Die Bilderberger
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Als Bilderberger wird eine Verbindung bezeichnet, die sich einmal jährlich an zuvor geheimgehaltenen Orten trifft. Ihr Name stammt vom Ort der ersten Konferenz, die im Hotel Bilderberg im Mai 1954 im holländischen Oosterbeck bei Arnheim abgehalten wurde. Jedes Jahr findet die Konferenz an einem anderen Ort statt. Die Teilnehmer der Konferenzen sind allesamt sehr einflussreiche Personen. Zu ihnen gehören hohe Politiker, Manager, Bankiers. Von den Konferenzen wird kein Protokoll geführt, die Teilnehmer verpflichten sich, den Inhalt für sich zu behalten. Außerdem ist die internationale Presse ausgeschlossen. 1960 wurde der Name von „Bilderberg-Gruppe” zu „Bilderberg-Konferenz” geändert. Jede vierte Konferenz findet in Nordamerika statt. Es nehmen dabei jedesmal nur ca. 100-150 Personen teil. Dieses jährliche Treffen findet prinzipiell in den breiten Medien keinerlei Erwähnung.
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[bearbeiten] Struktur
Etwa ein Drittel der geladenen Teilnehmer kommt aus Regierungen oder politischen Institutionen und zwei Drittel aus Finanzsektor, Industrie, Gewerkschaften, Hochschulen und Medien. Alle Beteiligten nehmen an den geheimen Konferenzen ausschließlich als Privatpersonen und nicht in ihrer offiziellen Position teil. Bilderberg-Konferenzen wurden seit 1954 von ca. 2.000 Personen aus ca. 28 Staaten und ca. 15 Internationalen Organisationen besucht. Als aktivste Teilnehmer gelten Giovanni Agnelli (Fiat), David Rockefeller (Chase Manhattan Bank) und Otto Wolff von Amerongen (Otto-Wolff-Konzern), die jeweils bei ca. 20 Bilderberg-Konferenzen anwesend waren. Eine starke Stellung auf den Treffen genießt ferner der ehemalige US-Minister Henry Kissinger, der insbesondere auch für die extremen Geheimhaltungsmaßnahmen verantwortlich sein soll. Zu den namhaftesten deutschen Teilnehmern zählen derzeit auch Fritz Erler (Politiker), Hubert Burda, Mathias Döpfner (Axel Springer AG), Otto Schily (Politiker), Jürgen Schrempp (Daimler AG), Ekkehard Schulz (Thyssen-Krupp AG) sowie Klaus Zumwinkel (ehemals Deutsche Post AG).[1], [2]. Von Seiten Deutschlands sind im sogenannten Steering Committee seit den 60er Jahren stets ein Vertreter der Großbank Deutsche Bank (Hermann Josef Abs, Alfred Herrhausen, Ulrich Cartellieri, Hilmar Kopper, Josef Ackermann) sowie ein Vertreter der Wochenzeitung Die Zeit (Marion Gräfin Dönhoff, Helmut Schmidt, Theo Sommer, Josef Joffe, Christoph Bertram, Matthias Naß, Werner A. Perger) anwesend.
Die US-amerikanische Zeitschrift The Spotlight schrieb im Mai 1993:
- "Der Grund, warum dieser anmaßenden Versammlung eine Geheimhaltung gewährt wird, die die Massenmedien keiner Regierung erlauben würden, nicht einmal Europas herrschenden Königshäusern, war, nach übereinstimmender Meinung von UN-Korrespondenten, einfach: Die Bilderberger sind zu mächtig und allgegenwärtig, um aufgedeckt zu werden, wie es der französische Rundfunkjournalist Thierry de Segonzac ausdrückte.[3]
Bei der Bilderberg-Konferenz im Jahre 2005 war Angela Merkel anwesend, danach im Jahr 2006 der SPÖ-Vorsitzende und spätere österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. 2007 nahm Guido Westerwelle von der FDP teil, was er auf Nachfrage von Reportern jedoch nicht kommentieren wollte.[4] Im Jahr 2008 war auch das Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations Joschka Fischer anwesend.
Die Kosten werden angeblich durch "Spenden" gedeckt, die erste Konferenz wurde jedoch indirekt durch den CIA finanziert. Etliche teilnehmende bundesdeutsche Politiker haben sich ihre Auslagen über ihr Landes- bzw. das Bundes-Parlament finanzieren lassen, in einigen Fällen wurden auch Studienreisen inoffiziell angeschlossen und ungerechtfertigt über Steuergelder abgerechnet.
Das ehemalige Mitglied des Steering Committees, George McGhee, sagte über die Fähigkeiten der Teilnehmer von geheimen Bilderberg-Konferenzen:
- „Ich glaube, sie können sagen, daß die Römischen Verträge, welche den Gemeinsamen Markt einleiteten, auf diesen Tagungen geboren wurden.”
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[bearbeiten] "Endgame: Die Bilderberger, Blaupause für die globale Versklavung" Teil 1 von 16
[bearbeiten] Die Bilderberger Part 1+2 - Die Elite der neuen Weltordnung
"Mein Name ist Jim Tucker. Ich jage die Bilderberg Group seit 30 Jahren und ich werde die Jagd niemals aufgeben. Es ist das Ziel der Bilderberger, eine Weltregierung zu schaffen. Sie sind die Elite, sie glauben sie können die Welt regieren um ihre eigenen Interessen zu verfolgen...". Die Bilderberg Group, bestehend aus rund 120 der mächtigsten Individuen aus Wirtschaft, Politik und Medien, traf sich vom 8. bis zum 11. Juni, in einem von Polizei und privaten Sicherheitsfirmen bewachten Luxushotel in Ottawa, Kanada, zu ihrer jährlichen Geheimkonferenz um hinter verschlossenen Türen und abseits der öffentlichen Wahrnehmung die Einzelheiten ihrer Agenda abzustimmen.
[bearbeiten] Fußnoten
- ^ Asia Times (10. Mai 2005): Bilderberg strikes again
- ^ Deutschlandradio (29. Mai 2004): Erste Bilderberger Konferenz vor 50 Jahren
- ^ zit. nach Robert Anton Wilson und Miriam Joan Hill, Everything is under Control. Conspiracies, Cults and Cover-Ups, New York: HarperPerennial 1998, S. 76ff
- ^ Portal Liberal - Westerwelle traf Gül
