Schenckendorff, Max von

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General der Infanterie z. V. von Schenckendorff

Max Heinrich Moritz Albert von Schenckendorff (Lebensrune.png 24. Februar 1875 in Prenzlau; Todesrune.png 6. Juli 1943 in Krummhübel) war ein deutscher Offizier der Preußischen Armee, des Deutschen Heeres, der Reichswehr und der Wehrmacht, zuletzt General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg. Er war ein ausgewiesener Experte für Bandenbekämpfung, zuletzt als „Kommandierender General der Sicherungstruppen und Befehlshaber im Heeresgebiet Mitte“.

Werdegang

Johanniter-Rechtsritter Max von Schenckendorff
Generalmajor Max von Schenckendorff, 1929; hier u. a. mit Halsorden (Rechtsritterkreuz), Großer Ordensschnalle und Offizierdegen.
Die fünf Kinder des Generals
Max von Schenckendorff und Wilhelm Kube, im Hintergrund Erich von dem Bach (ganz links) und neben ihm SS- und Polizeiführer (SSPF) für Weißrußland in Minsk Karl Zenner.
„Max von Schenckendorff trat nach seiner Ausbildung im preußischen Kadettenkorps am 17. März 1894 als Sekondeleutnant in die Königlich Preußische Armee ein. Der älteste Offizierssohn kam dabei zum 2. Niederschlesisches Infanterie-Regiment ‚König Ludwig III von Bayern‘ Nr. 47. 1897 wurde er für etwa ein halbes Jahr zum Luftschiffer-Bataillon Nr. 1 kommandiert.[1] Am 1. Oktober 1898 wurde er dann für drei Jahre zum Adjutant des II. Bataillons vom 2. Niederschlesisches Infanterie-Regiment ‚König Ludwig III von Bayern‘ Nr. 47 ernannt. Durch die Umbenennung seines Dienstgrades wurde er am 1. Januar 1899 zum Leutnant ernannt. Am 19. Mai 1903 wurde er zum Oberleutnant befördert. Am 1. Oktober 1903 wurde er dann für fast drei Jahre zur Kriegsakademie kommandiert. […] Am 1. März 1907 wurde er für anderthalb Jahre zum Regimentsadjutant vom 2. Niederschlesisches Infanterie-Regiment ‚König Ludwig III von Bayern‘ Nr. 47 ernannt. Am 10. September 1908 wurde er unter gleichzeitiger Beförderung zum Hauptmann zum Adjutant der 39. Infanterie-Brigade ernannt. Am 19. Dezember 1911 wurde er dann als Kompaniechef zur 10. Kompanie vom 8. Brandenburgisches Infanterie-Regiment ‚General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen‘ Nr. 64 nach Angermünde versetzt. Auch kurz vor Beginn des 1. Weltkrieges gehörte er in dieser Funktion noch zum 8. Brandenburgisches Infanterie-Regiment ‚General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen‘ Nr. 64. Noch im Jahr 1914 wurde er dann als Bataillonsführer eingesetzt. Am 18. April 1915 wurde er zum Major befördert. […] 1918 stand er dann zur Verfügung des Chefs des Generalstabes des Feldheeres. Im Ersten Weltkrieg wurden ihm neben dem Ritterkreuz des Königlich Preußischen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern und beiden Eisernen Kreuze noch weitere Auszeichnungen verliehen. Nach dem Krieg wurde er dann im Herbst 1919 als Major in das Reichsheer übernommen. Am 1. Oktober 1919 wurde er dann zum Bataillonskommandeur im Reichswehr-Infanterie-Regiment 29 ernannt. Auch beim 200.000 Mann-Übergangsheer im Frühjahr 1920 versah er im Reichswehr-Infanterie-Regiment 29 seinen Dienst. Mit der Übernahme in das 100.000 Mann-Heer kam er dann zum 9. (Preuß.) Infanterie-Regiment. In diesem wurde er jetzt als Bataillonskommandeur des II. Bataillons in Berlin-Groß-Lichterfelde eingesetzt. Als solcher wurde er 1921 zum Oberstleutnant befördert. Das Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. Oktober 1920 festgelegt. Am 1. April 1923 wurde er in das Reichswehrministerium (RWM) nach Berlin versetzt. Dort wurde er dann zum Chef des Stabes bei der Inspektion der Infanterie (In 2) ernannt. Als solcher wurde er am 1. Mai 1924 zum Oberst befördert. Am 1. Februar 1926 wurde er dann als Nachfolger von Oberst Otto Steffen zum Kommandeur vom 8. (Preuß.) Infanterie-Regiment in Frankfurt an der Oder ernannt. 1928 erschien auch sein Buch: ‚Frontdienst. Ein Handbuch für den Offizier. Erfahrungen und Ratschläge eines Regimentskommandeurs‘ im Mittler-Verlag in Berlin. Am 1. November 1928 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 31. Dezember 1928 gab er sein Kommando an Oberst Hans Petri ab. Am 1. Februar 1929 wurde er dann als Nachfolger von Generalmajor Lothar Fritsch zum Infanterieführer VI in Hannover ernannt. Als solcher wurde er am 1. Oktober 1929 zum Generalleutnant befördert. Am 28. Februar 1930 gab er sein Kommando an Generalmajor Hans Schmidt ab. An diesem Tag wurde er auch aus dem aktiven Dienst verabschiedet.
Er wurde dann in der Folge als Organisator beim freiwilligen Arbeitsdienst Niedersachsen für Jugendliche in Hannover verwendet. 1932 wurde der freiwillige Arbeitsdienst verstaatlicht. Daraufhin versuchte er einen Posten im Reichskuratorium für Jugendertüchtigung zu erhalten, welches von seinem Bekannten Char. General der Infanterie Edwin von Stülpnagel geleitet wurde. Als dieser im März 1933 verstarb, versuchte er vergeblich über seinen Freund General der Infanterie Kurt Freiherr von Hammerstein-Equord dessen neuer Leiter zu werden. Im September 1933 wurde er zum Gauverbandsführer Niedersachen im Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge ernannt. Im gleichen Jahr zwar er mit seiner Frau auch in die NSDAP eingetreten. 1936 übernahm er zusätzlich auch den Vorsitz der Bundesgruppe Hannover im Deutschen Soldatenbund. Bei der Mobilmachung zum 2. Weltkrieg im Sommer 1939 wurde er wieder in den aktiven Dienst übernommen. Er wurde dabei zum Kommandeur vom Grenz-Abschnitts-Kommando 13 in Schlesien ernannt. Ab Anfang September 1939 wurde der Stab für etwa einen Monat auch als Korpsgruppe Schenckendorff bezeichnet. Dabei unterstanden ihm jetzt anscheinend die 76. und 221. Infanterie-Division für den Angriff auf Posen. Am 15. Oktober 1939 wurde er dann durch die Umbenennung seines Stabes mit der Führung vom Höheres Kommando z. b. V. XXXV in Posen beauftragt. Damit wurde er dann auch zum Kommandant von Posen ernannt. Als solcher protestierte er dann auch gegen das Vorgehen der SS. Am 1. September 1940 wurden ihm die Charakter als General der Infanterie verliehen. Damit wurde er dann auch zum Kommandierenden General des Höheres Kommando z. b. V. XXXV ernannt. Am 1. Dezember 1940 wurde er dann auch zum General der Infanterie z. V. befördert. Mitte März 1941 wurde er dann zum Befehlshaber rückwärtiges Heeresgebiet 102 bei der Heeresgruppe Mitte ernannt. Als solcher hatte er die Kommandogewalt eines Kommandierenden Generals eines Armeekorps. Durch die Umbenennung seines Stabes im Sommer 1941 wurde er dann zum Befehlshaber rückwärtiges Heeresgebiet Mitte ernannt. Als solcher trug er bereits beide Spangen zu seinen Eisernen Kreuzen. In dieser Funktion bewies er sich dann als treibende Kraft einer radikalen Partisanenbekämpfung, bei der er vor einer recht engen Kooperation mit den Einsatzgruppen nicht zurückschreckte. Dabei wurde in seinem Befehlsgebiet die Gleichsetzung von Juden und Partisanen durchexerziert. Im September 1941 initiierte er einen Erfahrungsaustausch zwischen SS und dem Heer, der als Partisanenbekämpfungslehrgang vom 24. bis zum 26. September 1941 unter Führung von Oberstleutnant Max Montua, Kommandeur des Polizei-Regiment Mitte, in Mogilew stattfand. Daran nahmen Offiziere vom Oberkommando des Heeres, der Heeresgruppe Mitte, der Sicherungsdivisionen, der Feldkommandanturen, der Wirtschaftsinspektionen, der Polizei und der SS teil. Im Herbst 1941 wollte er die Deportation deutscher Juden in seinen Befehlsbereich unterbinden. Am 26. Dezember 1941 wurde ihm das Deutsches Kreuz in Gold verliehen. Ende 1941 begab er sich auf einen Erholungsurlaub, von dem er erst Anfang Februar 1942 wieder zurückkehrte. Durch die erneute Umbenennung seines Stabes wurde er dann Mitte März 1942 zum Kommandierenden General der Sicherungstruppen und Befehlshaber im Heeresgebiet Mitte ernannt. Sein Stab wurde im Frühjahr 1942 auch als Gruppe von Schenckendorff bezeichnet. Ende März teilte er in seinen Lageberichten seine Sorge über die wachsende Ausbreitung der Partisanen in seinem Heeresgebiet mit, deren Bekämpfung im größeren Umfang durch den Mangel an Truppen nicht mehr möglich war. Ende Mai 1942 wies er auch auf die sich weiter zugespitzte Lage hin, da sich die Partisanengruppen zusammengeschlossen hatten und inzwischen in Stärke von 100-200 Mann die Dörfer, Eisenbahnlinien und Magazine angriffen. Am 3. August 1942 verbot er die Erschießung von Frauen und Kindern, ausgenommen ‚Flintenweiber‘ [Anm.: Bewaffnete weibliche Partisanen, die oft grausamer folterten und mordeten als ihre männlichen genossen.]. Anfang September 1942 begab er sich auf einen vierwöchigen Urlaub. Im März 1943 musste er wegen der näher rückenden Front sein Hauptquartier von Smolensk nach Mogilew verlegen. Ende Juni 1943 begab er sich auf einen Erholungsurlaub. Am 6. Juli 1943 ist er während eines Kuraufenthaltes in Krummhübel im Riesengebirge an Herzversagen gestorben.“[2]

Beförderungen

General der Infanterie z.V. Max Heinrich Moritz Albert von Schenckendorff, Unterschrift.jpg
Max von Schenckendorff als neuer Befehlshaber rückwärtiges Heeresgebiet Mitte.jpg
Max von Schenckendorff III.jpg
Max von Schenckendorff, Nachruf 1943.jpg
  • 17. März 1894 Sekondeleutnant
    • am 1. Januar 1899 in „Leutnant“ umbenannt
  • 19. Mai 1903 Oberleutnant
  • 10. September 1908 Hauptmann
  • 18. April 1915 Major
    • Ende September 1915 wurde er mit dem III. Armee-Korps nach Serbien verlegt. Von Schenckendorff wurde dort Kommandeur des Donauübergangs. Es folgte eine Verwendung als Verbindungsoffizier zur 57. Infanterie-Truppendivision der k. u. k. Armee und zum IV. Reserve-Generalkommando.
    • Im Januar 1916 wurde er Kommandeur des 3. Jäger-Bataillons. Kurzzeitig wurde von Schenckendorff als Verbindungsoffizier zum XVIII. Armee-Korps abgestellt. Es folgte der Einsatz seines Bataillons bei der Schlacht um Verdun.Während der intensiven Kämpfe bei Verdun übernahm er kurzzeitig das Kommando des Grenadier-Regiments „Prinz Carl von Preußen“ (2. Brandenburgisches) Nr. 12. Nach vier Wochen schwerer Kämpfe wurde sein Bataillon aus der Front gezogen. Von Schenckendorff erhielt wieder das Kommando über die Rekrutenausbildung des Korps im Reichsland Elsaß-Lothringen. Aus der Etappe beobachtete er skeptisch den erneuten Einsatz seines Korps bei Verdun. Im August wurde er stellvertretender Kommandeur des Infanterie-Regiments „Großherzog Friedrich Franz II von Mecklenburg-Schwerin“ (4. Brandenburgisches) Nr. 24. Während der Champagneschlacht erlebte er seinen ersten Gasangriff. Er wurde weiter an der Front im Gebiet der Somme eingesetzt. Er war Verbindungsoffizier zwischen den beiden dort eingesetzten Armeekorps. Im November 1916 erhielt er das Kommando über das Infanterie-Regiment „Großherzog Friedrich Franz II von Mecklenburg-Schwerin“ (4. Brandenburgisches) Nr. 24 und wurde mit diesem in die Argonnen verlegt. In dem hügeligen Gelände erlebte er das Unterminieren feindlicher Stellungen durch Sprengladungen.
    • Mitte November wurde er Leiter der Kompanieführer-Kurse der Obersten Heeresleitung (OHL) auf dem Truppenübungsplatz Arys in Ostpreußen. Generalquartiermeister Erich Ludendorff beauftragte ihn, an der Überarbeitung der Ausbildungsvorschrift für das Heer mitzuwirken. Im Juni 1917 wurde Schenckendorff zu den so genannten Sedankursen für Generalstabsoffiziere abkommandiert. Danach folgte seine Versetzung zum Landwehr-Regiment Nr. 9 in Rumänien, wo er ein Bataillon führte. Anschließend führte er das Garde-Reserve-Jäger-Bataillon, das an der Alpenfront bei Feltre eingesetzt war. Am 30. März 1918 bekam er das Kommando über das Brandenburgische Jäger-Bataillon Nr. 3, das er bereits 1916 kurzzeitig befehligt hatte. Dieses war inzwischen ein selbstständiger Eliteverband des XXIII. Armee-Korps für Sonderaufgaben. Das Bataillon stand Anfang 1918 im Kampf mit britischen Truppen in Nordfrankreich. Gleichzeitig sollte er mithelfen, von der Ostfront eintreffende Divisionen auf die Bedingungen der Westfront vorzubereiten. Dabei diente sein Bataillon als Vorführtruppe.
    • Die Umschulungskurse waren derart erfolgreich, daß Max von Schenckendorff am 22. April 1918 im Hauptquartier der Obersten Heeresleitung von Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff empfangen wurde. Wenige Tage später inspizierte Ludendorff seine Ausbildung und kam kurz darauf mit von Hindenburg und Kronprinz Wilhelm zu Besuch. Bis Ende Juni besuchten fast 1000 Stabsoffiziere und Kommandeure bis zu den Generälen die Vorführungen, bei denen moderne Methoden des koordinierten Angriffs und Abwehr vorgeführt wurden. Am 10. August 1918 inspizierte Kaiser Wilhelm II. von Schenckendorffs Einheit. Im Oktober drehte er bei Sedan einen Lehrfilm für das Heer, dazu standen ihm ein deutscher und ein britischer Beute-Panzer zur Verfügung. Ende Oktober kam er nach Berlin, um bei der Fertigstellung des Films zu helfen. Hier erlebte er den Zusammenbruch des Kaiserreichs und den Waffenstillstand von Compiègne.
    • Am 12. November 1918 fuhr er mit Erlaubnis des Soldatenrats des Bild- und Filmamts nach Angermünde in Urlaub. Mitte Januar 1919 erhielt er das Kommando über das II. Bataillon des Infanterie-Regiments „General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen“ (8. Brandenburgisches) Nr. 64. Dabei mußte er mit dem dortigen Soldatenrat zusammenarbeiten. Im April wurde das Regiment, Hausregiment des Adelsgeschlechts derer von Schenckendorff, aufgelöst.
  • 1921 Oberstleutnant mit Rangdienstalter (RDA) vom 1. Oktober 1920
  • 1. Mai 1924 Oberst
  • 1. November 1928 Generalmajor
  • 1. Oktober 1929 Generalleutnant
    • 28. Februar 1930 aus dem aktiven Dienst verabschiedet
    • bei der Mobilmachung im Sommer 1939 reaktiviert
  • 1. September 1940 Charakter als General der Infanterie
  • 1. Dezember 1940 General der Infanterie z. V.

Zitate

  • „Dieser Krieg hat alles erfinderisch gemacht. Damit entfernt man sich, der Neuzeit entsprechend und der Gemeinheit unserer Gegner Rechnung tragend, weit von der ritterlichen Art der Kriegsführung unserer Ahnen.“ — Tagebuch, 1916 nach der Vorführung von Flammenwerfern bei der Schlacht um Verdun
  • „Diese Offensive wird endlich die wahnsinnige Entente zu Einsicht bringen, der Sieg bleibt unser und damit kommt der deutsche Frieden.“ — Tagebuch, 7. März 1918
  • „Ich sagte offen meine Ansicht, die kurz dahin geht, daß eine Wechselwirkung besteht in der Verseuchung der Stimmung zwischen Heimat und Heer. Zu Hause schimpft man, daß unsere Leute den Geist verseuchen und wir schimpfen stark darüber, mit welch schlechten Gedanken unsere Leute durchseucht vom Urlaub zurückkehren.“ — Tagebuch, September 1918
  • „Im Felde unbesiegt, das Heer von der Heimat aus allmählich planmäßig vergiftet und schließlich am 9.11.1918 von hinten erdolcht, so wird es die später erst gerecht urteilende Geschichte beurteilen!“ — Tagebuch, Juni 1919
  • „Der Offizier darf weder Unrecht tun, noch leiden, daß ihm selbst oder anderen Unrecht geschieht.“ — in: „Frontdienst – Ein Handbuch für den Offizier“

Familie

Max von Schenckendorff entstammte einem alten Adelsgeschlecht, das erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Der Stammsitz der Familie lag in der brandenburgischen Niederlausitz in Schenkendorf. Die Region um das Dorf, wo die Familie große Ländereien besaß, wurde Schenckenländchen genannt. Die männlichen Mitglieder der Familie Schenckendorff waren meist Gutsherren, Beamte und Offiziere gewesen.

Sein Vater Albert Julius Karl von Schenckendorff (Lebensrune.png 30. März 1833 in Schöneberg, Soldin; Todesrune.png 25. November 1914 in Görlitz) war Offizier im Infanterie-Regiment „General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen“ (8. Brandenburgisches) Nr. 64, zuletzt als Oberst und Kommandeur. Seine Mutter war Karoline Katharina Cäcilie Eva, geb. Gräfin von Strachwitz (Lebensrune.png 2. März 1846 in Breslau; Todesrune.png 29. Dezember 1928 in Görlitz).[3]

Max wurde als ältester nach seinem Vorfahren Max von Schenkendorf (1783–1817) benannt, seine Brüder waren der spätere Generalleutnant Heinrich Kurt Emil Ernst von Schenckendorff (1877–1941) und Günther Polidor Leopold Alfred (Lebensrune.png 29. September 1881 in Frankfurt/Oder), der am 8. Mai 1916 als Hauptmann und Kommandeur des III. Bataillons/Infanterie-Regiment „General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen“ (8. Brandenburgisches) Nr. 64 bei der Schlacht um Verdun vor dem umkämpften Fort Douaumont gefallen war.

Ehe

Oberleutnant von Schenckendorff heiratete am 6. Oktober 1904 in Görlitz seine Verlobte Anna Gertrud Sophie von Langendorff (Lebensrune.png 24. Juli 1880 in Schleswig; Todesrune.png 30. März 1964 in Celle). Aus der Ehe sind fünf Kinder entsprossen:

  • Max Hugo Albert (1905–1993), zuletzt Major der Wehrmacht
  • Carla Elisabeth Hedwig Olga
  • Helene Augusta Hanna Elisabeth (Zwilling)
  • Ursula Adele Harda Else (Zwilling)
  • Renate Ellynor Helene

Auszeichnungen (Auszug)

Bildergalerie (Familie)

Schriften (Auswahl)

  • Frontdienst – Ein Handbuch für den Offizier. Erfahrungen und Ratschläge eines Regimentskommandeurs, Mittler, Berlin 1928
    • Es handelte sich um ein Buch über alle Fragen der Ausbildung. Durch eine Reihe von im Buch enthaltenen Merkblättern, Fragebögen und Beispielen gab Schenckendorff Hilfen für eine effiziente Führung von Großverbänden. Im Buch behandelte Schenckendorff auch einen möglichen Partisanenkrieg, den er im Buch Kleinen Krieg nennt, der Reichswehr gegen einen überlegenen Feind.

Fußnoten