Dohm, Will

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Will Dohm (1897–1948)
Will Dohm

Wilhelm „Will“ Dohm (Lebensrune.png 8. April 1897 in Köln-Dellbrück; Todesrune.png 28. November 1948 in München) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Leben

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges arbeitete Dohm zunächst als Bankangestellter in Dresden und nahm zeitgleich privaten Schauspielunterricht beim damaligen Schauspieldirektor Georg Kiesau. Es folgten Bühnenstationen in Dresden und München (Kammerspiele).

1926 gab Dohm in dem Kriegsfilm „Kreuzer Emden“ neben jungen und ebenfalls noch unbekannten Kollegen wie O. E. Hasse und Helmut Käutner sein Spielfilmdebüt. Es folgten Rollen in Produktionen wie Curtis Bernhardts Science-Fiction-Film „Der Tunnel“, dem Lustspiel „Allotria“ (neben Heinz Rühmann) und dem Drama „Tanz auf dem Vulkan“ (mit Gustaf Gründgens als Hauptdarsteller).

In den meisten seiner über 50 Filme verkörperte Dohm komische Charaktere, überzeichnete Sympathieträger und Buffoparts. So auch in seiner letzten Rolle als Theaterdirektor Michel Falke in Géza von Bolvárys Operettenadaption „Die Fledermaus“ (1945).

Daneben arbeitete er als Sprecher für den Hörfunk (u. a. „Hans Sonnenstössers Höllenfahrt“, RRG 1937) und die Filmsynchronisation, wobei er seine Stimme u. a. Lionel Barrymore („Lebenskünstler“) und Oliver Hardy („Bonnie Scotland“, deutsche Fassung 1933) lieh.

Will Dohm war mit der Schauspielkollegin Heli Finkenzeller verheiratet. Die gemeinsame Tochter Gaby Dohm ist ebenfalls als Schauspielerin tätig. Am 28. November 1948 starb er im Alter von nur 51 Jahren an einem schweren Herzleiden in München. Er wurde auf dem Waldfriedhof München neben seiner Gattin beerdigt.

Grab von Heli Finkenzeller und Will Dohm
München, Waldfriedhof (Alter Teil)
Inschrift des Grabsteins

Filmographie

Darsteller
Synchronsprecher

Filmbeiträge

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