Broz, Josip

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Tito (links) mit Willy Brandt, Oktober 1970

Josip Broz [Tito] (Lebensrune.png 7. Mai 1892 als Josip Broz in Kumrovec, Österreich-Ungarn; Todesrune.png 4. Mai 1980 in Laibach, Slowenien) war ein bolschewistischer Massenmörder, langjähriger Vorsitzender der Kommunistischen Partei und Staatspräsident von Jugo-Slawien.[1] Zum Teil wird angegeben, daß er jüdischer[2] Abstammung gewesen sei. Den Tarnnamen „Tito“ nahm er im Jahr 1934 an, als er Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Jugo-Slawiens wurde. Er gehört zu den herausragenden Massenmördern in der europäischen Geschichte. Das politische Personal sowohl der BRD als auch der BRÖ hofierten ihn und bedachten ihn mit den höchsten Ehrungen. Tito wurde nie vor Gericht gestellt.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Josip Broz (Tito ist ein Deckname aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg) wurde am 7. Mai 1892 in Kumrovec (Kroatien) als Sohn des Kleinbauern Franjo Broz und dessen Frau Marija (geb. Javersek) geboren. Er wuchs gemeinsam mit 14 Geschwistern auf.

SS-Fallschirmjäger des Battaillons 500 mit der Uniform Titos nach dem Unternehmen „Rösselsprung“, 1944. Links vom Fallschirmjäger steht ein Brandenburger mit Wehrmachtsbrustadler und einer Feldbluse aus italienischem Tarnmaterial. Teile des 1. Regiments des Majors Wilhelm Walther der Division „Brandenburg“ nahmen teil.

In Sisak erlernte er das Schlosser- und Mechanikerhandwerk und war dann ab 1910 als Metallarbeiter in Agram und in slowenischen Fabriken tätig. Arbeitssuche führte ihn dann bald in die Tschechoslowakei, nach Deutschland und Österreich. U. a. arbeitete er 1910/11 in der Automobilfabrik von Karl Benz in Mannheim und ab 1912 bei Austro-Daimler in Wiener Neustadt. Schon in Agram war er der sozialistischen Arbeiterbewegung beigetreten. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde er zum k.u.k. Wehrdienst eingezogen. 1914 wurde er wegen feindlicher Wühlarbeit verhaftet, an die Karpatenfront abkommandiert, dort verwundet und als Gefangener 1915 nach Rußland gebracht. Nach Ausbruch der Oktoberrevolution erhielt er eine Funktion in der Internationalen Roten Garde.[3]

1920 kehrte Tito nach Agram zurück und beteiligte sich am Aufbau der jugoslawischen KP, die 1920/21 nach verschiedenen Attentaten verboten wurde. Tito hatte damals Posten als Partei- und Gewerkschaftsfunktionär in Veliko Trojstvo, Smederevska Palanka und Kraljevica inne. Ab 1927 war er Sekretär der Kroatischen Metallarbeiterunion, weiter Sekretär des Verbandes der Leder- und Verarbeitungsindustrie-Gewerkschaft sowie Mitglied (später Sekretär) des Stadtkomitees der KPJ. Wegen staatsfeindlicher Betätigung wurde er 1927 in Ogulin zu sieben Monaten Haft und 1928 in Agram zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt, die er in den Strafanstalten Schönhaupt, Marburg an der Drau und Ogulin verbrachte. 1934 wurde er Mitglied des Gebietskomitees von Kroatien, im selben Jahr noch Mitglied des ZK und des Politbüros der KPJ. In der Folge erhielt er in Moskau einen Posten als Mitglied im Balkansekretariat der Komintern.

Identitätswechsel

Tito, ursprünglich jüdischer Abstammung und aus Polen stammend, soll nach dem spanischen Bürgerkrieg die Identität des Kroaten Broz angenommen haben:[4]

„Marschall Tito, mit wirklichem jüdischem Namen Josif Walter Weiss, stammt aus Polen. Er war ein Agent des sowjetischen Geheimdienstes in Kabul, Teheran und Ankara bis 1935. Der richtige Brozovich Tito, von Geburt Kroate, starb während des spanischen Bürgerkrieges in Barcelona.“

1936 kehrte er mit einem Teil des ZK der KPJ nach Jugo-Slawien zurück – inzwischen zum Organisationssekretär des ZK bestellt. Er organisierte nun die Entsendung jugoslawischer (Partisanen-) Kämpfer in die Internationale Brigade in Spanien während des Bürgerkrieges. Ab 1937 war er Zentralsekretär der KP Jugo-Slawiens.[3]

Während des Zweiten Weltkrieges bildete Tito 1941 eine kommunistisch orientierte „Befreiungsfront“, die in scharfem Gegensatz zu den „Tschetniks“ des Generals Mihailovic stand. Versuche, eine gemeinsame Front gegen Deutsche und Italiener zu bilden, scheiterten. Obwohl schließlich die königstreuen Tschetniks ihren Kampf gegen die Deutschen nahezu einstellten, gelang es den deutschen Verbänden nicht, Titos und seiner Partisanenverbände Herr zu werden, der allerdings am 25. Mai 1944 mit knapper Not in seinem Hauptquartier Dvar einer Gefangennahme durch deutsche SS-Fallschirmjäger beim Unternehmen „Rösselsprung“ entging. Seine Position wurde stärker, als die Westalliierten Dragoljub Mihailovic fallenließen und ihn unterstützten. Bereits im November 1943 hatte er offen mit der Londoner Exilregierung gebrochen, ein Nationales Befreiungskomitee mit sich selbst als Präsidenten eingesetzt und sich gleichzeitig den Marschall-Titel zugelegt.

Unter den Partisanen Titos befanden sich nach Angaben des jüdischen Publizisten Arno Lustiger („Zum Kampf auf Leben und Tod!“) 4.700 Juden, die namentlich bekannt sind. Insgesamt dürften es aber wesentlich mehr gewesen sein. An zehn Juden wurde der höchste Tito-Orden („Nationalheld Jugoslawiens“) verliehen, darunter auch an Moše Pijade, einen Organisator des Partisanenkampfes.[5]

Druze Tito mi ti se kunemo = Genosse Tito, wir schwören dir; verbreiteter Abzeichen- und Transparentspruch der Titozeit

Nach der Neuetablierung des Kunststaates Jugo-Slawien schaltete Marschall Tito rigoros und skrupellos alle nichtkommunistischen Kräfte aus. Im Februar 1945 wurde er zum Ministerpräsidenten und Verteidigungsminister gewählt.

Der innen- und außenpolitische Kurs Titos schien zunächst auf linientreue Befolgung des sowjet-kommunistischen Kurses abgestellt zu sein. Um so mehr überraschte dann am 26. Juni 1948 ein Communiqué der in Prag tagenden Kominform, in dem Tito Abweichungen von der Parteilinie vorgeworfen wurde. Statt einzulenken, beharrte Tito auf seinen Ansichten über die Notwendigkeit einer Anpassung des Kommunismus an nationale Eigenarten, worauf es zu einem jahrelangen Boykott Jugo-Slawiens durch den Ostblock kam. Auch Titos Wunschbild eines einheitlich kommunistischen, aber von Moskau unabhängigen Balkanbundes scheint eine der Ursachen des Bruchs gewesen zu sein.

Um der Wirtschaftsblockade des Ostblocks standhalten zu können, sah sich Tito in der Folge genötigt, unter Wahrung seiner Unabhängigkeit mit dem Westen Fühlung aufzunehmen. Umfangreiche Material- und Waffenlieferungen (von 1949 bis 1959 rund 2,4 Milliarden US-Dollar) erlaubten Tito, den einmal eingeschlagenen Kurs weiter zu verfolgen. Weitere Maßnahmen zur Anpassung des Kommunismus an die besonderen Verhältnisse Jugo-Slawiens wurden ergriffen durch Änderung der Verfassung am 14. Januar 1953, die Auflockerung des Kolchosensystems und bereits 1950 durch Einführung der Arbeiterselbstverwaltung in den Betrieben; Maßnahmen, die als mögliches Modell einer sozialistischen Marktwirtschaft gelten sollten.

Massenmörder an Deutschen und Jugoslawen

Gunnar Heinsohn, der zu Völkermordthemen publiziert hat, ordnet Tito unter die zehn größten Massenmörder des 20. Jahrhunderts ein und schreibt ihm die Verantwortung für etwa 1.170.000 Tötungen zu.[6] Die Liquidierungen betreffen zunächst die Zeit während des 1939 von England entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg wurde: Ab 1941 ermordeten Titos Partisanen, die sich nicht an die Regeln der Kriegsführung hielten, eine Vielzahl deutscher Soldaten und in Jugo-Slawien lebende Deutsche, verstärkt ab 1944. Bis etwa 1949 ließ Tito, der seit 1943 im Auftrag Moskaus einen kommunistischen Staat organisiert hatte und am 29. November 1945 Chef der KP Jugoslawiens wurde, etwa 200.000 Deutsche abschlachten.[7] Darunter befanden sich etwa 100.000 deutsche Kriegsgefangene.[8]

Die überhaupt schlimmsten und grausamsten Völkermordaktionen gegen Deutsche in der Zeit von 1940 bis 1955 (→ Völkermord am deutschen Volk) fanden nach den Forschungen des Experten für die Vertreibungsgeschichte Heinz Nawratil („Die deutschen Nachkriegsverluste“, 2008) in Jugo-Slawien statt. Dort gab es – auf Geheiß Titos und seiner Bolschewisten – die meisten Massenerschießungen an deutschen Kriegsgefangenen. Auch fanden in diesem Land in großem Umfang unbeschreibliche Folterungen statt, bevor man die Opfer sadistisch umbrachte. Berüchtigt war unter anderem das Lager Werschetz, in dem man von deutschen Kriegsgefangenen mit bestialischer Folter „Geständnisse“ erpreßte. Mit den „Geständnissen“ von angeblichen deutschen Kriegsverbrechern tarnten Titos Kommunisten und Mordgesellen die eigenen umfangreichen Ausrottungsaktionen an jugoslawischen Völkerschaften und politischen Gegnern.

Ehrungen

Die Verantwortlichen des BRD-Regimes würdigten Tito mit der höchstverfügbaren Ehrung, der Sonderstufe des Großkreuzes des Bundesverdienstkreuzes. Der Sowjetagent[9] – und zeitweilige Chef der beschränkten BRD-Selbstverwaltung – Willy Brandt pflegte eine Freundschaft mit Tito. Jenseits der Alpen hielt man als Auszeichnung den Groß-Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich für angemessen.

Familie

Josip Broz „Tito“ war in erster Ehe mit einer Russin verheiratet. Aus dieser Ehe stammt der Sohn Sharko. Später heiratete er die Slowenin Herta Has, von der er sich kurz nach dem Zweiten Weltkrieg scheiden ließ. In dritter Ehe war Tito ab 1952 mit Jovanka, geb. Budisavlevitsch, verheiratet. Im Sommer 1977 verschwand Jovanka aus der Öffentlichkeit. Bei der Trauerfeier für Tito trat sie wieder in Erscheinung.[3]

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Internationales Biographisches Archiv 30/1980 vom 14. Juli 1980
  2. Voices of Yugoslav Jewry – Google Books
  3. 3,0 3,1 3,2 Munzinger-Archiv GmbH, 1980
  4. 96-book.png PDF Maurice Pinay: The plot against the church:
    „Marshal Tito, who with his real Jewish name is called Josif Walter Weiss, originates from Poland. He was an agent of the Soviet secret service in Kabul, Teheran and Ankara up to 1935. The true Brozovich Tito, in origin a Croat, died during the Spanis civil war in Barcelona.“
  5. David Korn: Wer ist wer im Judentum? – FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9 <a href="javascript:Pick it!ISBN: 3-924309-63-9"><img style="border: 0px none ;" src="http://www.citavi.com/softlink?linkid=FindIt" alt="Pick It!" title='Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen'></a>
  6. Gunnar Heinsohn: Lexikon der Völkermorde, 1998, S. 56 u. 322 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  7. Gunnar Heinsohn: Lexikon der Völkermorde, 1998, S.115 f.; 214 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  8. Heinz Nawratil: Die deutschen Nachkriegsverluste (2008), S. 44
  9. Siehe Willy Brandt – Abschnitt „Sowjetagent“
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