Erhard, Ludwig

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BRD-Bundeskanzler Ludwig Erhard (rechts) mit dem amerikanischen Präsidenten Lyndon B. Johnson nach der Überreichung eines Cowboy-Hutes im Dezember 1963
Ludwig Erhards Grab
Gmund am Tegernsee, Friedhof
Grabstein

Ludwig Wilhelm Erhard (Lebensrune.png 4. Februar 1897 in Fürth/Franken; Todesrune.png 5. Mai 1977 in Bonn) war ein deutscher Wirtschaftsfachmann und Politiker (CDU).

Ludwig Erhard war von 1949 bis 1963 Bundesminister für Wirtschaft, von 1963 bis 1966 zweiter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und 1966/67 CDU-Bundesvorsitzender. Er war Hochschullehrer an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Erhard war der Vater der Sozialen Marktwirtschaft und des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg. Ab 1967 war er Ehrenvorsitzender der CDU. 1966 war er Teilnehmer der Bilderbergerkonferenz.[1]

Werdegang

Ludwig Wilhelm Erhard wurde 1897 in Fürth/Bayern geboren. Sein Vater Wilhelm Philipp Erhard war als Bauernjunge aus der Rhön (Dorf Rannungen, Unterfranken) nach Fürth gekommen, wo er ein kleines Textilwarengeschäft gründete. Die Mutter Augusta, geb. Hassold, stammte aus einer Handwerkerfamilie in Rothenburg o.T. Erhard hatte vier weitere Geschwister.

Ludwig Erhard besuchte die Realschule in Fürth bis zum „Einjährigen“.[2] Anschließend absolvierte er eine kaufmännische Lehre in einem Nürnberger Textilgeschäft (1913-1916). Trotz Behinderung durch die Folgen einer Kinderlähmung nahm er ab 1916 bei dem 22. Bayerischen Feldartillerieregiment in den Vogesen, Rumänien und in Flandern (Westfront) am Ersten Weltkrieg teil. Bei Ypern wurde er Ende September 1918 schwer verwundet und schied nach sieben Operationen 1919, als Unteroffizier und Offiziersaspirant, aus dem Armeedienst aus.

Von 1919 bis 1922 studierte er an der Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Nürnberg bei Wilhelm Rieger, wo er den Abschluss als Diplom-Kaufmann erwarb. Anschließend absolvierte er ein Studium der Betriebswirtschaft, Nationalökonomie und Soziologie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Hier erfolgte 1925 seine Promotion bei Franz Oppenheimer über „Wesen und Inhalt der Werteinheit“ zum Dr. rer. pol.. Als seine akademischen Lehrer schätzte er besonders Wilhelm Rieger und Franz Oppenheimer, denen er sich lebenslang in Dankbarkeit verbunden fühlte.

Wirken

1925 übernahm er die Geschäftsführung des elterlichen Betriebes, der 1928 in der Weltwirtschaftskrise — wie viele andere klein- und mittelständische Unternehmen — pleite ging. Von 1928 bis 1942 war er als wissenschaftlicher Assistent, später als stellvertretender Leiter beim Institut für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware in Nürnberg tätig. Seit 1933 wirkte er als Lehrbeauftragter an der Nürnberger Handelshochschule. Bereits im Oktober 1932 forderte er, die Verbrauchsgüterproduktion zu fördern, und trat im Gegensatz zum damals vorherrschenden Protektionismus für eine Wettbewerbswirtschaft und freie Marktpreisbildung ein.

Im Namen der Nürnberger Handelshochschule organisierte Erhard 1935 als wissenschaftlicher Assistent von Wilhelm Vershofen das erste Werbe-Seminar Deutschlands. Damals als „Absatzwirtschaftlicher Kurs“ bezeichnet, war dies ein Grundstein für die Nürnberger Akademie für Absatzwirtschaft und den GfK e.V. Aus diesen entstanden später die NAA GmbH und die GfK AG. Außerdem war er als wirtschaftspolitischer Berater zur Integration der beigetretenen Gebiete Österreich, Warthegau und Lothringen tätig.

Ludwig Erhard galt schon vor dem Zweiten Weltkrieg als herausragender Wirtschaftsfachmann, redigierte bis 1940 wirtschaftliche Fachzeitungen, gründete 1942 ein eigenes Forschungsinstitut. Von 1942 bis 1945 leitete er das von ihm gegründete Institut für Industrieforschung, das von der Reichsgruppe Industrie finanziert wurde. Ab Ende 1942 beschäftigte sich Erhard hier mit der ökonomischen Nachkriegsplanung. 1944 verfasste er im Auftrag der Reichsgruppe Industrie für das Institut seine Denkschrift Kriegsfinanzierung und Schuldenkonsolidierung, in der er Überlegungen zum Neuaufbau der Wirtschaft nach dem Krieg anstellte und u.a. einen Währungsschnitt empfahl. Die Endfassung der Denkschrift übergab er sowohl Otto Ohlendorf als auch Carl Friedrich Goerdeler, welche sich zur Denkschrift zustimmend äußerten.

Nach 1945 gestaltete er die Politik der sozialen Marktwirtschaft und schuf so Rahmenbedingungen für den Wiederaufbau Deutschlands.

1947 wurde er Honorarprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1950 folgte er zusätzlich einem Ruf an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Von 1949 bis 1963 war er Wirtschaftsminister, von 1963 bis 1966 Kanzler. Ludwig Erhard soll in dieser Zeit geplant haben, die deutsche Wiedervereinigung durch Milliardenzahlungen an die Sowjetunion zu erkaufen.[3] Die Amerikaner seien als potenzielle Vermittler eingeweiht gewesen. Als Zahlungssumme habe der damalige Kanzleramtschef Ludger Westrick dem Bonner US-Botschafter George McGhee „zweieinhalb Milliarden Dollar pro Jahr für zehn Jahre“ genannt, damals rund hundert Milliarden D-Mark.[4] US-Diplomaten hätten in ihren Dossiers und Protokollen den Plan jedoch als „unausgegoren und unrealistisch“ eingestuft und ihm „fast keinerlei“ Erfolgsaussichten eingeräumt.

Nach überzeugendem Sieg bei der Bundestagswahl 1965 Sturz 1966 durch Intrigen aus den eigenen Reihen und Ablösung durch ein Kabinett der Großen Koalition als Übergangslösung bis zum Machtwechsel 1969.

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Abgeordneter

Der parteilose Wirtschaftsfachmann gelangte nach dem Krieg rasch in hohe politische Ämter, da er sich durch seine Expertisen empfohlen hatte. Ludwig Erhard war einige Monate lang Wirtschaftsreferent in seiner Heimatstadt Fürth, bevor er Oktober 1945 von der amerikanischen Militärregierung in die von Ministerpräsident Wilhelm Hoegner geführte Bayerische Staatsregierung zum Staatsminister für Handel und Gewerbe berufen wurde. Nach den Wahlen im Dezember 1946 musste er dieses Amt niederlegen.

1947 leitete er die Expertenkommission Sonderstelle Geld und Kredit bei der Verwaltung der Finanzen der britisch-amerikanischen Bizone und war in dieser Funktion mit der Vorbereitung der Währungsreform betraut.

Am 2. März 1948 wurde Erhard auf Vorschlag der FDP zum Direktor der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes gewählt und zeichnete damit für die Wirtschaftspolitik in den westlichen Besatzungszonen verantwortlich. Erhard wurde erst fünf Tage vor dem geplanten Termin von den West-Alliierten über den Zeitpunkt der bevorstehenden Währungsreform am 20. Juni 1948 informiert. Einen Tag vor der Reform ließ er über Rundfunk verkünden, Zwangsbewirtschaftung und Preisbindungen seien aufgehoben. Am nächsten Tag wurde er zum amerikanischen Militär-Gouverneur Lucius D. Clay zitiert, der ihm vorwarf, er habe eigenmächtig Vorschriften des alliierten Besatzungsrechts verändert. Erhards Antwort: „Ich habe sie nicht verändert, ich habe sie abgeschafft!“ Erhards eigenmächtige Entscheidung, die dann mit dem „Leitsätzegesetz“ vom 21. Juni 1948 bestätigt wurde, gilt heute als Voraussetzung für das spätere Wirtschaftswunder.

Erhards Wirtschaftspolitik war zunächst heftig umstritten und nicht direkt von Erfolg gekrönt. Die Reformen führten zu hohen Preissteigerungen. Am 12. November 1948 riefen die Gewerkschaften einen Generalstreik aus. Erst das einsetzende Wirtschaftswachstum zu Beginn der fünfziger Jahre schien seinen Kurs zu bestätigen.

Wirtschaftsminister

Nach der Bundestagswahl 1949 wurde Erhard am 20. September 1949 als Bundesminister für Wirtschaft in die von Bundeskanzler Adenauer geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1957 wurde er zusätzlich am 29. Oktober 1957 zum Stellvertreter des Bundeskanzlers ernannt.

Ludwig Erhard war Mitbegründer des Konzepts der Sozialen Marktwirtschaft und gilt als Vertreter des Ordoliberalismus, der im wesentlichen von Walter Eucken in dessen Werk Grundlagen der Nationalökonomie aus dem Jahre 1939 geprägt wurde. Im Ordoliberalismus kommt dem Staat die Aufgabe zu, einen Ordnungsrahmen für freien Wettbewerb zu erzeugen, in der die Freiheit aller Wirtschaftssubjekte (auch voreinander) geschützt wird. Aus dieser Schule hatten besonders Wilhelm Röpke, Leonhard Miksch und Alfred Müller-Armack, den er zum Staatssekretär im Wirtschaftsministerium ernannte, unmittelbaren Einfluss auf die Wirtschaftspolitik im ersten Jahrzehnt der Bundesrepublik.

Erhard war einer der beliebtesten Politiker der 1950er Jahre. Er galt als Schöpfer des deutschen Wirtschaftswunders, dessen Markenzeichen der stets Zigarre rauchende Wirtschaftsminister wurde. Die großen Wahlsiege der CDU bei den Bundestagswahlen von 1953 und 1957 waren zum erheblichen Teil ihm zu verdanken. In seinem populären Buch „Wohlstand für alle“ (1957) legte er seine Vorstellungen allgemeinverständlich dar.

Björn Clemens schreibt in seinem Buch „Abendbläue“ dazu:

Er bezeichnet das einzige und letzte Ziel einer radikalen Diesseitigkeit, die außer dem gefüllten Magen in jederlei Spielart nichts anerkennt und letzten Endes den Menschen zum Tier degradiert. Der Befund ist nicht neu, bereits Heraklit wußte:
»Wäre das Glück in leiblichen Lüsten zu finden, so hätten wir das Vieh glücklich zu nennen, wenn es Erbsen zu fressen findet.«

Ludwig Erhard lehnte den Begriff „Wirtschaftswunder“ allerdings ab und bestand darauf, dass das Wirtschaftswachstum Ergebnis einer erfolgreichen marktwirtschaftlichen Politik sei. Unbeirrbar trat Erhard für die Liberalisierung des Außenhandels ein, was ihm auch in den eigenen Reihen den Ruf eines Dogmatikers einbrachte.

Als überzeugter Verfechter der Marktwirtschaft trug Erhard harte Auseinandersetzungen mit dem Sozialpolitiker Adenauer aus, die 1957 im Streit um die Rentenreform (von Adenauer letztlich durchgesetzt) gipfelten. Das seitdem bestehende Umlageverfahren (sogenannter Generationenvertrag) lehnte Erhard als nicht zukunftsfähig ab. Adenauer setzte sich jedoch mit dem bekannten Ausspruch „Kinder kriegen die Leute sowieso“ über diese Bedenken hinweg.

Vom Beginn seiner Tätigkeit als Minister an sah sich Erhard harter Kritik seitens des Kanzlers ausgesetzt. Adenauers Hauptvorwürfe waren häufige Abwesenheit, mangelnde Kontrolle des Ministeriums und unbedachte Reden. Seine Anhänger wurden scherzhaft „Brigade Erhard“ genannt – nach einer Marineeinheit aus dem Kapp-Putsch von 1920. Um eine gefestigte Gruppe handelte es sich allerdings nicht; manche unterstützten den Wirtschaftsminister nicht zuletzt deshalb, weil sie Adenauer ablösen und nach Erhard selbst Kanzler werden wollten.

Nach der Bundestagswahl 1957 ernannte Adenauer Ludwig Erhard zum Vizekanzler. Am 24. Februar 1959 schlug Adenauer die Kandidatur Erhards für das Amt des Bundespräsidenten vor, was aber von Erhard am 3. März endgültig abgelehnt wurde. Nach der Bundestagswahl 1961 wurde Erhard erneut Vizekanzler und Wirtschaftsminister. Als er 1962 während der Spiegel-Affäre die Kanzlerschaft hätte erringen können, enttäuschte er seine Anhänger durch seine Zögerlichkeit.

Bundeskanzler

Nach Adenauers Rücktritt am 15. Oktober 1963 wurde Erhard am 16. Oktober 1963 zum Bundeskanzler gewählt. Er war seit 1957 Vizekanzler und wegen seiner Fähigkeiten im Wahlkampf Favorit der CDU. Viele – allen voran Adenauer – glaubten, er sei als Kanzler ungeeignet. So wurde er mehrheitlich als eine Art Zwischenlösung angesehen mit der Hauptaufgabe, einen Wahlsieg bei der Bundestagswahl 1965 zu erringen.

Erhards Regierungszeit gilt als glücklos. Aus den Reihen der CDU warf man ihm unter anderem vor, er sei für ein Abkühlen in den deutsch-französischen Beziehungen verantwortlich. Neben Außenminister Gerhard Schröder zählte er zu den Atlantikern, die den Vorrang der Beziehungen zu den USA gegenüber denen zu Frankreich betonten.

Zudem flocht Adenauer Ränke gegen ihn: Erhard sei als Kanzler unfähig; vergeblich hatte der Kölner ihn schon als Nachfolger zu verhindern versucht. 1965 fuhr Erhard zwar den bis dahin zweitgrößten Wahlsieg in der Geschichte der Union ein. Doch schon bei der Regierungsbildung konnte er seine Ansichten in der CDU/CSU nicht mehr durchsetzen. In den folgenden Monaten verfiel seine Führungskraft zusehends. Das von ihm aufgestellte Leitbild einer „formierten Gesellschaft“ fand kaum Zustimmung. Um sich zu behaupten und seinen Konkurrenten Barzel zu bremsen, ließ Erhard sich im März 1966 zum Vorsitzenden der CDU wählen.

Sein Ansehen als Wirtschaftsfachmann wurde erschüttert, als 1966 VS-Präsident Lyndon B. Johnson hohe zusätzliche Zahlungen in Höhe von 1,35 Milliarden US$ (etwa 5,4 Milliarden DM) für Besatzungskosten und den Vietnamkrieg einforderte und die zweite Rezession der Nachkriegszeit (die erste war unmittelbar auf die Währungsreform von 1948 gefolgt) mit drastisch steigenden Arbeitslosenzahlen einsetzte. Es folgten schwere Niederlagen für die CDU bei Landtagswahlen, insbesondere am 10. Juli 1966 in Nordrhein-Westfalen, wo sie die Macht an die SPD verlor. Wegen einer Finanzkrise und in Betracht gezogenen moderaten Steuererhöhungen folgte der Rücktritt der FDP-Minister.

Erhard bildete am 26. Oktober 1966 eine Minderheitsregierung aus CDU und CSU. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wählte indes Kurt Georg Kiesinger zum Kanzlerkandidaten, der eine große Koalition mit der SPD zustande brachte. Erhard trat schließlich am 1. Dezember 1966 zurück. Im Mai 1967 legte er auch den CDU-Vorsitz nieder.

Familie

Ludwig Erhard war seit Dezember 1923 mit der Volkswirtin Luise Schuster (1893–1975), geborene Lotter, aus Langenzenn verheiratet. Aus ihrer Ehe ging die Tochter Elisabeth hervor. Familie Erhard lebte in Gmund am Tegernsee. Das Zigarrenrauchen war ab 1930 Erhards Markenzeichen. Aussagen aus seinem Umfeld zufolge konsumierte er in manchen Phasen seiner politischen Arbeit täglich etwa fünfzehn bis zwanzig Zigarren.

Ludwig Erhard starb am 5. Mai 1977 an Herzversagen in Bonn. Am 11. Mai 1977 fand aus Anlass seines Todes ein Staatsakt im Plenarsaal des Deutschen Bundestages statt. Er fand seine letzte Ruhe auf dem Bergfriedhof in Gmund am Tegernsee. Ludwig Erhard bleibt in Erinnerung der Deutschen der »Vater« ihres Wirtschaftswunders.

Auszeichnungen

Frhr.-v.-Stein-Preis (1974; zus. mit A. Müller-Armack); Ehrendoktorwürde von 23 Universitäten, darunter TU Berlin, Georgetown-Universität/Washington, Coimbra/Portugal, Harvard-Universität/VSA, Columbia-Universität/Neu York, Wartburg College/VSA und Buenos Aires (1969); Honorarprofessor in München (seit 1947) und Bonn (seit 1950); Ehrenbürger von Tokio, Lima, Houston, Bonn und Ulm; Ehrenmitglied vieler in- und ausländischer Gremien; Ehrenvorsitzender der CDU.

Die „Ludwig-Erhard-Stiftung“ (gegr. 1967), die Erhards Nachlass verwaltet und 1977 auch erstmals einen Preis für Wirtschaftspublizistik verlieh, und die Ludwig-Erhard-Gedenkmedaille für Verdienste um die Soziale Marktwirtschaft tragen Erhards Namen. Der 2002 ins Leben gerufene „Ludwig-Erhard-Initiativkreis Fürth e. V.“ vergibt jährlich den „Fürther Ludwig-Erhard-Preis“, um Forschungstätigkeiten im Sinne des Wirtschaftspolitikers zu fördern.

Filmbeiträge

Ludwig Erhard im Gespräch.

Fußnoten

  1. Bilderberger: Alle Namen der deutschen Teilnehmer von 1954 an, dieunbestechlichen.com
  2. Während seiner Schulzeit war Ludwig Erhard Mitglied einer Schülerverbindung (Abiturienten- und Absolventenvereinigung Alemannia Fürth v. 1908 im PSC).
  3. Das berichtet 2011 das Magazin „Der Spiegel“ und beruft sich auf neu zugängliche Akten des US-Geheimdienstes CIA und des Washingtoner Außenministeriums.
  4. morgenpost.de, 1. Oktober 2011: Der Preis sollte 100 Milliarden D-Mark betragen. Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik betrug damals rund 382 Milliarden D-Mark.