Antisemitismus

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Der Begriff Antisemitismus bezeichnet in der Umgangssprache eine mehr oder minder starke Feindschaft gegenüber Juden oder dem Staat Israel. Der Begriff ist unpassend gewählt, da die Juden unter den semitischsprachigen Völkern (eine semitische Rasse ist noch nie behauptet worden) vom Altertum bis heute nur eine Minderheit darstellen. Es ist sogar fraglich, ob sie kulturell und politisch im Vergleich mit semitischen Großmächten wie beispielsweise Assyrien, Babylonien, Phönizien oder Karthargo je eine führende Rolle innehatten. Andererseits ist die jüdische Religion auch bei Völkern verbreitet worden, die weder kulturell noch rassisch mit den historischen Bewohnern des alten israelischen oder judäischen Gebietes in nähere Verbindung zu bringen sind (u.a. im Chasarenreich, in Äthiopien oder im Kaukasus). Darüberhinaus sind die semitischen Sprachen hebräisch und aramäisch in Europa bald nur mehr zu kultischen Zwecken verwandt worden und als Muttersprache großteils vom Jiddischen, welches nur einen geringen Anteil semitischer Worte aufweist und eindeutig als deutsche Sondersprache eingestuft wird, und anderen europäischen Sprachen verdrängt worden. Somit ist es sehr zweifelhaft ob man die Juden in Europa als "Semiten" bezeichnen kann.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Ursprung des Begriffs "Antisemitismus"

Der Begriff wurde 1879 von dem Judenstämmling Wilhelm Marr geprägt und ist unglücklich gewählt, da es auch andere semitische Völker, wie die Araber, gibt, die im scharfen Gegensatz zu den Juden stehen. Zumindest ist "semitisch" im Vergleich zu "jüdisch" der umfassendere Begriff. Man sollte daher nicht nur aus Gründen der Sprachreinlichkeit den Ausdruck "Antisemit" vermeiden und ihn durch "Judengegner", "Antijudaist", "Antimosaist", "Antirabbinast" oder "Antizionist" ersetzen.

[bearbeiten] Stufen

Innerhalb der Judenfeindlichkeit gibt es Abstufungen, von reflektierter Kritik bis hin zu irrationalem Haß, der in eliminatorischen Antisemitismus übergeht.

[bearbeiten] Juden und ihre Umgebung

Juden sind nirgendwo und nie mit ihrer Umgebung friedlich ausgekommen. Den Grund dafür ausschließlich in der Umgebung, in irgendwelchen irrationalen Haßgefühlen zu suchen, wie es derzeit von den Machthabern vorgeschrieben wird, entbehrt jeder Logik.

[bearbeiten] Ein Höhepunkt

Ein Höhepunkt davon stellte der Antisemitismus während der Zeit des Nationalsozialismus dar. Während der NS-Zeit selbst wurde der Begriff jedoch vermieden, da man die arabischen Verbündeten nicht mit den (bei beiden nicht ohne Grund unbeliebten) Juden gleichsetzen wollte, die ebenfalls zu den semitischen Völkern zählen.

[bearbeiten] Weltweites Auftreten

Antisemitismus tritt weltweit auf und hat eine lange Geschichte, die bis das Erscheinen des Judentums vor über 3000 Jahren zurückreicht.[1] In Deutschland werden als antisemitisch eingestufte Äußerungen in der Öffentlichkeit fast immer mit sozialer Ausgrenzung geahndet. Es besteht jedoch Grund zur Annahme, daß der Antisemitismus in Europa durch den hohen, von EU-Juden geförderten Zuzug von Moslems wieder ansteigen wird, vorausgesetzt, daß das Wort in seiner tatsächlichen Bedeutung verwendet wird, was äußerst zweifehaft ist.

[bearbeiten] Verwendung des Begriffes

Typischerweise wird das Wort von den Machthabern in einem Atemzug mit dem Wort Ausländerfeindlichkeit verwendet, was kein Zufall ist. z.B. [2]

Jens Jessen definiert: "Antisemitisch, um zu einer klassisch nüchternen Definition zurückzukehren, sind alle Aussagen über Juden, die weder bestätigt noch widerlegt werden können."[3]

[bearbeiten] Praktische Deutung

Häufig wird gesagt: Antisemit ist, wen die Juden nicht mögen.

[bearbeiten] Beispiele von "Antisemitismus"

  • Schächten: Wer Tieren den qualvollen Tod durch lebendiges Abschlachten ersparen möchte, gilt als Antisemit.[4]
  • GNM: Wer sich nicht durch Chemo und Morphium töten lassen will, gilt als Antisemit.[5]
  • Impfen: Wer sich und seinen Kindern kein Gift spritzen lassen möchte, gilt als Antisemit.[6]
  • Überfremdung: Wer sich und seine Kinder vor Drogentod und Ermordung auf offener Straße durch eingeführte Fremdrassige schützen will, gilt als Antisemit.[7] [8]
  • Kultur: Wer sich für die Erhaltung der arteigenen Kultur ausspricht, gilt als Antisemit.[9]
  • Palästina: Wer sich gegen die planmäßige Ermordung der Palästinenser durch Juden ausspricht, gilt als Antisemit.[10]
  • Tauschringe: Wer sich bei Tauschringen beteiligt um der Versklavung infolge des Zinssystems zu entgehen, gilt als Antisemit.[11]
  • Kinderschänder: Wer sich für die Todesstrafe von Kinderschändern ausspricht, gilt als Antisemit.[12]
  • Geschichtsforschung: Wer freie Geschichtsforschung betreibt, gilt als Antisemit.[13]
  • Mathematik: Wer Juden zählt, gilt als Antisemit.[14]
  • 11. September: Wer sich für eine Untersuchung der sogenannten Terroranschläge vom 11.09.2001 ausspricht, gilt als Antisemit.[15]
  • Homosexualität: Wer sich gegen Homo-Ehen ausspricht, gilt als Antisemit.[16] [17]
  • Arbeit: Wer ehrlich arbeitet, gilt als Antisemit.[18]

[bearbeiten] Bekannte Antisemiten

[bearbeiten] Zitate

[bearbeiten] Adolf Hitler

  • Im Rot sehen wir den sozialen Gedanken der Bewegung, im Weiß den nationalistischen, im Hakenkreuz die Mission des Kampfes für den Sieg des arischen Menschen und zugleich mit ihm auch den Sieg des Gedankens der schaffenden Arbeit, die selbst ewig antisemitisch war und antisemitisch sein wird. (Mein Kampf, 1943)
  • Die jüdische Lehre des Marxismus lehnt das aristokratische Prinzip der Natur ab und setzt an Stelle des ewigen Vorrechts der Kraft und Stärke die Masse der Zahl und ihr totes Gewicht. Sie leugnet so im Menschen den Wert der Person, bestreitet die Bedeutung von Volkstum und Rasse und entzieht der Menschheit damit die Voraussetzung ihres Bestehens und ihrer Kultur. Sie würde als Grundlage des Universums zum Ende jeder gedanklich für Menschen faßlichen Ordnung führen. Und so wie in diesem größten erkennbaren Organismus nur Chaos das Ergebnis der Anwendung eines solchen Gesetzes sein könnte, so auf der Erde für die Bewohner dieses Sternes nur ihr eigener Untergang. Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wieder wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen. Die ewige Natur rächt unerbittlich die Übertretung ihrer Gebote. So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn. (Mein Kampf, 1943)

[bearbeiten] Cheskel Zwi Klötzel

  • Dem Antisemitismus, dem Judenhaß, steht auf jüdischer Seite ein großes Hassen alles Nichtjüdischen gegenüber; wie wir Juden von jedem Nichtjuden wissen, daß er irgendwo in einem Winkel seines Herzens Antisemit ist und sein muß, so ist jeder Jude im tiefsten Grunde seines Herzens ein Hasser alles Nichtjüdischen ... Wie im innersten Herzen eines jeden Christen das Wort "Jude" kein völlig harmloses ist, so ist jedem Juden der Nichtjude der "Goi", was beileibe keine Beleidigung ist, aber ein deutliches, nicht mißzuverstehendes Trennungszeichen ... Nichts ist in mir so lebendig als die Überzeugung dessen, daß, wenn es irgend etwas gibt, was alle Juden der Welt eint, es dieser große erhabene Haß ist ... Ich glaube, man könnte beweisen, daß es im Judentum eine Bewegung gibt, die das getreue Spiegelbild des Antisemitismus ist, und ich glaube, dieses Bild würde vollkommener werden wie nur je irgendeins. Und das nenne ich das "große jüdische Hassen" ... Man nennt uns eine Gefahr des "Deutschtums". Gewiß sind wir das, so sicher, wie das Deutschtum eine Gefahr für das Judentum ist. Aber will man von uns verlangen, daß wir Selbstmord begehen? An der Tatsache, daß ein starkes Judentum eine Gefahr für alles Nichtjüdische ist, kann niemand rütteln. Alle Versuche gewisser jüdischer Kreise, das Gegenteil zu beweisen, müssen als ebenso feige wie komisch bezeichnet werden. Und als doppelt so verlogen wie feige und komisch! Ob wir die Macht haben oder nicht, das ist die einzige Frage, die uns interessiert, und darum müssen wir danach streben, eine Macht zu sein und zu bleiben. (Das große Hassen, 1912)

[bearbeiten] Dietrich Eckart

  • "Es ist wohl so," meinte er, "wie du einmal geschrieben hast: man kann den Juden nur verstehen, wenn man weiß, wohin es ihn letzten Endes drängt. Über die Weltherrschaft hinaus, zur Vernichtung der Welt. Er glaubt, die ganze Menschheit unterkriegen zu müssen, um ihr, wie er sich einredet, das Paradies auf Erden verschaffen zu können. Nur er sei dazu imstande, macht er sich weiß, und es wird ja auch bestimmt so kommen. Aber schon an den Mitteln, die er anwendet, sieht man, daß es ihn insgeheim zu etwas Anderem treibt. Während er sich vorspiegelt, die Menschheit hochzubringen, peinigt er sie in die Verzweiflung, in den Wahnsinn, in den Untergang hinein. Wenn ihm nicht Halt geboten wird, vernichtet er sie. Auf das ist er eingestellt, dazu drängt es ihn; obwohl er dunkel ahnt, daß er sich dadurch mitvernichtet. Er kann nicht aus, er muß es tun. Dieses Gefühl für die unbedingte Abhängigkeit seiner Existenz von der seines Opfers scheint mir die Hauptursache seines Hasses zu sein. Einen mit aller Gewalt vernichten zu müssen, gleichzeitig aber zu ahnen, daß das rettungslos zum eigenen Untergang führt, daran liegt's. Wenn du willst: die Tragik des Luzifer." (Der Bolschewismus von Moses bis Lenin, 1924)

[bearbeiten] Siegfried Passarge

  • Die auf die Wirtsvölker ausgeübte zersetzende Wirkung geht nur von einer Minorität innerhalb des Judentums aus. Demgemäß sollte man, um diese Gruppe zu kennzeichnen, nicht den allgemeinen Ausdruck: Juden, sondern einen charakteristischen Namen gebrauchen. Da der Haß ein Hauptmerkmal dieser Leute ist, seien sie die Hasser - die Odisten - genannt. Wer unter den Juden sich nicht zu den Hassern zählt, braucht die gegen die Juden bisher gemachten Einwendungen nicht auf sich zu beziehen, und so werden Mißdeutungen und unzutreffende Darstellungen vermieden. (Jacob Brafmann - Das Buch vom Kahal, 1928)
  • Die natürliche und unvermeidliche Reaktion auf die ruinöse Wirkung des Rabbinasmus auf unsere Kultur ist der sogenannte "Antisemitismus" - ein ganz unglückliches Wort, das man durch "Antirabbinasmus" ersetzen sollte. Während die rabbinastische Presse diese Antibewegung als unberechtigt, unsittlich, gehässig und anderes mehr zu verurteilen sich bemüht - der bekannte Lombroso hat sogar behauptet, alle Antisemiten wären Syphilitiker -­ wird ein wissenschaftlich eingestellter Beurteiler dieser Bewegung genau die gleiche objektive Beurteilung zubilligen wie dem Judentum und sogar dem Rabbinasmus. (Jacob Brafmann - Das Buch vom Kahal, 1928)
  • Der Antirabbinasmus ist eine ganz natürliche, notwendige und demgemäß sittlich berechtigte Reaktion der Wirtsvölker gegen die landschaftliche Fremdlingsform des Judentums und gegen deren zersetzenden Einfluß. (Jacob Brafmann - Das Buch vom Kahal, 1928)
  • Fußnote: Brafmann übersieht, daß man das Ghettojudentum als kriegführende Macht betrachten muß. (Jacob Brafmann - Das Buch vom Kahal, 1928)

[bearbeiten] Theodor Fritsch

  • Wie sollte auch eine abergläubische und fanatische Sekte, deren Ziel die Ausbeutung und Unterjochung der ehrlich schaffenden Menschheit ist, nicht die leidenschaftliche Abwehr aller ehrlichen Völker finden? (Handbuch der Judenfrage, 1944)
  • Wo immer Juden in der Welt aufgetreten sind, haben sie es verstanden, binnen kurzem eine feindliche Stimmung gegen sich zu erzeugen, die man bisher mit dem unzutreffenden Schlagwort "Antisemitismus" bezeichnete, jetzt jedoch richtiger "Antijudaismus" nennt. Die Bezeichnung "Antisemitismus" ist insofern unrichtig, als sich die Abwehr gegen die Juden und nicht gegen die semitischen Völker richtet, die nicht zum Judentum gehören. Die judenfeindliche Stimmung nennt man auch "Gefühlsantisemitismus". Diese ursprüngliche Form des Antijudaismus ist die selbstverständliche Antwort auf die Einbildung, Anmaßung und grenzenlose Unbescheidenheit der Juden, auf ihr freches, auffälliges und unanständiges Auftreten und auf ihr unehrenhaftes, betrügerisches, geldgieriges und würdeloses Verhalten. (Handbuch der Judenfrage, 1944)

[bearbeiten] Quellen

  1. ^ Sehr lesenswert und aufschlußreich darüber die Studie des Juden Bernard Lazare: Bernard Lazare's Studie (Englisch)
  2. ^ Friedrich Ebert Stiftung: Antwortbogen
  3. ^ Jens Jessen: Israelkritik. Zum Streit zwischen Henryk Broder und Eva Hecht-Galinski, in: DIE ZEIT, 4.9. 2008, S.49
  4. ^ http://www.hagalil.com/judentum/koscher/schaechten/2008/05-2005.htm
  5. ^ http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_3362703.html
  6. ^ http://www.hagalil.com/01/de/Israel.php?itemid=1191
  7. ^ http://www.trend.infopartisan.net/trd7800/t607800.htm
  8. ^ http://www.kommunisten-online.de/Diversanten/hirnriss.htm
  9. ^ http://www.hagalil.com/antisemitismus/kritische-theorie/0610.htm
  10. ^ http://www.ini.inisrael.de/?p=13
  11. ^ http://www.anarchismus.at/txt4/bierl3.htm
  12. ^ http://npd-blog.info/?p=2061
  13. ^ http://www.vho.org/aaargh/fran/polpen/graf/schlusswort.html
  14. ^ http://www.vho.org/D/va/6.html
  15. ^ http://www.jaecker.com/antisemitische-verschwoerungstheorien-11-september/
  16. ^ http://www.rosalueste.de/vorsch.htm
  17. ^ http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2008/03/05/richtlinien-der-npd-zur-politisch-korrekten-partnerwahl_254
  18. ^ Adolf Hitler, Mein Kampf, 1943

[bearbeiten] Literatur

  • Adolf Hitler, Mein Kampf, Zentralverlag der NSDAP, München 1936.
  • Siegfried Passarge, Jacob Brafmann - Das Buch vom Kahal, Hammer Verlag, Leipzig 1928.
  • Theodor Fritsch, Handbuch der Judenfrage, Hanseatische Druck- und Verlagsanstalt, Hamburg 1907.

[bearbeiten] Verweise

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