Metapedia ist auf Spenden angewiesen!
Bitte unterstützen Sie Metapedia finanziell.

Die Bilderberger

Aus Metapedia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bilderberger 2004
Bilderberger Gruppe, Personen, Firmen

Als Bilderberger wird eine veränderliche Gruppe bzw. Verbindung von vorrangig geheim kommunizierenden, prominenten und einflußreichen Persönlichkeiten bezeichnet, welche sich offiziell nur einmal jährlich an einem geheimgehaltenen Ort trifft. Ihr Name entstammt dem Tagungsort der ersten Bilderberger-Konferenz im Mai 1954 im niederländischen Oosterbeck bei Arnheim, dem Hotel „De Bilderberg“.

Jedes Jahr findet die Konferenz an einem anderen Ort statt. Die Teilnehmer dieser angeblich privaten, informellen Treffen sind insbesondere hochrangige Vertreter aus Politik, Verwaltung, Geheimdienstwesen, Hochfinanz bzw. Globalfinanz, Regional- und Weltwirtschaft, Hochschulen, Adel, Militär und Medien. Über die Konferenzen werden angeblich keine Protokolle geführt und die Teilnehmer verpflichten sich zur Geheimhaltung der behandelten Sachverhalte. Außerdem ist die internationale Presse ausgeschlossen. 1960 wurde der Name von „Bilderberg-Gruppe” zu „Bilderberg-Konferenz” geändert. Jede vierte Konferenz findet in Nordamerika statt. Es nehmen dabei jedesmal nur ca. 100 - 150 Personen teil. Die meisten Teilnehmer kommen aus NATO-Staaten, seit 1989 nehmen zunehmend Personen aus anderen Staaten an den Konferenzen teil. Dieses jährliche Treffen findet prinzipiell in den Massenmedien keinerlei oder allenfalls äußerst periphere Erwähnung.

Inhaltsverzeichnis

Führung

Offiziell schreibt man die Gründung dieses Zirkels dem außerordentlich einflußreichen holländischen Prinzgemahl Bernhard von Lippe, sowie dem bekannten Freimaurer Joseph Retinger zu.[1] Die Rothschilds und Rockefellers sind die eigentlichen Lenker dieses exklusiven Kreises. Es existiert ein innerer Kreis, oder Round Table (Runder Tisch) aus neun Mitgliedern der Bilderberger. Als nächstes kommt ein Entscheidungsgremium, bestehend aus 13 Mitgliedern. In der nächsten Stufe kommen die drei innersten Gruppen. Diese bestehen aus Mitgliedern der „Prieure de Sion“, illuminierten Freimaurern, dem Schwarzen Adel, führenden Satanisten und weiteren einflußreichen Personen der Macht.[2]

Die erste Konferenz wurde von Prinz Bernhard der Niederlande einberufen, der den Vorsitz 22 Jahre lang innehatte, obwohl er in der Öffentlichkeit wegen verschiedener Skandale (Waffenhandel mit den VSA u.a.) nicht unumstritten war. Seine Nachfolge trat der frühere britische Premierminister Alec Douglas-Home für vier Jahre an. Bei der Bilderberg-Konferenz 1980 übergab Lord Home den Vorsitz an den früheren Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Walter Scheel. Lord Roll of Ipsden, einer der früheren Präsidenten des Bankhauses S.G. Warburg, übernahm 1985 den Vorsitz von Scheel. Auf dem Treffen 1989 übergab Lord Roll den Vorsitz an Peter Carington (Lord Carington), den früheren Generalsekretär der NATO, der diese Tätigkeit bis 1999 ausübte. Für ein Jahr übernahm Victor Halberstadt, Professor am Lehrstuhl für Ökonomie an der Universität Leiden, den Vorsitz und übergab ihn danach an Étienne Davignon, ein früheres Mitglied der Europäischen Kommission.

Struktur

Von Anbeginn an wurde Bilderberg von einer kleinen Kerngruppe organisiert. 1956 wurde ein achtköpfiger Lenkungsausschuß – das sogenannte Steering Committee – geschaffen, welcher Prinz Bernhard bei den Vorbereitungen zu weiteren Bilderberg-Konferenzen unterstützen sollte, ergänzt durch die Advisory Group, deren Mitglieder offenbar erst nach deren Ableben ersetzt werden. Beim Steering Committee handelt es sich nicht um einen gewählten Ausschuß. Die Mitglieder werden vom Vorsitzenden der Konferenz ernannt und, nach Rücksprache mit diesen Mitgliedern, werden die Teilnehmer auf der jeweils kommenden Konferenz ausgewählt. Zwischen den jährlichen großen Bilderberg-Konferenzen finden nur zu wichtigen Anlässen Zusammenkünfte des Steering Committees statt. Die ständige Kerngruppe besteht aus dem Vorsitzenden der Konferenz, dem ehrenamtlichen amerikanischen Generalsekretär, dem ehrenamtlichen europäischen und auch für Kanada zuständigen Generalsekretär, dem europäischen wie amerikanischen Sekretariat sowie dem ehrenamtlichen Leiter für Finanzen.

Ziele

Die Bilderberger-Gruppe hat unter anderem die folgenden Ziele verfolgt: eine internationale Wirtschaftsunion, die Einrichtung eines internationalen Parlaments, die Schaffung einer internationalen Heeresmacht (Weltarmee) unter Aufhebung aller nationalen Armeen, des weiteren die schrittweise Einschränkung nationaler Oberhoheiten zugunsten einer einzigen Weltregierung.[2]

Zur Erreichung der Ziele werden Verbindungen zu zahlreichen Organisationen wie z.B. staatlichen Geheimdiensten und Regierungen unterhalten. Bilderberger sollen auch in Mordanschläge verwickelt gewesen sein, welche offiziell der RAF angelastet wurden[3].

Konferenzen

Die Bilderberg-Gruppe trifft sich hinter verschlossenen Türen. Bis Ende der 1960er-Jahre waren die Treffen weltweit weitestgehend unbekannt geblieben. Die jährliche große Konferenz ist das wichtigste Ereignis, das die Bilderberg-Organisatoren veranstalten. In den 1950er-Jahren wurden zwei Treffen pro Jahr abgehalten, heute nur noch eines. Seit 1954 wurden 60 Konferenzen abgehalten. Jede vierte Konferenz findet in Nordamerika statt, um den amerikanischen und kanadischen Teilnehmern entgegenzukommen. Die letzten Konferenzen fanden in Versailles (2003), Stresa (2004), Rottach-Egern (2005), Ottawa (2006) und Istanbul (2007), Chantilly (Virginia) (2008) statt. Eine vollständige Übersicht findet sich auf der Liste der Bilderberg-Konferenzen.

Teilnehmer

Etwa ein Drittel der geladenen Teilnehmer kommt aus Regierungen oder politischen Institutionen und zwei Drittel aus Finanzsektor, Industrie, Gewerkschaften, Hochschulen und auch Medien. Alle Beteiligten nehmen an den geheimen Konferenzen ausschließlich als Privatpersonen und nicht in ihrer offiziellen Funktion teil. Die Bilderberg-Konferenzen wurden seit 1954 von ca. 2.500 Personen aus ca. 28 Staaten und ca. 15 Internationalen Organisationen besucht.

An diesen geheimnisumwitterten Treffen nehmen mehr oder weniger sporadisch Mitglieder regierender Königshäuser wie Prinz Claus von Holland, Prinz Axel von Dänemark, der Herzog von Edinburg, oder Königin Beatrix von Holland teil. Die Einladung dieser hohen Herrschaften dient aber lediglich dazu, die Identität der wirklichen Leiter der Gruppe (Rockefeller-Rothschild) zu verschleiern.[4]

Als aktivste Teilnehmer gelten Giovanni Agnelli (Fiat), David Rockefeller (Chase Manhattan Bank) und Otto Wolff von Amerongen (Otto-Wolff-Konzern), die jeweils bei etwa 20 Bilderberg-Konferenzen anwesend waren. Eine starke Stellung auf den Treffen genießt ferner der ehemalige US-Außenminister (Secretary of State) Henry Kissinger, der insbesondere auch für die extremen Geheimhaltungsmaßnahmen verantwortlich sein soll.

Zu den namhaftesten deutschen Teilnehmern zähl(t)en neben von Amerongen u.a. Angela Merkel (Bundeskanzlerin), Fritz Erler (Politiker), Carlo Schmid (Politiker) und aktuell Hubert Burda (Burda Medien), Mathias Döpfner (Axel Springer AG), Otto Schily (Politiker), Jürgen Schrempp (ehemals DaimlerChrysler), Ekkehard Schulz (Thyssen-Krupp AG) sowie Klaus Zumwinkel (ehemals Deutsche Post AG).[5][6] Von Seiten Deutschlands sind im Steering Committee seit den 1960er-Jahren stets ein Vertreter der Großbank Deutsche Bank (Hermann Josef Abs, Alfred Herrhausen, Ulrich Cartellieri, Hilmar Kopper, Josef Ackermann) sowie ein Vertreter der Wochenzeitung „Die Zeit“ - (Marion Gräfin Dönhoff, Helmut Schmidt, Theo Sommer, Josef Joffe, Christoph Bertram, Matthias Naß und Werner A. Perger) anwesend.

Bei der Bilderberg-Konferenz im Jahre 2005 war Angela Merkel anwesend, danach im Jahr 2006 der SPÖ-Vorsitzende und spätere österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. 2007 nahm Guido Westerwelle von der FDP teil, was er auf Nachfrage von Reportern jedoch nicht kommentieren wollte.[7] Im Jahr 2008 war auch das Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations, Joschka Fischer, als deutscher Teilnehmer anwesend.

Eine Übersicht findet sich auf der Liste von Teilnehmern an Bilderberg-Konferenzen.

Finanzierung

Die Kosten werden angeblich durch „Spenden” gedeckt, zumindest die erste Konferenz wurde jedoch indirekt durch den CIA finanziert. Etliche teilnehmende bundesdeutsche Politiker ließen sich ihre Auslagen über ihr Landes- bzw. das Bundesparlament finanzieren, in einigen Fällen wurden auch Studienreisen inoffiziell angeschlossen und dann über Steuergelder abgerechnet.

Wahrnehmung

In der internationalen Presse wird nicht ein Wort über die jährlichen Treffen geschrieben. Während des Bilderberger-Treffens in Baden-Baden im Jahre 1991 teilte David Rockefeller seinen Mitgliedern folgendes mit:

Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen Publikationen, deren Direktoren unsere Treffen besuchen und unseren Wünschen nach absoluter Geheimhaltung nachgekommen sind, sehr dankbar. Es wäre in der Tat unmöglich für uns gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir während all dieser Jahre im Licht der Öffentlichkeit gestanden.[8]

Die VS-amerikanische Zeitschrift The Spotlight schrieb im Mai 1993:

Der Grund, warum dieser anmaßenden Versammlung eine Geheimhaltung gewährt wird, die die Massenmedien keiner Regierung erlauben würden, nicht einmal Europas herrschenden Königshäusern, war, nach übereinstimmender Meinung von UN-Korrespondenten, einfach: Die Bilderberger sind zu mächtig und allgegenwärtig, um aufgedeckt zu werden, wie es der französische Rundfunkjournalist Thierry de Segonzac ausdrückte.[9]

Das ehemalige Mitglied des Steering Committees, George McGhee, sagte über die Fähigkeiten der Teilnehmer von geheimen Bilderberg-Konferenzen:

Ich glaube, sie können sagen, daß die Römischen Verträge, welche den Gemeinsamen Markt einleiteten, auf diesen Tagungen geboren wurden.

Dennis Healey, 30 Jahre Mitglied des Steuerungsausschusses der Bilderberg-Gruppe:

 »Zu behaupten, wir strebten nach einer Eine-Welt-Regierung, ist übertrieben, aber nicht gänzlich unfair. Wir in Bilderberg erkannten damals, daß wir uns nicht auf ewig gegenseitig für nichts bekämpfen und Menschen töten und Millionen heimatlos machen könnten. Wir waren der Überzeugung, daß eine einzige Gemeinschaft in der ganzen Welt eine gute Sache wäre.« [10]

Kritik

Verschwörungsvorwurf

Ron Paul, Kandidat der US-Präsidentschaftswahl 2008, äußerte im Juni 2007 unter anderem gegenüber Alex Jones den Wunsch, daß die Teilnahme an der Konferenz in Istanbul von Gouverneur Rick Perry wegen einer möglichen Verletzung des Logan Acts untersucht werden möge. Dadurch, daß Perry keine Autorisierung zum Beiwohnen eines Bilderbergtreffens durch den US-Kongreß, der Regierung oder des amerikanischen Volkes erhalten habe, sehe er Anzeichen dafür, daß Perry in eine internationale Verschwörung verwickelt sei.

Vorwurf des Anstrebens einer Weltdiktatur

Der amerikanische Autor Des Griffin behauptet in seinem Buch „Die Herrscher – Luzifers fünfte Kolonne”, die Bilderberger strebten eine „Weltdiktatur” im Sinne einer Neuen Weltordnung an und würden ihre diesbezüglichen Pläne „erbarmungslos weiterentwickeln”.

Filmbeitrag

„Endgame: Die Bilderberger, Blaupause für die globale Versklavung”


Alex Jones' Endgame ist neue Munition für den Infokrieg. Der Film enthüllt die langfristigen Pläne der Elite, was sie wirklich ist und weshalb das künftige Schicksal der Menscheit sich noch zu unseren Lebzeiten entscheiden könnte. Endgame ist der Höhepunkt jahrelanger Forschung in der Geschichte und zeigt, warum die Herrscher der Welt absolut besessen davon sind, die Menschheit zu kontrollieren, zu dominieren und zu versklaven, warum sie Macht um der Macht willen ausüben, immer weiter in Richtung einer gnadenlosen Weltregierung zentralisieren und wie letztlich ihre „Endlösung” der globalen Bevölkerungsreduktion aussieht. - 2:19:29 h

Die Bilderberger - Die Elite der neuen Weltordnung

„Mein Name ist Jim Tucker. Ich jage die Bilderberg Group seit 30 Jahren und ich werde die Jagd niemals aufgeben. Es ist das Ziel der Bilderberger, eine Weltregierung zu schaffen. Sie sind die Elite, sie glauben sie können die Welt regieren um ihre eigenen Interessen zu verfolgen ...”. Die Bilderberg Group, bestehend aus rund 120 der mächtigsten Individuen aus Wirtschaft, Politik und Medien, traf sich vom 8. bis zum 11. Juni, in einem von Polizei und privaten Sicherheitsfirmen bewachten Luxushotel in Ottawa, Kanada, zu ihrer jährlichen Geheimkonferenz, um hinter verschlossenen Türen und abseits der öffentlichen Wahrnehmung die Einzelheiten ihrer Agenda abzustimmen.

Teilnehmer

Literatur

Siehe auch

Zitate

„Wir sind dankbar gegenüber der Washington Post, New York Times, Time Magazine und anderen, großen Publikationen, deren Vorsitzende unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Diskretion für beinahe 40 Jahre gehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wären wir in diesen Jahren dem Rampenlicht der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen. Doch die Welt ist nun fortgeschrittener und bereit, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die übernationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist sicherlich vorzuziehen gegenüber der in früheren Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung.“ — David Rockefeller, Bilderberger-Konferenz 1991, Baden-Baden

Verweise

Karikaturen

Fußnoten

  1. Robin de Ruiter: Joseph Retinger war Sohn einer wohlhabenden Familie aus Krakau. Nach seinen Pariser Studien siedelte er nach London über, wo er in Freundschaft mit den Rothschilds und Mandell House verbunden war. Prinz Bernhard von Lippe wurde entmachtet: man brachte ihn in den Medien mit der multinationalen „Lockheed“-Korruptionsaffäre in Verbindung.
  2. 2,0 2,1 Robin de Ruiter: Die 13 satanischen Blutlinien - Die Ursache vielen Elends und Übels auf Erden - Seite 83
  3. http://www.staatsfeind.net/Die_Akte/48G.HTM
  4. Vgl. Johannes Rothkranz, Die kommende „Diktatur der Humanität“ oder die Herrschaft des Antichristen. Band 1: Die geplante Weltdemokratie in der „City of man“, Durach 1991, 87.
  5. Asia Times (10. Mai 2005): Bilderberg strikes again, von Pepe Escobar (abgerufen am 2. Juni 2007)
  6. Deutschlandradio (29. Mai 2004): Erste Bilderberger Konferenz vor 50 Jahren
  7. Portal Liberal - Westerwelle traf Gül - EU-Beitritt im Zentrum der Gespräche, liberale.de, 30. Mai 2007
  8. Secret Societies Plot behind Closed Doors. Flashpoint a Newsletter Ministry by Texe Marrs, April 1992.
  9. zit. nach Robert Anton Wilson und Miriam Joan Hill, Everything is under Control. Conspiracies, Cults and Cover-Ups, New York: HarperPerennial 1998, S. 76ff
  10. Jon Ronson, »Who pulls the strings?« (Teil 3), in: The Guardian, 10. März 2001
Meine Werkzeuge
In anderen Sprachen