Liebschaften deutscher Besatzer im Zweiten Weltkrieg

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Die Liebschaften deutscher Besatzer im Zweiten Weltkrieg waren ein Phänomen der Liebe und der Menschlichkeit inmitten der Wirren des Zweiten Weltkrieges. Nicht wenige folgten als Ehefrauen ihren Männern in das vom Bombenterror zerstörte Deutsche Reich, blickten einer unsicheren Zukunft entgegen, waren jedoch bereit, für die Liebe alles zu opfern. Die Mehrheit der Frauen blieb jedoch zurück und erlebten als „Nazi-Huren“ unvorstellbares Leid und Verfolgung.

Junge Liebe am Eiffelturm (Place du Trocadéro) im Jahre 1941

Erläuterung

Ein junger deutscher Wehrmachtssoldat küßt eine russische Soldatin nach der Siegesparade in Brest-Litowsk am 22. September 1939
Deutscher Soldat mit einer Französin Sekt bzw. Champagner trinkend, Frankreich im August 1940

Es gab millionenfache Liebschaften zwischen deutschen Soldaten und Frauen in den eroberten Gebieten Nord-, West- und Osteuropas. Im Gegensatz zu den Vergewaltigungsexzessen der Alliierten benahmen sich deutsche Landser ehrenhaft und anständig, die wenigen Ausnahmen wurden von den deutschen Gerichten des Oberkommandos der Wehrmacht auf das Härteste bestraft.

Statt dessen wurden die Soldaten des Deutschen Reiches, zuweilen nach anfänglicher Angst und Scheu, auch von den Frauen des kapitulierten Feindes mit offenen Armen empfangen – und wurden nicht selten Vater. Nicht umsonst berichteten oftmals deutsche Soldaten, entweder von der Besatzungstruppe oder von den Millionen Fronturlaubern, 60 und 70 Jahre nach Kriegsende, daß ihre Zeit in Paris, Norwegen oder Holland „die schönsten Jahre ihres Lebens“ waren.

Deutsche Besatzungskinder

Umjubelte Waffen-SS in der Ukraine, 1941
Deutscher Soldat mit Freundin im Zweiten Weltkrieg.jpg

Anzahl

Die Zahl der deutschen „Wehrmachtskinder“ zwischen 1939 und 1945 dürfte europaweit zwischen zwei und drei Millionen liegen.[1] Historisch geht man von folgenden groben Schätzungen aus, wobei sie teilweise stark untertrieben sind, denn nach dem Krieg verleugneten viele Mütter (insbesondere in den skandinavischen Ländern) die Herkunft ihres Kindes, um sich selbst und das Kind zu beschützen:

  • Dänemark 10.000 bis 20.000 (Deutschenkinder)

Aufgrund der antideutschen Nachkriegspolitik vieler Länder geht man davon aus, daß die tatsächlichen Zahlen deutschstämmiger Kinder deutlich höher liegen.

Frankreich

Wehrmachtssoldaten und ihre französischen Geliebten tauschen Klamotten.
Minsk im Sommer 1942

Um die 200.000 Kinder wurden in Frankreich durch die Liebschaften französischer Frauen mit deutschen Soldaten geboren, andere Quellen gehen von bis zu 400.000 aus. Im katholisch-konservativen Frankreich waren die Jahre der Besetzung auch „erotische Jahre“. Die Niederlage wirkte sich nicht negativ auf die Sinneslust aus, ganz im Gegenteil. Die Deutschen waren siegreich, und für die Französinnen waren die großgewachsenen „Boches“ mehr als attraktiv. Die Pariser Tanzsäle, Theater und Kinos waren voll, die Hauptstadt wie nie zuvor die „Stadt der Liebe“. Rund 2 Millionen französische Soldaten waren in Kriegsgefangenschaft, dennoch explodierte die Geburtenrate im Frühling und Sommer 1941 regelrecht.

Die deutsch-französischen Partnerschaften waren auch eine wirtschaftliche Macht: Alleine im Juli 1943 gaben deutsche Soldaten im besetzten Frankreich 125 Millionen Reichsmark für private Einkäufe aus. Die Franzosen akzeptierten die Liebesbeziehung „ihrer“ Frauen mit stoischer Höflichkeit, verdammten aber insgeheim das Verhalten der „Deutschenliebchen“. Nach dem Krieg artete dies in schlimmste Mißhandlungen aus, auch viele der Männer, die willig gute Geschäfte mit den Besatzern machten, konnten nun ihre eigenen Schuldgefühle auf das „schwache Geschlecht“ abwälzen.

Ostfront

Die Zahl der im Bereich der Ostfront geborenen Kinder deutscher Wehrmachtssoldaten wird auf mindestens eine Million geschätzt.[2]

Schicksal

Ihr Schicksal ist häufig mit gravierenden Tabuisierungen in ihrem familiären und sozialen Umfeld verbunden. Viele Kinder wurden den Müttern entrissen und in einheimische Familien verpflanzt, andere wurden zur Adoption freigegeben, wiederum andere wurden von „Widerstandskämpfern“ schlichtweg ermordet. Deutsche Kinder in den Niederlanden wurden zumeist nicht über ihre Herkunft aufgeklärt, erst in den 1990er Jahren, aber vor allem danach, gab es hierzu größere Anstrengungen.

Beispiel: Das Schicksal Yvonne Marys

„Er hieß Herbert. Er war ein Deutscher. Er war groß, blond und blauäugig. Ich habe ihn geliebt.“ — Die Geliebte eines deutschen Soldaten 2002 gegenüber ihren Enkelkindern

Yvonne Mary, die Mutter, war 20, als sie 1941 in Rouen den Obergefreiten Herbert Klemm aus Chemnitz kennenlernte. Sie arbeitete als Wäscherin in dem Schloß, das die Wehrmacht beschlagnahmt hatte, er als Mechaniker bei der deutschen Marine in Rouen. Am 5. Dezember 1941 brachte die junge Frau in ihrem Elternhaus ihren ersten Sohn zur Welt. Im Herbst 1944, wenige Wochen nach dem Einmarsch der Alliierten, wurde die junge Frau von drei Résistants abgeholt. Wie durch ein Wunder blieb ihr das Schicksal erspart, geschoren und nackt durch den Ort getrieben zu werden.

Sie kam für drei Monate in Gefangenschaft. Im Januar 1945 verurteilte der Gerichtshof von Rouen sie zu fünf Jahren „nationaler Unwürdigkeit“. Er begründete das Urteil mit ihrem „Verbrechen“: Ivonne Mary habe „freiwillig die nationale Einheit der Nation […] geschädigt, indem sie fortgesetzte Beziehungen mit Deutschen unterhielt, während ihr Mann Kriegsgefangener war“. Die französische Mutter sah den deutschen Vater ihrer Kinder nie wieder. Als sie 1948 einen Einheimischen heiratete, übernahm der neue Mann die Vaterschaft für ihre beiden Söhne.[3]

Beispiel: Das Schicksal Helli-Maijas

„Die finnischen Männer an der Front, sagt Helli-Maija, hätten die Deutschen gehaßt, weil sie ihnen die Frauen weggenommen hätten. Und die finnischen Frauen liebten die deutsche Art: So höflich und zuvorkommend seien sie gewesen. ‚Ganz anders als die finnischen Hinterwäldler! Die haben keine Manieren, das war immer so und wird so bleiben. Da kann die Welt kopfstehen! Ich war später 35 Jahre lang mit einem Finnen verheiratet. Er hat nicht einmal gesagt, daß er mich liebt. Von Joksch hab ich das jeden Tag gehört.‘“[4]

Danske Krigsbørns Forening, DKBF

„Ein Teil der Vaterschaftssachen, wo der Vater Deutscher war, wurde entweder fehlerhaft oder mit einem dänischen Vater registriert. Diese Kinder sind nun erwachsen und viele von ihnen haben während der letzten Jahre, wo das Thema ‚Deutschenkinder‘ zur öffentlichen Debatte stand, den Wunsch nach näherer Kenntnis über ihre Wurzeln verfolgt. [...] ‚Kriegskinder Dänemark‘ (Danske Krigsbørns Forening, DKBF) wurde 1996 in der Hoffnung gegründet, unter anderem ein Forum werden zu können, wo sich dänische Kriegskinder gegenseitig stützen, Erfahrungen austauschen und Anleitungen holen können, falls sie Auskunft über die Herkunft ihrer Väter wünschten. Der Verein hat z. B. erwirkt, daß den Kriegskindern Zugang zu den Archiven mit ihren Vaterschaftssachen gewährt wird. Der Verein hat heute ca. 250 Mitglieder und auch viele andere haben sich Beratung geholt.“[5]
Junge Liebe im eroberten Gebiet: ggf. die Freundin oder die Schwester der Freundin eines SS-Untersturmführers der, wie im Weltnetz behauptet wird, 3. SS-Panzer-Division „Totenkopf“. Die Bilder stammen allerdings aus dem Nachlaß eines Veteranen der 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division „Prinz Eugen“. In englischsprachigen Foren wird dieses Bild unter der Rubrik „Sleeping with the enemy: Collaborator Girls“ verwendet.

Bildergalerie der Liebe

Noch eine junge Frau in derselben Uniform wie auf dem Bild zuvor. Manche im Weltnetz vermuten, es handele sich um eine Tochter in der Uniform ihres Vaters, da aber das Mädel, statt ihres „Vaters“, selbst alt genug wäre, Untersturmführer zu sein, erscheint dies höchst unwahrscheinlich.
Dieses letzte Bild aus einem Bilderalbum könnte das Rätsel klären: Es scheint sich hierbei vermutlich um zwei Schwestern zu handeln, die die Uniform eines wahrscheinlich jungen und, den Auszeichnungen nach zu vermuten, sportlichen, wenn auch nicht unbedingt fronterfahrenen SS-Untersturmführers tragen. Da die Mädels rassisch südländisch, ggf. norditalienisch oder südfranzösisch anmuten, ist es möglich, daß der junge deutsche Offizier mit einer der Schwestern liiert war, während er in Italien oder Frankreich Dienst tat. Zufällig stand die Division „Prinz Eugen“ ab Oktober 1942 zur Auffrischung in Südfrankreich.

Nachkriegsrepressionen (Beispiele)

Folterung und Demütigung französischer Liebschaften deutscher Soldaten, die auf der Ladefläche eines Lasters vorgeführt wurden

Frankreich

Niederländische Frauen, die Geliebten deutscher Soldaten, am 18. September 1944 nach ihrer rechtswidrigen Festnahme durch niederländische Banden. Anschließend wurden die Damen kahlgeschoren und halbnackt durch die Straßen der kleinen Hafenstadt Grave getrieben.

Die Geliebten der deutschen Soldaten galten bei ihren Landsleuten als „Kollaborateurinnen“, viele wurden nach Kriegsende wie Verbrecherinnen verfolgt, bestraft, ihrer Kinder beraubt und nicht selten ermordet. Sie waren weder Volks- noch Landesverräterinnen, denn der Feind hatte kapituliert, es herrschte kein Krieg mehr, und, wie im Falle des Französischen Staates, kooperierten eng mit Deutschland und galten als Verbündeter und Waffenbruder.

Dennoch wurden diese Frauen wie Freiwild gejagt und gefoltert. Nach der Invasion in der Normandie und dem Siegeszug der Alliierten in Westeuropa krochen nun allerlei „Widerstandskämpfer“ aus ihren Löchern, bewaffneten sich und taten nichts anderes, als ihre eigenen Landsleute zu terrorisieren, um davon abzulenken, daß sie sich während des deutschen Westfeldzuges 1940 völlig wehrlos und -unwillig dem Sieger hingegeben hatten.

Résistance

Eine Ausnahme bildete die Terrorbande der vorwiegend französischen Résistance, die auch während des Krieges ihre Bluttaten ausführten. Und es war genau diese kriminelle Vereinigung, die besonders blutrünstig gegen die eigenen Landeskinder vorgingen, die mit den Deutschen kollaboriert hatten.

Finnland

Gefolterte und gedemütigte französische Geliebte eines deutschen Soldaten, 1944

Nach dem Krieg begann das Schweigen. Im Zweiten Weltkrieg waren mehr als 200.000 Wehrmachtssoldaten in Lappland stationiert, und sie zeugten Kinder mit finnischen Frauen. Diese galten fortan als „Nazi-Huren“, ihr Nachwuchs als „Bastarde“. Es folgten Scham und Ausgrenzung. Manche Mütter und Kinder brachen erst 2014 ihr Schweigen.

Norwegen

Im Mai 1945 wurde überall im Land Jagd auf die „tyskertøs“, die „Deutschenmädchen“ gemacht, jene Norwegerinnen, die „mit dem Feind angebandelt“ hatten. Sie wurden meist auf offener Straße abgestraft:

„In Strömen lief das Blut der jungen Mutter über das Gesicht. Zwei junge Männer preßten ihr die Arme auf den Rücken, während andere ihre Haare abschnitten und ihr mit Scheren in die Kopfhaut stachen. Ihr dreijähriger Sohn mußte mit ansehen, wie seine Mutter von einer Bande junger Männer gedemütigt wurde, kahlgeschoren und mit Hakenkreuzen bemalt.“ — Rolf Rietzler

Ein Dreivierteljahr vorher waren in Frankreich Tausende von Frauen auf ähnliche Weise an den Pranger gestellt worden. „Horizontale Kollaboration“, wie die Franzosen dazu sagten, galt bei Kriegsende überall in den von den Westalliierten befreiten Ländern als ein Delikt, dem am besten mit dem Mittel der Lynchjustiz beizukommen war. „Verabscheuungswürdige Akte von mittelalterlichem Sadismus“ nannte der Philosoph Jean-Paul Sartre die Abstrafungs-Rituale.

Als die deutschen Truppen im Frühling 1940 Dänemark und Norwegen eroberten, kamen in den nächsten fünf Jahren Hunderttausende deutsche Soldaten. Neun Monate später kamen die ersten Kinder zur Welt, die eine norwegische Mutter und einen deutschen Besatzer zum Vater hatten. Norwegische Historiker gehen davon aus, daß mindestens 50.000 Norwegerinnen während des Krieges mit deutschen Soldaten intimen Kontakt pflegten.

Der deutsche Soldat, im Volksmund bald mit dem Spitznamen „den snille Fritz“ (der liebe Fritz) belegt, wußte in dem Land der Fjorde, in dem der Krieg nicht zu sehen war, zu gefallen. Davon zeugen die Erinnerungen einer Norwegerin, die sich 1942 in ein Exemplar dieser Sorte verliebte und ihn noch während des Krieges heiratete:

„Du kannst dir nicht vorstellen, wie das war, als die Deutschen bei uns einmarschierten. Wir waren diese Bauernburschen gewohnt, die uns ständig an die Wäsche wollten. Die Deutschen in ihren Uniformen, mein Gott, waren das schöne Männer, wir haben unseren Augen nicht getraut. Sie hielten uns die Tür auf, rückten uns im Café den Stuhl zurecht und küßten uns die Hand, sie waren die große, weite Welt.“

In den Augen vieler norwegischer Männer waren Frauen, die mit dem Feind schliefen, entweder Landesverräterinnen oder Huren. Partisanen bezeichneten sie in Flugblättern als „Flittchen, die mit dem Geschlecht statt mit dem Kopf denken“. In schwarzen Listen wurden die Namen der „Feindsliebchen“ veröffentlicht. Sie wurden „ausgefroren“, wie es in Norwegen heißt, wenn jemand aus der Gemeinschaft ausgegrenzt wird. In Dänemark verbreiteten Männer in einem Aufruf:

„Frau, die Du Deine Gunst einem Fremden gewährst, Du verrätst Dein Land ohne Scham. Frau, die Du schamlos Deine Brunft zeigst, Du bist eine Gefährdung unserer Ehre.“

Im Mai 1945 wurde ein Teil der „Deutschenmädchen“ in Norwegen in Internierungslager gesteckt. Andere, nicht selten schwanger, machten sich auf in das zerbombte Deutschland, um nach den Vätern ihrer Kinder oder nach den Auserwählten ihres Herzens zu suchen. In Prozessen wurde versucht, die Kriegszeit juristisch zu bewältigen. Ein junges Mädchen von 18 Jahren, das als Kellnerin für deutsche Soldaten gearbeitet hatte, wurde zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt.

Sowjetunion

Während in Westeuropa Frauen von Deutschen vorwiegend „nur“ gedemütigt, mißhandelt und zuweilen geschändet wurden, machte der NKWD anfänglich kurzen Prozeß. Denunzierte Frauen wurden aufgesucht, vergewaltigt und anschließend als Landesverräterinnen hingerichtet. Die, welche Glück hatten, wurden gleich erschossen. Nicht selten haben sowjetische Zwangsarbeiterinnen, die aus Deutschland zurückkehrten, ihre Kinder aus Angst vor Stalins drakonische Strafen weggeworfen, manchmal aus dem Fenster eines Zuges.

Im Osten erklärten Hunderttausende Frauen ihre Kinder als „Kriegswaisen“, Vater unbekannt. Allmählich gab es allerdings ein Umdenken, eine Million oder mehr Kinder deutscher Väter sollten das ausgeblutete Land wieder aufbauen. Sie sollten im Sinne der Partei erzogen werden, ihre Mütter ihre „Ehre“ zurückerlangen, wenn sie dies uneingeschränkt förderten. Sowohl historisch als auch medial galt jedwede Erwähnung von „Deutschenkindern“ hinter dem „Eisernen Vorhang“ als tabu, da das Thema nicht zum Mythos des „immerwährenden nationalen Widerstandes“ paßte.

Erst in den 1980er und vor allem 1990er Jahren meldeten sich „Wehrmachtskinder“ im Zeitalter von Glasnost und Perestroika zu Wort und taten dies teilweise mit dem Stolz einer inneren Rebellion und Befreiung. Es ziemte sich wieder im russischen Reich, deutschblütig zu sein.

Bildergalerie des Grauens

Die „Helden“ der Résistance: Sexuelle Übergriffe und Totschlag waren keine Seltenheit.
Ein Verbrecher der Résistance bei der öffentlichen Demütigung einer französischen Freundin eines deutschen Soldaten, Melun im August 1944. Zu der grölenden Menge gehören auch VS-amerikanische Soldaten. Nichtsdestoweniger behält die Dame ein beachtliches Maß an Würde und Haltung bei.
Mitglieder des Nationalen Jeugdstormes und kahlgeschorene „Kraut-Mädchen“ wurden am 11. April 1945 durch eine niederländische Straße getrieben.

Siehe auch

Literatur

  • Birte Fuchs: Liebe und Identität – Wehrmachtskinder in Dänemark, Grin Verlag Gmbh (2013), ISBN 978-3656183594
  • Ebba D. Drolshagen:
    • Nicht ungeschoren davonkommen, Hoffmann und Campe (1998), ISBN 978-3455112627
    • Wehrmachtskinder – Auf der Suche nach dem nie gekannten Vater, Droemer HC (2005), ISBN 978-3426273579[8]
    • Der freundliche Feind: Wehrmachtssoldaten im besetzten Europa, Droemer HC (2009), ISBN 978-3426274408

Fußnoten

  1. Ebba D. Drolshagen: Wehrmachtskinder. Auf der Suche nach dem nie gekannten Vater. Droemer, München 2005, S. 9. Auch: Kriegskinder in Europa.
  2. Karin Krichmayr: Vergessene Kinder des Krieges, Der Standard, 25. September 2012
  3. Wehrmachtskinder in Frankreich – Der späte Sohn, taz, 6. Oktober 2009
  4. Wehrmachtskinder in Finnland – Nicht mit dir!, FAZ, 8. Oktober2014
  5. Kriegskinder – Dänemark, Krigsboern.dk
  6. Die Sonderabteilung „Lola“ bestand aus 60 Norwegern, die für Henry Rinnan von der Nasjonal Samling (kurz NS, deutsch Nationale Vereinigung) im Auftrag der deutschen Sicherheitspolizei die Terrorbanden des norwegischen „Widerstandes“ unterwanderten und bekämpften. Rinnan, Bjarne Jenshus, Aksel Mære, Harry Rønning, Harry Hofstad, Olaus Hamrun, Per Bergeen, Kristian Randal, Harald Grøtte und Hans Egeberg wurden nach dem Kriege hingerichtet, viele der Mitglieder jedoch gejagt und ermordet.
  7. Daily Mail: Graphic monochrome images from a liberated Denmark show how kidnap squads hunted down and abused women who had slept with Germans at the end of WWII
  8. „Ich bin deine Mutter“, sagte die Stimme am Telefon. Elna Johnsens Leben fiel in sich zusammen, die ganzen 43 Jahre. Elna kannte diese Frau nicht. Der Vater von Elna Johnsen war ein deutscher Soldat, ihre norwegische Mutter hatte sie zur Adoption freigegeben. Elna ist ein Wehrmachtskind. Elna ist kein Einzelfall. In den ehemals von der Wehrmacht besetzten Ländern leben Millionen, die wie sie das Kind einer verbotenen Liebe zwischen einheimischen Frauen und deutschen Soldaten sind. Erstmals bricht Ebba D. Drolshagen jetzt das Schweigen, das die vertuschten Geschwister der deutschen Nachkriegsgeneration umgibt. Sie erzählt von den Schicksalen der Wehrmachtskinder in West und Ost, von der Suche dieser Kinder nach ihren Verwandten und davon, wie die deutschen Väter und Geschwister darauf reagieren, wenn plötzlich die Vergangenheit vor der Tür steht und ein geordnetes bürgerliches Leben aus den Fugen zu geraten droht. Ein packendes Buch zu einem viel zu lange tabuisierten Thema.
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Besonders lesenswerte Artikel sind außergewöhnlich gelungen und umfassend.
Verbesserungen und Erweiterungen sind dennoch gern gesehen. Umfangreichere strukturelle und inhaltliche Änderungen sollten zuvor diskutiert werden.