Coudenhove-Kalergi, Richard von

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Richard von Coudenhove-Kalergi

Richard Nicolaus Graf von Coudenhove-Kalergi (Lebensrune.png 16. November 1894 in Tokio; Todesrune.png 27. Juli 1972 in Schruns/Vorarlberg, Republik Österreich) war ein deutsch-japanischer politischer Schriftsteller und Gründer der sogenannten Paneuropa-Bewegung.[1]

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

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Herkunft

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Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi, katholisch, wurde am 16. November 1894 in Tokio geboren, wo sein Vater, Heinrich Graf Coudenhove-Kalergi, einst erzogen im Jesuitenkolleg Kalksburg bei Wien, diplomatischer Vertreter Österreich-Ungarns war und die Japanerin Mitsuko Aoyama geheiratet hatte. Die Familie Coudenhove-Kalergi entstammt angeblich altem flämischem und griechischem Adel.[2]

Coudenhove-Kalergi wuchs in Österreich-Ungarn auf, wohnte in Frankreich und besaß die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft. Als er ein Jahr alt war, übersiedelten seine Eltern nach Ronsperg in Böhmen. Sein Vater legte größten Wert auf eine christlich-katholische Erziehung. 1906, als Coudenhove-Kalergi elf Jahre alt war, starb sein Vater.

Ausbildung

Coudenhove-Kalergi besuchte das Augustiner-Gymnasium in Brixen und das Theresianum in Wien, studierte an der Wiener Universität Philosophie und moderne Geschichte und promovierte 1917 zum Dr. phil.[2]

Wirken

Beginn als Freimaurer

1922 wurde Coudenhove-Kalergi Mitglied der Wiener Freimaurerloge „Humanitas“.[3]

Er begründete mit seiner Schrift „Pan-Europa“ (1923) die paneuropäische Bewegung, deren Ziel ein europäischer Bundesstaat unter Ausschluß Englands und Rußlands, aber unter Einschluß der afrikanischen Kolonien war. England, damals noch Zentrum eines weltweiten Imperiums und mit entsprechender internationaler Stellung, blieb außen vor, da sich Coudenhove-Kalergi nicht vorstellen konnte, daß es seinen Plänen für ein vereinigtes Europa nähertreten würde.

Seit 1924 war Coudenhove-Kalergi Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift „Paneuropa“. Sie brachte im April 1924 das „Paneuropäische Manifest“. In dieses Jahr fiel ein Schlüsselereignis – die Anschubfinanzierung der Bewegung. Coudenhove-Kalergi schildert sie als unwahrscheinlich glücklichen Zufall:

„Anfang 1924 erhielten wir einen Anruf von Louis Rothschild: einer seiner Freunde, Max Warburg aus Hamburg, habe meine Schrift gelesen und wolle sich mit uns treffen. Zu meinem Erstaunen bot mir Warburg spontan 60.000 Goldmark an, gedacht für einen Zeitraum von drei Jahren, um die Bewegung anzukurbeln.“[4]

Weiten Kreisen wurde seine „Paneuropa-Union“ durch den ersten Kongreß im Herbst 1926 in Wien bekannt. Damals erlebte Coudenhove-Kalergi einige Widerstände aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Freimaurerei und bat deshalb 1926 um Entlassung aus dem Bund.[5]

Vorstellungswelt des „Paneuropa“-Gründers

Coudenhove-Kalergi, der aufgrund ererbten Vermögens keiner produktiven Tätigkeit nachgehen mußte und ein weitgehend müßiggängerisches Leben führte, erdachte sich ein Paneuropa, das seinen politischen Visionen folgte und – da er selbst Mischling war – das nach seiner Wunschvorstellung von Mischlingen bevölkert sein sollte. Die Führung sollte Juden zufallen. Seine Judäolatrie (Anbetung alles Jüdischen) wurzelte allgemein und erhielt sich einerseits im christlichen Judäozentrismus, der seit zweitausend Jahren verkündet, der Weltengang richte sich nach alten Schriften jüdischer Verfasser. Konkret fühlte er sich u. a. zu pazifistischen Ideen des jüdischen Freimaurers Alfred Hermann Fried (1864–1921) hingezogen[6]. Andererseits hatte schon der minderjährige Coudenhove-Kalergi eine Jüdin geheiratet, und er nahm später abermals eine Jüdin zur Frau, worin sich eine stark persönlich gefärbte Präferenz zeigte.[7]

In seiner Phantasiewelt ging Coudenhove-Kalergi so weit, daß er für die Juden seines Paneuropa eine Stellung als eine Art Herrscherkaste reklamierte: Eine gütige Vorsehung habe Europa mit den Juden „eine neue Adelsrasse von Geistes Gnaden“ geschenkt. Seine Adelsprojektion suchte er mit grenzenloser Bewunderung zu „begründen“ und schreckte dabei nicht davor zurück, den bereits damals (1922) als Massenmörder vor der Welt enthüllten Leo Trotzki als Politiker hinzustellen, der durch jüdische, rein „geistige Überlegenheit“ mit dem Bolschewismus an der Spitze des Fortschritts marschiert:

„Das Wesen dieser Männer und Frauen, die es versuchen, die Menschheit zu erlösen, ist eine eigentümliche Synthese religiöser und politischer Elemente […] Diese Wesenszüge, die sie einst zu Schöpfern der christlichen Weltbewegung gemacht haben, stellen sie heute an die Spitze der sozialistischen. […] Kaum ein Jahrhundert nach seiner Befreiung steht dieses kleine Volk heute mit Einstein an der Spitze moderner Wissenschaft; mit Mahler an der Spitze moderner Musik; mit Bergson an der Spitze moderner Philosophie; mit Trotzki an der Spitze moderner Politik. Die prominente Stellung, die das Judentum heutzutage innehat, verdankt es allein seiner geistigen Überlegenheit...“[8]

Anhänger des historischen Nationalsozialismus waren über Kalergis Anschlagspläne gegen die europäischen Völker vielfach im Bilde. Ein Beleg hierfür ist Hans F. K. Günther, ein damals herausragender und vielgelesener Rassenforscher, der bereits 1927 in „Der Nordische Gedanke im deutschen Volk“ auf die Gefahr aufmerksam machte, die Kalergi in seinem „Praktischen Idealismus“ 1925 zu Papier gebracht hatte.[9]

Entwicklung ab 1938

Nach dem Beitritt Österreichs zum Reich begab sich Coudenhove 1938 zunächst nach Preßburg, dann nach Bern und am 3. August 1940 nach Neu York. Dort versuchte er mit dem in Deutschland als Volksverräter ausgebürgerten Otto von Habsburg erfolglos, eine österreichische Exilregierung zu bilden. Was gelang, war die Einrichtung eines neuen Hauptquartiers der Paneuropa-Bewegung an der Neu Yorker Universität. Man gab ihm 1944 eine Professur für Geschichte, die er bis 1946 wahrnahm. Ein von Coudenhove-Kalergi verantworteter Verfassungsentwurf für die „Vereinigten Staaten von Europa“ wurde 1944 Roosevelt, Stalin und Churchill zur Kenntnis gebracht. Stalin und Roosevelt waren uninteressiert, Roosevelts Nachfolger Truman erkannte aber das Potential und den Nutzen der Idee.

Nach dem Ende des von England 1939 entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg geworden war, hielt der einstige englische Kriegspremier Winston Churchill 1946 in Zürich eine von Coudenhove-Kalergi geschriebene Rede, in der er die Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ anregte und dabei die zentralen Forderungen der Paneuropa-Idee aufnahm.

1947 wurde Coudenhove Generalsekretär der von ihm begründeten Europäischen Parlamentarier-Union (EPU), die unter seiner Führung bereits 1947 in Gstaad und 1948 in Interlaken Kongresse veranstaltete. Das Ziel war nunmehr die Bildung einer französisch-restdeutschen Republik als Kern einer europäischen Eidgenossenschaft sowie ein aus allgemeinen Wahlen hervorgehendes europäisches Parlament.

1948 fand unter Vorsitz Churchills ein Kongreß der „Europäischen Bewegung“ in Den Haag statt, der zur Gründung des Straßburger Europarates führte. Seither ging die Aktivität Coudenhoves parallel mit der Schaffung europäischer Institutionen: Europarat, Montanunion, Gemeinsamer Markt und EURATOM. Dieser Prozeß führte zu einer Spaltung der „Europäer“. Auf der einen Seite standen die, die einen progressiven Ausbau der institutionellen Ansätze vorzogen. Die anderen – darunter Coudenhove – hielten die europäischen Gremien für ungeeignet, eine wirklich europäische Einheit zu schaffen. Coudenhove forderte eine durch direkte Wahlen ins Leben zu rufende „europäische Konstituante“, die eine Verfassung für eine echte europäische Staatengemeinschaft erarbeiten sollte.

1959 bezeichnete Coudenhove mit einem „Deutschland-Memorandum“ die Existenz zweier deutscher Staaten als Grundtatsache und forderte die internationale Anerkennung dieses Status quo auch ohne Friedensvertrag. Für Berlin schlug er eine UNO-Lösung vor. Dieses Memorandum „Freiheit oder Einheit“ stieß weithin auf Widerspruch. 1962 rief Coudenhove zu einem „Neuen Wiener Kongreß“ auf, da es Zeit sei, den Kalten Krieg zu beenden. Coudenhove erblickte vor allem in General de Gaulle einen europäisch denkenden Staatsmann der Nachkriegszeit.

Coudenhove-Kalergi hielt sich in den letzten Jahren weitgehend von Tagespolitik fern, appellierte aber z. B. im November 1969 aus Anlaß seines 75. Geburtstages (und erneut im März 1970) an die Regierungen der Europäischen Gemeinschaften, neue Anstrengungen in Richtung auf eine politische Union Europas zu unternehmen. Im Juli 1970 schlug Coudenhove dem Präsidenten des Europaparlaments, Mario Scelba, erneut die Schaffung einer Europäischen Verfassunggebenden Versammlung unter Einschluß der EWG-Kandidaten vor.

Am 27. Juli 1972 erlag Coudenhove im Alter von 77 Jahren in Schruns/Vorarlberg einem Schlaganfall.

Familie

Coudenhove-Kalergi war dreimal verheiratet und blieb ohne eigene Kinder. Der noch nicht Zwanzigjährige setzte zunächst gegen das Veto seiner Mutter und des Mitvormundes eine katholische Trauung ohne Zivilheirat mit der 13 Jahre älteren jüdischen Schauspielerin Ida Roland, geborene Klausner, durch.[10] Das führte zum Bruch mit der Familie Coudenhove. 1952 heiratete er Alexandra Gräfin v. Tiele-Bally, nach deren Tod 1968 im Folgejahr wieder eine Jüdin, die dritte Ehefrau und Witwe des jüdischen Komponisten Ralph Benatzky, die frühere Tänzerin Melanie „Mela“ Hoffmann.[11]

Eurasisch-negroide Zukunftsrasse unter der Führung des jüdischen Geld- und Geistadels

Überfremdungstheoretiker Coudenhove-Kalergi in späteren Jahren

Coudenhove-Kalergi schrieb 1925 in seinem Buch „Praktischer Idealismus“:[12]

„Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. Denn nach den Vererbungsgesetzen wächst mit der Verschiedenheit der Vorfahren die Verschiedenheit, mit der Einförmigkeit der Vorfahren die Einförmigkeit der Nachkommen.“ Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Thomas Barnett

Und diese nach Ausschaltung des aristokratischen Feudal- und Erbadels entstehende Mischrasse sah er geführt von einem neuen jüdischem Geld- und Hirnadel:[13]

„Hauptträger des korrupten wie des integren Hirnadels, des Kapitalismus, Journalismus und Literatentums, sind Juden. Die Überlegenheit ihres Geistes prädestiniert sie zu einem Hauptfaktor des künftigen Adels. Ein Blick in die Geschichte des jüdischen Volkes erklärt seinen Vorsprung im Kampf um die Menschheitsführung.“

Kalergis Vorstellung einer „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“ mit einem unvermischten „jüdischen Geld- und Geistadel“ an der Spitze scheint somit das rassistisch-ideologische Vorbild der aktuellen EU-Politik zu sein, deren Umsetzung jährlich mit dem Karlspreis honoriert wird.[14][15][16] Kalergi meint weiter, die Juden seien durch ihre Verfolgung zur Herrschaft prädestiniert:[17]

„So ging schließlich aus all diesen Verfolgungen eine kleine Gemeinschaft hervor, gestählt durch ein heldenmütig ertragenes Martyrium für die Idee und geläutert von allen willensschwachen und geistesarmen Elementen. Statt das Judentum zu vernichten, hat es Europa wider Willen durch jenen künstlichen Ausleseprozeß veredelt und zu einer Führernation der Zukunft erzogen. Kein Wunder also, daß dieses Volk, dem Ghetto-Kerker entsprungen, sich zu einem geistigen Adel Europas entwickelt. So hat eine gütige Vorsehung Europa in dem Augenblick, als der Feudaladel verfiel, durch die Judenemanzipation eine neue Adelsrasse von Geistes Gnaden geschenkt.“

Hier wird allerdings übersehen, daß sich die Juden von Anfang an als von ihrem Gott auserwählt und zur Herrschaft über alle anderen Völker bestimmt betrachteten,[18] und es erst die aus diesem Wahn resultierenden Einstellungen und Handlungen waren, die sie zum meistgehaßten Volk der Weltgeschichte werden ließen und die immer wieder zu Pogromen und Vertreibungen führten.[19]

Die Schaffung der „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“ ließ sich jahrzehntelang nicht bewerkstelligen, weil die politischen Voraussetzungen dafür noch nicht gegeben waren. Die Völker Europas und die Weißen Nordamerikas hätten sich ihrer Verdrängung – und schließlichen Auslöschung durch Vermischung – energisch widersetzt, wenn ihnen das Ausmaß der bevölkerungspolitischen Pläne der Kulturmarxisten und globalistischen Juden jemals bewußt geworden wäre. Zwecks Lähmung ihres Widerstandswillens bedurfte es deshalb als unabdingbarem Bestandteil jener jahrzehntelangen, unablässigen Indoktrinierung durch Gutmenschentum und „politisch korrekte“ Sprachregeln in Politik und Hochschulsystem.

Im strengen Sinn ist Coudenhove-Kalergis Plan für die Kulturvölker Europas eine Schimäre, denn der massenhafte Zustrom Fremdrassiger führt keineswegs zu deren rascher Vermischung mit den Autochthonen, sondern vielmehr zu einer Atomisierung der Gesellschaft, zu ihrer Aufsplitterung in ethnische und religiöse Gruppen und zu andauernden, krebsartig um sich greifenden Konflikten zwischen letzteren. Nach dem Eintreten einer katastrophalen Wirtschaftskrise – im Anschluß an die Überfremdungsflut in Europa 2015 – besteht die reale Aussicht, daß sich die Städte jener Länder, die von der herrschenden Politkaste zu Laboratorien für ein hochverräterisches Experiment auserkoren wurden, in Kampfzonen verwandeln.

Bereits Coudenhove-Kalergis Vater beschäftigte sich in seiner Schrift „Das Wesen des Antisemitismus“ (1901) mit der Judenfrage. Er verwirft darin denselben als unchristlich und äußert, daß dessen Tage gezählt seien.[20]

Filmbeiträge

Sarkozy gebietet den weißen Franzosen die Vermischung mit anderen Rassen. (englischsprachig):

Zitate

  • „In der Regel ist der Urbanmensch Mischling aus verschiedensten sozialen und nationalen Elementen. In ihm heben sich die entgegengesetzten Charaktereigenschaften, Vorurteile, Hemmungen, Willenstendenzen und Weltanschauungen seiner Eltern und Voreltern auf oder schwächen einander wenigstens ab. Die Folge ist, daß Mischlinge vielfach Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit und Treulosigkeit mit Objektivität, Vielseitigkeit, geistiger Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen und Weite des Horizonts verbinden.“[21]
  • „Dann wird die erotische Lebensform der Minderwertigen und Mittelmäßigen Freie Liebe sein, der Auserwählten: Freie Ehe. So wird der neue Zuchtadel der Zukunft nicht hervorgehen aus den künstlichen Normen menschlicher Kastenbildung, sondern aus den göttlichen Gesetzen erotischer Eugenik.
  • Die natürliche Rangordnung menschlicher Vollkommenheit wird an die Stelle der künstlichen Rangordnung: des Feudalismus und Kapitalismus treten.
  • Der Sozialismus, der mit der Abschaffung des Adels, mit der Nivellierung der Menschheit begann, wird in der Züchtung des Adels, in der Differenzierung der Menschheit gipfeln. Hier, in der sozialen Eugenik, liegt seine höchste historische Mission, die er heute noch nicht erkennt: aus ungerechter Ungleichheit über Gleichheit zu gerechter Ungleichheit zu führen, über die Trümmer aller Pseudo-Aristokratie zu echtem neuem Adel.“[22]
  • „Der Einfluß des Blutadels sinkt, der Einfluß des Geistesadels wächst.
  • Diese Entwicklung, und damit das Chaos moderner Politik, wird erst dann ihr Ende finden, bis eine geistige Aristokratie die Machtmittel der Gesellschaft: Pulver, Gold und Druckerschwärze an sich reißt und zum Segen der Allgemeinheit verwendet.
  • Eine entscheidende Etappe zu diesem Ziel bildet der russische Bolschewismus, wo eine kleine Schar kommunistischer Geistesaristokraten das Land regiert und bewußt mit dem plutokratischen Demokratismus bricht, der heute die übrige Welt beherrscht.
  • Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkriege des siegreichen Hirnadels, ein Kampf zwischen individualistischem und sozialistischem, egoistischem und altruistischem, heidnischem und christlichem Geist. Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum.
  • Kapitalismus und Kommunismus sind beide rationalistisch, beide mechanistisch, beide abstrakt, beide urban. Der Schwertadel hat endgültig ausgespielt. Die Wirkung des Geistes, die Macht des Geistes, der Glaube an den Geist, die Hoffnung auf den Geist wächst: und mit ihnen ein neuer Adel.“[23]
  • „Was die Juden von den Durchschnitts-Städtern hauptsächlich scheidet, ist, daß sie Inzuchtmenschen sind. Charakterstärke verbunden mit Geistesschärfe prädestiniert den Juden in seinen hervorragendsten Exemplaren zum Führer urbaner Menschheit, zum falschen wie zum echten Geistesaristokraten, zum Protagonisten des Kapitalismus wie der Revolution.“[24]
  • „Anfang 1924 erhielten wir einen Anruf von Baron Louis Rothschild: Einer seiner Freunde, Max Warburg aus Hamburg, hatte mein Buch gelesen und wollte uns kennenlernen. Zu meinem großen Erstaunen bot mir Warburg spontan sechzigtausend Goldmark an, zur Ankurbelung der Bewegung während der drei ersten Jahre.“[25]
  • „Nur Churchill hielt auch während des Kriegs an der Paneuropaidee fest ... Die Paneuropabewegung verdankt ihren Erfolg hauptsächlich der tätigen Mitwirkung der beiden einflußreichsten Zeitungen New Yorks, der New York Times und der New York Herald Tribune.“[26]
  • „Zuletzt war ganz Amerika für die Paneuropa-Idee gewonnen. Nachdem Truman Präsident geworden war, trat auch er öffentlich in einem durch ,Reader's Digest' weitverbreiteten Artikel für die Paneuropa-Idee ein.“[27]
  • „Die nächsten fünf Jahre der Paneuropa-Bewegung waren zur Hauptsache diesem Ziel gewidmet: durch Mobilisierung der Parlamente die Regierungen zu zwingen, Paneuropa zu errichten.“[28]
  • „Unter dem dreifachen Druck der europäischen Parlamente, der Vereinigten Staaten von Amerika und der öffentlichen Weltmeinung entschlossen sich noch im selben Jahr die Regierungen zum Handeln.“[29]
  • „Die Vision eines größeren Europas, eines wahren Paneuropas — von Wladiwostok nach San Francisco — ist das Vermächtnis der alten Paneuropabewegung an die junge Generation.“ (→ NWO)[30]

Auszeichnungen und Ehrungen (Auszug)

Coudenhove war Inhaber des Internationalen Karlspreises von Aachen (1950), eines Freimaurer-Ordens und des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Er war Ehrenbürger der Universität Frankfurt und Ritter der französischen Ehrenlegion. 1967 erhielt er einen japanischen Friedenspreis.

Im März 1972 wurde Graf Coudenhove mit dem „Konrad-Adenauer-Preis der Deutschland-Stiftung“ und im April mit dem „Europapreis“ des „Syndicat des journalistes écrivains“ ausgezeichnet. Der 50. Jahrestag der „Paneuropa-Bewegung“ wurde (u. a. im Beisein von Bruno Kreisky und Otto von Habsburg) im Mai 1972 in Wien gefeiert.

Werke

  • Aus meinem Leben (1922)
  • Ethik und Hyperethik (1922)
  • Pan-Europa (1923, Neuauflage 1982)
  • Apologie der Technik (1924)
  • Adel (1922, 56 S., Scan-Text).pdf
  • Krise der Weltanschauung (1924)
  • Praktischer Idealismus (1925) (Text|Scan)
  • Kampf um Paneuropa (3 Bände, 1925–1928)
  • Held oder Heiliger (1927)
  • Los vom Materialismus (1929)
  • Gebot des Lebens (1930)
  • Stalin und Co. (1930)
  • Judenhaß von heute (1934)
  • Europa erwacht (1935)
  • Europa ohne Elend (1936)
  • Totaler Staat – Totaler Mensch (1937, Neuauflage 1965)
  • Die Europäische Nation (1953)
  • Europa muß geeint werden (1953)
  • Kreuzzug für Pan-Europa (1953)
  • Europa sucht die Einheit (1953)
  • Weltgeschichte des Friedens (1957)
  • Vom Ewigen Krieg zum Großen Frieden (1957)
  • Eine Idee erobert Europa (1958)
  • Die Wiedervereinigung Europas (1963)
  • Ein Leben für Europa (1966) Lebenserinnerungen
  • Ein Leben für Europa (1968)
  • Weltmacht Europa (1971)

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

96-book.png PDF Richard von Coudenhove-Kalergi: Praktischer Idealismus, Paneuropa-Verlag, Wien-Leipzig 1925
  1. Internationales Biographisches Archiv 38/1972
  2. 2,0 2,1 Munzinger-Archiv GmbH, 1972
  3. Quelle: Jahrbuch der Forschungsloge Quatuor Coronati Nr. 32, Bayreuth 1995, siehe Verweise dieses Artikels
  4. Coudenhove-Kalergi: Ein Leben für Europa, zitiert in: Gerard Menuhin: Tell the Truth & Shame the Devil, S. 124 f., Castle Hill Publishers; 1st edition (2015), ISBN 978-1937787295
  5. Quelle: Jahrbuch der Forschungsloge Quatuor Coronati Nr. 32, Bayreuth 1995, siehe Verweise dieses Artikels
  6. Mitglied der Wiener Loge „Sokrates“, Quelle: Jahrbuch der Forschungsloge Quatuor Coronati Nr. 32, Bayreuth 1995; vgl. unter Verweise dieses Artikels
  7. Vgl. Abschnitt Familie
  8. Coudenhove-Kalergi: Adel. Leipzig 1922, Verlag Der Neue Geist / Dr. Peter Reinhold, S. 40
  9. Hans F. K. Günther: Der Nordische Gedanke im deutschen Volk, 2. Aufl. 1927, S. 54. Es wird dort auch die japanische Mutter und eine kretische Großmutter Kalergis erwähnt.
  10. Später wurde die Verheiratung unter Einflußnahme hoher kirchlicher Stellen staatlich anerkannt.
  11. Quelle: Jahrbuch der Forschungsloge Quatuor Coronati Nr. 32, Bayreuth 1995
  12. Praktischer Idealismus, S. 23
  13. Praktischer Idealismus, S. 49
  14. Praktischer Idealismus, S. 49
  15. vgl. verschwoerungen.info: Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi
  16. derhonigmannsagt.wordpress.com, 14. September 2010: „Die demographischen Schicksale Europas sind nicht Ergebnis einer verfehlten Politik, sondern bewußt herbeigeführt“, Der Honigmann sagt..., 14. September 2010
  17. Praktischer Idealismus, S. 49
  18. Siehe bspw. 5. Mose 28, 1 (Luther 1912):
    „Und wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, daß du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten machen über alle Völker auf Erden.“
  19. Schon der römische Historiker Tacitus berichtete, „dieses in allem ekelerregende Volk“ sei „der verachtetste Teil der Unterworfenen“. Siehe Tac. Hist. 5.8 (Cornelius Tacitus: The History, 5.8, Perseus)
  20. Heinrich von Coudenhove-Kalergi: Das Wesen des Antisemitismus (1901) S. 525 f.
  21. Praktischer Idealismus, Seite 21
  22. Praktischer Idealismus, Seite 56/57
  23. Praktischer Idealismus, Seite 32/33
  24. Praktischer Idealismus, Seite 28
  25. Ein Leben für Europa, Seite 124/125
  26. PANEUROPA 1922 bis 1966, Seite 73
  27. PANEUROPA 1922 bis 1966, Seite 73
  28. PANEUROPA 1922 bis 1966, Seite 76
  29. PANEUROPA 1922 bis 1966, Seite 79
  30. PANEUROPA 1922 bis 1966, Seite 103


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