Kauder, Volker

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Volker Kauder

Volker Kauder (Lebensrune.png 3. September 1949 in Hoffenheim, heute ein Stadtteil von Sinsheim) ist ein deutscher Politiker der BRD-Blockpartei CDU. Er war von 2005 bis 2018 Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.[1] Kauder ist ein offensiver Förderer der zersetzerischen Überfremdungspolitik[2] und Islamisierungsleugner.

Werdegang

Volker Kauder ist evangelisch und wurde am 3. September 1949 in Hoffenheim geboren. Seine Eltern kamen 1947 als Heimatvertriebene Deutsche aus Jugo-Slawien, die ungarnstämmigen Großeltern waren wohlhabende Fabrikbesitzer und Viehzüchter gewesen. Die Familie fand in Singen eine neue Heimat, wo Kauders Vater Rektor einer Hauptschule wurde und später ehrenamtlich im Stadt- bzw. Kreisrat saß. Kauders Bruder Siegfried (Lebensrune.png 1950) ist ebenfalls Jurist und hatte als CDU-Abgeordneter im Wahlkreis Schwarzwald-Baar ein Bundestagsmandat. Seit 2009 war Siegfried Kauder Vorsitzender des Rechtsausschusses. Nachdem Siegfried Kauder von seiner Partei nicht mehr als Bundestagskandidat nominiert wurde, trat erfolglos als Einzelkandidat zur Bundestagswahl 2013 an. Um einem drohenden Parteiausschlußverfahren zuvorzukommen, verließ Siegfried Kauder die CDU.

Volker Kauder machte 1969 am Hegau-Gymnasium in Singen Abitur und studierte nach dem Ehrendienst in der Bundeswehr von 1971 bis 1975 Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Freiburg im Breisgau. Die juristischen Staatsexamen machte Kauder 1975 und 1977.

Wirken

1976 wurde Kauder Beauftragter des Rektors für politische Bildung an der Universität Freiburg und wechselte 1979 in die Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg. Von 1980 bis 1990 war er Sozialdezernent und stellv. Landrat in Tuttlingen.

Seit 1966 Mitglied der Christlich Demokratischen Union (CDU), engagierte sich Kauder in der Jungen Union (JU) von 1969 bis 1973 als Kreisvorsitzender von Konstanz und danach bis 1976 als Bezirksgeschäftsführer im Vorstand der JU Südbaden. In seinem Wohnort Tuttlingen leitete er von 1984 bis 1986 den CDU-Stadtverband und von 1985 bis 1999 den Kreisverband der Partei. Unter Erwin Teufel, dem damaligen Bezirksvorsitzenden der CDU Südbaden, war Kauder von 1975 bis 1991 Pressesprecher und Vorstandsmitglied sowie von 1989 bis 1991 Schatzmeister des Bezirksverbandes. In der langen Amtszeit des baden-württembergischen Parteichefs und Ministerpräsidenten Teufel fungierte Kauder ab 1991 als Generalsekretär der Landes-CDU und schied mit dem vorzeitigen Rücktritt Teufels im April 2005 aus dem Amt.

Volker Kauder ist seit 2005 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und war von Januar bis Dezember 2005 Generalsekretär der CDU.

Kauder und Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ließen sich mit großem Airbus der Flugbereitschaft kostenlos zum EM-Halbfinale 2012 nach Warschau fliegen. Sie waren die einzigen Passagiere.

Kauder befürwortet im April 2018 den NWO-Krieg gegen Syrien.[3] (→ Stellvertreterkrieg in Syrien)

Überfremdungs- und Ausländerpolitik

„Wir brauchen mehr türkische Lehrer”

Der Chef der Unionsfraktion, Volker Kauder, sieht patriarchalische Rollenmuster in vielen türkischen Familien als Problem der Integration. Als Gegenkonzept empfiehlt er mehr männliche Lehrer.

„Die Buben in türkischen Familien werden dann oft wie kleine Könige erzogen. Wenn sie in ein Umfeld kommen, in dem sie wie alle anderen behandelt werden, sind sie völlig irritiert“, sagte Kauder im Gespräch mit FOCUS. Eine mögliche Folge dieser Erziehung seien Gewaltausbrüche bei den Jugendlichen.

„Sie fordern oftmals mit Gewalt eine Vorherrschaft ein, die ihnen von zu Hause aus wie ein natürliches Recht vorkommt.“ In dieser Lage könnte es laut Kauder hilfreich sein, wenn die BRD „an den Grundschulen mehr männliche Erziehungskompetenz“ und „insgesamt mehr Lehrer mit Migrationshintergrund“ hätte.

Vor einem gestandenen Landsmann haben die Jungs mehr Respekt als vor deutschen – noch dazu meist weiblichen – Lehrkräften.

„Wir brauchen mehr türkische Lehrer an unseren Schulen“, sagte Kauder der B.Z. am Sonntag. Der CDU-Politiker fügte hinzu: „Vielleicht würde sich mancher junge Türke einem türkischem Lehrer gegenüber weniger frech, sondern respektvoller verhalten.“ Auch bei der Polizei müsse der Anteil der Migranten ausgebaut werden.

Kauder unterstreicht mit seiner Forderung – es sei dahingestellt, ob nun aus Dummheit oder aus Unwissenheit – eben dieses Rollenbild, nach dem die kleinen Könige sich von deutschen Frauen nichts sagen lassen müssen, sondern nur von Männern, am besten solchen mit Zuwanderungshintergrund.

Migrantengewalt

Kauder forderte im Januar 2009, das Problem zunehmender Ausländergewalt ernster zu nehmen. Es müsse endlich Schluß gemacht werden „mit der Verharmlosung der Gewaltbereitschaft von Migranten“. Er habe Verständnis dafür, daß in der Bevölkerung der Zorn wegen der sich ausbreitenden Gewalttätigkeit wachse. Die Zuwanderer müßten einsehen, daß es so nicht weitergehen könne.[4][5]

Islam gehört nicht zu Deutschland

Volker Kauder betätigt sich notorisch als Islamisierungsleugner. Er geht dabei mit paradoxen Wortbotschaften vor, die dem Ziel dienen, das Zersetzungswerk zu vollenden, ohne von Bürgern oder Wählern dabei behindert zu werden. Unmittelbar vor der Islamkonferenz 2012 hat Kauder als Unionsfraktionschef der Aussage des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff widersprochen, der Islam sei ein Teil Deutschlands. „Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehört somit nicht zu Deutschland“.[6]Muslime gehören aber sehr wohl zu Deutschland. Sie genießen selbstverständlich als Staatsbürger die vollen Rechte, ganz klar.[7]

Asylantenflut

Kauders lehnt auch noch Anfang September 2016 – nachdem die AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern auf Anhieb zweitstärkste Kraft geworden war und die CDU nur noch Platz drei erreichte – die Begrenzung der Zahl der in die BRD eindringenden Asylforderer ab. Sein Parteikollege Joachim Herrmann (CSU) forderte stattdessen, eine Obergrenze 200.000 Illegalen Einwanderern.[8]

Sonstige Positionen

Homo-„Ehe“

Kauder treibt 2013 einen Kurswechsel seiner Partei zur Gleichberechtigung von Homo-„Ehen“ voran. Der Unionsfraktionschef sagte der Welt am Sonntag, das Urteil des Gerichts vom 19. Februar 2013 zur Stärkung der „Adoptionsrechte für homosexuelle Lebenspartnerschaften“ werde selbstverständlich umgesetzt. „Dabei werden wir prüfen, ob bei der Umsetzung auch steuerrechtliche Konsequenzen gefordert sind.“ Die CSU warnte dagegen vor „Schnellschüssen“ in der Debatte über die vollständige Gleichstellung.

Gegen Rechts

Kauder agitiert gegen die Alternative für Deutschland (AfD). Er sagte am 18. Januar 2015 gegenüber dem Tagesspiegel: „Ich habe schon beim Aufkommen dieser AfD. (...) Schon damals habe ich gesagt, daß ich mich mit denen nicht an einen Tisch setze. Damals bin ich dafür heftig kritisiert worden, und jetzt solidarisieren sich die AfD-Leute mit der Führung von PEGIDA in Dresden. Da kann ich nur sagen: Das habe ich Euch doch gleich gesagt.“. Weiterhin ist Kauder gegen PEGIDA. Für den Unionsfraktionschef stehen „Zukunftsverweigerer“ an der Spitze der PEGIDA-Bewegung. Er selbst leugnet die Islamisierung des Abendlandes vehement.

Meldepflicht für „antisemitische“ Vorfälle an BRD-Schulen

Anfang April 2018 forderte Volker Kauder eine Meldepflicht für „antisemitische“ Vorfälle an BRD-Schulen. Es sei wichtig, belastbare Angaben über das Ausmaß des Antisemitismus und dessen Ursachen zu bekommen, so Kauder. Weiter hieß es:

„In den Schulen muß jeder Einzelfall konsequent geahndet werden. Gerade bei diesem Thema muß es heißen: null Toleranz!“[9]

Zitate

  • „In Kurdistan leben 5 Millionen Einwohner mit einer Million Flüchtlingen zusammen. Wir können in Deutschland noch deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen. Diese Menschlichkeit müssen und können wir uns leisten!“ — 15. April 2015[10]
  • Der Islam gehört nicht zu Deutschland[11]
  • „Es gibt offenbar keinen genauen Überblick über den Antisemitismus an den Schulen. [...] In jedem Bundesland sollten die Schulen verpflichtet werden, solche Vorfälle konsequent der Schulverwaltung zu melden. [...] In den Schulen muss jeder Einzelfall konsequent geahndet werden. Gerade bei diesem Thema muss es heißen: null Toleranz! [...] Mich haben die Aussagen des Vaters des jüdischen Mädchens in Berlin, deren Fall die Diskussion ausgelöst hat, sehr nachdenklich gemacht. Er sprach davon, dass einige Jungs aus muslimischen Elternhäusern auch anderen Mitschülern übel mitspielten, egal ob sie Juden, Christen oder selbst Muslime sind, wenn diese zum Beispiel in die falsche Moschee gingen.“ — Welt am Sonntag, 2. April 2018

Mitgliedschaften/Ämter

  • Ehrenvorsitz des Psychosozialen Förderkreises Tuttlingen
  • Tuttlinger Stadtpate beim Hilfsprojekt „Wir helfen Afrika“
  • Ehrenmitglied der CSU

Familie

Kauder ist seit 1976 kinderlos mit der katholischen Ärztin und Psychotherapeutin Elisabeth Kauder verheiratet, einer Tochter des Konstanzer Bundestagsabgeordneten Hermann Biechele (Todesrune.png 1999). Sie ist seit 2002 jährlich für die Hilfsorganisation German Doctors im Einsatz und wurde 2011 deren Präsidentin. Der regelmäßige Kirchgänger Kauder bekundete Sympathien sowohl für die evangelikale Bewegung als auch für die katholische Kirche.[13]

Literatur

  • Udo Ulfkotte: Raus aus dem Euro — rein in den Knast. Das üble Spiel von Politik und Medien gegen Kritiker der EU-Einheitswährung. Kopp-Verlag, Rottenburg 2013, ISBN 978-3-864-45062-4
  • Walter Krämer: Kalte Enteignung — Wie die Euro-Rettung uns um Wohlstand und Renten bringt. Campus-Verlag, Frankfurt a.M., New York 2013, ISBN 978-3-593-39924-9

Fußnoten

  1. Kauder abgewählt - Brinkhaus neuer Fraktionschef, Der Spiegel, 25. September 2018
  2. 33-cabinet.png Abgerufen am 8. September 2016. Bei WebCite® archivieren.Volker Kauder: Ein harmlos klingender Schwätzer bastelt perfide an der Überfremdung DeutschlandsKopp Online, 19. April 2015
  3. Im syrischen Duma sind durch einen mutmaßlichen Giftgaseinsatz des Assad-Regimes zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Die VSA, Frankreich und Großbritannien haben deshalb Ziele in Syrien angegriffen. Bundeskanzlerin Merkel hat diese Raketenangriffe als „erforderlich und angemessen“ gerechtfertigt. Auch Unionsfraktionschef Volker Kauder hält die Maßnahme für richtig und sieht sie als Antwort auf die Blockade Russlands im UN-Sicherheitsrat. (cducsu.de, 14. April 2018)
  4. Mitarbeiterin von Ausländern niedergeschlagen, Bild, 23. Januar 2010
  5. Gewalt nicht hinnehmen, cducsu.de, 22. Januar 2010
  6. sagte Kauder der Passauer Neuen Presse
  7. Er wiederholte damit seine Position, die er schon 2011 in derselben Zeitung geäußert hatte.
  8. 33-cabinet.png Abgerufen am 7. September 2016. Bei WebCite® archivieren.Kauder lehnt Obergrenze abFAZ, 7. September 2016
  9. „Null Toleranz! Jeder Einzelfall muss geahndet werden“WELT, 1. April 2018
  10. BILD (vom 15. April 2015): Klartext statt KAUDERwelsch
  11. Kauder hatte 2012 gesagt, daß der Islam in seinen Augen nicht zu Deutschland gehöre. Im Januar 2015 erklärte Kauder im Berliner Tagesspiegel, er halte es nun in der Frage nach dem Islam in Deutschland eher mit dem Bundespräsidenten (Joachim Gauck: „Mir sind die Menschen wichtig. Die Muslime gehören zu Deutschland“) als mit der Kanzlerin Angela Merkel.
  12. tagesspiegel.de, 18. Januar 2015: Volker Kauder im Interview: „Es gibt keine Islamisierung Deutschlands
  13. SPIEGEL, 25/2014