Leibesübung

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Leibesübungen beim BDM bzw. RADwJ

Als Leibesübung, Leibesertüchtigung oder Leibeserziehung (auch aus dem Englischen Sport) bezeichnet man verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen, die meist im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen.

Erläuterung

Sportler sind Menschen, die unterschiedlichste Sportarten bzw. Leibesübungen betreiben. Wenn sie dagegen nationalen und internationalen Leistungssport betreiben, werden sie als Athleten bezeichnet. Als akademische Disziplinen gibt es die Leibeserziehung (Sportwissenschaft) und die Sportmedizin.

Der Reichssportführer von Tschammer und Osten zum Deutschen Turn- und Sportfest in Breslau, 1938

Zählbare Einheit

Im einzelnen kann eine Leibesübung auch eine zählbare Einheit sportlicher Aktivität sein.

Zweiter Weltkrieg

Bekannte Sportler, die für Deutschland gefallen sind

Zeitschrift „Leibeserziehung“; Herausgegeben im Auftrage des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung von SA-Gruppenführer Robert Schormann
Leibeserzeihung beim BdM.jpg

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat im Sommer 1980 eine Liste von 27 Athleten veröffentlicht, die als deutsche Soldaten im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Die meisten dieser Sportler hatten an den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin teilgenommen, die anderen waren Olympiakämpfer der Jahre 1912 (Stockholm), 1928 (Amsterdam) und 1932 (Los Angeles). Die Liste des Volksbundes enthält u. a. folgende Namen (alphabetisch):

  • Willi Bandholz, Olympiasieger 1936 (Handball). Als Schütze am 24. August 1941 in Wassilewsky gefallen.
  • Emil Benecker, Olympiasieger 1928 (Wasserball). Als Obergefreiter am 12. August 1945 im Kriegsgefangenenlazarett Riga verstorben.
  • Heinz Brandt, Olympiasieger 1936 im Reiten (Preis der Nationen). Als Generalmajor am 22. Juli 1944 an den Folgen des Attentats auf Hitler in Rastenburg verstorben.
  • Hanns Braun, Silbermedaillengewinner 1912 (Leichtathletik), Silber- und Bronzemedaillengewinner 1908 in London. Am 9. Oktober 1918 als Flieger an der Westfront gefallen.
  • Kurt Hasse, Olympiasieger 1936 im Jagdspringen. Als Oberleutnant am 9. Januar 1944 in Polejewka gefallen.
  • Rudolf Harbig, Olympia-Teilnehmer 1936 (800 Meter). Als Oberfeldwebel am 5. März 1944 in Rußland gefallen.
  • Helmut Hamann, Olympiateilnehmer 1936 (4X400-Meter-Staffel). Als Schütze am 22. Juni 1941 in Rußland gefallen.
  • Arthur Knautz, Olympiasieger 1936 (Handball). Als Hauptmann am 5. August 1943 westlich Bjelgorod vermißt.
  • Wilhelm Leichum, Olympia-Vierter 1936 (Weitsprung). Als Leutnant am 19. Juli 1941 bei Gorki gefallen.
  • Hermann Lemp, Olympia-Sechster 1936 (Moderner Fünfkampf). Als Hauptmann (inzwischen steht fest als Major, gg. posthum befördert) bei Somaki (ca. 25 km östl. Witebsk) gefallen.
  • Dr. Ludwig „Luz“ Long aus Leipzig, der große Rivale Jesse Owens' und Silbermedaillengewinner im Weitsprung 1936. Als Obergefreiter am 14. Juli 1943 in St, Pietro, Italien, gefallen.
  • Helmut Maude, Olympiasieger 1932 (Fünfkampf). Als Oberst am 3. Februar 1943 im Raum Stary Oskol gefallen.
  • Ludwig Stubbendorff, Olympiasieger 1936 (Military). Als Major am 17. Juli 1941 südlich Nikonowitschi gefallen.
  • Konrad Freiherr von Wangenheim, Olympiasieger 1936 in der Mannschaftswertung der Military. Als Oberstleutnant im Januar 1953 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft in Stalingrad verstorben.
  • Hans Woellke, Olympiasieger 1936 (Kugelstoßen). Als Hauptmann der Schutzpolizei am 22. März 1943 in Guba gefallen.

Siehe auch

Leibeserziehung

Literatur

Lothar Gottlieb Tirala: Sport und Rasse. H. Bechhold Verlagsbuchhandlung, Frankfurt am Main 1936

Verweise