Bargeldverbot

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Bargeldverbot gehört zu den totalitären Drohungen (oder totalitären Regierungsprojekten) in der modernen, anonymen Massenzivilisation. Seit vielen Jahren herrscht die Erwartung, daß dem Bürger künftig jegliche Privatsphäre durch Totalüberwachung versagt wird, auch seitens einer Abschaffung des Bargeldes.[1] Hat die breite Bevölkerung dies auch jahrelang ignoriert und als lächerliches Verschwörungsthema abgetan, treten die technische und die gesetzliche Umsetzung dieser alten Pläne der Hintergrundmächte seit 2015 nun doch deutlich in den Gesichtskreis der politischen Öffentlichkeit.

Vom russischen Dichter Dostojewski stammt das Zitat: „Geld ist geprägte Freiheit“. Heute muß man ergänzen: „Bargeld ist geprägte bzw. gedruckte Freiheit“.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Es besteht ein enger logischer und kausaler Zusammenhang des von den NWO-Verbrechereliten angestrebten Bargeldverbots mit den von etlichen Bankhäusern kürzlich eingeführten Negativzinsen. Nach der Verpfändung des gesamten deutschen Volkseinkommens (→ ESM) an globalistische Großbanken 2012 – zugunsten von deren riskanten Börsenwetten – durch die BRD-Kanzlerin Angela Merkel ermöglichen Negativzinsen eine radikale Komplettentwertung aller Ersparnisse und sämtlicher Lebensrücklagen der Bürger, wie das Regime sie zur Versklavung aller benötigt. Beide Vorgänge konditionieren das Volk psychisch wirksam, einem anschließend beschlossenen Bargeldverbot dann gar nicht mehr – oder nur äußerst matt und orientierungslos – Widerstand zu leisten.[2]

Durch die Volldigitalisierung der Kontenführung (online sowie Kartenbetrieb) wollen Bankensystem und NWO-Regime – mit absoluter Transparenz – alle Geldbewegungen eines jeden Bürgers für sich einsehbar machen und diese zentralisierte Überwachung global einführen.[3]

„Fortschritt“ als Totalitarismus

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„Immer mehr Länder schränken den Gebrauch von Bargeld drastisch ein. Der gläserne Bürger rückt dadurch näher. Aus dem mündigen Konsumenten wird eine durchleuchtete Marionette.“Alexander Kissler, FOCUS, 26. April 2012

Da viele Regierungen in Europa gegenwärtig schon einen gesetzlichen Weg beschreiten, knappe Obergrenzen für Bargeldeinkäufe festzulegen, ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, wann die technische Umsetzung eines vollständigen Bargeldverbots als handhabbar gilt und dann auch durchgeführt wird.

Schon gegenwärtig macht sich strafbar, wer in Spanien (seit 2016) geschäftliche Rechnungen von mehr als 1.000 Euro mittels Bargeld begleicht, in Italien ebenso. In Frankreich gilt seit Juli 2015 für verschiedene Zahlungen über 3.000 € Bargeldverbot, es wird nur noch die Banküberweisung akzeptiert. In Griechenland wird diese Schwelle in Schüben immer weiter abgesenkt (von 70 Euro ist jetzt sogar die Rede). Der bargeldlose Verkehr ist damit zwangsweise etabliert. Ein eigentliches Bargeldverbot (in Form gesellschaftlicher Ächtung von Bargeld) ist in Dänemark und Schweden am weitesten vorangeschritten.[4][5] In Schweden kam es seither zu einer explositionsartigen Zunahme der Cyber-Kriminalität.[6] Im südostasiatischen Stadtstaat Singapur gibt es ebenfalls Bemühungen, den Gebrauch von Bargeld stark zurückzudrängen.[7]

Viele Menschen können sich eine bargeldlose Gesellschaft nicht vorstellen; dies erleichtert den NWO-Eliten – und ihren bundesdeutschen Handlangern – die Möglichkeit, ein Bargeldverbot einzuführen, ohne merklichen Widerstand zu erzeugen. Spätestens wenn in den BRD-Systemmedien euphorische „Kommentare“ erscheinen, mit der Aussage, wie „rückschrittlich“, „unaufgeklärt“, „irrational“ und asozial Menschen seien, die eine andere, weniger kindische Auffassung über die „Vorteile“ von „Digitalgeld / Giralgeld“ haben, wissen wir, was die Stunde geschlagen hat. Lauter „Sparsamkeits“-, „Effizienz“- und „Synergie“-Gründe wird man ausschmücken, aber mit keiner Silbe aussprechen, daß ein einziger großflächiger Stromausfall einen Ballungsraum dann (bei durchgesetztem Bargeldverbot) schon binnen Stunden in ein Bürgerkriegsareal verwandelt.[8]

Ist die Bargeldabschaffung erst geltendes Recht, würden ausnahmslos alle Zahlungen dann nur noch mittels Plastikkarte möglich sein, was eine vollständige und detaillierte staatliche Überwachung aller Geldströme möglich macht.[9] Neben die klassischen Kreditkarten werden weitere neue Guthabenkarten treten. Jeder Bürger könnte dann außerdem – unter Bedingungen eines etablierten Bargeldverbots – von Behörden gleichsam „ausgeknipst“ werden d. h. seine Plastikkarte auf „wertlos“ geschaltet werden, was den augenblicklichen sozialen Tod des Betroffenen zur Folge hätte. Der annullierte Plastikgeldwert ist gleichbedeutend mit der Annullierung der Person. Wer das Geld kontrolliert, der kontrolliert auch alles andere. Solche Umstände würden die Heraufkunft eines irreversiblen (unumkehrbaren), planetarischen totalitären Willkürstaats zur Folge haben.

Bemerkenswert ist die Vielfalt und Masse sekundengenauer Daten, die sich aus der vollständigen Abschöpfung der Zahlungsdaten ergibt. So werden nicht nur perfekte Bewegungsprofile jedes einzelnen Menschen möglich, sondern auch eine genaue Analyse der Lebensweise. Vergleichbar den grundgesetzwidrigen Maßnahmen zur Entstaatlichung des Besatzungskonstrukts BRD durch Kanzlerin Merkel (die ebenfalls klandestin mittels Übertölpelung der Öffentlichkeit erfolgten), wäre dann das Bargeldverbot bereits rechtsgültig, bevor die Betroffenen wirklich verstanden haben, was das für ihren Alltag tatsächlich bedeutet: Derjenige, dem eine Plastikkarte ein Guthaben zuweist, ist in diesem Moment faktisch kein Halter einer Wertmenge mehr, sondern er hat lediglich einen „Just-in-time“-Zugriff auf eine staatlich manipulierbare Wertmenge.

Fadenscheinige Begründungen

Der jüdische Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff[10] propagiert in permanenten NWO-Veranstaltungen, die er durchführt, den „Vorteil“ dieser Entwicklung: Zentralbanken könnten dann leichter negative Zinsen durchsetzen, um so „die Wirtschaft anzukurbeln“.[11]

Vorteile für Banken

Private Banken haben mehr Einlagen, da Bargeld unter dem Kopfkissen oder in Firmenkassen nicht mehr möglich sein wird. Sobald dadurch ein Zustand erreicht ist, in welchem tatsächlich alle Geschäfte Bargeld zurückweisen, werden sie die Leitzinsen per Tagesfrist herauf- oder herabsetzen, um Kaufverhalten direkt zu steuern. Sobald Münzen und Geldscheine annulliert und aufgehoben sind, kann es keinen sogenannten „bank run“, keinen Ansturm der Kontoinhaber auf eine Bank, mehr geben.

Der Aufwand, Bargeld bereitzustellen, sei zu teuer, wird den noch Ahnungslosen in Medienkampagnen heute erzählt. Aber auch in diesem Punkt ist das Gegenteil der Fall. Wir werden nunmehr gezwungen, die teure Errichtung einer gigantischen digitalen Infrastruktur aus unseren Kontokosten, Steuern und Abgaben zu finanzieren, damit Münzen und Geldscheine gesetzlich geächtet werden können.

An den vorgetragenen Rechtfertigungen oder Begründungen sieht man bereits, wie die Täuschung der Öffentlichkeit funktionieren soll. Geldraub werde unmöglich gemacht, wenn alle nur noch authentifizierte Plastikchips benutzen dürfen, heißt es. Aber das Gegenteil ist der Fall: Für Banken, für staatliche Akteure, für Behörden wird es dann geradezu verlockend einfach, Bürger zu berauben, ihr Geld einzuziehen, Giralgeld willkürlich zu entwerten usw. Steuerliche Vermögenszwangsabschöpfungen sind bei etabliertem Bargeldverbot jederzeit lückenlos durchführbar.

Vorteile für die Regierung

Der seinerzeitige Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) begründete eine Obergrenze für Barzahlungen mit den Terroranschlägen auf Paris 2015. Genauer: mit der gewachsenen Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus. Denn für dessen Finanzierung würde Bargeld benutzt. Das heißt, der Terrorist fährt mit dem Bargeld in die EU hinein und darin damit herum.

So einfach ist das: kein Bargeld mehr, kein Terrorismus mehr?! Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Ein ganz anderer Grund ist das Wiederaufflammen der europäischen Bankenkrise, beginnend in Italien. Sicher scheint, daß ein Staatsapparat, der über eine solche problemlose Beschlagnahmemöglichkeit technisch verfügt, nicht zögern wird, sie wieder und wieder auszunutzen.

Vorteile für den IWF

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) hat bereits vor Jahren eine Vermögensabgabe von zehn Prozent ins Spiel gebracht hat, um die von ihm mitverursachte Schuldenkrise vom Sparer bezahlen zu lassen.

Es ist die Behauptung laut geworden, Banken würden neuerdings (Frühsommer 2015) einen laschen Umgang mit Falschgeld (sogenannten „Blüten“) pflegen, diese sogar in den hauseigenen Zahlungsverkehr schleusen, um gezielt die Bevölkerung zu verunsichern und reif zu programmieren für eine Akzeptanz des generellen Bargeldverbots (denn von Banken ausgegebene, entdeckte Blüten werden nicht etwa werthaltig ersetzt, sondern zum Schaden des gutgläubigen Bankkunden eingezogen).[12]

Nachteile für die Bürger

Bei dieser Argumentation wird unter anderem vergessen, im selben Satz dann auch zu erwähnen, daß Giralgeld enorme und neue Risiken birgt. Bekannt sind nicht nur Kriminelle, welche auf einen Streich von Tausenden von Kontoinhabern die Daten der Kreditkarten ergaunern, d. h. per Internet kaufen und sich dann bedienen. Ganz zu schweigen von den Gefahren hinsichtlich Komputer-Crashs, Hackerangriffen und den immer öfter auftretenden Stromausfällen, die das bargeldlose Zahlungssystem zusammenbrechen lassen. Außerdem: Wer elektronisch oder digital bezahlt, hinterläßt Datenspuren, die vielfältig kommerziell und kriminell genutzt werden können. Denn Bargeld ist auch eines: gelebter Datenschutz.

Giralgeld erfüllt keine Wertaufbewahrungsfunktion

Die heute dem Geld noch innewohnende Wertaufbewahrungsfunktion ist von den Globalisten weder erwünscht noch – bei Einführung des Bargeldverbots – überhaupt länger möglich. Inhaber eines Giralgeldkontos haben faktisch nichts in der Hand als ihre Plastikkarte. Welcher Wert damit eingetauscht werden kann und wie, bestimmen andere, diejenigen, die die Plastikkarten ausgegeben haben. Der Inflationierungsfaktor (der zuvor bereits immer schon staatlich beeinflußt werden konnte mittels Gelddrucken oder großzügiger Staatsanleihen-Herausgabe) kann dann umstandslos auf Tagesrhythmus geschaltet werden. Eine derartige Dynamisierung des Geldwertes öffnet staatlicher Willkür eine zusätzliche Möglichkeit zu rechenschaftsloser Kapitalvernichtung und Manipulation. Es besteht die Option des rapiden staatlichen Geldeinzugs über Nacht und eines dann einfachheitshalber tagespolitisch definierten Geldwertes. Die von Rogoff propagierten Negativzinsen (oder Strafzinsen) haben ganz unweigerlich diese – in der NWO-Ideologie machtpolitisch auch explizit erwünschten – Folgen.

Die beabsichtigte totale Kontrolle aller Geldströme bedarf keiner gesetzlichen Fundierung. Bloße Drohungen mit wachsender Kriminalität – und technikgläubige Fortschrittsparolen ausgestreut – genügen dem Staatsapparat schon, um derart tiefgreifend gleichsam eine völlig neue anthropologische Situation herbeizuzwingen. Das Verhältnis zwischen Bürger und Staat ändert sich singulär, wenn dem Staat dann nur noch ein vollkommen gläserner Bürger gegenübersteht, über dessen persönlichen Ressourcenzugang der Staat vollautomatisch und umfassend verfügt und dem er das Recht verweigert, Werte zu akkumulieren (denn ein Verbot des Goldhandels etwa kann – unter Verhältnissen eines etablierten Bargeldverbots – leicht hinzugefügt werden, wenn viele Millionen Plastikgeld-Lesegeräte erst installiert und mobil vorhanden sind).

Menschen müssen schwer borniert sein, vielleicht auch akademisch borniert, wenn sie eine so radikale, im Grunde jegliche Freiheit grundlegend infragstellende Umwälzung scheinbar ewiger Bedingungen – zu ihren Ungunsten – sich aufschwatzen lassen mit der Begründung der Sparsamkeit (die Bereitstellung von Bargeld sei mit „erheblichen“ Kosten verbunden, hämmern Rogoff und andere NWO-Ideologen ihrem Publikum ein). Niemand widerspricht gegenwärtig – träge und arglos glauben Wähler, daß Politiker ihren Interessen dienten, während jene schnöde die Wählerinteressen mißachten und hintergehen –, und so ist es wahrscheinlich, daß globalistische Akteure, die Politiker und Banken die Bargeldabschaffung bis nahe heran an den Punkt der Unumkehrbarkeit geführt haben werden, bevor ein größerer (oder überhaupt meßbarer) Unmut ihnen entgegentreten wird.

RFID-Chips in Geldscheinen

Als eine ausgereifte technische Alternative zum Bargeldverbot gilt die regelmäßige Einpflanzung von Mikrochips in Geldscheinen. Auch diese Technik versetzt Behörden und Ämter in die Lage (wie das Mittel der Plastikkarte), jeglichen Zahlungsverkehr lückenlos zu speichern, zu kontrollieren und mit anderen Daten zu verknüpfen, die anderen staatlichen Instanzen zugänglich sind.

Falls die RFID-Technik noch umfassender durchgesetzt wird als genereller persönlicher Identitätsnachweis mittels Chip, der zwischen Daumen und Zeigefinger eingepflanzt wird, kann auch das Bargeldverbot auf diese Weise unumkehrbar verwirklicht werden. Der in die Hand eingepflanzte Chip ist dann Ausweis, Krankenkassennachweis und persönlicher Kontozugang in einem.

Legitimation und Subversion

Zur Rechtfertigung dieses staatlichen Vorgehens eines endgültigen und vollständigen Bargeldverbots werden außerdem die Steuergerechtigkeit, die Steuerehrlichkeit sowie die Bekämpfung von Geldwäsche (Schwarzgeldlegalisierung) und Hehlerei genannt. Dabei wird jedoch völlig übersehen, daß eine derartige Machtfülle staatlicher Institutionen – wie ein komplettes Bargeldverbot sie umstandslos eröffnen würde – eine in der Geschichte wohl noch nie dagewesene Entfremdung zwischen dem Bürger (oder dem Insassen) eines Staates einerseits und dem Staat andererseits erzeugen muß. Die sogenannte „Prepper“-Bewegung (Notstandsaktivisten, Krisenvorsorge per Dauernahrungsmittel, auch per privater Wasseraufbereitungsanlagen usw.) wäre bei solchen Verhältnissen die agilste und radikalste Opposition.

Es liegt auf der Hand, daß die blanke Subversion – also alle Formen des methodischen Ausweichens, des Schwarztauschens und des illegalen Edelmetallbesitzes (Gold, Silber, Platin) und illegalen Goldhandels – sogleich eine Hochblüte erleben würden, falls diese totalitäre Dystopie Wirklichkeit würde. Wie die Alkohol-Prohibition in den Vereinigten Staaten von 1920 bis 1933 weite Teile des Alltags in eine illegale Sphäre abgedrängt hat, würde ein Bargeldverbot jeden einzelnen Bürger in einen lebenslangen Feind des Staates verwandeln – und entsprechend mafiöse, klandestine, brutale Verhältnisse herstellen.

Die globalistische Agenda

Die – teure und oftmals verhetzende – propagandistische Begleitmusik, die jene Vorbereitungen eines totalen Bargeldverbots begleitet, entspricht in keiner Weise der Behauptung, es handele sich lediglich um ein technisches Erfordernis, das allein dem Maßstab der Vernunft und der unanzweifelbaren „Modernisierung“ folge: Wenn, wie in Schweden geschehen, einer der berühmtesten und erfolgreichsten Musiker eingespannt wird, um Bargeldbefürworter als halbkriminell, charakterlos und „rückwartsgewandt“ öffentlich zu ächten, dann zeigt dies, wie entschlossen die Hintergrundmächte bei diesen Bestrebungen vorgehen, die von einer planvollen Zerstörung der Privatsphäre finanziell oder politisch profitieren.[13]

Technisch durchgeführt wird das Bargeldverbot mittels einer sukzessiven Absenkung der Höchstsumme, die noch ohne Bankbeteiligung rechtmäßig gewechselt werden darf. Außerdem motivierend wirkt eine künstlich herbeigeführte Verteuerung der alltäglichen „Cash“-Dienste an Bankautomaten. Zu den besonders dümmlichen Mitteln der Propaganda zählt die Behauptung, Bargeld sei so bakterienkontaminiert, daß die Beibehaltung von Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel im Seuchenfall unabschätzbare Risiken berge. Ein so großer Teil der Bevölkerung ist es gewohnt, Zeitungsschlagzeilen unüberlegt und umstandslos weiterzutratschen, daß auch derartige hohle Propaganda ungebremst weite Kreise zieht.

Hinsichtlich gesetzlicher Bestimmungen ist das Bargeldverbot wohl in Dänemark am weitesten gediehen: Ab Herbst 2015 gibt die Regierung keine Münzen und Scheine mehr aus (sie gibt die technische Kompetenz dazu vollständig auf, beim Scheitern der Pläne ist vorgesehen, gegebenenfalls Privatfirmen mit dem Drucken und Prägen zu beauftragen). Ab Ende 2016 sind kleine Geschäfte, Tankstellen und Restaurants von der Pflicht befreit, Bargeld anzunehmen.[14] Aber auch diese Beschlußlage trägt in globalistischer Hinsicht noch Testfall-Charakter. Niemand weiß, ob nicht ein Petrodollar-Crash oder ein Euro-Crash quertreiben wird. Und niemand weiß, wie die dänische Bevölkerung reagiert, wenn einige wenige Aktivisten mehr aufgewacht sein werden. Denn auch dort sind die entsprechenden Bestimmungen zum Bargeldverbot mit der Zielsetzung der politischen Übertölpelung in einem Gesetzespaket, das eine ganz andere Überschrift trug, parlamentarisch eingebracht worden.

Mit dem schockartigen Entzug der gebräuchlichsten Geldscheine in Indien im November 2016 rückt der Subkontinent an den ersten Platz der weltweiten NWO-Experimentierfelder in Sachen Einführung einer digitalen Währung, die dann nur noch virtuell zugänglich ist und die jeder Manipulationsmöglichkeit des Staates hinsichtlich Steuern, Gebühren, Zinsen sowie Auf- und Abwertung offensteht. Wie das Manager-Magazin im Februar 2017 meldete, will Indien einen Betrag von umgerechnet 106 Euro pro Jahr als „bedingungsloses Grundeinkommen“ durchsetzen und zugleich Sozialtransfers und Subventionen pauschal kappen.[15]

Eigentumsschutz nach Artikel 14 Grundgesetz

Artikel 14 des Grundgesetzes bestimmt in Absatz 1: „Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.“ Jeder Mensch hat das Recht auf Eigentum. Mit der Technisierung oder Digitalisierung des Geldes durch ein Bargeldverbot (vollständige Ersetzung von Münzen und Scheinen durch sogenannte „smart-cards“) wäre der Eigentumsschutz nach Artikel 14 Grundgesetz jedoch fundamental in Frage gestellt. Zur freiheitlichen Verwendung von Geld gehört unzweifelhaft, daß jedem sein eigenes Geld zur freien Verfügung steht. Dazu gehört, daß jeder selber völlig frei entscheidet, wieviel von seinem Geld er ausgeben möchte, ob er es einer Bank anvertrauen möchte, oder ob er sein Geld bei sich behalten möchte. Besagte Smart-Cards, die jederzeit von irgendeiner Instanz gesperrt werden können (oder durch Stromausfall temporär unbrauchbar werden), sind unvereinbar mit den Forderungen des grundgesetzlich formulierten Eigentumsschutzes.

Im politischen Klima der Ära Merkel ist die verbindliche Geltung von Recht und Gesetz, von Verträgen und Abmachungen, von guten Sitten und Anstand erschüttert. Was montags mit feierlichen Gesten als sogenannte „rote Linie“, hinter die Politik niemals zurückweichen dürfe, regierungsamtlich verkündet wird, ist oftmals (aber unvorhersehbar) am Freitag Nachmittag schon zur verlachten Gestrigkeit abgesunken. Recht und Rechtswirklichkeit sind so in der BRD in Gänze – innerhalb weniger Jahre – deutlich auseinandergetreten.

Wegen des unablässig rechtswidrigen, tagesopportunistischen, fremdbestimmten und täuschenden Verhaltens der Kanzlerin ist für jeden Bürger – jeden Unternehmer, für jeden, der eine Familie gründet oder Werte anlegt – jetzt schon eine Atmosphäre der Willkür entstanden. Dem Staat ausgerechnet unter solchen Verhältnissen nunmehr mittels Bargeldverbot die vollständige Überwachung aller Geldströme zuzubilligen, ermuntert die Anwälte einer totalitären Erziehungsdiktatur (die dann einführen, etwa Alkoholikern den Kauf von Alkohol mittels spezieller Codierung ihrer persönlichen Smart-Card unmöglich zu machen). Es gibt also viele einzelne motivierte Freunde der Totalüberwachung – der Versklavung, der Entmündigung und der unablässigen Verhaltenserziehung durch Behörden –, sie werden aber nicht verdeckt vorgehen können. Sie müssen dann schon, im Falle einer Durchsetzung des Bargeldverbots, ganz offen auch die Beseitigung der gesamten bestehenden Rechtsordnung exekutieren.[16]

Ungeachtet der Aufklärungsarbeit, die informierte Schichten der „westlich“ orientierten Industriestaaten durchaus erreicht, wird der Weltöffentlichkeit unverändert vorgelogen, eine ganz offen staatsterroristische Maßnahme wie die schockartige Abschaffung der 500- und 1.000-Rupien-Scheine in Indien (kurz vor Weihnachten 2016) sei „erforderlich“ gegenüber Kriminellen und diene dem „Schutz der Bürger“. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, ob die verbrecherischen Hintergrundmächte ihren Zentralismus und ihre digitale Willkürherrschaft schneller durchsetzen können, als der kritische Widerstand wächst. Exemplarisch für den jetzt harschen Tonfall der informierten Kritik kann diese Einschätzung eines Informationsdienstes gelten, die mit Vorbedacht ohne Verfassernamen veröffentlicht wurde:

„Indiens ›Bargeldverbot‹ dürfte der größte Feldversuch zur Abschaffung des Bargeldes sein, über das das internationale Finanzsyndikat eine Totalkontrolle über die Bürger erreichen möchte. Nur mit Bargeld sind die Bürger nämlich einigermaßen frei und zahlungsfähig, nicht aber in einer digitalen, bargeldlosen Wirtschaftsordnung. Dort können Hacker, Regierungen und mafiöse Netzwerke elektronisches Geld beliebig manipulieren, löschen oder entwerten, haben unlimitierten, unbegrenzten Zugang auf die Sparguthaben der Bürger und können Regierungen Negativzinsen und andere Formen des Diebstahls ungehindert umsetzen. In Indien ist bereits erkennbar, daß besonders die ärmeren Schichten verlieren und ein Land ins Chaos stürzt. Diese Erfahrung dürfte bald auch Schweden machen, wo der Gebrauch von Bargeld bereits so stark behindert bzw. eingeschränkt wird, daß die meisten Zahlungen elektronisch abgewickelt werden müssen. Indien hingegen hat aber eine Wirtschaft, in der über 90% der täglichen Geschäfte in bar abgewickelt werden, der größte Teil der Bevölkerung indes gar keinen Zugang zu elektronischen Geräten hat und wo bei der Landbevölkerung überhaupt keine Infrastruktur für elektronischen Zahlungsverkehr besteht.“[17]

Eine totalitäre Regierung für den Gefängnisplaneten

Seit Josef Stalin Banküberfälle organisiert hat (um den damals in Zürich lebenden Lenin zu finanzieren), hat reines Verbrechertum seinen Weg in höchste politische und geschichtsmächtige Positionen gefunden. Verbrecherische, korrupte Politiker brauchen, wenn sie erst an der Macht sind, eigentlich kein Bargeld – heute werden die für sie bestimmten Schmiergeldzahlungen bargeldlos und elektronisch auf ihr Konto z. B. auf den Cayman-Inseln]] überwiesen. Die wichtigste Währung unter Profi-Kriminellen sind Rohdiamanten und Opium – Bargeld wäre bei diesen enormen Summen viel zu schwer, so ist z. B. von interkontinental operierenden kolumbianischen Kokainhändlern bekannt, daß sie mutunter lediglich große Geldkoffer zählen, anstatt das Geld darin, so unpraktisch kann Bargeld sein.

In Anbetracht der Tatsache, daß die EU die schlimmsten Formen von Kriminalität ohnehin legalisiert hat oder dabei ist, sie zu legalisieren (planmäßige Ausraubung aller Bürger, Eliminierung des Nationalstaates und seiner Pflichten gegenüber dem Steuerbürger), eliminiert man künftigen Widerstand gegen verbrecherisches staatliches Handeln einfach dadurch, daß man Kriminalität neu definiert. Legalisiertes Staatsverbrechertum geschieht durch False-Flag-Operationen zur Meinungslenkung, mittels Opiumanbau in Afghanistan durch die CIA, durch langjährig praktizierte Drogenimporte in die VSA in den Händen der CIA oder dadurch, giftige Chemtrails über den Menschen zu versprühen, krebserregende genmanipulierte Nahrung zu monopolisieren, durch den Verkauf von Wasserquellen an Privatkonzerne usw. – alles hochgradige Formen von Schwerkriminalität, die von den Regierungen legalisiert wurden oder toleriert werden.

Wer immer noch glaubt, die Regierungen würden Kriminalität „bekämpfen“ wollen, ist ein ahnungsloser Narr, ein unbelehrbarer Tropf. Es gibt heute schon eine BRD-Kuscheljustiz gegenüber hochgradig kriminellen Ausländern und Ausländer-Clans. Das ist nicht nur Rechtsbeugung, sondern geschieht bewußt und absichtlich – eine Einladung für noch mehr Kriminalität.

In einem marxistischen System werden staatsnahe (oder momentan erwünschte) Formen von Kriminalität stets legalisiert und die politische Opposition systematisch kriminalisiert. Die Eliten erzeugen die Kriminalität selbst, die sie zu bekämpfen vorgeben. Die ganze Prämisse ist falsch; der naive Glaube, Politiker hätten die Absicht, Kriminelle zu bekämpfen, ist schlicht falsch. Hochfinanz und organisiertes Verbrechen arbeiten vielmehr Hand in Hand. Die Politik benötigt Kriminalität, um ultra-repressive Gesetze wie die totale Überwachung der Bürger legitimieren zu können. Wir werden gleichsam einbetoniert, lebendig begraben, und die Abschaffung des Bargeldes soll einer der letzten Backsteine in dieser Lebendparalyse sein.

Die Lieblingsbeschäftigung der Politmafia ist Krieg, namentlich der von George W. Bush angekündigte unendlich andauernde Krieg gegen das Phantom „Terror“ (ein hochgradig asymmetrischer Konflikt, in dem es prinzipiell keine Entscheidungsschlacht geben kann und der deswegen als unendlich angelegt ist). Die einzige Form einer angeblichen „Kriminalität“, die die Politmafia wirklich bekämpfen will, sind aufrechte Bürger, die sich – wie etwa die PEGIDA-Abendspaziergänger – gegen die Politverbrecher wehren. Vor diesem Hintergrund bekommt die jetzt vorbereitete Abschaffung des Bargeldes ihren Sinn im großen Bild: Wer an einem PEGIDA-Abendspaziergang teilnimmt, dessen elektronisches Geld kann dann einfach für einen Monat gesperrt werden – quasi als Disziplinarmaßnahme.

Möglich ist es auch, den Zugriff auf das E-Geld nur in einem geographisch eng definierten Gebiet zu ermöglichen. Sobald man seine Stadt verläßt, seine Gefängniszone, funktioniert das E-Konto nicht mehr – eine elektronische Fußfessel für jeden Bürger. Um aus diesem Planeten endgültig einen Gefängnisplaneten zu machen, ist die Abschaffung des Bargeldes für die Politmafia ein probates Mittel. Es paßt dazu, daß die Sklaven ihr Geld bei einer Bankenkrise nicht mehr in Sicherheit bringen können, indem sie es von ihrem Konto abheben (jeder hat dann ja wirklich nur noch eine wertlose Plastikkarte in der Hand). Die Banken heben das Geld des Bürgers je nach Bedarf für ihre eigenen Geschäfte ab, durch sogenannte „Bail-Ins“, und die Politmafia wird durch kriminelle Gesetze dafür sorgen, daß dies alles ganz legal geschieht – solche politisch nützliche und von der Politmafia erwünschte Schwerkriminalität wird einfach legalisiert.

Ehrbares Verhalten aufrechter Bürger wird hingegen kriminalisiert, das geschieht heute schon systematisch. Im Grunde vollzieht sich ein Raubüberfall der Hochfinanz auf das ganze Volk mit dem Segen der Politik. Und das Restvermögen der Bürger wird dann einfach über Steuern und Zwangshypotheken abgebucht werden, um den Bürger endgültig in die totale Schuldknechtschaft zu treiben, und die bürgerliche Mittelschicht auszumerzen, damit die Elite ihre Feudalherrschaft über die ganze Welt etablieren kann. Bevor es zum Verbot des privaten Goldbesitzes kommt, wird periodisch die übliche Anti-Gold-Propaganda der Fiatgeld-Scharlatane und -Betrüger in den Systemmedien plaziert.[18]

Die libertäre Journalistin und Politikerin Susanne Kablitz faßte die Situation zusammen als ein Zusammenspiel verborgener Absichten der Hintergrundmächte, denen arglos-infantile, aber leicht erregbare Kleinbürger hilflos gegenüberstehen, weil sie nicht bemerken, wie sie selber das System energetisch versorgen und ihre eigene Entmündigung noch befördern helfen:

„In Wirklichkeit geh es um Folgendes: Geld bekommt eine neue Funktion – es dient der lückenlosen Überwachung der Bürger. Durch ein totales digitales Zahlungssystem kann der Bürger zu hundert Prozent kontrolliert werden. Der Druck zum bargeldlosen Zahlungsverkehr stellt die Legitimität des Bargeldes gezielt infrage. Das zentrale Grundprinzip des Rechtsstaates, die Unschuldsvermutung, wird still und leise in einen millionenfachen Generalverdacht umgewandelt – selbstverständlich ohne große Diskussion in der Öffentlichkeit. Ganz im Gegenteil: Der naive und träumerische deutsche Michel, der sich ansonsten gerne schnell mal in einen Wutbürger verwandelt, wenn es um seine soziale Befindlichkeit geht, gibt vormittags beim bargeldlosen Bezahlen an der Kasse im Supermarkt ganz selbstverständlich seine Datenspur ab, nachmittags protestiert er dann ebenso selbstverständlich gegen die verdammte Datensammelwut der amerikanischen NSA.“[19]

Beginn der Bargeldrepression in der BRD

Im Januar 2016 trat die SPD mit der Forderung hervor, es sei „fortschrittlich“, den 500-Euro-Schein abzuschaffen. Auch eine Begrenzung legaler Bargeldzahlungen auf eine Obergrenze von 5.000 Euro sei „fortschrittlich“.[20] Keine absurde Phrase wurde ausgelassen: Die bösen Steuerhinterzieher, die bösen Verbrecher; alle albernen Klischeefiguren standen folgsam Spalier, um SPD-Forderungen zu beglaubigen. Besonders pikant an dem Vorgang war auch die Verwendung des Wortes „Obergrenze“, da dieselbe SPD ja zur selben Zeit die surreale Forderung der Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel entscheidend mittrug, beim illegalen Zuzug von Abermillionen Fremdrassigen aus den barbarischsten Gegenden der Welt dürfe es grundsätzlich „keine Obergrenze“ geben.

Jedes Kind müßte sehen, daß da allerhand faul ist, wenn Erwachsene so wirr sprechen. Auch müßte jedes Kind sofort durchschauen, daß die willkürlich gewählten Ziffern (500, 5.000) anderntags – oder später – ebenso willkürlich durch neue, niedrigere ausgetauscht werden können. Und etwas größere Kinder verstehen auch ganz von alleine, daß z. B. Verbrecher ihre Waffen, Drogen und Hehlerware mit Diamanten, Gold und Silber bezahlen können und sich von (bargeldverbietenden) Planungsbürokraten ganz sicher nicht an dem Verüben von Verbrechen hindern lassen.

Keine sinnvolle Begründung zu ersetzen durch keine sinnvolle Begründung, ist freilich simpel. Aber nachweislich verstehen dennoch Millionen Erwachsene in der BRD überhaupt nicht, was gespielt wird und „vertrauen“ weiterhin der sogenannten „mächtigsten Frau der Welt“. Die Vollstreckerin der Hochfinanz, die Deutschlandhenkerin Frau Dr. Merkel, schickt Zentralbanker vor, Banksprecher und ihren Koalitionär SPD, um dergleichen Absonderliches wie eine Bargeldrepression an eine (in überschaubaren Teilen) fassungslose und empörte Öffentlichkeit heranzutragen. Sie kann dann selber taktisch-berechnend entscheiden, wann und auf welche Weise sie an eine praktische Ausführung der Vorhaben geht, nachdem die ihr nachgeordneten (und von ihr ins Kampfgeschehen geschickten) Punchingbälle die ersten Schläge abgefangen haben.

Im März 2016 gab die bedeutende Rückversicherung Münchener Rück öffentlich bekannt, neben purem Gold nunmehr auch Bargeld in zweistelliger Millionenhöhe (in zwei Währungen) physisch zu bunkern, weil die von Mario Draghi geführte EZB das Zinsniveau im selben Monat nochmals tiefer abgesenkt hatte.[21] Bei der Lagerung großer Mengen Goldes und Papiergeldes fallen Versicherungskosten an und Ausgaben für Transport, Bewachung usw. Falls führende Zentralbanken ernsthaft an ihrer bereits erfolgten Einführung von Negativzinsen festhalten (und diesen Wert in der Folge noch herabsenken), ist rasch der Punkt erreicht, an dem nur noch die physische Lagerung rentabel ist. Bis dahin ist das Geldhorten und Edelmetallaufstapeln einfach nur viel sicherer, als den Murmelmonologen von Zentralbankern zu glauben.

Bereits im April 2016 meldeten erste Medien, daß die konkrete Abschaffung des 500-Euro-Scheins unmittelbar bevorstehe.[22] Es liegt auf der Hand, daß das Vorgehen der EZB einer von geheimen Absprachegremien beschlossenen Agenda folgt, die Entmündigung, Entrechtung, Kontrolle und Demütigung zum Ziel hat. Obwohl die Verfassungswidrigkeit des Bargeldverbots offen zutageliegt,[23] können korrupte Politiker sich auch über diese Hürde hinwegsetzen.

Ein nordrhein-westfälischer Landtagsabgeordneter der Blockpartei FDP monierte, daß in der Landeshauptstadt Düsseldorf von den Behörden Sondergebühren im Fall von Barzahlung erhoben werden. Der zuständige Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) leugnete, als er eine Anfrage des Abgeordneten beantworten sollte, schlicht, daß es eine solche Praxis überhaupt gibt.[24]

Zitate

  • „Erst kommt der Ruin der Staatshaushalte durch die Politik, dann kommen die Erfüllungsgehilfen in den Zentralbanken, und am Ende steht das Ende der bürgerlichen Freiheiten.“Roland Tichy, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, 2015
  • „Der ›Krieg gegen das Bargeld‹ nimmt auch in Deutschland an Schärfe zu. Die Interessengemeinschaft aus Politik, Noten- und Geschäftsbanken möchte wohl mittelfristig das Bargeld loswerden. Sichtlich wird eine Salamitaktik angewendet.“ — Gerald Mann, Münchener Volkswirtschaftsprofessor, Februar 2016
  • „Bargeld ist gelebter Datenschutz. Und der darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.“ — Klaus Müller, Bundesverband der Verbraucherzentralen, Februar 2016
  • „Vergangene Woche erlebte ich eine machtvolle Offenbarung, als mir bewusst wurde, warum die an Einfluss gewinnende Bewegung für eine ›bargeldlose Gesellschaft‹ eine unmittelbare Gefahr für unser finanzielles Wohlergehen darstellt. Bisher stand ich dem Konzept eher zwiespältig gegenüber – schließlich ist die Welt bereits zu großen Teilen bargeldlos. Dann las ich jedoch diesen Artikel von ZeroHedge über eine Präsentation von Morgan Stanley für Investoren der Bank und mir wurde klar, wie nah die erschreckende Endphase der bargeldlosen Gesellschaft bereits gerückt ist. Während des Vortrags zitierte der Analyst, der gerade vom Weltwirtschaftsforum in Davos zurückgekehrt war, einen ›hochrangigen Beamten‹ folgendermaßen: ›Wir sollten den Übergang zu einer bargeldlosen Wirtschaft so schnell wie möglich vollziehen, damit wir negative Zinssätze weit unter −1 % einführen können.‹ Nur einen Tag später sagten die Analysten von JP Morgan, der ›Schwestergesellschaft‹ von Morgan Stanley, negative Zinsen in Höhe von −4,5 % in Europa, −3,5 % in Japan, –2,5 % im Vereinigten Königreich und −1,5 % in den USA voraus. Anders gesagt handelt es sich dabei um die ultimative Verschwörung zur Beschlagnahmung von Vermögen. Diesem Plan zufolge müssen Investoren ihre Ersparnisse bei insolventen Banken hinterlegen und die Regierungen können, auf den Beschluss der Zentralbanken hin, mit Hilfe immer höherer Dosen an Negativzinsen immer größere Teile des Vermögens konfiszieren. Zusammen mit dem neuen Bail-in-Gesetz, das zu Jahresbeginn in der Europäischen Union verabschiedet wurde, zeigt dieses Szenario, welchen enormen Gefahren Ihre Ersparnisse in naher Zukunft ausgesetzt sind, wenn Sie sie weiterhin innerhalb des Systems verwahren.“ — Andrew Hoffman[26]
  • „Präsident Nixons unilateraler Beschluss, die letzten Überreste des Goldstandards im Jahr 1971 abzuschaffen, war der Vorbote eines nuklearen Zeitalters im internationalen Handel. Von nun an versuchten Nationen, sich durch die wiederholte Abwertung ihrer Währungen einen Vorteil zu verschaffen und die Differenz mit der massiven Erhöhung ihrer Schulden auszugleichen, frei von jeder Bindung an den Goldpreis. Diese Strategie ähnelt letztlich der garantierten gegenseitigen Zerstörung der verfeindeten Parteien in einem Atomkrieg: Der internationale Handel entwickelt sich in eine Richtung, die die gegenseitige wirtschaftliche Zerstörung der involvierten Staaten unausweichlich [macht]. Die Schwere und Tragweite der politischen, ökonomischen und finanziellen Probleme, die die relative Stabilität und den Frieden in den entwickelten Gesellschaften bedrohen, sind in der Geschichte ohnegleichen. Sollte der Krieg gegen das Bargeld in seinen ersten Phasen nicht die gewünschten Erfolge erzielen, könnten die Banken für längere Zeit geschlossen bleiben. Investoren sollten sich dieser Möglichkeiten bewusst sein und es in Erwägung ziehen, Barmittel und Edelmetalle sicherheitshalber außerhalb des Bankensystems zu verwahren. Es ist besser, solche Vorsichtsmaßnahmen Monate zu früh zu treffen, als eine Sekunde zu spät, wenn wir bereits vor den verschlossenen Türen der Banken stehen.“ — John Browne[27]
  • „Für mich ist das völlig klar. Sehen Sie sich die Geschichte der Welt in den letzten 100 Jahren an: Da gibt es eine Gruppe von Leuten, die mehr und mehr Kontrolle über Sie und mich haben wollen. Die wollen wissen, wer Sie sind, was Sie machen, und was Sie sich so anschauen. Im Grunde nähern wir uns der orwellianischen Gesellschaft an, in der diese Leute alles genau nachvollziehen können. Bargeld eröffnet uns noch immer die Möglichkeit, irgendwohin zu gehen und etwas zu kaufen, ohne dass jemand davon weiß. Diese Möglichkeit wollen sie uns jetzt nehmen. Wenn die Zinsen negativ werden, will man die Menschen natürlich davon abhalten, Banknoten bei sich zu Hause im Safe zu horten, wo sie nichts dafür bezahlen müssen. Man möchte sie dieses Privilegs, dieser Freiheit berauben, also setzt man eine bargeldlose Gesellschaft durch. Meiner Meinung nach wird das aber nicht funktionieren. Lassen Sie mich erklären, warum nicht. Angenommen Sie und ich leben in einer kleinen Stadt mit eintausend Einwohnern und die Regierung beschließt eines Tages plötzlich, dass wir kein Bargeld mehr verwenden dürfen. Sagen wir, ich bin der Bäcker und Sie sind der Metzger und ein Freund von uns ist der Apotheker. Wir können dann untereinander Tauschhandel treiben und alle drei Monate eine Abrechnung machen. An diesem Punkt kommt dann wieder eine Art Papiergeld ins Spiel, in Form von Gutscheinen oder Gutschriften. Der Krieg gegen das Bargeld hätte also einen genau gegenteiligen Effekt. In jeder kleinen Stadt gäbe es ein solches Gutscheinsystem und selbst in größeren Städten würden sich clevere Leute etwas Vergleichbares einfallen lassen. Statt einer Papierwährung gäbe es dann plötzlich hunderte. Punkt zwei: Wenn Die Regierung ernsthaft versuchen will, ein Bargeldverbot durchzusetzen, müsste sie unser Gold beschlagnahmen. In einigen Ländern wäre das einfach nicht möglich. In anderen Ländern ist ein Bargeldverbot schon allein deshalb nicht umsetzbar, weil 80 % der Bevölkerung kein Bankkonto besitzen – und auch kein Bargeld. Meiner Ansicht nach wird diese ganze Sache gründlich misslingen. Es wird natürlich argumentiert, dass die Abschaffung des Bargeldes der Verhinderung von Straftaten dient, aber das ist der reinste Unsinn. Die Regierungen wollen eine bargeldlose Gesellschaft, damit sie uns besser kontrollieren können.“ — Mark Faber[28]
  • „Existiert nur noch Buchgeld, kann dies beliebig mit Negativzinsen belastet werden. Das leidige Problem der negativ verzinsten Übernachteinlagen der Geschäftsbanken bei der EZB gehört der Geschichte an. »Der Staat« kann sich dann nach Belieben noch exzessiver in der Schuldenspirale treiben lassen. Für die Sozialisten im Bundestag trägt die emsig betriebene Arbeit somit endlich Früchte, da die totale Abhängigkeit des Bürgers vom Wohlfahrtsstaat dann Realität sein wird. »Um der sozialen Gerechtigkeit zu ihrem Recht zu verhelfen, den Euro weiterhin zu retten und das unübersehbare Heer von muslimischen Immigranten ‒ um keine bürgerkriegsähnlichen Zustände zu provozieren ‒ vollumfänglich versorgen zu können, haben wir Ihnen soeben 10 Prozent ihres Gesamtvermögens abgebucht. Herzlichen Dank hierfür! Ihre Bundesregierung.« Welchen Widerstand will eine entwaffnete und bargeldlose Gesellschaft hier noch entgegensetzen?“ — Birgit Stöger[29]

Siehe auch

Literatur

  • Gerhard Wisnewski: 2016. Das andere Jahrbuch – verheimlicht – vertuscht – vergessen. Was 2015 nicht in der Zeitung stand. Kopp Verlag, Rottenburg 2016, ISBN 978-3-86445-278-9 (seit dieser Ausgabe, und im Zusammenhang mit einer Regreßklage gegen DroemerKnaur wegen Vertragsbruchs, erscheint das Jahrbuch im Kopp Verlag); darin: Geheimsache Bargeldverbot, S.128–133
  • Norbert Häring: Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen. Der Weg in die totale Kontrolle, (Bastei Lübbe) Quadriga, Köln 2016, ISBN 978-3-86995-088-4
  • Michael Brückner: Achtung! Bargeldverbot! Auf dem Weg zum gläsernen Kontosklaven. Kopp Verlag, Rottenburg 2015, ISBN 978-3-86445-258-1
  • Michael Morris: Follow the money! – In: Jan van Helsing & Co.:[30] Politisch unkorrekt. Unbequeme Tatsachen und gefährliche Wahrheiten, die man nicht mehr aussprechen darf! Amadeus-verlag.com, Fichtenau 2012, ISBN 978-3-938656-60-0, S. 299–320
  • Gerhard Spannbauer: Finanzcrash. Die umfassende Krisenvorsorge, Kopp Verlag, Rottenburg am Neckar 2010, ISBN 978-3-942016-32-2
  • Viktor Farkas: Schatten der Macht. Bedrohen geheime Langzeitpläne unsere Zukunft? Kopp-Verlag, Rottenburg 2005, ISBN 3-930219-68-9
  • Matthias Weik / Marc Friedrich: Der größte Raubzug der Geschichte. Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Bastei Lübbe, Köln 2014, ISBN 978-3-404-60804-1
  • Thomas Sailer: Die Aktivistin, serendii publishing, 2014, ISBN 978-3950371369 (Roman, in dem das Bargeldverbot eine zentrale Rolle spielt)

Verweise

Politische Initiative gegen das Bargeldverbot
Artikel, die Bargeldrestriktionen fordern
Artikel, die die Umsetzung des NWO-Bargeldverbots kritisch schildern

Fußnoten

  1. Im Englischen noch drastischer bezeichnet als „cash ban“ und als makro-ökonomisches „de-cashing“.
  2. Wolfgang Arnold: Aufwachen, bevor der Sarg zugenagelt wird!, Goldseitenblog.com, 28. Mai 2015
  3. Dagegen ist das System der Buchungen auf der Blockchain eine in aller Regel dezentrale Lösung, mit der das System der speziellen Digitalwährungen oder Kryptowährungen in Gang gehalten wird.
  4. Thorsten Schulte: Schweden macht ernst: Bald gibt es kein Bargeld mehr, Focus, 15. April 2016
  5. Stefan Eiselin: Dänemark schafft das Bargeld ab, Handelszeitung.ch, 8. Mai 2015
  6. Vgl. die anschaulichen Schilderungen bei: Mikael Krogerus: Schweden: „Wir akzeptieren kein Bargeld“, Credit-Suisse.com, 6. März 2015
  7. 33-cabinet.png Abgerufen am 13. September 2016. Bei WebCite® archivieren.Christoph Hein: Smartphone statt GeldbörseFAZ, 31. August 2016
  8. Michael Brückner: Chaos statt Cash: Bargeldlos in die Miesen, Kopp Online, 9. Juni 2016
  9. Jan Skoyles: Der Krieg gegen das Bargeld geht in die nächste Runde, Goldseiten, 14. November 2016
  10. Vgl. diesen – nur notdürftig als Rezension eines Kenneth-Rogoff-Buchs getarnten – Propaganda-Artikel aus der FAZ. Es handelt sich um ideologisch angetriebenen Kampagnenjournalismus von der verdummendsten Art: Christian Siedenbiedel: Der Fluch des Bargeldes, FAZ, 14. August 2016
  11. Philip Plickert: Überflüssig oder nützlich? Ökonom Rogoff will Bargeld abschaffen, FAZ.net, 19. November 2014
  12. Vgl. den Artikel: Heimtückische Methode zur Bargeld-Abschaffung auf Politaia.org, 13. Juni 2015
  13. Vgl.: Abba-Star ruft zum Bargeld-Boykott auf, Handelsblatt, 3. Januar 2014
  14. Vgl.: Unfreiheit nimmt zu. Dänemark: Nächster Schritt zum Bargeldverbot, FreieWelt.net, 11. Mai 2015
  15. Arvid Kaiser: Modis Konzepte für das 1,3-Milliarden-Volk Indiens. Radikal-Experiment – bedingungsloses Grundeinkommen für alle, Manager-Magazin, 9. Februar 2017
  16. Die weit und breit einzige politische Initiative gegen ein Bargeldverbot initiierten im Februar 2016 in der Schweiz zwei Abgeordnete – Philipp Brunner und Manuel Brandberg (Kanton Zug) von der Schweizerischen Volkspartei (SVP), die die Einführung eines 5.000-Franken-Scheines vorschlugen. Sie beabsichtigen, damit den Status der Schweiz als Fluchtwährung zu sichern. Die Schweiz besitzt mit dem 1.000-Franken-Schein den größten Geldschein in Europa (und den zweitgrößten Geldschein weltweit, nur noch übertroffen vom 10.000-Singapur-Dollar-Schein): Schweizer Politiker verurteilen Versuche zur Abschaffung von Bargeld, Kopp Online, 20. Februar 2016
  17. Bargeldverbot und das Finanzchaos in Indien, Goldseiten, 17. Januar 2017
  18. Ein klassisches Beispiel für ideologisch motivierte (und zu Lasten der eigenen Kunden verfochtene) Anti-Gold-Propaganda lieferte das Bankhaus Goldman-Sachs noch Mitte Februar 2016: Goldman Sachs empfiehlt, Gold zu verkaufen, Goldreporter.de, 16. Februar 2016. Klarerweise tut jeder eigenständig denkende Investor das genaue Gegenteil von dem, was Goldman-Sachs in Massenmedien empfiehlt.
  19. Susanne Kablitz: Vor der Einführung des totalen Staats – Das Bargeld muss weg! Juwelen – Das Magazin, 4. Juli 2016
  20. SPD fordert Abschaffung von 500-Euro-Schein und eine Obergrenze von 5.000 Euro für Bargeldzahlungen, Junge Freiheit, 27. Januar 2016
  21. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer kauft Gold und hortet Bargeld, um sich gegen die Negativzinsen zu wehren, Kopp Online, 17. März 2016
  22. Michael Brückner: Aus für den 500-Euro-Schein: Anfang vom Bargeld-Ende, Kopp Online, 30. April 2016
  23. Vgl. den Artikel: Gutachten: Bargeld-Obergrenze ist verfassungswidrig, GoldSeiten.de, 7. Juni 2016
  24. NRW-Regierung verweigert Antwort auf FDP-Anfrage zur Barzahlerabzocke durch Düsseldorf, 1. Juli 2016
  25. Enzensberger: Wer Bargeld abschafft, schafft Freiheit ab, Focus, 27. September 2015
  26. Andrew Hoffman: Gold vs. Negativzinsen und die entsetzlichen Folgen eines Bargeldverbotes, Goldseiten.de, 19. Februar 2016
  27. John Browne: Der eskalierende Krieg gegen das Bargeld, GoldSeiten.de, 5. März 2016
  28. Mark Faber über das Bargeldverbot und den Gold-Hass der Wall Street, Goldseiten.de, 24. Februar 2016 (Das Gespräch führte Mike Gleason)
  29. Birgit Stöger: Bargeldverbot: Es ist höchste Zeit, sich zu wehren! Kopp Online, 11. Mai 2016
  30. Weitere Autoren: Michael Morris, David Christensen, Andreas Popp, Niki Vogt, Johannes Holey, Johann G. Schnitzer, Ben Morgenstern, Hans Altmann, Michael Vogt, Bruno Mertens, Udo Schultheis, Stefan Erdmann, Wolfgang Sipinski


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