Adenauer, Konrad

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Konrad Hermann Joseph Adenauer (Lebensrune.png 5. Januar 1876 in Köln; Todesrune.png 19. April 1967 in Rhöndorf, Stadtteil von Bad Honnef, eigentlich Conrad Hermann Joseph Adenauer) war ein Kollaborateur der westalliierten Besatzer Deutschlands und von 1949 bis 1963 erster Kanzler der Bundesrepublik Deutschland sowie von 1951 bis 1955 zugleich Bundesminister des Auswärtigen.

Adenauer prägte in dieser Stellung maßgeblich die politische Ausrichtung der Bundesrepublik in der Nachkriegszeit. Er setzte dabei auf eine Westbindung in Wiederauflebung des ehemaligen französischen Rheinbundes, verbunden mit der sogenannten „Europäischen Einigung“ und mit der Eingliederung in die „westliche Wertegemeinschaft“ und in Folge in das westliche Verteidigungsbündnis, die NATO. Gegen damals noch starken Widerstand auch innerhalb der eigenen Partei, der CDU, setzte er das System der Sozialen Marktwirtschaft durch. Er verfolgte aus seiner Prägung als rheinischer Katholik heraus und vor dem Hintergrund des Anspruches der Sowjetunion auf Weltherrschaft einen antikommunistischen Kurs. Gleichwohl war er auch Realpolitiker; so arrangierte er die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur Sowjetunion und war pragmatisch bezüglich der Verwendung ehemals nationalsozialistischer Funktionsträger für den Wiederaufbau der Bundesrepublik. Seine westorientierte Politik führte letztlich zum Verrat an den ost- und sudetendeutschen Interessen.

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Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Herkunft

Konrad Adenauer, katholisch, wurde am 5. Januar 1876 in Köln als Sohn des Kanzleirats (im Justizdienst) Konrad Adenauer und dessen Gattin Helene, geborene Scharffenberg, geboren. Er wuchs in beengten Verhältnissen auf, da die Eltern ihm und seinen beiden Brüdern August und Hans die höhere Schule und ein Studium ermöglichten.[1]

Ausbildung

Adenauer besuchte das humanistische Gymnasium St. Aposteln. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft an den Universitäten Freiburg im Breisgau, München und Bonn, einschließlich lebenslanger Mitgliedschaft einer katholischen Studentenverbindung, war er als Gerichtsreferendar tätig und legte am 19. Oktober 1901 das Assessorexamen ab. Von 1902 bis 1904 war Adenauer als Gerichtsassessor bei der Staatsanwaltschaft und als Hilfsrichter am Landgericht tätig, von 1904 bis 1906 als Generalsubstitut (bevollmächtigter Vertreter) des Justizrats Hermann Kausen, eines führenden Mitgliedes der Zentrumspartei, in Köln.[2]

Oberbürgermeister der Stadt Köln

Adenauer agierte zur Kaiserzeit und in der Weimarer Republik als Mitglied der katholischen Zentrumspartei. Am 7. März 1906 wurde er Beigeordneter der Stadt Köln und Mitglied der Zentrumspartei, am 1. Oktober 1908 1. Beigeordneter. Am 18. September 1917 wählte die Stadtverordnetenversammlung Adenauer einstimmig zum Oberbürgermeister von Köln. Er blieb bis zum 12. März 1933 im Amt.[3] In seine Amtszeit fiel u. a. die Gründung der Kölner Messe, die Eröffnung der Universität, die Jahrhundertausstellung der Rheinprovinz und der Bau der Autostraße Köln–Bonn als Notstandsmaßnahme. Besonders eng arbeitete in jener Zeit der rheinische Großbankier und Wirtschaftsmagnat Louis Hagen (1855–1932) mit Adenauer zusammen.[4]

Adenauer wurde 1918 Mitglied des Preußischen Herrenhauses auf Lebenszeit. Er war ferner vom 20. November 1920 bis 1933 Mitglied und Präsident des Preußischen Staatsrates. Als langjähriger Vorsitzender des Preußischen Staatsrates war er zunächst Anhänger eines rheinländischen Separatismus und – neben Wilhelm Marx – wichtigster demokratischer Gegenspieler des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Preußens, Otto Braun. Im Mai 1926 war Adenauer nach dem Sturz des Kabinetts Luther wegen der Flaggenfrage einer der Hauptkandidaten für das Amt des Reichskanzlers, lehnte aber selbst ab.

Zeit des Nationalsozialismus

Am 12. März 1933 wurde er von seinen Amtsgeschäften als Oberbürgermeister suspendiert und dann aufgrund des § 4 des Berufsbeamtengesetzes wegen politischer Unzuverlässigkeit am 27. Juli 1933 entlassen. Man warf ihm Mißwirtschaft (besonders hohe Verschuldung Kölns) und Separatismus (Befürwortung eines „rheinischen Freistaates“) vor. Seine führende Tätigkeit im prozionistischen Palästina-Ausschuß kreidete man ihm nicht an, da die jüdische Auswanderung nach Nahost auch im NS-Sinne war. Nach 1933 lebte Adenauer zunächst in Neubabelsberg bei Berlin, dann vorübergehend in Maria Laach. Von Berlin zog er später nach Rhöndorf am Rhein.

Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 (an dem er nicht beteiligt war) kurzfristig inhaftiert, überstand Adenauer den Krieg bei vollem Ruhegehalt in seiner Rhöndorfer Villa.[5] Die ihm günstig gesinnten Historiker Rudolf Morsey und Hans-Peter Schwarz berichten in ihrer Adenauer-Biographie (1992), der nachmalige Kanzler habe Anfang 1933 zu Papier gebracht, die einzige Rettung sei ein Monarch, meinetwegen auch Hitler, 1934 gegenüber dem NS-Innenminister betont, die NSDAP als Kölns Stadtoberhaupt immer durchaus korrekt behandelt und die Meinung verfochten zu haben, die Hitlerbewegung müsse unbedingt führend in der Regierung vertreten sein, den Anschluß Österreichs 1938 begrüßt und als ganz großen Erfolg Hitlers bewertet sowie bisweilen den deutschen Gruß erwiesen. Nach 1945 behauptete Adenauer, er sei die „Nummer 1“ auf der „Weißen Liste“ der US-Amerikaner mit den Namen unbelasteter Deutscher gewesen. Tatsächlich aber war er die Nummer 145 innerhalb der Region Rheinprovinz und Nummer 1 lediglich auf der für Köln bestimmten, alphabetisch geordneten Liste potentieller Kollaborateure der Besatzer.[6]

Vertreibung

Von den etwa 17 Millionen deutschen Vertriebenen nach 1945 traf nach Adenauer nur etwa die Hälfte in Restdeutschland ein. Er schrieb dazu:

„Nur 7,3 Millionen sind in der Ostzone und in den drei Westzonen angekommen. Sechs Millionen Deutsche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind verdorben, gestorben.“[7]

Adenauers prinzipielle Ablehnung einer Vereinigung der Besatzungszonen, sein Wunsch nach einer Zementierung der Teilung Deutschlands und seine Preußenfeindlichkeit äußerte er am 30. November 1946, indem er sagte:

„Ich gehe mit Jakob Kaiser in einer Frage auseinander, nämlich, wo das Schwergewicht des künftigen Deutschland liegen soll. Wir im Westen lehnen vieles, was gemeinhin preußischer Geist genannt wird, ab. Ich glaube, daß die deutsche Hauptstadt eher im Südwesten liegen soll als im weiter östlich gelegenen Berlin. In der Gegend des Mains, dort, wo die Fenster Deutschlands auch nach dem Westen weit geöffnet sind, sollte die neue Hauptstadt liegen. [...] Wer Berlin zur Hauptstadt macht, schafft geistig ein neues Preußen.“[8]

Demzufolge war Adenauer von vornherein gegen jegliche ernsthafte Prüfung der Stalin-Noten.

Plakat CDU - Das ganze Deutschland.jpg

Deutschland als Besatzungszone

Im Mai 1945 wurde Adenauer von den VS-amerikanischen Militärbehörden zum Oberbürgermeister von Köln ernannt.[9] Schon am 6. Oktober 1945 entließ ihn die britische Militärregierung jedoch „wegen Unfähigkeit“. Gründungs- und Vorstandsmitglied der im Mai 1945 gegründeten Christlich-Demokratischen Partei des Rheinlandes, wurde er Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland der Christlich Demokratischen Union (CDU); seit dem 5. März 1946 war er Vorsitzender der CDU in der brititische Besatzungszone.[2]

Parlamentarischer Rat

Ab dem 2. Oktober 1946 (ernanntes) Mitglied und Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag von Nordrhein-Westfalen, wurde er am 7. Februar 1947 zum Vorsitzenden der Fraktionsgemeinschaft CDU/CSU gewählt. Ab dem 6. August 1948 vertrat er die CDU im Parlamentarischen Rat in Bonn, der ihn am 1. September 1948 zum Präsidenten wählte. Am 14. August 1949 wurde Adenauer in direkter Wahl in Nordrhein-Westfalen in den Bundestag, kurz darauf vom Bundestag zum Bundeskanzler gewählt.[2]

Wahl zum Bundeskanzler

Adenauer wurde 1949 mit hauchdünner Mehrheit zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt.[10]

„Dabei war Adenauer letzten Endes nur mit französischer Hilfe im Jahre 1949 an die Macht gekommen: Im Juli 1949 empfahl er in Genf dem französischen Ministerpräsidenten Bidault in Gegenwart von Dr. Kindt-Kiefer – der dieses später aus persönlicher Verärgerung über Adenauer ausplauderte –, daß das von ihm als ‚heidnisch‘ bezeichnete Berlin mit seiner SPD-Mehrheit kein Bundesland werden solle (Deutsche Informationen vom 07.07.1959). Frankreich legte tatsächlich ein Veto gegen Berlin als Bundesland ein. Die Westberliner Abgeordneten (größtenteils SPD-Leute) hatten daraufhin im Bundestag in Bonn kein Stimmrecht, und Adenauer wurde so im September 1949 mit einer Stimme Mehrheit (seiner eigenen) zum Bundeskanzler gewählt.“[11]

Adenauer bemühte sich vergeblich, Hans Schäffer als Staatssekretär ins Bundeswirtschaftsministerium nach Bonn zu holen.[4] Langwierige Verhandlungen der neuen Bundesregierung mit den alliierten Hochkommissaren mit dem Ziel, verschiedene Erleichterungen besonders in der Demontage- und in der Währungsfrage zu erreichen, führten zum „Petersberger Abkommen“ vom 22. November 1949. Verschiedene Vorschläge Adenauers zur deutsch-französischen Annäherung fanden auf dem wirtschaftlichen Sektor Verwirklichung im „Schuman-Plan“ zur Vereinigung der Europäischen Montanindustrie als erster Schritt zu einer europäischen Einigung (ratifiziert am 11. Januar 1953), den Adenauer ebenso wie einen deutschen Verteidigungsbeitrag (erstmals angeboten am 29. August 1950) gegen den Widerstand der Opposition durchsetzte. Die Stabilisierung der politischen Verhältnisse gab der mit der Währungsreform eingeleiteten Politik der „Sozialen Marktwirtschaft“ neue kräftige Impulse, die von Ludwig Erhard als Bundeswirtschaftsminister bestimmt wurde. Nach dem Petersberger Abkommen warf der SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher 1949 Adenauer vor, ein „Kanzler der Alliierten“ zu sein.[12] Im September 1950 erreichte Adenauer Garantieerklärungen für die Sicherheit der Bundesrepublik seitens der Westmächte. Am 11. Mai 1950 wurde die CDU für das Bundesgebiet gegründet, deren Parteivorsitzender Adenauer bis zum 23. März 1966 blieb.[2]

Am 15. März 1951 übernahm Adenauer zusätzlich die Leitung des neuerrichteten Auswärtigen Amtes. Mitte Februar 1952 nahm Adenauer erstmals an einer Außenministerkonferenz in London teil, wo er auch von Königin Elizabeth empfangen wurde. Der „Deutschlandvertrag“ wurde am 26. Mai 1952 unterzeichnet (am 19. März 1953 ratifiziert).

Adenauer trägt die Verantwortung für Vereinbarungen über gigantische Wiedergutmachungsleistungen, wandte sich gegen die Rückkehr des Saarlandes nach Deutschland und betrieb eine Politik der Westintegration.

Finanziers und Drahtzieher des „Strategieplans für Deutschland“

„Die Macht der Juden auch heute noch, insbesondere in Amerika, soll man nicht unterschätzen.“[13] sagte Adenauer einem Kritiker, der ihm zu große Nachgiebigkeit gegenüber jüdischen Forderungen vorgehalten hatte. Diese Einschätzung trug vermutlich dazu bei, daß sich der erste Bundeskanzler auch mit jüdischen Vertrauten umgab. Als sein wichtigster Rechtsberater galt Erich Kaufmann (1880–1972). Dieser evangelisch getaufte Jurist aus jüdischer Familie war schon als Rechtsberater des Auswärtigen Amtes zur Weimarer Zeit in Erscheinung getreten. Adenauer holte ihn 1950 nach Bonn, wo er acht Jahre die Bundesregierung in internationalen Angelegenheiten vertrat, zum Beispiel vor dem Gerichtshof in Den Haag.[4]

1996 bezeichnete der Jude Egon Bahr alle Kanzler von Adenauer bis Kohl als „IM der CIA“.[4][14]

Der jüdische Publizist Ernst Friedlaender galt als journalistischer Vertrauter Adenauers; auch „Zeit“-Chef Gerd Bucerius war politisch eng mit dem ersten Kanzler verbunden.

Jüdisches Attentat auf Adenauer

Anthony Eden, Konrad Adenauer, Dean Acheson und Robert Schuman am 24. Mai 1952. „Verhandlungen“ zum EVG-Vertrag

Am 27. März 1952 explodierte um 18:20 Uhr ein an Bundeskanzler Adenauer adressiertes Päckchen im Münchner Polizeipräsidium und tötete den Beamten Karl Reichert. Die zwei mit der Abgabe des Päckchens bei der Post beauftragten Jungen brachten dieses zur Polizei, während sie von ihrem Auftraggeber verfolgt wurden. Die Spur führte zur jüdischen Terrororganisation Irgun, jedoch wurden jegliche Beweise geheimgehalten. Fünf verdächtige Israelis wurden abgeschoben. Der mutmaßliche Drahtzieher, Jakob Farshtej, der Bombenbauer, Elieser Sudit, sowie der Überbringer der Bombe, Josef Kronstein, entkamen nach Israel, woraufhin die Ermittlungen eingestellt wurden. Nach einer Buchveröffentlichung Sudits war der Auftraggeber, Organisator und Geldbeschaffer für die insgesamt drei Attentate auf Adenauer Menachem Begin – ehemaliger Kommandant der Terrororganisation Irgun, von den Briten gesuchter Terrorist und späterer Ministerpräsident Israels.[15]

Politik der Westbindung

In das Jahr 1952 fällt auch das sogenannte Deutschland-Angebot Stalins. Konrad Adenauer griff es nicht auf, was immer wieder zu historischen Spekulationen Anlaß gab.

Der britische Außenminister Sir Ivone Kirkpatrick schrieb zum deutschfeindlichen Verhalten Adenauers:

„Dr. Adenauer wollte mich [Kirkpatrick] wissen lassen, daß er eine solche Haltung mißbillige. Der entscheidende Grund sei, daß Dr. Adenauer kein Vertrauen in das deutsche Volk habe. Er sei äußerst besorgt, daß sich eine künftige deutsche Regierung, wenn er von der politischen Bühne abgetreten sei, zu Lasten Deutschlands mit Rußland verständigen könnte. Folglich sei er der Meinung, daß die Integration Westdeutschlands in den Westen wichtiger als die Wiedervereinigung Deutschlands sei.“[16]

Darüber hinaus teilte Adenauer mit, es würde natürlich katastrophale Folgen für seine politische Position haben, wenn seine Ansichten, die er Kirkpatrick in solcher Offenheit mitgeteilt habe, jemals in Deutschland bekannt würden. Adenauer setzte damit die Forderung seines Schwagers[17] John McCloy um, dessen Auftrag als Hoher Kommissar der VSA in der BRD darin bestand, nach dem Motto „lieber das halbe Deutschland ganz als das ganze Deutschland halb“ zumindest einen Teil Deutschlands in ein westliches Militär- und Wirtschaftsbündnis zu führen.

Angriffe auf Adenauer im Zusammenhang mit der sogenannten „Schmeisser-Affäre“ führten im Juli 1952 zu einer ersten Beschlagnahme des Magazins „Der Spiegel“.

Im April 1953 unternahm Adenauer einen mehrwöchigen Besuch in den Vereinigten Staaten, der zu einem persönlichen Erfolg wurde und der erste Amerikabesuch eines deutschen Regierungschefs war. Nach dem Wahlsieg der CDU am 6. September 1953 wurde Konrad Adenauer am 9. Oktober 1953 (304 gegen 148 Stimmen) wieder zum Bundeskanzler gewählt.

Winston Churchill trifft Dr. h. c. mult. Konrad Adenauer am 12. Mai 1956 zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt.

Das Jahr 1954 stand im Zeichen des Ringens um die Europäische Verteidigungsgmeinschaft (EVG), die am 30. August 1954 durch die französische Kammer abgelehnt und damit begraben wurde. Adenauer suchte nun nach einer anderen Lösung des Sicherheitsproblems und unterzeichnete am 23. Oktober 1954 in Paris eine Reihe von Verträgen, die die Aufnahme der Bundesrepublik in die NATO, die Bildung einer umgestalteten Westeuropäischen Union (WEU) und die Saarfrage zum Gegenstand hatten. Die Kompromißbereitschaft Adenauers in diesen Verhandlungen trug ihm scharfe Angriffe der Opposition ein. Im Oktober 1954 und Anfang Juni 1955 – nach Souveränitätserklärung der BRD am 5. Mai 1955 weilte Adenauer zu einem kurzen Besuchen in den VSA. Der letzte Besuch galt der Deutschlandfrage vor der Genfer Konferenz der „Großen Vier“. Am 6. Juni 1955 trat Adenauer das Amt des Außenministers an Heinrich von Brentano ab. Gleichzeitig wurde aus dem Amt Blank ein regelrechtes Verteidigungsministerium. Der Staatsbesuch Adenauers in Moskau vom 9. bis 13. September 1955 führte zur Anknüpfung diplomatischer Beziehungen und der Heimkehr zahlreicher Kriegsgefangener. Kurz darauf erlitt Adenauer als Befürworter der Europäisierung des Saarlandes durch die Ablehnung des Saarstatuts in der Volksabstimmung am 23. Oktober 1955 eine Niederlage, die jedoch die Rückkehr des Saarlandes aufgrund neu ausgehandelter Verträge nicht in Frage stellte.[2]

In der Folge betrieb Adenauer mit Nachdruck eine Politik der Stärkung der militärischen Abwehrbereitschaft des Westens (Bundestag billigte die Wehrpflicht am 7. Juli 1956) und der Reserve gegenüber Vorschlägen des Ostblockes, was ihm bei der Opposition den Vorwurf der Unbeweglichkeit eintrug. Am 23. Februar 1956 schied die FDP aus der Koalition aus. Die Berufung des CSU-Politikers Franz Josef Strauß auf den Posten des Verteidigungsministers (Oktober 1956) bestimmte für Jahre Tempo und Art des Aufbaus der Bundeswehr.

Bei der Bundestagswahl vom 15. September 1957 erzielten CDU und CSU den höchsten Wahlerfolg (absolute Mehrheit von 55,0 Prozent gegen 49,9 Prozent). Konrad Adenauer bildete am 28. Oktober 1957 erneut die Regierung. Wichtigster Wechsel war die Ablösung Finanzminister Fritz Schäffers durch Franz Etzel. Ein entscheidendes Ereignis des Jahres 1957 war die Unterzeichnung der Römischen Verträge (25. März 1957) zur Schaffung von EWG und Euratom. Im April 1958 weilte Adenauer zu Verhandlungen über die Freihandelszone in London, zweimal traf er im selben Jahr nach dem politischen Umsturz in Frankreich mit General de Gaulle zusammen, der bei der Begegnung im November 1958 die entschlossene Haltung Frankreichs in der Berlin-Frage als Antwort auf Chruschtschows Berlin-Ultimatum bestätigte. Im Frühjahr 1959 weilte Konrad Adenauer erneut in London, Ende Mai 1959 anläßlich des Todes von Außenminister Dulles in den VSA.[2]

Zu einer innenpolitischen Krise kam es, als Adenauer sich anläßlich der Bundespräsidentenwahlen 1959 am 7. April 1959 unerwartet bereit erklärte, als Regierungschef zurückzutreten und selbst Bundespräsident zu werden. Während Adenauer Franz Etzel als seinen Nachfolger bevorzugte, erwies sich bald, daß Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard die weitaus populärere Persönlichkeit war. Adenauer widerrief daher Anfang Juni 1959 seine Kandidatur. Adenauer hatte seit Auftauchen der Nachfolgefrage stets erkennen lassen, daß er Ludwig Erhard zwar als Wirtschaftsminister schätze, nicht jedoch für den geeigneten Mann im Bundeskanzleramt halte. Die Folge war nun eine heftige Kontroverse zwischen Ludwig Erhard und Konrad Adenauer. Anfang 1960 besuchte der Kanzler Berlin, was er nicht allzu häufig tat. Im April 1960 unternahm Adenauer eine weite Reise nach in die VSA und nach Japan.

Späte Zeit als Bundeskanzler

Besuch Konrad Adenauers im Mai 1966 in Israel; Moshe Dayan, Nahum Goldmann, David Ben Gurion, Felix E. Shinnar.

Nach dem Scheitern der Pariser Gipfelkonferenz kam es im Juli 1960 wieder zu deutsch-französischen Gesprächen zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle. Im Februar 1961 war Adenauer anläßlich der Konferenz der Ministerpräsidenten und Außenminister der EWG-Staaten wieder in Paris. Nach Besprechungen Adenauers mit John F. Kennedy im April 1961 in Washington stand das Jahr 1961 im Zeichen des Ringens um Berlin (Mauerbau am 13. August 1961). Damals kritisierte man Adenauer, weil er nicht sofort in Berlin erschienen war. Vor den Bundestagswahlen stellten CDU, SPD und schließlich auch die FDP mehr als bisher die Personen ihrer Kandidaten Adenauer, Willy Brandt und Erich Mende heraus. Der Kampf wurde, besonders zwischen Adenauer und Brandt, mit großer Schärfe und Angriffen persönlicher Natur geführt. Bei den Wahlen am 17. September 1961 blieben CDU/CSU mit 45,4 Prozent aller Stimmen zwar die stärkste Fraktion, verloren aber die absolute Mehrheit. Die Fraktion sah sich dadurch auf eine Koalition mit der FDP angewiesen, die wegen ihres „Nein“ zu Adenauer 12,8 Prozent statt 7,7 Prozent (1957) der Stimmen erzielt hatte. Auch die SPD hatte sich von 31,8 Prozent (1957) auf 36,2 Prozent der Stimmen verbessert. Willy Brandt plädierte für eine große Koalition. Konrad Adenauers taktisches Geschick setzte sich schließlich wieder voll durch. Die Regierungsbildung zog sich wochenlang hin durch ein am 19. September 1961 pointierter als erwartet ausgesprochenes „Nein“ Erich Mendes gegen Adenauer als Kanzler. Erst Anfang November gab Mende nach, und die 4. Regierung Adenauer konnte unter Einschluß der FDP gebildet werden. Adenauer erklärte, daß er vor Ablauf der Legislaturperiode zurücktreten werde.[2]

Bei einem Besuch Adenauers in Washington konnte John F. Kennedy Adenauer Ende November 1961 die Zustimmung abgewinnen, Erkundungsgespräche über das Berlinproblem mit Moskau einzuleiten. Die Betonung des Bandes Bonn–Paris stieß jedoch auch auf Kritik, da Adenauer in seinen Äußerungen über den Beitritt Großbritanniens zur EWG erkennen ließ, daß er zumindest zu jenem Zeitpunkt die geplante politische „Union Europa“ durch einen Beitritt Englands gefährdet sehe. Als de Gaulle am 14. Januar 1963 die Brüsseler Verhandlungen um den Eintritt Englands in die EWG zum Scheitern brachte und Adenauer kaum eine Woche später nach Paris ging, um am 22. Januar 1963 den deutsch-französischen Konsultationsvertrag zu unterzeichnen, kritisierten Gegner erneut eine allzu stark betonte deutsch-französische Freundschaft.

Zuvor hatte der Spätherbst 1962 noch Gespräche Adenauers mit Kennedy in Washington über den Stand der Ost-West-Auseinandersetzungen und der Berlin-Frage nach der Kuba-Krise gebracht (November 1962).

Ende Oktober 1962 erschütterte die „Spiegel-Affäre“ die Koalition und führte am 14. Dezember 1962 zu einer Umbildung des Kabinetts Adenauer. Wichtigste Änderung war die Ersetzung Verteidigungsministers Strauß durch Kai-Uwe von Hassel. Am 7. Dezember 1962 gab Adenauer bekannt, daß er im Herbst 1963 als Kanzler abtreten werde. Das Frühjahr 1963 stand im Zeichen einer oft kritisierten Diskussion um die Person eines Nachfolgers. Adenauer blieb bemüht, Ludwig Erhard als Nachfolger fernzuhalten. Gleichwohl wählte die CDU/CSU-Fraktion im April 1963 Ludwig Erhard zum neuen Bundeskanzler. Letzte große Ereignisse der Kanzlerschaft Adenauers waren der Deutschland- und Berlin-Besuch Kennedys im Juni 1963 und schließlich der Beitritt der Bundesrepublik zum Moskauer Atomteststopabkommen am 5. August 1963.[2]

Adenauer blieb weiterhin Bundestagsabgeordneter und bis zum 23. März 1966 Vorsitzender der CDU.

Späte Jahre

Nach der Ablösung als Bundeskanzler durch Ludwig Erhard am 16. Oktober 1963 blieb Konrad Adenauer ein besonders pflichteifriger Bundestagsabgeordneter und versuchte auch, sich in seinem Amt als Parteivorsitzender der CDU nicht auf das Altenteil drängen zu lassen. Sehr bald übte er Kritik am Gang vornehmlich der Außenpolitik, so z. B. bereits im November 1963 in seinem Interview mit Marguerite Higgins, in dem er Kennedys Politik kritisierte, vor allem die Haltung in Berlin 1961. Seine eigenwilligen Äußerungen schlugen sich in weiteren Interviews nieder, so z. B. im Juli 1964 mit „BILD“, als er die Europapolitik Erhards kritisierte und meinte, daß der Weg nach Europa nur über Paris führe. Beim Besuch de Gaulles in Bonn im Juli 1964 kam es auch zu einer Aussprache mit Adenauer. Im November 1964 reiste er selbst nach Paris und wurde von de Gaulle persönlich aus Anlaß der Aufnahme in die Académie des Sciences morales et politiques geehrt. Vom 8. bis 11. März 1966 war Adenauer erneut in Paris. Weitere Interviews mit Kassandrarufen (z. B. in der „New York Times“; Februar 1965) waren immer wieder geeignet, die parteiinterne Diskussion der außenpolitischen Linie in der CDU zu beleben.[2]

Vor der Bundestagswahl 1965 griff Adenauer in gewohnter Aktivität in die Wahlkampagne ein. Für eine politische Sensation sorgte er im August 1965 durch seinen Angriff gegen den amerikanischen Resolutionsentwurf über die Nichtweitergabe von Atomwaffen für die Genfer Abrüstungskonferenz. Adenauer ließ seit der Bundestagswahl 1965 wieder durchblicken, daß eine Große Koalition mit einem anderen Bundeskanzler als Erhard von Vorteil sein könne. Das gute Abschneiden von CDU/CSU (47,6 Prozent) stärkte jedoch Erhards Position.

Nach seinem 90. Geburtstag am 5. Januar 1966 gab Adenauer am 23. März 1966 den Parteivorsitz an Erhard ab, er selbst wurde Ehrenvorsitzender der CDU. Im Mai 1960 reiste Adenauer wiederholt nach Israel, wo ihm mannigfache Ehrungen zuteil wurden, im Februar 1967 nach Spanien und privat zu de Gaulle nach Paris.

Trauerfeierlichkeiten für Bundeskanzler a. D. Konrad Adenauer am 25. April 1967: Aufbahrung des Toten im Kölner Dom mit der Bundesdienstflagge auf dem Sarg. Die „Große Totenwache“ halten hochrangige Offiziere der Bundeswehr, allesamt Ritterkreuzträger. Den Sarg umgeben Soldaten als Sargträger, Kandelaber, Ordenskissen und Kränze.
Großes militärisches Ehrengeleit zum Staatsakt für Bundeskanzler a. D. Konrad Adenauer, 1967 (darunter für die Luftwaffe z. B. Brigadegeneral Günther Rall).

Tod

Adenauer starb am 19. April 1967 in seinem Haus in Rhöndorf bei Bonn. Das Staatsbegräbnis führte zu einer Begegnung der bedeutendsten Staatsmänner der westlichen Welt. Adenauer wurde in der Familiengrabstätte in Rhöndorf, seinem Wohnsitz, beigesetzt. Hier wurde in seinem Haus auch die „Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus“ eingerichtet, die u. a. das Andenken an Adenauer pflegt.

Nachruf

Nach Ablauf der 30jährigen Sperrfrist wurden 1985 britische Geheimarchive geöffnet. Forscher fanden eine geheime Mitteilung des ersten Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland, die der deutsche Botschafter in London, Hans Herwarth von Bittenfeld, im Auftrag Adenauers der britischen Regierung überbracht hatte. Darin wird der deutschen Wiedervereinigung eine Absage erteilt. Der Staatssekretär im britischen Außenministerium, Ivone Kirkpatrick, schrieb am 16. Dezember 1955 auf, was ihm Adenauer hatte mitteilen lassen:

„Dr. Adenauer habe kein Vertrauen in das deutsche Volk. Ihn treibe die Furcht um, daß, wenn er erst einmal von der Bühne abgetreten sei, eine künftige deutsche Regierung sich mit den Russen auf einen Handel einlassen könnte, und zwar auf deutsche Kosten. Folglich sei er der Meinung, daß die Eingliederung Westdeutschlands in den Westen wichtiger sei als die Einigung Deutschlands.“

Grund für Adenauers Demarche: Zur Auflockerung des Systems von Jalta, das keinen Raum mehr für englische Großmachtpolitik ließ, hatte Churchill Überlegungen für ein neutralisiertes Gesamtdeutschland angestellt.

Familie

Adenauer war in erster Ehe von 1904 bis 1916 mit Emma, geborene Weyers (Lebensrune.png 10. September 1880; Todesrune.png 6. Oktober 1916), verheiratet. Aus dieser Ehe gingen hervor:

  • Konrad (Lebensrune.png 21. September 1906 in Köln), bis 1971 Direktor der Rheinischen Elektrizitätswerke, verheiratet mit Carola, geborene Hunold
  • Max (Lebensrune.png 21. September 1910 in Köln), fr. Oberstadt-Direktor in Köln, verheiratet mit Gisela, geborene Klein
  • Maria (Ria) (Lebensrune.png 7. Oktober 1912), verheiratet mit dem Industriellen Walter Reiners, Mönchengladbach

In zweiter Ehe war Adenauer von 1919 bis 1948 verheiratet mit Gussie (Auguste), geborene Zinßer (Lebensrune.png 7. Dezember 1895, Todesrune.png 6. März 1948). Aus dieser Ehe gingen hervor:

  • Paul (Lebensrune.png 19. Januar 1923), Kaplan und Institutsdirektor in Köln
  • Lotte (Lebensrune.png 29. April 1925), Dr. phil., verheiratet seit 24. April 1954 mit Dipl.-Ing. Heribert Multhaupt in Bonn
  • Libeth (Elisabeth) (Lebensrune.png 17. Mai 1928; Todesrune.png 2. Mai 1950), war verheiratet mit dem Industriellen Hermann Werhahn in Neuß
  • Georg (Lebensrune.png 23. August 1931), heute Jurist, verheiratet seit 5. Oktober 1957 mit Ullabritta Jeanssen
  • Bereits 1921 war der erste Sohn Ferdinand geboren worden, der allerdings schon wenige Tage nach der Geburt verstarb.

Zitate

Ehrenerklärung für die Soldaten der Waffen-SS an Paul Hausser. Adenauer drängte auf ein Verbot der SRP, das dann auch erfolgte und beabsichtigte mit dieser Erklärung Mitglieder und Wähler an die CDU zu binden.
  • „Ich weiß schon längst, daß die Soldaten der Waffen-SS anständige Leute waren. Aber solange wir nicht die Souveränität besitzen, geben die Sieger in dieser Frage allein den Ausschlag, so daß wir keine Handhabe besitzen, eine Rehabilitierung zu verlangen ... Machen Sie einmal den Leuten deutlich, daß die Waffen-SS keine Juden erschossen hat, sondern als hervorragende Soldaten von den Sowjets gefürchtet war.“ — Brief im Oktober 1955 an den FDP-Abgeordneten General a. D. von Manteuffel, der sich, wie seine Fraktionskollegen, für die Angehörigen der SS-Verbände einsetzte
  • „Das deutsche Volk wird niemals die Oder-Neiße-Linie als Grenze anerkennen!“ — vor dem deutschen Bundestag am 20. Oktober 1953
  • „Große Vergangenheit verpflichtet, sie verpflichtet zum Streben nach gleich großer Zukunft.“
  • „Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.“
  • „Man darf niemals ‚zu spät‘ sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.“
  • „Man braucht nicht immer denselben Standpunkt zu vertreten, denn niemand kann einen daran hindern, klüger zu werden.“
  • „Im Wahlkampf muß gekämpft werden, und das bekommt mir sehr gut; das ist richtig erquickend.“
  • „Meine Herren, Sie fragen mich nach der ‚Wahrheit‘. Ich unterscheide drei Arten von Wahrheit:
1. die einfache, schlichte
2. die lautere [er war nominell Katholik]
3. die politische.“
  • „Natürlich achte ich das Recht. Aber auch mit dem Recht darf man nicht so pingelig sein.“
  • „Wir haben keine Mandanten des Deutschen Volkes. Wir haben den Auftrag von den Alliierten.“[18]
  • „Die Macht der Juden auch heute noch, insbesondere in Amerika, soll man nicht unterschätzen. Und daher habe ich sehr überlegt und sehr bewußt – und das war von jeher meine Meinung – meine ganze Kraft daran gesetzt, so gut es ging, eine Versöhnung herbeizuführen zwischen dem jüdischen Volk und dem deutschen Volk.“[13]

Filmbeiträge

Konrad Adenauer (1953) spricht zu den Schlesiern
Konrad Adenauer bei Günter Gaus, 1965
Konrad Adenauer über die Macht der Juden und Versöhnung

Auszeichnungen (Auszug)

Adenauer wurde 1918 kurz vor dem Ende der preußischen Monarchie mit einigen preußischen Orden und Ehrenzeichen geehrt.[19] Adenauer erhielt insgesamt 23 Ehrendoktortitel, darunter gleich fünf der Fakultäten der Universität zu Köln und acht in den VSA. Die ungewöhnlichen fünf Ehrendoktortitel aller damaligen Fakultäten sind damit begründet, daß die Wiedergründung der Universität nicht ohne Adenauers Zutun zustande gekommen wäre. Die beiden ersten wurden von den übergeleiteten Fakultäten der Vorgängerhochschulen Handelshochschule Köln und Akademie für praktische Medizin verliehen. Die übrigen kamen nach der Konstituierung und Konsolidierung der folgenden Fakultäten dazu. Die Math.-Nat.-Fakultät wurde erst 1955 aus der Phil.-Fak. ausgegliedert. Die Ehrungen nach 1950 sind seiner Politik im Nachkriegsdeutschland geschuldet.

Weitere (Auszug)

Literatur/Dokumentationen

  • Marianne Weil: Das Märchen von der Wiedervereinigung erzählt von Konrad Adenauer. Ein Hörspiel mit Adenauers entlarvenden Passagen; Der Audio Verlag 2004. Audio-CD. ISBN 978-3-89813-354-8

Verweise

Fußnoten

  1. Internationales Biographisches Archiv 40/1975 vom 22. September 1975
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 Munzinger-Archiv GmbH, 1975
  3. 1917 bis 1933 war er Oberbürgermeister von Köln und spielte eine umstrittene Rolle in der rheinischen Separatistenbewegung.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 David Korn: Wer ist wer im Judentum?, FZ-Verlag, ISBN 3-924309-63-9
  5. Außer kurzer Haft nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 erlitt Adenauer keine weitere Verfolgung, sondern erhielt das volle Ruhegehalt.
  6. Prominente ohne Maske – Drittes Reich, FZ-Verlag, ISBN 978-3924309398
  7. Konrad Adenauer: Erinnerungen, 1945–1953, S. 186
  8. 30. November 1946 in der Tageszeitung „Die Welt
  9. 1945 wurde er kurzfristig wieder OB Kölns, 1946 Vorsitzender der CDU in der britischen Zone.
  10. Am 15. September 1949 wählte der 1. Bundestag Adenauer zum Bundeskanzler mit 202 Stimmen bei 402 Abgeordneten, also mit nur einer Stimme Mehrheit.
  11. Zeitschrift „Neue Politik“ März/April 2003: Dr. Gerhard Schmidt: 1955 bis 1990, 35 Jahre unnötiger deutscher Spaltung (PDF-Datei)
  12. Während einer Rede am 25. September 1949 unterbrach Kurt Schumacher ihn mit dem Zwischenruf „Sie sind der Kanzler der Alliierten!“
  13. 13,0 13,1 33-cabinet.png Abgerufen am 9. Februar 2013. Archiviert bei WebCite®.Günter Gaus im Gespräch, Sendung vom 29. Dezember 1965: Konrad AdenauerRBB-online
  14. Germany – Made in USA – Wie US-Agenten Nachkriegsdeutschland steuerten, phoenix tv, 4. März 2003
  15. Begin war Drahtzieher des Adenauer-AttentatsFAZ, 12. Juni 2006
  16. Adenauer: Spalter?
  17. Adenauers zweite Frau (geb. Zinsser) war eine Cousine von Mrs. McCloy, der Frau des stellvertretenden VS-Kriegsministers.
  18. zit. nach: Hans Herbert von Arnim: Die Deutschlandakte. Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land antun, Bertelsmann-Verlag 2008, Seite 17, ISBN 978-3570010242
  19. Orden und Ehrenzeichen
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