
Steig trotz Wogendrang und Wettern,
Kühn, wie Cäsar, in den Kahn.

Laß den Schwächling angstvoll zagen!
Wer um Hohes kämpft, muß wagen;
Leben gilt es oder Tod.
Laß die Woge donnernd branden,
Nur bleib immer, magst Du landen
Oder scheitern, selbst Pilot.



“
Gneisenau - Laß den Schwächling angstvoll zagen.jpg

Gneisenau
nach einem Gedicht von Friedrich von Matthisson




„
Dies erklärt die schnelle und weite Verbreitung der Irrthümer, wie auch den Ruhm des Schlechten: denn die Meinungsverleiher von Profession, also Journalisten und dergleichen, geben in der Regel nur falsche Waare aus, wie die Ausleiher der Maskenanzüge nur falsche Juwelen.



“
Arthur Schopenhauer
Arthur Schopenhauer
Die Welt als Wille und Vorstellung II




„
An tausend blutigen Denkmalen der Zerstörung, an Millionen unglücklicher Schlachtopfer, an zahllosen Thatsachen des Uebermutes und der Unterdrückung, welche die Geschichte der Gegenwart in ihre Denkbücher zu verzeichnen nicht vergessen kann, werden unsere spätesten Nachkommen die Wahrheit unsers Worts erkennen, und keine Einbildungskraft wird jemals wieder von einer goldenen Zeit in dem Kerker einer Weltherrschaft träumen.



“
Paul Johann Anselm von Feuerbach
Paul Johann Anselm von Feuerbach
Die Weltherrschaft das Grab der Menschheit




„
Das eigentliche politische Problem des Liberalismus ist, daß eine liberale Praxis nur möglich ist, wenn gewisse Traditionsbestände an Gewohnheiten und tief eingerasteten Sitten noch vorhanden sind, mit deren Hilfe die Gesellschaft ihre Schwierigkeiten meistert. Salopp gesprochen: sechs konservative Jahrhunderte erlauben es zwei Generationen, liberal zu sein, ohne Unfug anzurichten.



“
Armin Mohler
Armin Mohler
Gegen die Liberalen (1988)



Mai

„
Ich hatte gehofft, eine Raketenwaffe zu finden, die den Schandvertrag von Versailles hätte zerschlagen können.



“
Hermann Oberth
Hermann Oberth
In einer Rede im Jahre 1962




„
Wandrer an den Flußgestaden,
Horch des Tibers Sprudelsang,
Der auf eng geschlungnen Pfaden
Strömt im schnellen Wellengang!

Sieht Dein Auge Kunst und Werke
Einer längst vergangnen Zeit,
Die mit Geisteskraft und Stärke
Diesen Ort zum Tempel weiht?

Fries und Stele sind zerschlagen,
Säulentrommeln liegen quer,
Und kein triumphaler Wagen
Kommt vom Felde zu dir her.

Dieser Stätte Art und Wesen
Trug der Tiber mit sich fort,
Von den Trümmern aufgelesen,
Blieb Rom als leeres Wort.

Greife wieder und mit Güte
Nach dem Szepter Deiner Macht,
Führ den Wandrer in die Blüte
Aus den Klauen dieser Nacht!



“
Erste Worte nach dem Gedankenstrich
Erste Worte nach dem Gedankenstrich
Imperium Romanum von Ben Niclas Berressem




„
Sei wer du bist,
Folg' nie dem falschen Schein!
Den Spiegel deiner Seele halte rein.
Zu jedermann sag' frei heraus, was ist!

Sei stark in dir, leb' stolz dein eignes Sein. -
Nur der verliert sich, der sich selbst vergißt!
Was echt in dir, wird unvergänglich sein.
Sei wer du bist!



“
Heinrich Gutberlet
Heinrich Gutberlet
aus „Licht übers Land“




„
Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ!



“
Heinrich von Treitschke
Heinrich von Treitschke
aus dem Gedicht „Die Siebenundsiebzig“
in: „Vaterländische Gedichte“



April

„
Das Erste sei, daß man der Welt sich freue,
sich vor den andern froh genießen lerne —
in stiller Nähe, wie in bunter Ferne
das Alte frisch genieße wie das Neue.

Doch schaff dir auch ein Herz voll stolzer Treue,
eins in sich selbst und seinem tiefsten Kerne!
Der Freie traut durch Wolken seinem Sterne —
das Brandmal aller Sklaven ist die Reue!



“
Otto Erich Hartleben
Otto Erich Hartleben
„Toskanischer Frühling“ in: Ausgewählte Werke Band 1




„
Die Kraft der Toten

Unheimlich ist die Kraft der Toten.
Sie tragen die Menschen, die Völker, die Erde,
Im Sterben sind sie schon wieder im Werden,
Und einmal - in der Zeiten Lauf,
Stehen die Toten in den Lebenden auf.
Unheimlich ist die Kraft der Toten.
Wer weiß in sich ihre Lebensglut brennen,
Wird in seinem Kinde ihre Züge erkennen,
Und einmal - in der Zeiten Lauf,
Stehen sie lebend aus Sterbenden auf.
Unheimlich ist die Kraft der Toten.
Man kann sie lieben, man kann sie hassen,
Man kann sie verleumden, verhöhnen lassen,
Doch einmal - in der Zeiten Lauf,
Zum lieben, zum hassen, stehen die Toten auf.
Wenn auch die Lebenden heute versagen,
Beten und betteln, fragen und klagen,
Die Gräber der Toten als ihr einziges Gut,
Ihre Augen zum Weinen, Tränen und Blut, Bedenkt's!
Unheimlich ist die Kraft der Toten.
Man kann sie verleugnen bis zum Verbrechen,
Doch einmal werden die Toten sich rächen,
Da stehen sie - in der Zeiten Lauf,
Drohend, gewaltig, zum Kampf wieder auf.
Unheimlich ist die Kraft der Toten.
Man kann sie verdammen und vermessen,
Die eigenen Toten sogar vergessen,
Doch einmal - in der Zeiten Lauf,
Stehen die Toten in Euren Kindern auf!



“
Ward Hermans
Ward Hermans
verfaßt im Jahre 1946




„
Wo Geld aber das Maß aller Dinge geworden ist, wo die Leistung, der Dienst, die Tat als solche nicht mehr gewertet werden, sondern nur nach dem Ertrag, da muß eine Wandlung der Welt- und Lebensanschauung eintreten, die auflösend und zersetzend wirkt.



“
Heinrich Claß
Heinrich Claß
Wenn ich der Kaiser wär...




„
Ich bin zutiefst in diesem Land verwurzelt, und ich sehe voller Schmerz, wie es an allen Ecken und Enden in seine Einzelteile zerlegt wird. Ein Traum von einer Wiedereroberung? Ja, davon spreche ich.



“
Jean Raspail
Jean Raspail
Le Figaro am 7.2.2011



März

„
Wo der Liberalismus seine äußersten Grenzen erreicht, schließt er den Mördern die Tür auf. Das ist Gesetz!



“
Ernst Jünger
Ernst Jünger
über den völkerzersetzenden Liberalismus




„
Der Wahn, Gott werde Wunderwerk verrichten
An uns, derweil wir faul die Kniee beugen,
Muß Reich und Staaten gar zu Grunde richten.
Wohl noth ist's, vom Gebete nicht zu weichen,
Und sinnlos sind, die sich zu stören freuen
Ein Volk in seinen heiligen Gebräuchen. – – –
Doch keiner sei so hirnlos ganz und gar,
Zu harren, wenn sein Haus den Einsturz droht,
Ob ihn ein Wunder rette vor Gefahr:
Ihn hascht in der Ruinen Sturz der Tod.



“
Machiavelli
Machiavelli




„
Der alte Barbarossa,
der Kaiser Friederich,
im unterird’schen Schlosse
hält er verzaubert sich.

Er ist niemals gestorben,
er lebt darin noch jetzt;
er hat im Schloss verborgen
zum Schlaf sich hingesetzt.

Er hat hinabgenommen
des Reiches Herrlichkeit
und wird einst wiederkommen
mit ihr, zu seiner Zeit.



“
Friedrich Rückert
Friedrich Rückert
Der alte Barbarossa (1817)




„
Kein Deutschland gekannt zeit meines Lebens.
Zwei fremde Staaten nur, die mir verboten,
je im Namen eines Volkes der Deutsche zu sein.
Soviel Geschichte, um so zu enden?
Man spüre einmal: das Herz eines Kleist und
die Teilung des Lands. Man denke doch: Welch ein Reunieren,
wenn einer, in uns, die Bühne der Geschichte aufschlüg!



“
Botho Strauß
Botho Strauß
Kein Deutschland gekannt (1985)




„
Wenn Tausend einen Mann erschlagen,
Das ist nicht Sieg, nicht Ruhm, noch Ehr'!
Und heißen wird's in späten Tagen:
Gesiegt hat doch das deutsche Heer!



“
Paul Warncke
Paul Warncke
Erwache, Volk!
vaterländische Gedichte aus der Zeit nach dem grossen Kriege



Februar

„
Saget nicht, laß uns noch ein wenig ruhen, noch ein wenig schlafen und träumen, bis etwa die Besserung von selber komme. Sie wird niemals von selbst kommen. (...) Jeder Verzug macht uns nur noch träger, und wiegt uns nur noch tiefer ein in die freundliche Gewöhnung an unsern elenden Zustand. (...) Gehet ihr ferner so hin in eurer Dumpfheit und Achtlosigkeit, so erwarten euch zunächst alle Uebel der Knechtschaft; Entbehrungen, Demüthigungen, der Hohn und Uebermuth des Ueberwinders; ihr werdet herumgestoßen werden in allen Winkeln (...) so lange, bis ihr durch Aufopferung eurer Nationalität und Sprache euch irgend ein untergeordnetes Plätzchen erkauft, und bis auf diese Weise allmählich euer Volk auslöscht. (...) Es hängt von euch ab, ob ihr das Ende sein wollt (...). Bedenket, daß ihr die letzten seid, in deren Gewalt diese große Veränderung steht.



“
Reden an die deutsche Nation
Reden an die deutsche Nation
verfaßt von Johann Gottlieb Fichte




„
Geh! Gehorche meinen Winken,
Nutze deine jungen Tage,
Lerne zeitig klüger sein:
Auf des Glückes großer Waage
Steht die Zunge selten ein;
Du mußt steigen oder sinken,
Du mußt herrschen und gewinnen,
Oder dienen und verlieren,
Leiden oder triumphieren −
Amboß oder Hammer sein!



“
Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe
Gesellige Lieder: „Ein Andres“
Sämtliche Werke, Band 14, S. 271




„
Ziel der deutschen Revolution, wenn sie für Europa gültig und vorbildlich sein will, muß deshalb die Begründung einer natürlichen sozialen Ordnung sein, die dem unablässigen Kampf um die Herrschaft ein Ende macht.



“
Marburger Rede
Marburger Rede
verfaßt von Edgar Julius Jung




„
Daß die Welt nicht mehr, in Sorgen
Um ihr leichterschüttert Glück,
Täglich bebe vor dem Morgen,
Gebt ihr ihren Kern zurück!
Macht Europas Herz gesunden,
Und das Heil ist euch gefunden.



“
Emanuel Geibel
Emanuel Geibel
Auszug aus dem Gedicht »Deutschlands Beruf«



Januar

„
Wann beginnt eines Menschen Geschichte?
Das Schicksal kommt einen weiten Weg gegangen, und die Geschichte jedes Mannes fängt bei seinem Volke an.



“
Volk ohne raum.png

»Volk ohne Raum«
Hans Grimm




„
In Zukunft, also im 20. Jahrhundert, werden diejenigen in einer Gesellschaft die eigentliche Macht ausüben, die fähig sind, ihre Sprachregelung in der Gesellschaft durchzusetzen. Dann ist die Wahl der Begriffe und der Sprache kein Nebenkriegsschauplatz, sondern dann wird der Kampf um die Sprache zur entscheidenden Schlacht!



“
Günter Rohrmoser.jpg

Herrschaft durch Sprache
Günter Rohrmoser




„
Für was aber wir kämpfen, ist uns allen klar. Es ist die Erhaltung des deutschen Menschen, es ist unsere Heimat, es ist unsere zweitausendjährige Kultur, es sind die Kinder und die Kindeskinder unseres Volkes. Es ist also alles, was uns das Leben allein überhaupt lebenswert erscheinen läßt.



“
Adolf Hitler 020.jpg

Rede vom 01. Januar 1945
Adolf Hitler