Résistance
Résistance (dt.: Widerstand) ist ein Sammelbegriff für die französischen, meist terroristischen Widerstandsbewegungen während des Zweiten Weltkrieges.
Inhaltsverzeichnis
Erläuterung
Die gegen die Vichy-Regierung, die deutschen Behörden, die Wehrmacht und die germanophilen Franzosen gerichteten kriminellen und blutigen Aktivitäten dieser Organisationen umfaßten u. a. Einschüchterung der eigenen Bevölkerung, Überfälle, Morde sowie Anschläge insbesondere auf Züge. All dies verstieß gegen das Vierte Haager Abkommen betreffend die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs und damit gegen das Völkerrecht sowie gegen das Waffenstillstandsabkommen zwischen Deutschland und Frankreich. Nach den Attentaten auf Dr. Karl Hotz und Dr. Hans Gottfried Reimers im Oktober 1941 sprach Adolf Hitler die bestialischen Verbrechen der Partisanen in einer Rede am 9. November 1941 in aller Deutlichkeit an:
- „Wir sind überall dort, wo wir Gebiete besetzen, sehr höflich und sehr anständig zur Zivilbevölkerung, vielleicht manches Mal zu anständig, sehr entgegenkommend. Bei uns wird niemand vergewaltigt da drüben, aus vielerlei Gründen nicht. Es finden auch keine Einbruchsdiebstähle statt. Der deutsche Soldat, der dort auf Raub oder Plünderung ausgeht, der wird härter bestraft sogar, als in der Heimat einer bestraft würde. Wir schützen diese Bevölkerung. Wenn aber einer glaubt, sich gegen die Besatzung auflehnen zu können, oder durch Meuchelmord sie vielleicht erschüttern zu können, dann würden wir zuschlagen, so wie wir zu Hause zugeschlagen haben in den Jahren, wo auch unsere Gegner glaubten, uns terrorisieren zu können. Am Ende sind wir mit dem Terror fertig geworden; wir haben uns die Organisationen dafür geschaffen. Und wir werden auch mit dem Terror dieser Gegner fertig!“
Vor allem ab dem Jahre 1943 an, als die Kriegswende sich abzeichnete, wechselten selbst Patrioten und Kollaborateure von der Vichy-Regierung zur Resistance. Zu diesen changiernden Figuren der alten politischen Elite Frankreichs gehörte auch der (1966 verstorbene) Präsident Francois Mitterand. Dies enthüllte wenige Monate vor dem Ende seiner 14jährigen Amtszeit – der längsten seit Napoleon III. – ein Buch des Journalisten Pierre Pean mit dem Titel Eine französische Jugend – Francois Mitterand 1934–1947.
Das Morden ging auch lange nach dem Krieg weiter. Mutmaßliche Kollaborateure, insbesondere Ideologen und Intellektuelle wie der Romancier und Journalist Robert Brasillach oder sein Kollege Drieu La Rochelle, kamen vor Erschießungskommandos oder begingen Suizid. Französische Frauen wurden öffentlich kahlgeschoren, erniedrigt und vergewaltigt. Wer als Franzose mit Deutschland für ein freies Europa gekämpft hatte (z. B. bei der SS „Charlemagne“), war seines Lebens nicht sicher.
Diese kriminellen Bandenmitglieder und Bluttäter der Résistance werden heute im allgemeinen als Teil einer aufgedrängten Nachkriegsdoktrin als „Helden“ gefeiert. Dem widersprechend äußerte der britische Politiker und Publizist Stephen King-Hall im Jahre 1959, er „habe damals in der Umgebung von Grenoble mehr Kritik über das Betragen einiger Résistancegruppen gehört als über das Betragen der Deutschen“.[2]
Bildergalerie des Terrors
Folter für germanophile Französinnen
Sexuelle Übergriffe und Totschlag waren keine Seltenheit
Siehe auch
- Bandenbekämpfung
- Massaker von Karlstein
- Joachim Peiper: 1976 in Frankreich ermordet
Fußnoten
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