Spengler, Oswald

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Dr. phil. Oswald Spengler

Oswald Arnold Gottfried Spengler (Lebensrune.png 29. Mai 1880 in Blankenburg, Harz; Todesrune.png 8. Mai 1936 in München) war ein deutscher Geschichtsphilosoph, Kulturhistoriker und politischer Schriftsteller. Spengler gilt als „Meisterdenker der Konservativen Revolution“ und als Vertreter des Kulturpessimismus.

Leben und Wirken

Unterschrift
„Deutsche Literaturzeitung“, Nr. 16, 21. April 1906, S. 978

Nach dem Abitur studierte Spengler Mathematik und Naturwissenschaften in Halle, München und Berlin. Im Jahre 1904 erfolgte die Promotion an der Universität Halle mit der Schrift „Der metaphysische Grundgedanke der Heraklitischen Philosophie“. Anschließend wirkte er als Gymnasiallehrer in Hamburg für die Fächer Naturwissenschaft, Mathematik, Deutsch und Geschichte. Nach der Übersiedlung nach München 1911 arbeitete Spengler zunächst als Kulturredakteur für verschiedene Zeitungen, danach als freier Schriftsteller und Privatgelehrter. Es folgte die Veröffentlichung mehrerer Schriften, in denen er sein stark monarchistisches und antiparlamentarisches Programm entwickelte.

Den Ausbruch des Ersten Weltkrieges bezeichnete Spengler in seiner Denkschrift „An den Kaiser Wilhelm“ als den größten Tag der Weltgeschichte.

Die Veröffentlichung seines zweibändigen Hauptwerkes „Der Untergang des Abendlandes“, das in seiner kulturpessimistischen Geschichtsdeutung stark auf das vom Ausgang des Ersten Weltkrieges enttäuschte Bürgertum wirkte, folgte 1918–1922. Im Jahre 1919 wurde er mit dem Ehrenpreis der Stiftung des Nietzsche-Archivs ausgezeichnet.

Im Jahre 1920 veröffentlichte er die Schrift „Preußentum und Sozialismus“, abgefaßt aus „Ekel und Erbitterung“ über die „dümmste und feigste […] Revolution der Weltgeschichte“.

Oswald Spengler war befreundet mit Arthur Moeller van den Bruck, einem der Theoretiker der Konservativen Revolution.

Vor dem „Hochschulring deutscher Studenten“ hielt Spengler im Jahre 1924 eine Rede über „Die politischen Pflichten der deutschen Jugend“ und verurteilte dabei „das Gaukelspiel allgemeiner Wahlen und einer freien Presse“.

Das Angebot Gregor Strassers, der ihn für die Mitarbeit an den „Nationalsozialistischen Monatsheften“ zu gewinnen versuchte, wies Spengler jedoch mit dem Hinweis auf deren Antijudaismus zurück.

In seiner im Jahre 1931 veröffentlichten Schrift „Der Mensch und die Technik“ sagte Spengler der abendländischen Kultur einen zwangsläufig ausweglosen Sterbensvorgang voraus. In der Abhandlung „Jahre der Entscheidung“ führte er seine pessimistischen Reflexionen weiter aus.

Im Dritten Reich

Spenglers kulturpessimistische Ansichten vertrugen sich nicht mit dem Nationalsozialismus als positiver Lebensanschauung. Völker sah man im Sinn der letzteren bei richtiger Führung, Lebenspraxis und Formwahrung entgegen Spenglers Postulaten grundsätzlich als „ewig“ an. Da Spengler als Person sowie seine Kulturphilosophie nichts Aufbauendes für die 1933 angebrochene neue Zeit beisteuern konnten, betrachtete man den Schriftsteller ideologisch als unbedeutend, falschem Denken verhaftet und allenfalls bloß hinderlich.

Auch vertrat Spengler einen selbsterschaffenen, nichtbiologischen, diffusen und gelegentlich halbironisch verwendeten politisch-philosophischen Rassebegriff, der so gut wie nichts mit dem nationalsozialistischen zu tun hatte.[1]

Der für das Pressewesen zuständige Reichsminister Joseph Goebbels ließ die dort Verantwortlichen am 5. Dezember 1933 wissen, „es ist unerwünscht, die Diskussion über Spengler fortzusetzen. Die Regierung bittet, von diesem Manne keinerlei Notiz mehr zu nehmen“.[2]

Am 25. Juli 1933 kam es zu einer persönlichen Unterredung Spenglers mit dem Reichskanzler Adolf Hitler in Bayreuth.[3]

Gegenwartspublizistik

Spenglers Werk ist weiterhin – mit abnehmender Tendenz – Gegenstand in der an Konservativem interessierten Publizistik (Frank Lisson, David Engels, „Sezession“). Spenglers Ansicht zum „naturhaften“ Sterben von Völkern setzt Pierre Krebs entgegen, Völker stürben keineswegs „von selbst“ bzw. vorherbestimmt, sondern nur unter drei Voraussetzungen:

„1. wenn sie sich kulturell unterordnen und von fremden Einflüssen zersetzen lassen
2. wenn ihre Demographie drastisch sinkt
3. wenn sie die genetischen Gesetze der Völkerbiologie missachten“.[4]

Tod

In der Nacht vom 7. auf den 8. Mai 1936 starb Oswald Spengler an Herzversagen in seiner Wohnung München. Er wurde auf dem Münchner Nordfriedhof beigesetzt (Sektion 125, Grabanlage 2).

Zitate

  • „Alles Gewordene ist vergänglich. Vergänglich sind nicht nur Völker, Sprachen, Rassen, Kulturen. Es wird in wenigen Jahrhunderten keine westeuropäische Kultur, keinen Deutschen, Engländer, Franzosen mehr geben, wie es zur Zeit Justinians keinen Römer mehr gab. Nicht die Folge menschlicher Generationen war erloschen; die innere Form eines Volkes, die eine Anzahl von ihnen zu einheitlicher Gebärde zusammengefaßt hatte, war nicht mehr da.“ — in: „Der Untergang des Abendlandes
  • „Der Friede ist ein Wunsch, der Krieg eine Tatsache und die Menschengeschichte hat sich nie um menschliche Wünsche und Ideale gekümmert. Das Leben ist Kampf unter Pflanzen, Tieren und Menschen, ein Kampf zwischen einzelnen, Klassen der Gesellschaft, Völkern und Staaten, ob er sich nun in wirtschaftlichen, sozialen, politischen oder militärischen Formen abspielt. Es ist ein Kampf um die Macht, seinen Willen, Vorteil oder seine Meinung vom Nützlichen oder Gerechten durchzusetzen, und wenn andre Mittel versagen, wird man immer wieder zum letzten greifen, der Gewalt. Man kann den einzelnen, der Gewalt anwendet, einen Verbrecher nennen, eine Klasse revolutionär oder Landesverräter, ein Volk blutdürstig, aber das ändert nichts an der Tatsache….
    Es ist eine gefährliche Tatsache, daß heute nur die weißen Völker vom Weltfrieden reden, nicht die viel zahlreicheren farbigen. Solange einzelne Denker und Idealisten das tun – sie haben es zu allen Zeiten getan –, ist es wirkungslos. Wenn aber ganze Völker pazifistisch werden, ist es ein Symptom von Altersschwäche. Starke und unverbrauchte Rassen sind es nicht. Es ist ein Verzicht auf die Zukunft, denn das pazifistische Ideal bedeutet einen Endzustand, welcher der Tatsache des Lebens widerspricht.“

Kritik

In dem Werk „Weltgeschichte der Lüge“ von Heinrich Wolf wird Spenglers Buch vom Verfasser als rückständig bezeichnet. Außerdem zitiert derselbe den Geheimrat Troeltsch damit, daß die Darstellungen bei Spengler fortwährend durch alle Kulturen „hindurch tanzen würden“, so wäre bei ihm die Rede vom „chinesischen Augustus, vom „arabischen Cromwell oder auch von den „indischen Merowingern“. Den Leser würde ein „Schneewind von Analogien umflattern“. Troeltsch gibt dabei zu, daß er sich „nicht im Stande fühle Spengler auf alle Gebiete zu folgen“, allerdings würde er „große Strecken des Buches instinktiv als wirres Gerede empfinden“. Wenn er sich jedoch mit dem Gebiet befaßt, auf dem er sich selbst gut auskennt, so kommt er zu eindeutigen Feststellungen und „übt eine vernichtende Kritik, an dem was Spengler über Religion, über Jesus und die christliche Kirche vorbringt". Wolf selbst wirft Spengler vor, daß dessen Buch in der Aufklärung des 18. Jahrhunderts stecken geblieben sei. Daraus würde sich laut Wolf auch der Haß Spenglers auf den völkischen Gedanken erklären. Demnach soll durch Spenglers Werk der romantische Begriff des Volkes zerstört werden.[5]

Arthur Trebitsch bewertete Spenglers Werke „Der Untergang des Abendlandes“ und „Preußentum und Sozialismus“ in seinem Buch „Deutscher Geist oder Judentum“ als „freimaurerisch-zionistisches Musterbeispiel“:[6]

Seite 209:
Ein Rückblick auf die Geschichte des Judentums zeigt, wie immer wieder das so vielen vernichteten und zu grunde gerichteten Völkern gestohlene Feuer des Kulturlebens in den geschäftigen Vermittlerhänden der Diebe erlosch und zu schaler Zivilisation veraschte. Und wenn Herr Spengler in seinem Untergang des Abendlandes, einem Buch, auf das wir noch in ganz anderem Zusammenhang ausführlich zurückkommen werden, ohne Begründung wie Delphis Orakel den Weisheitssatz ausspricht, daß mit dem Jahre 1806 sich unsere Kultur mit einem Schlage in Zivilisation zu wandeln beginnt, so stimmen wir ihm freudig zu, weniger orakelhaft als er die Begründung beistellend, daß Napoleon damals die Tore des deutschen Ghettos sprengte, die Überflutung des deutschen Kulturlebens mit beweglichem Geiste mithin damals begann und also die Wandlung in ödeste Zivilisation sehr wohl von diesem Zeitpunkte datiert werden darf.
Seite 263:
Auf philosophischem Gebiete aber war es nach dem Umsturze sehr bezeichnend, daß zwei Bücher mit aller Energie auf den Markt geworfen und „gemacht“ wurden, die ganz und gar den geheimsten Absichten Zions dienen: den Deutschen in Atem zu halten, sein Denken zu ermüden, zu verwirren, vom eigensten Sein abzulenken und derart zu verstören und zu verflüchtigen, daß keine Kraft und Aufmerksamkeit, kein tatgebärender Wille, keine nur aus unmittelbarer Fixation des Lebens geborene Entschlußkraft sich mehr in ihm rege. Diese schöne Aufgabe aber hatten die zwei Bücher Der Untergang des Abendlandes von Oswald Spengler und das Reisetagebuch eines Philosophen von Hermann Grafen Keyserling übernommen.
Seite 265–268:
Dies aber ist ganz und gar der Fall bei Spenglers Buch Der Untergang des Abendlandes, bei dem man nicht weiß, was man mehr bewundern soll: die meisterhafte Gerissenheit, mit der es auf den Markt geworfen, in allen Buchhandlungen gestaffelt, in alle Auslagen gestellt, in allen Zeitungen besprochen, an allen Stammtischen beschwätzt, in allen Salons beplappert und in allen Korporationen bebrüllt werden „mußte“, oder aber den klar vorausbestimmten und mit mathematischer Pünktlichkeit eingetroffenen Erfolg der Lähmung, Verwirrung und geradezu Fassungslosigkeit des dank solcher Prozedur nicht mehr – fassenden Geistes.
Dieses Buch aber mit seinem Labyrinth von einander durchkreuzenden, berührenden, im Zickzack laufenden, sich verwirrenden und wieder in Sackgassen endenden Gedankengängen ist geradezu als das Musterbeispiel der freimaurerisch-zionistischen, mit wissenschaftlicher psychagogischer Zielstrebigkeit ausgeklügelten, strukturlosen Konstruktion zu bezeichnen, eine Konstruktion, bei welcher gar sorgsam darauf geachtet wird, daß etwa vorhandene primäre Kraft sekundär, sekundäre, aber immer noch feste Struktur invers, und inventierter Geist zuguter Letzt um sein ohnehin recht labiles Gleichgewicht gebracht und zu formlosem Chaos durcheinandergewirbelt werde. Mit infernalischer Bewußtheit wird hier auf die deutsche Gründlichkeit, die Freude am Grübeln, am sich Vertiefen und Verlieren an ein „großes Gedankengebäude“ spekuliert. Jede Geistesrichtung, die symbolische, die mathematisch exakte, die mystisch orphische – sie alle finden eine zwar unverdauliche, aber dafür den geistigen Verdauungsapparat um so mehr in Anspruch nehmende und belastende Nahrung. Mit einer Kühnheit und Gelassenheit werden hier tiefsinnige Ausdeutungen und Subsumptionen hingeschmissen, wird Gelehrsamkeit aus allen Ecken und Enden zusammengekratzt und in seltsamste Verbindung gebracht, daß der Deutsche ob solcher Fülle des Stoffes, solcher profunden Allwissenheit in Ehrfurcht erschauert, nicht ahnend, daß das Zusammenschwätzen und Aneinanderkoppeln von Unvereinbarkeiten nichts mit der Zusammenschau ergründenden Einblicks, wahren, Wesenhaftes erfassenden Geistes zu schaffen hat. Und so läßt sich denn der unglückselige Deutsche durch Dick und Dünn, verdutzt, verblüfft, aber doch mitfortgerissen entführen und erwacht nach langem Sichhineinvertiefen in unsinnige Tiefsinnigkeiten mit totem Blicke, mit blödem, aller fassenden Kraft beraubtem und verwirrtem Schädel und – der freimaurerisch-zionistische Zweck ist erreicht: der deutsche Mensch hat seine fassenden Fähigkeiten an einen irrsinnigen Wirrwarr entlebendigten Gedenkes verzettelt und verschwendet und ist wunsch- und plangemäß unfähig geworden, mit verbrauchten und geradezu zerstörten Kräften noch irgendwelche eindeutig festfassende Geistesarbeit zu leisten.
Wird man von uns, die wir den wahren Sinn dieses Buches besser kennen als es der Gaunerbande, die seine Abfassung und Lancierung wohl in gemeinsamen Sitzungen und Beratungen voll grinsender Überlegenheit ausgetüftelt hatte, lieb sein mag, ernstlich verlangen, daß wir uns mit seiner „abgründigen Weisheit“ noch irgend näher befassen? Bedarf es noch der Erwähnung, daß ein Untergang, der als Notwendigkeit bewiesen wird, mit psychagogischer Sicherheit eintreffen muß, wenn diejenigen, denen er „bewiesen“ wird, daran glauben, schon gar, wenn sie entartet genug sind, dieses Durcheinander, dieses Denkchaos, diese Verschrobenheiten als Beweisführung zu akzeptieren, statt es a limine als das abzuweisen, als was es für den Hellsichtigen, durch gehäuften Wissenswust nicht Eingeschüchterten nach wenigem Blättern erkannt werden muß: als der erbärmlichste, frechste und schamloseste Schwindel, als die unflätigste geistige Unzucht, die je noch einem blödsichtig und stumpfhörig gewordenen Volke vorzugaukeln und aufzuschwatzen versucht worden ist! Wahrlich, wir würden uns schämen, unsere ehrlichen Geisteskräfte zwecklos daran zu verschwenden, erst noch dies alles beweisen zu wollen! Und wenn man uns auf die klare und erkenntnisreiche Schrift Spenglers Preußentum und Sozialismus, die, was sehr zu beachten ist, später erschienen war, hinverwiese, so haben wir darauf nur folgendes zu sagen: Hier galt es im Sinne Zions nicht so sehr die denkenden Fähigkeiten der Gebildeten, der heranwachsenden Jugend und der Studentenschaft zu lähmen und zu verwirren, hier kam es darauf an, die breiten Massen dafür zu gewinnen, daß Preußentum und Sozialismus untrennbar zueinander gehören. Daß das deutsche Volk vielleicht als einzige unter allen Nationen von wahrhaft sozialem Empfinden und Wollen beseelt ist oder doch beseelt werden kann, ist gewiß; der ungeheure Schwindel aber besteht nun darin, daß soziales Empfinden dem gleichzusetzen gewagt wird, was soeben unter jüdischer Führung und unter der Schwindelflagge jenes politischen Schlagwortes in Preußen zur Herrschaft gelangt war. Da aber war schlichtere Klarheit und eindeutige Überzeugungskraft vonnöten, und so machte nunmehr Herr Spengler seine Sache in diesem Sinne, es dem Leser überlassend, wie er sich mit den Widersprüchen zwischen dieser zweiten Schrift und jenem ersten „grundlegenden“ oder, besser gesagt, grundentziehenden Buche abfinden werde.
Solche Widersprüche aber schaden der Bedeutsamkeit und dem Ernste, den man für einen Denker aufbringt, ganz und gar nicht! Im Gegenteile: gibt dies doch der geistigen Chawrusse, die unsichtbar allgegenwärtig das deutsche Denkvermögen leitet und dirigiert, die prächtigste Gelegenheit, in nicht endenwollenden Kontroversen, scheinbarer Befehdung und Gegensätzlichkeit sich immer wieder und wieder vor der und für die deutsche Galerie über unsern Meister zu erhitzen. So hatte der Verfasser im Wintersemester dieses Studienjahres Gelegenheit, einer Diskussion über Spenglers Buch an der Wiener Universität beizuwohnen, in welcher unzweideutige Mitglieder unserer Weltchawrusse in scheinbarem Widerstreit gegen Spengler zu Felde zogen, aber doch immer so, daß das Buch als beachtenswert und bedeutsam ununterbrochen im Mittelpunkte der Aufmerksamkeit und des Bedenkens verblieb. Zwar wußte der Verfasser in diesem einen Falle durch den Hinweis darauf, daß die Erkenntnis derartiger Widersprüche die Beschäftigung mit einem „Denker“ nicht hervorzurufen, sondern zu beendigen habe, daß hier der verruchteste bewußte Schwindel getrieben werde, bei welchem „wir alle würden so dumm, als ging‘ uns ein Mühlrad im Kopf herum“, den Klugschwätzern und Gedankenjongleuren Einhalt zu gebieten, doch aber gelingt es in den meisten Fällen, die unglückseligen Deutschen zur Abhaspelung und zum Nachschreiten all der unseligen Irrgänge widerstandlos zu verleiten. Und der Uneingeweihte ahnt wohl in den seltensten Fällen, wie oft und wie planmäßig ausgeklügelt sich die Eingeweihten im Schwindeldispute die Bälle des Dialoges über die Köpfe der gaffenden Versammlung hinweg zuzuschleudern wissen. Dies aber geschieht in planmäßiger Fortführung des mit dem Buche begonnenen Vernichtungskampfes allerorten, wo sich Deutsche zu gemeinsamem Denken versammeln oder, besser gesagt, unter Zions Oberleitung versammelt werden!

Werke

Originalausgaben

Postum veröffentlichte Schriften und Ausgaben

  • Reden und Aufsätze von Oswald Spengler. Hrsg. von Hildegard Kornhardt, München 1937
  • Gedanken. Hrsg. von Hildegard Kornhardt, 1941
  • Briefe. 1913–1936. In Zusammenarbeit mit Manfred Schröter hrsg. von Anton Mirko Koktanek, München 1963
  • Urfragen. Fragmente aus dem Nachlaß. Unter Mitwirkung von Manfred Schröter hrsg. von Anton Mirko Koktanek, München 1965
  • Frühzeit der Weltgeschichte. Fragmente aus dem Nachlaß. Unter Mitwirkung von Manfred Schröter hrsg. von Anton Mirko Koktanek, München 1966
  • Ich beneide jeden, der lebt. Die Aufzeichnungen „Eis heauton“ aus dem Nachlaß. Mit einem Nachwort von Gilbert Merlio. Lilienfeld, Düsseldorf 2007. ISBN 978-3-940357-02-1

Nachlaß

  • Nachlaß Spengler, in: München, Bayerische Staatsbibliothek, Handschriftenabteilung, Bestand Ana 533
  • Nachlaß Spengler, in: Dortmund, Franco Spengler

Sekundärliteratur

  • Johann von Leers:
    • Spenglers weltpolitisches System und der Nationalsozialismus, Junker und Dünnhaupt, Berlin 1934
    • Noch einmal warnt Spengler, in: „Der Weg“, Jg. 1954, Heft 11
  • Frank Lisson: Oswald Spengler. Philosoph des Schicksals, Edition Antaios, Schnellroda 2005, ISBN 3-935063-04-0
  • Benito Mussolini: Spengler (1933), in: Opera Omnia di B. Mussolini, a cura di E. e D. Susmel, vol. 26, 1a rist. Firenze 1963, S. 122 f. Kommentierte deutsche Übersetzung: Michael Thöndl, Mussolini und Oswald Spenglers „Jahre der Entscheidung“, in: Römische Historische Mitteilungen 38 (1996), S. 389–394
  • Hans Freyer: Oswald Spengler, in: Hermann Heimpel, Theodor Heuss, Benno Reifenberg (Hrsg.): Die großen Deutschen. Deutsche Biographie. Fünf Bände, Prisma Verlag, Gütersloh, 1978, 3.700 Seiten [Nachdruck der überarbeiteten Ausgabe von 1966 des 1956 neu aufgelegten gleichnamigen Werkes von Willy Andreas u. Wilhelm von Scholz aus den Jahren 1935–1937], Bd. 4, S. 455–463

Verweise

Weltnetz

Englischsprachig

Schriften

Fußnoten

  1. Vorgeführt beispielsweise in: Jahre der Entscheidung, C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München 1933, S. 157–159
  2. Zit. in: Frank Lisson: Vorwort zu Jahre der Entscheidung – Zur Neuausgabe eines Werkes von Oswald Spengler, abgedruckt in: Neue Ordnung (Ares Verlag), I/2008, S. 20–27 (S. 26)
  3. John Toland: Adolf Hitler, Übersetzung: Uwe Bahnsen, 1977, S. 400 f., Gustav Lübbe Verlag
  4. Pierre Krebs: Dominique Venner: Der unbeugsame HerzGeist der identitären Revolution. Ein Zeugnis. In: Areopag I – Die neue Aristokratie, MetaPol Verlag & Medien, 2020, S. 81–129 (S. 86)
  5. Heinrich Wolf: Weltgeschichte der Lüge Faksimileausgabe des 1937 erschienenen, erstmals 1922 veröffentlichten Werkes, Archiv-Edition, Institut für ganzheitliche Forschung Viöl 2007 S. 450 ISBN 3-922314-84-8
  6. Arthur Trebitsch: Deutscher Geist oder Judentum, Antaios-Verlag, Berlin/Wien/Leipzig, 1921.