Behler, Klemens

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Klemens Behler (1921–1998)

Klemens Behler (Lebensrune.png 6. Dezember 1921 in Bochum; Todesrune.png 10. Oktober 1998 in Bonn)[1] war ein deutscher Offizier der Waffen-SS, zuletzt SS-Obersturmführer und Ritterkreuzträger im Zweiten Weltkrieg sowie zuletzt Oberstleutnant der Reserve der neu gegründeten Bundeswehr.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Klemens Behler 1941, Plakatkunst von Ottomar Anton

Jugend

Klemens Behler wurde am 6. Dezember 1921 in Bochum geboren und wuchs in den Wirren der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges auf und erlebte im Ruhrgebiet sehr bewußt die Unfähigkeit der Weimarer Systemdemokraten. Sein Vater war Frontsoldat und Freikorpskämpfer. So wuchs der junge Behler in einem kernnationalen Elternhaus auf und war schon 1930 Mitglied im „Scharnhorstbund“, der Jugendorganisation des Stahlhelms.

Bald nach der Machterübernahme der nationalsozialistischen Bewegung im Januar 1933, wurde Klemens Behler, der mittlerweile Führer im Jungstahlhelm geworden war, in die Hitlerjugend (HJ) übernommen. In der HJ bewährte er sich hervorragend als Jugendführer, vor allem bei der Wiedergewinnung der verführten roten Arbeiterjugend für die Nation im Ruhrgebiet.

SS

Der soldatische Lebensweg von Klemens Behler begann mit seiner Freiwilligenmeldung zur Waffen-SS (SS-Nr.: 379 528). Am 1. August 1940 trat er seinen Dienst bei der LAH in Berlin-Lichterfelde an. Hier erhielt er bei der SS-Artillerie-Ersatzabteilung seine infanteristische und artilleristische Grundausbildung. Während seiner Rekrutenzeit suchte der bekannte Maler Professor Anton ein Modell für ein neues Werbeplakat – er fand es in dem jungen SS-Mann Behler. 1941 wurde Behler wurde von Ottomar Anton gemalt, und bald sah man im ganzen Reich das neue Werbeplakat mit Behlers Konterfei.

Oberstleutnant d. R. Klemens Behler

Zweiter Weltkrieg

Harald Nugiseks und Klemens Behler
„Obersturmführer Klemens Behler“ von Ralph Tegethoff

Seinen ersten Kampfeinsatz hatte Behler ab Juni 1941 als Soldat der Leibstandarte „Adolf Hitler“ beim Rußlandfeldzug im Kampf gegen den Bolschewismus. Dort kämpfte er im Mittelabschnitt der Ostfront und in der Südukraine. Behler wird bis zum 16. September 1941 im Raum nördlich der Landenge zur Halbinsel Krim infanteristisch eingesetzt. Am 16. September 1941 wurde er in der Nogaischen Steppe bei Gromowka schwer verwundet. Nach Erstversorgung in einem Feldlazarett kam er zur Ausheilung in die Heimat und wurde ab Dezember 1941 nach Glau/Trebbin zur Ersatzbatterie der SS-Artillerieschule I versetzt. Seine Beförderung zum SS-Unterscharführer erfolgte im Mai 1942.

Aufgrund seiner bisherigen Bewährung erfolgte die Kommandierung an die SS-Junkerschule Bad Tölz. Hier absolvierte er von Juni bis Dezember 1942 den achten aktiven Kriegsjunkerlehrgang und gehörte der 3.(Artillerie)Inspektion an.

Nach seiner Beförderung zum SS-Standartenjunker im September 1942, fuhren die neu beförderten Standartenjunker im Sonderzug nach Berlin. Hier nahmen sie mit den zukünftigen Offizieren der anderen Wehrmachtsteile an einer Großveranstaltung im Berliner Sportpalast teil. Dann sprach der Führer und Oberste Befehlshaber in einer beeindruckenden Rede zu den jungen Soldaten. Begleitet wurde Adolf Hitler an diesem Tag von Reichsmarschall Göring, Generalfeldmarschall Keitel und Reichsminister Dr. Goebbels.

Nach seiner Beförderung zum Untersturmführer am 1. Februar 1942 wurde Behler zur 4. SS-Polizeidivision versetzt und nahm an allen Kämpfen der Division teil. Als Führer im SS-Polizei-Artillerieregiments 4 bewährte er sich besonders bei den Winterkämpfen am Newabogen und ostwärts Kolpino. Im Mai 1943 wurde er mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und im August 1943 mit dem Sturmabzeichen in Silber ausgezeichnet. Bei den schweren Gefechten an der Leningrader und Oranienbaumer Front zeichnete sich Behler als Vorgeschobener Beobachter (VB), Beobachtungsoffizier und Abteilungsadjutant der III./SS-Pol.-Art.-Rgt. immer wieder aus.

Das EK 1. Klasse bekam Untersturmführer Behler für seinen Einsatz bei einem Feindeinbruch. In der Verleihungsbegründung hieß es:

Während der Absetzbewegungen vom Oranienbaumer Kessel hatte Behler erneut Gelegenheit, mit dem ihm eigenen Draufgängertum seine persönliche Tapferkeit sowie seine schneidige Einsatzbereitschaft unter Beweis zu stellen. Bei dem Feindeinbruch in Keikino befand sich Behler auf dem Abteilungsgefechtsstand im Westteil des Ortes. Ohne zu zögern ging Behler sofort nach Einbruch der feindlichen Kräfte zum infanteristischen Einsatz über. Er faßte versprengte Teile der Infanterie zusammen und setzte sich mit ungefähr 20 Mann im Westteil des Ortes zur Verteidigung fest.
Vergebens versuchte der Russe, sich in den Besitz der gesamten Ortschaft zu setzen. Dem sofortigen Zupacken, außergewöhnlichen Schneid und dem rücksichtslosen Einsatz von Behler ist es zu verdanken, daß der Russe nicht in einem Zuge Keikino durchstoßen konnte. Als das Feldersatz-Bataillon Langer nach dem Einbruch der Russen am Westrand Keikinos Stellung bezogen hatte, stellte Behler sich sofort mit seiner Gruppe dem Btl.-Kommandeur zur Verfügung.

Später deckte er mit seinen Männern die Absetzbewegungen dieses Bataillons und verblieb noch über eine Stunde in Keikino. Fünf Stunden leistete Behler so mit seiner Gruppe dem Feind energischen Widerstand und verließ als letzter Führer mit seiner Gruppe Keikino.“

Im Jahre 1944 erfolgte seine Versetzung zur 23. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Nederland“. Er übernahm als Batterieführer die 3. Batterie des SS-AR 54. Immer wieder war seine Batterie eine wertvolle Stütze für die schwer ringenden Panzergrenadiere. Häufig war Behler auch in den vordersten Gräben zu finden, um das Feuer seiner Batterie punktgenau in die heranflutenden Bolschewiken zu leiten. Dabei wurde er auch in Nahkämpfe verwickelt. Als sichtbare Auszeichnung für seine Nahkampftage trug er mit großem Stolz die bronzene Nahkampfspange (für 15 bestätigte Nahkampftage), eine Seltenheit für einen Artilleristen. Mit seiner Batterie kämpfte er am Narwabrückenkopf und bei den Rückzuggefechten auf die Narwalandenge. Ab Oktober 1944 machte er mit seiner Batterie die Rückzugskämpfe durch Estland und Lettland mit und bewährte sich mit seinen Kanonieren bei vier (von sechs) Kurlandschlachten immer wieder aufs neue. Bei der vierten Kurlandschlacht ab dem 23. Januar 1945 kam die große Stunde des SS-Obersturmführers Klemens Behler. Als Batteriechef der 3./SS-AR 54 gelang es ihm mehrfach, durch eine wirkungsvolle Feuerleitung im Kampfabschnitt Prekuln, starke Feindangriffe auf die eigene HKL zu zerschlagen. Am 24. Januar gelang es dem Feind, die deutschen Gräben an zwei Stellen der Hauptkampflinie einzudrücken. Obwohl Behler abgeschnitten war, setzte er über Funk die Feuerleitung auf die eingebrochenen Rotarmisten fort. Starke Sowjetkräfte wurden dabei vernichtet oder zum Rückzug gezwungen. An der Spitze weniger Männer erzwang Behler am Nachmittag im Nahkampf den Ausbruch aus seiner abgeschnittenen Igelstellung. Seine neue Beobachtungsstelle errichtete er auf dem Höhenrücken von Ozoli, westlich von Pormsati. Bis zum Mittag des 25. Januar war es ausschließlich Behlers tapferem und Schlachtentscheidendem Einsatz zu verdanken, das die deutsche Front an dieser Stelle hielt. Mehrfach folgten Panzergrenadiere und Artilleristen seinem entschlossenen Vorgehen und warfen die eingedrungenen Bolschewisten wieder aus den Gräben. Doch dann ereilte Behler das Soldatenschicksal – mit einer schweren Kopfverletzung wurde er zum Hauptverbandsplatz gebracht.

Für seine herausragende schlachtentscheidende Tapferkeitstat aus eigenem Entschluß wurde er zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes eingereicht. Am 17. März 1945 wurde ihm das Ritterkreuz verliehen, und noch am gleichen Tag im Heimatlazarett überreicht. Obwohl Behler noch nicht ausgeheilt war (seine Kopfwunde war so schwer, daß er keinen Stahlhelm tragen konnte), drängte es ihn an die Front, um seinen Kameraden im Schicksalskampf für Volk und Reich beizustehen. So ist er im April 1945 wieder beim SS-Artillerieregiment 54 im Einsatz. Er kämpft bei Frankfurt/Oder, Fürstenwalde, und südlich von Berlin. Dann wurde er im Kessel von Halbe eingeschlossen. Mit einer kleinen entschlossenen Schar von treuen Mitkämpfern gelang ihm der Ausbruch aus dem Kessel. Er gelangte im Mai an die Elbe, die er schwimmend überquerte. Nach tagelangem Fußmarsch erreichte er glücklich sein Elternhaus in Bochum.

Nachkriegszeit

In der Heimat verriet ihn ein Denunziant an die britischen Besatzer und er landete in einem alliierten Internierungslager. Nach der Entlassung 1947 ist er weltanschaulich ungebrochen, nahm ein Studium auf und gründete eine Familie. Bei der Bundeswehr wurde er zum Oberstleutnant der Reserve befördert.

Aufgrund der Lüge und Hetze über seine ehemalige Truppe, war ihm nun der Kampf um die Wahrheit über die Waffen-SS eine Herzensangelegenheit. Er unterstützte die nationale Jugendbewegung nach Kräften, und war häufig bei Sonnenwendfeiern, Lagern und Saalveranstaltungen als Vortragsredner zu finden.

„Klemens Behler habe ich im Sommer 1988 kennengelernt, während eines Zeltlagers kam er in unser Lager, saß mit uns am Lagerfeuer und sang mit uns Jungen und Mädel unsere Lieder.“Ralph Tegethoff

Mit Beginn der Diffamierung der Deutschen Wehrmacht durch die Reemtsma-Heer-Schandaustellung reihte sich auch Klemens Behler in der Abwehrfront zum Ehrenschutz des deutschen Soldaten ein. Mit einem Grußwort zum Aufmarsch des Nationalen Widerstandes am 1. März 1998 in München unterstützte er den Einsatz der jungen Kräfte, da er aus gesundheitlichen Gründen selber nicht mitmarschieren konnte.

Tod

Oberstleutnant a. D. Klemens Behler verstarb am 10. Oktober 1998 in Bonn. Bei seiner Beisetzung mischten sich Beamte des MAD unter die Trauergäste und unterzogen anwesende Bundeswehr-Soldaten danach einer Vernehmung.[2]

Beförderungen

Auszeichnungen (Auszug)

Literatur

Fußnoten

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