Eichmann, Adolf

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Adolf Eichmann im Rang eines SS-Obersturmbannführers

Otto Adolf Eichmann (Lebensrune.png 19. März 1906 in Solingen; Todesrune.png 1. Juni 1962 in Ramla bei Tel Aviv im jüdisch annektierten Palästina ermordet) war ein deutscher SS-Obersturmbannführer und Leiter des Referates für jüdische Auswanderung.

Leben

Adolf Eichmann zur Zeit seiner dienstlichen Reise nach Jerusalem

Die Familie Eichmann verzog angeblich im Jahre 1914 nach Linz (Oberösterreich). Von 1927 bis 1933 war Eichmann für die US-amerikanische Vacuum Oil Company aus dem Rockefeller-Imperium als Vertreter für Oberösterreich tätig. Im Jahre 1932 trat er in die österreichische NSDAP und in die SS ein. Wenig später absolvierte er als Mitglied der Österreichischen Legion der SS angeblich eine militärische Ausbildung in Dachau.

Daraufhin fand er Aufnahme im Sicherheitsdienst (SD), in dessen Berliner Hauptamt er ab Oktober 1934 für das Referat „Judenfragen“ tätig wurde. Hier arbeitete er in der Folge Pläne zur Auswanderung der jüdischen Bevölkerung aus. 1937 unternahm er in diesem Zusammenhang eine Reise nach Palästina, wo er Führer der zionistischen Weltorganisation in Jerusalem kontaktierte und entsprechende Umsiedelungsvereinbarungen im Zuge der Ausgestaltung des Ha’avara-Abkommens abschloß. Im Jahr 1938 wurde Eichmann in die Wiener SD-Dienststelle berufen, wo er aus dortigen Räumlichkeiten der Familie Rothschild heraus die „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“ aufbaute und leitete.

Ein Jahr später war Eichmann auch für eine analoge „Zentralstelle“ zuständig, die 1939 in Prag gegründet wurde. Im selben Jahr übernahm er in Berlin die Leitung der „Reichszentrale für jüdische Auswanderung“. Diese Auswanderungsstellen hatten weitgehend jüdische Mitarbeiter.

In Berlin wurde er ab Ende 1939 auch für das Reichssicherheitshauptamt tätig, wo er die entsprechenden Referate für „Judenangelegenheiten“ leitete. Er war Leiter des Referates für jüdische Auswanderung und verhalf Hunderttausenden Juden zu einer neuen Heimstatt in Palästina. Er hatte sich persönlich für die Errichtung und Finanzierung von Umschulungslagern eingesetzt, wo vor allem junge auswanderungswillige Juden auf das völlig andere Leben in Palästina durch das Erlernen praktischer Berufsfertigkeiten vorbereitet wurden. Unter anderem hat Eichmann 1937 die Juden Polkes und Levi Eschkol in Berlin zwecks ihrer späteren Auswanderung beraten.

Im Jahr 1941 stieg Eichmann zum SS-Obersturmbannführer auf. 1942 nahm er als Protokollführer an der sogenannten Wannsee-Konferenz teil, welche der ehemalige Leiter des Holocaust-Museums Yad Vashem (Jerusalem), Yehuda Bauer, differenzierter als die „veröffentlichte Meinung“ in der BRD bewertet.

Im Jahr 1950 emigrierte Eichmann unter dem Decknamen Ricardo Klement nach Buenos Aires (Argentinien). Dieser Name stand auch im Flüchtlingspass vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf. Der Rotkreuz-Ausweis wurde ausgestellt von Leo Biaggi de Blasys. Die Flucht gelang mithilfe katholischer Kreise um den österreichischen Bischof Alois Hudal im Vatikan über Italien entlang der sogenannten „Rattenlinien“. Zwei Jahre später holte er seine Familie nach. Seine Söhne schulte er unter ihrem richtigen Familiennamen in der deutschen Schule ein. Sämtliche Geheimdienste wußten bereits seit den frühen 1950er Jahren vom Aufenthaltsort. Die Familie lebte in relativ bescheidenen Verhältnissen. Im Rahmen der Sassen-Runde gab Eichmann dem niederländischen Journalisten Willem Sassen in den späten 1950er Jahren Interviews.

Überstellung nach Israel

Adolf Eichmann in Israel
Rechts: Der junge Adolf Eichmann. Links: Der der Welt in den 1960er Jahren von den Juden präsentierte Eichmann. Das Gesicht eines Menschen verändert sich im Laufe des Lebens mitunter stark. Einige Dinge, wie z. B. die Form der Ohren, verändern sich hingegen nicht und ermöglichen eine eindeutige Identifizierung.

Am 11. Mai 1960 kam Adolf Eichmann nicht von seiner Arbeit als Elektriker im Lkw-Werk von Daimler-Benz Argentina in González Catán nach Hause.

Nach der offiziellen Geschichtsschreibung, gestützt auf die kosmetischen Berichte von Mossad-Agenten, gelang einem Mossad-Geheimdienst-Kommando (u. a. Rafi Eitan, Zvi Aharoni, Peter Malkin) der Zugriff auf Eichmann am 11. Mai 1960 in San Fernando, einem Stadtteil von Buenos Aires. In einer konspirativen Wohnung in Buenos Aires soll er neun Tage gefangen gehalten worden sein. Eichmann soll dann narkotisiert mit einem Flugzeug der El Al – als Flugbesatzungsmitglied getarnt und so an den argentinischen Flughafenkontrollen vorbeigeschmuggelt – am 22. Mai nach Israel verbracht worden sein. Premierminister David Ben Gurion gab am 23. Mai 1960 bekannt, daß Eichmann sich in Israel in Haft befinde. Die Version, daß der Mossad Eichmann aus Argentinien entführt habe, setzten Journalisten in die Welt.

Gaby Weber widerspricht der offiziellen Version von der Mossad-Entführung. Laut ihr gab es keine „heldenhafte Entführung“ durch den Mossad, sondern eine Auslieferung durch argentinischen Beamten im Mai 1960. Sie vertritt die Auffassung, daß die „Entführung“ Eichmanns bewußt (zur Zeit der Pariser Gipfelkonferenz im Mai 1960) inszeniert wurde, um vom Bekanntwerden geheimer unterirdischer Atomtests der USA in Argentinien abzulenken, die 1960 aufgrund des Erdbebens von Valdivia bekannt zu werden drohten. Der Grund für Eichmanns Abtransport sei nicht seine Beteiligung am „Holocaust“, sondern weil er zuviel redete, u. a. über die geheime Zusammenarbeit auf nuklearem Gebiet zwischen der BRD, Israel und Argentinien. Gaby Weber schreibt:

„Wahrscheinlich war nicht nur Eichmanns Wissen über das brisante Dreiecksgeschäft und die Lieferung von Natururan und Schwerem Wasser ausschlaggebend dafür, daß man ihn aus dem Verkehr gezogen hat.“[1]

Am 29. April 1960 ernannte die Aktionärsversammlung von Mercedes Benz Argentina den US-Geheimdienstagenten William Mosetti, ehemaliger Manager der Standard Oil Company, zu ihrem Generaldirektor. 12 Tage später, am 11. Mai 1960, kam Eichmann nicht nach Hause. Am 12. Mai 1960, einen Tag nach dem Fernbleiben, ließ William Mosetti Ricardo Klement von der Sozialversicherung abmelden. Er mußte zu diesem Zeitpunkt also schon gewußt haben, daß Eichmann nicht mehr zurückkommen wird – elf Tage bevor Ben Gurion seine Gefangennahme in der Knesset bekannt gab. Eichmann soll zuvor seiner Frau gesagt haben, daß er „eine wichtige Verabredung außerhalb von Buenos Aires“ habe. Am nächsten Morgen schlug seine Frau in der Mercedes-Fabrik Alarm und eine „inoffizielle Suchaktion wurde eingeleitet“ – so ein Vermerk des ehemaligen SS-Offiziers und Daimler-Vorstandsmitglied Hanns-Martin Schleyer.

Laut Weber wurde Eichmann mit einem Piper-Flugzeug mit US-amerikanischer Register-Nummer ausgeflogen, welches am 11. Mai 1960 von einem lokalen Flughafen in der Nähe von Eichmanns Haus startete und den Río de la Plata Richtung Uruguay überquerte. In Punta del Este soll Eichmann am 21. Mai 1960 den Israelis übergeben worden sein.

Beim Eichmann-Prozeß steckte man ihn im dortigen Gerichtssaal in einen ausbruchsicheren, gepanzerten, hermetisch vollkommen abgeriegelten Glaskasten, angeblich um damit Anschläge wütender Juden zu verhindern. Kritiker dagegen sagen, daß es wohl eher darum ging, daß Eichmann keine unkontrollierte Aussage ins Mikrophon an die mediale Öffentlichkeit entschlüpfen konnte.

Tod Eichmanns

Zwei Jahre nach dieser Entführung wurde er in Israel vorhersehbar zum Tode verurteilt.

Um 19 Uhr hatte Eichmann noch das übliche Abendessen bekommen und um 22 Uhr hatte ihm der Kommissar Nir für das Gefängniswesen eröffnet, daß der Präsident das Gnadengesuch abgelehnt hat. Eichmann antwortet nur mit „jawohl“ und bat um Wein. Gegen 22.30 Uhr besuchte ihn Pfarrer Hüll, Eichmann (1937 aus der Kirche ausgetreten) verweigert erstmals das Gespräch. Er habe Frieden im Herzen, sei bereit zum sterben, der Tod werde eine Erlösung sein. 15 Personen waren mit der Hinrichtung Eichmanns beschäftigt. Er war ruhig und beherrscht wie stets während des ganzen Prozesses. Die Hinrichtungsstätte lag im dritten Stock des Gefängnisses von Ramle bei Tel Aviv. Die Tuchmaske lehnte Eichmann ab: „Nein, das brauche ich nicht“. Die Hände wurden auf dem Rücken gefesselt.[Quellennachweis erforderlich]

Eichmanns letzte Worte waren:

„Es lebe Deutschland. Es lebe Argentinien. Es lebe Österreich. … Ich grüße meine Frau, meine Familie und meine Freunde. Ich hatte den Gesetzen des Krieges und meiner Fahne zu gehorchen. Ich bin bereit.“[2]

Der Henker, hinter einer mit dunkler Decke verhängten Verkleidung, löste den Mechanismus aus, der die Falltür festhielt. Klaus Eichmann, der in Argentinien lebende älteste Sohn, erklärte, die Geschichte werde über das „Verbrechen zu urteilen haben, das der israelische Staat am 31. Mai gegen meinen Vater beging“.[Quellennachweis erforderlich]

Man soll später Adolf Eichmanns Asche theatralisch über dem Meer aus einem Flugzeug verstreut haben.

Spekulationen um die Abstammung und allgemeine Verschwörungsthesen

Am 6. Januar 1947 erschien im „Jüdischen Gemeindeblatt für die britische Zone“ ein Artikel unter der Überschrift „Der Mann, den wir suchen“. Darin heißt es:

„In einer der deutschen sogenannten Templerkolonie Palästinas in Sarona wurde vor etwa 35 Jahren ein gewisser Karl Eichmann geboren. Dort wuchs er auf, und dort besuchte er auch jüdische Schulen, aber das ist so ziemlich alles, was man von seiner ersten Jugend weiß. Später um 1930 tauchte dieser Knabe Karl als evangelischer Theologiestudent in Deutschland auf und bringt aus Palästina etwas mit, was ihm bald eine phantastische Karriere in Deutschland ermöglichte: eine glänzende Beherrschung der hebräischen und jiddischen Sprache, hervorragende Kenntnisse auf allen Gebieten der jüdischen Wissenschaft“

In der nach dem Krieg im Jahr 1951 in Ost-Berlin erschienenen kirchlichen Broschüre „An der Stechbahn“ wird folgendes behauptet:

„Eichmann selbst stammte aus einer Templerkolonie in Palästina, jenem einst berühmten Orden, der sich in der Zeit des Nationalsozialismus in so starkem Maße mitschuldig machte.“[3]

Auf einer Versammlung der Deutschen Reichspartei in Berlin behauptete ein Parteimitglied laut Protokoll am 30. November 1956, daß der Judenreferent der Gestapo, Eichmann, „Volljude“ sei und mithilfe ausländischer Juden in die SS eingeschleust worden sei. Heute lebe er längst wieder in Tel Aviv.

Friedrich Nieland spricht in seiner 1957 veröffentlichten Broschüre „Wieviel Welt (Geld)-Kriege müssen die Völker noch verlieren? – Offener Brief an alle Bundesminister und Parlamentarier der Bundesrepublik“ ebenfalls von dem „von Juden abstammende[n] Eichmann“.

Der in der BRD in anderer Sache als ehrverletzender Lügner verurteilte Sensationsschriftsteller Hennecke Kardel behauptete auch eine palästinensische Herkunft Eichmanns.[4]

Man muß beachten, daß zur Zeit des Wirkens Eichmanns ein Bewerber sowohl für die Mitgliedschaft in der NSDAP als auch für den Eintritt in die SS als auch für die Begründung eines Beamtenverhältnisses (Eichmann war Beamter im SD und im Reichssicherheitshauptamt) eine arische Abstammung nachweisen mußte (→ Arierparagraph, Ahnenpaß). Den jeweils beteiligten Stellen wäre normalerweise aufgefallen, wenn beispielsweise die Geburtsurkunde mit dem ausgewiesenen Geburtsort Solingen fraglich gewesen wäre. Gaby Weber stellte laut eigenen Aussagen diesbezügliche Nachforschungen an. Demnach fehle bei Eichmanns Großmutter mütterlicherseits der entsprechende Eintrag. Daraufhin habe sie in Wuppertal u. a. bei der Stadtverwaltung recherchiert und Kirchenbücher eingesehen. Auch dort seien die Dokumente entfernt worden bzw. nicht verfügbar.

Laut Bettina Stangneth findet sich in den Aufzeichnungen von Willem Sassen, der sich in den späten 1950er Jahren im Rahmen der Sassen-Runde intensiv mit Eichmann auseinandersetzte, der Verdacht, daß Eichmann ein naives Opfer der Hintergrundmächte war, der immer noch nicht verstanden habe, daß er nur eine Marionette war.

Zitate

  • „Die Entführung Eichmanns aus Argentinien stellte einen Akt des Terrors dar, der von Regierungsebene aus organisiert wurde. Der darauf folgende Schauprozeß richtete sich ausschließlich gegen die BRD, um so zusätzliche Milliarden an Reparationszahlungen zu erwirken. Zion demonstrierte vor der ganzen Welt, daß Terrorismus ihre Regimeideologie ist.“J. G. Burg[5]

Siehe auch

Verweise

Literatur

  • Rudolf Aschenauer (Hg.): Ich, Adolf Eichmann – Ein historischer Zeugenbericht, Druffel-Verlag, Leoni am Starnberger See 1980, ISBN 978-3806110050
  • Gaby Weber: Eichmann wurde noch gebraucht – Der Massenmörder und der Kalte Krieg, Das Neue Berlin, Berlin 2012 (PDF-Datei)

Fußnoten

  1. Für die abweichenden Auffassungen wurde Weber von BRD-Systemmedien als „Verschwörungstheoretikerin“ bezeichnet.
  2. Der Tod: Adolf Eichmanns Hinrichtung im Gefängnis Ramle, Die Welt, 4. September 1999 Vorsicht! Enthält politisch korrekte Verengungen und Versimpelungen im Sinne der Umerziehung!
  3. An der Stechbahn, herausgegeben von der Evangelischen Hilfsstelle für ehemals Rasseverfolgte in Berlin, EVA, Ost-Berlin 1951
  4. „[Eichmann sei] ein in der Nähe Haifas geborener katholischer Jude, der hebräisch und jiddisch wie deutsch [d. h. fließend] sprach, war als Kind mit dem Vater nach Solingen und später ins österreichische Linz verschlagen worden. [...] Geschichte war [...] Adolf Eichmann an der Linzer Realschule durch den Professor Leopold Pötsch vermittelt worden, dem antijüdischen Ausbilder Adolf Hitlers.“, Hennecke Kardel: Adolf Hitler – Begründer Israels, Marva, Genf 1974
  5. In:Terror und Terror: Gift oder Honig, Wahrheit oder Lüge? „Amalek nicht vergessen“ oder Der neue Weg zum Antisemitismus