Kriegskunst

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Die Kriegskunst (auch: Kriegsführung, Kriegführung oder operative Kunst) ist die sich seit dem Altertum und der Antike entwickelnde und optimierende Art und Weise, wie man Kriege – als Ergebnis einer überlegenen Strategie und Taktik – siegreich führt. Das Studium dieser Kunst ist die Militärtheorie, die von der protokollierten Kriegsgeschichte belegt wird.

Siebter Koalitionskrieg: Herzog von Wellington bedankt sich beim Retter und Waffengefährten Feldmarschall von Blücher kurz nach 21 Uhr am 18. Juni 1815 am Gasthof „La Belle Alliance“. Künstler: Adolph von Menzel

Erläuterung

Das Wissen und die Anwendung praktischer Methoden der Kriegführung aus Sicht der Soldaten und Kämpfenden bezeichnet man als Kriegshandwerk. Die Methoden und Maßnahmen zur Beeinflussung des Verhaltens und der Einstellungen von gegnerischen Streitkräften sowie fremder Zivilbevölkerungen im Rahmen oder im Vorfeld militärischer Unternehmen wird als Psychologische Kriegführung bezeichnet.

Mechanische Kriegsführung

Heinz Guderian, Erfinder der Blitzkrieg-Strategie, gilt als „Vater der mechanischen Kriegführung“.

Publikationen

Bildende Kriegskunst

Bildende Kriegskunst bezeichnet die bildende Kunst, die sich mit Militär, aber vorwiegend mit dem Krieg beschäftigt und die beiden Themen miteinander ästhetisch und zumeist erhebend vereinigt. Talentierte Kriegszeichner, -maler, -bildhauer und -schriftsteller sind immer wieder zu Ruhm und Anerkennung in der Kunstwelt gelangt.

Wirkung

Insbesondere Kriegsbilder von der Kriegsfront des Ersten und Zweiten Weltkrieges als großflächige Wandbilder beeindrucken und fesseln noch heute den Betrachter, aber auch die Plakatkunst verschiedener Künstler.

Bildergalerie

Siehe auch

Literatur

  • Sunzi: Die Kunst des Krieges (als Volltext, PDF-Datei)
  • Carl von Clausewitz: Vom Kriege
  • Der Weltkampf um Ehre und Recht, 10 Bände, herausgegeben von Generalleutnant a. D. Max Schwarte
  • Friedrich von Boetticher: Das Erhabene und das Schöne in der Kriegskunst, 1929
  • Malte Prietzel: Kriegführung im Mittelalter. Handlungen, Erinnerungen, Bedeutungen. Schöningh, 2006, ISBN 978-3-506-75634-3.
  • Trevor N. Dupuy: Der Genius des Krieges – Das deutsche Heer und der Generalstab 1807–1945, übersetzt von Franz Uhle-Wettler, Graz, Ares, 2009, ISBN 978-3902475510
  • Johann Heilmann: Die Kriegskunst der Preußen unter König Friedrich dem Großen, Nachdruck (2013), ISBN 978-5876268341
  • Robert Greene: 33 Gesetze der Strategie. Kompaktausgabe. Ein Joost Elffers Buch [Buch-Gestaltung]. Aus dem Englischen von Ingrid Proß-Gill. [Originalausgabe: The 33 Strategies of War. London, Profile Books Ltd. 2008] Carl Hanser Verlag, München 2015, ISBN 978-3-446-43873-6 (Enthält zahlreiche klassische Zitate zum Thema als Marginaliendruck)