Böhmermann, Jan

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Jan Rainer Böhmermann (Lebensrune.png 23. Februar 1981 in Bremen-Gröpelingen) ist ein deutscher Fernsehmoderator, „Satiriker“ und Unterhalter in der BRD, der u. a. durch seine Deutschfeindlichkeit hervorgetreten ist. Er ist für die BRD-Systemmedien tätig, gegenwärtig für das durch Zwangsgebühren finanzierte ZDF. Seine Prominenz nutzt Böhmermann, um die Umvolkung zu fördern (→ Asylindustrie).[1]

Jan Böhmermann ist ein Lügenmedien-Aktivist.

Werdegang

Herkunft

Jan Böhmermann wurde als Sohn eines Polizisten in Bremen geboren und wuchs im Nordbremer Stadtteil Vegesack auf. Seine Familie mütterlicherseits war Anfang der 1970er Jahre aus Polen in die BRD übergesiedelt. In der siebten Klasse traf ihn die angeblich „dunkle Vergangenheit Deutschlands“ ganz besonders. Mit seinem „guten Geschichtslehrer“, so Böhmermann, unternahm die Klasse „antifaschistische Wanderungen“. Der Lehrer zeigte ihnen die Orte der „deutschen Verbrechen“ und den Platz der ehemaligen Synagoge. Mit 17 Jahren verlor er seinen Vater, der an Leukämie verstarb.[2] In seiner späten Jugend bedauerte er außerdem den „Verlust jüdischen Lebens“. Daher fuhr er, gleich nachdem er mit 20 Jahren den Führerschein hatte, allein nach Auschwitz.[3]

Berufliche Anfänge

Böhmermann war im Schülerkabarett „Anti-Toxin“ und sammelte im Jahre 1997 erste Erfahrungen als Kabarettkritiker bei „Die Norddeutsche“, einer Lokalausgabe der Bremer Tageszeitungen AG. Ab 1999 versuchte er sich als Moderator und Berichterstatter bei Radio Bremen. Hier begann er, als Komiker und Unterhaltungsautor zu arbeiten. Er bewarb sich an drei Schauspielschulen in München, Berlin und Hamburg, die ihn allesamt ablehnten. Daraufhin bewarb er sich an der Schauspielschule Hannover, die ihn schließlich einlud. Böhmermann entschied jedoch, erst gar nicht anzutreten. Nach eigener Aussage tat er dies aufgrund der „finanziellen Unsicherheit“. Er begann ein Studium der Geschichte, Soziologie sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität zu Köln, das er jedoch abbrach.

Nach einem ARD-Volontariat wechselte er 2004 nach Köln und moderierte zahlreiche Direktsendungen für den WDR-Jugendsender. Beim Radiosender „1LIVE“ (WDR) hatte er mehrere Radiosendungen. Er erfand 2005 die Hörfunkunterhaltungsreihe „Lukas’ Tagebuch“, eine Parodie auf den Fußballer Lukas Podolski, derentwegen Podolski den WDR verklagte und während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der ARD Fernsehinterviews verweigerte. Podolskis Versuch, beim Landgericht München I eine einstweilige Verfügung zu erwirken, scheiterte. 2007 zog er eine Klage bei den mündlichen Verhandlungen zurück. Zur Fußball-Europameisterschaft 2008 setzte Böhmermann diese Tätigkeit fort und veröffentlichte die Hördateien „Pod-Olski – Der EM-Podcast von Lukas“. Mit Podolskis Rückkehr zum 1. FC Köln nach der Fußball-Bundesliga-Saison 2008/09 wurde diese Reihe eingestellt. In der Nachfolgeserie „Lukas’ WG“ ging die Parodie in gleicher Art weiter. Von April bis Mai 2007 sendete der WDR Böhmermanns sechsteilige Sendung „echt Böhmermann“.

Im Januar 2009 gründete Böhmermann im Rahmen einer „satirischen“ Aktion für die RTL-Sendung „TV-Helden“ den „Ersten Türkischen Karnevalsverein Deutschlands (1. TKVD)“ und sorgte mit seinem Auftritt auf der vermeintlichen „Gründungspressekonferenz“ für bundesweiten Medienrummel. Diese Aktion inspirierte eine Gruppe türkischer Karnevalisten aus Dortmund dazu, einen echten ersten türkischen Karnevalsverein zu gründen. Die Sendung „TV-Helden“ wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis 2009 in der Kategorie „Beste Comedysendung“ ausgezeichnet.

Im August 2009 erschien Böhmermanns erstes Buch mit dem deutschfeindlichen Titel „Alles, alles über Deutschland – Halbwissen kompakt“. Ebenfalls im August 2009 startete auf 1LIVE seine Unterhaltungssendung „Die ganz große Jan Böhmermann Radioschau“, die bis Anfang 2011 einmal im Monat gesendet wurde.

Ab 2010

Im April 2010 stieß Böhmermann zur „Lateline“, bei der er donnerstags auf sieben Jugendradiosendern als Moderator zu hören war. Im Dezember 2013 kündigte er seinen Rückzug von der Sendung an, um sich neuen Projekten zu widmen. Von Mai bis Juni 2010 schrieb er jeden Montag die Kolumne „Gott fragt, Böhmermann antwortet“ für jetzt.de in der Süddeutschen Zeitung. Von September 2010 bis April 2011 moderierte er auf 1LIVE alle zwei Wochen zusammen mit Simon Beeck „Beeck & Böhmermann“. Zusammen mit dem deutschfeindlichen Fernsehmoderator Klaas Heufer-Umlauf moderierte er von November 2011 bis September 2012 auf Radio Eins unter dem Titel „Zwei alte Hasen erzählen von früher“ eine zweiwöchentliche Sendung. Seit Heufer-Umlaufs Abschied moderierte er die Sendung mit Oliver Schulz, zunächst unter dem neuen Titel „Joko und Klaas mit Olli und Jan“, dann unter dem Titel „Sanft & Sorgfältig“. Im April 2016 verkündete Böhmermann, die Sendung nicht weiterzuführen. Am 15. Mai 2016 startete die Nachfolgesendung unter dem Titel „Fest & Flauschig“ nunmehr als Hördatei bei Spotify. Von 2011 bis zur Absetzung war er außerdem bei der „Harald Schmidt Show“ (SAT.1, ARD) tätig.

Im Frühjahr 2012 moderierte Böhmermann an der Seite der früheren VIVA-Moderatorin und Autorin Charlotte Roche im Spartensender ZDFkultur die Diskussionssendung „Roche & Böhmermann“. Die Gäste der ersten Sendung waren Sido, Marina Weisband, Britt Hagedorn, Sven Marquardt und Jorge Gonzalez. Nachdem im Oktober 2012 die letzte von 17 Folgen der für den Grimme-Preis 2013 nominierten Sendung ausgestrahlt worden war, gab das ZDF Anfang 2013 die Einstellung der Sendung bekannt, offiziell aufgrund einer fehlenden Einigung zwischen den Beteiligten über die Fortführung des Formats.[4]

Seit Oktober 2013 moderiert Böhmermann seine eigene politisch-satirische Late-Night-Show „Neo Magazin Royale“ auf dem digitalen Spartensender ZDFneo. Im Februar 2014 gab der Fernsehsender RTL bekannt, bald eine neue Unterhaltungssendung mit Böhmermann zu testen. Zur Gruppe der Sendung unter dem Titel „Was wäre wenn?“ gehörten neben Böhmermann die jüdische Schauspielerin Palina Rojinski, Katrin Bauerfeind und Jan Köppen. Die Sendung wurde abgesetzt. Von 2014 bis 2016 war er ebenso für die Sendung „Die unwahrscheinlichen Ereignisse im Leben von …“ (WDR) tätig.

Im August 2015 kündigten Jan Böhmermann und Oliver Schulz im Neo Magazin Royale an, ab 2016 eine Neuauflage von Roche & Böhmermann namens „Schulz & Böhmermann“ zu produzieren. Die Sendungen wurden ab dem 10. Januar 2016 bei ZDFneo ausgestrahlt. Das ZDF bestätigte am 10. Oktober 2016 offiziell, daß es mit der Sendung 2017 weitergehen werde. Demnach kam Schulz & Böhmermann 2017 mit zehn neuen Folgen bei ZDFneo zurück, wurde allerdings Ende 2017 aufgrund zu niedriger Zuschauerzahlen eingestellt.

Ende 2015 äußerte Böhmermann gegenüber der New York Times, es sei „eine große Tragödie“, daß es keine jüdische Kultur der Unterhaltung in der BRD mehr gebe. Weiter führte er aus: „Wir haben die Leute getötet, die gute Unterhaltung geleistet haben. [...] Wir haben unsere eigene Kultur aus Unwissenheit beraubt und alles was danach kommt, trägt natürlich ihren Stempel.“ Die Deutschen, so Böhmermann in Anspielung auf die „dunkle Vergangenheit“, würden mit einem unerklärlich „riesigen Einschnitt“ leben, der niemals verschwinden werde. Er selber stellte mit „Erleichterung“ fest, daß kein Verwandter seiner Familie in „Nazi-Horror“ verwickelt war. Des weiteren stelle seine Mission die Wiederherstellung des jüdischen „Weltklasse-Humors“ der Berliner Kabaretts der späten 1920er und frühen -30er Jahre dar, so Böhmermann.[5]

Am 24. April 2017 war Böhmermann als erster BRD-Komiker in der VS-Diskussionssendung „Late Night“ zu Gast. Anfang April 2019 solidarisierte er sich in einem offenen Brief mit dem linksterroristischen Umerziehungsprojekt „Zentrum für Politische Schönheit“.[6]

BRD-Kontroversen

#Varoufake

Für größere systemmediale Aufregung sorgte Böhmermann dann im März 2015 mit der Behauptung, ein in der Gesprächsrunde des ARD-Moderators Günther Jauch gezeigtes Video, in dem der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis den „Stinkefinger“ zeigte, selbst gefälscht zu haben. Das ZDF sah sich später gezwungen klarzustellen, daß es sich auch bei dieser Böhmermann-Aussage um „Satire“ gehandelt habe.

„Schmähkritik“

Böhmermann verliest ein Schmähgedicht als Erdogan-Kritik in seiner Sendung

Böhmermanns Kritik am türkischen Staatspräsidenten Erdogan (er nennt ihn dabei „Ziegenficker“ und „dumme Sau“) und dessen Regierung sorgte im April 2016 bei den Systemmedien und der Politkaste für Aufregung. Die Türkei ließ den Botschafter der BRD einbestellen, die BRD-Kanzlerin Merkel nannte kurz darauf die Böhmermann-Verse „bewußt verletzend“.[7] Daß sie während der Griechenlandkrise 2015 in Teilen Europas auf Bildern als Hitler oder „SS-Mädel“ dargestellt wurde, scheint sie weniger gestört zu haben als die Befindlichkeiten der türkischen Offiziellen.

Das strittige Gedicht Böhmermanns trägt den Titel „Schmähkritik“. Es handelt sich um eine Aneinanderreihung von plumpen, stark überzogenen Beleidigungen mit der einzigen politischen Bezugnahme auf die Kurdenfrage. Das Gedicht wurde in der fraglichen Sendung eingeleitet mit dem Hinweis, daß dies Vorgetragene ein Beispiel dafür ist, was in der BRD verboten sei, vorgetragen zu werden. Böhmermann fügte also recht kalkuliert eine Metaebene ein (das Gedicht wird angekündigt als verpönte, widerrechtliche, unzulässige Schmähkritik und führt Schmähkritik vor, die nicht gestattet ist, indem es Schmähkritik in Verse gefaßt ausspricht). In der aufgeregten politischen und diplomatischen Debatte fällt diese Metaebene klarerweise sofort weg. Die schwere Beleidigung des türkischen Präsidenten entsteht dennoch eigentlich erst dadurch, daß dieser die Versatzstücke – die sich wie aus einem juristischen Kommentar für Beleidigungsparagraphen entnommen lesen – ernsthaft wörtlich nimmt, diese Versatzstücke auf sich selber bezieht (sie sind erkennbar auf die Gesetzeslage bezogen) und sich merklich angegriffen zeigt.

Wie in vergleichbaren Fällen (etwa dem Prosagedicht „Was gesagt werden muss“ von Günter Grass vom April 2012), macht eine getroffene Reaktion erst den Skandal. Im Falle Böhmermanns macht sogar die getroffene Reaktion überhaupt erst die Satire, denn das Gedicht selber ist ja plump, schematisch und offen obszön. Nicht das im Gedicht explizit Bezeichnete charakterisiert den Attackierten, sondern vielmehr die Tatsache, daß er sich von einer – eher unsinnigen – Verknüpfung von Beleidigungen wirklich selbst angesprochen fühlt, zeigt die bestehenden Verhältnisse. Jan Böhmermann ist nun eindeutig kein „Held“ der Meinungsfreiheit (dafür sitzt er zu nahe am Staatspfründnertrog), aber ein versierter Autor, der genau weiß, wo die wirkliche Satire lauert, ist er schon. Er hat vorgeführt und bewiesen, daß der Karikierte eigentlich immer selbst für die Satire sorgen muß – und das ist in diesem Fall geschehen.

Der Kabarettist Dieter Nuhr erklärte öffentlich, der Tucholsky-Ausspruch, Satire dürfe alles, sei falsch:

„Natürlich (!) darf Satire nicht alles. Es gibt ja bei uns kein eigenes Gesetz für Satiriker. Was für Klempner verboten ist, gilt auch für Metzgereifachangestellte und Satiriker. Wenn ich als Klempner jemanden als Kinderpornographen und Ziegenschänder beschimpfe, ist das eine Beleidigung, auch wenn ich behaupte, ich würde mit meiner Beleidigung nur die Grenzen der Klempnerei ausloten. Das gleiche gilt für Satiriker natürlich auch. Das ist gut so.“[8]

Dieser Verweis Nuhrs auf die Rechtslage ist untadelig, er ändert aber nichts am Sachverhalt, daß der eigentliche satirische Vorgang typischerweise (und auch im vorliegenden Skandal) von Politikern erzeugt wird, deren Nerven blank liegen – und die sich im Zweifelsfall ganz umstandslos selber über Recht, Gesetz und Verfassung hinwegsetzen. Sei es, um Vorteile zu erzielen, sei es – wie im Falle der Bundeskanzlerin Merkel – um die globale amerikanische Destabilisierungspolitik möglichst zerstörerisch in der BRD anzuwenden.

Text

Das vulgäre, nach Aufmerksamkeit heischende Gedicht, das Böhmermann vortrug, enthält folgende Zeilen:

Sackdoof, feige und verklemmt,
ist Erdogan, der Präsident.
Sein Gelöt stinkt schlimm nach Döner,
selbst ein Schweinefurz riecht schöner.
Er ist der Mann, der Mädchen schlägt,
und dabei Gummimasken trägt.
Am liebsten mag er Ziegen ficken
und Minderheiten unterdrücken,
Kurden treten, Christen hauen
und dabei Kinderpornos schauen.
Und selbst Abends heißt’s: statt schlafen
Fellatio mit hundert Schafen.
Ja, Erdogan ist voll und ganz
ein Präsident mit kleinem Schwanz.
Jeden Türken hört man flöten:
die dumme Sau hat Schrumpelklöten.
Von Ankara bis Istanbul
weiß jeder, dieser Mann ist schwul.
Pervers, verlaust und zoophil,
Recep Fritzl Priklopil.
Sein Kopf so leer wie seine Eier,
der Star auf jeder Gangbang-Feier.
Bis der Schwanz beim pinkeln brennt,
das ist Recep Erdogan, der türkische Präsident.

Folgen

Als Folge des als Schmähgedicht bezeichneten Satiretextes geriet Böhmermann ins Visier türkischer Nationalisten, die die Bande Osmanen Germania mit einer „Strafaktion“ beauftragten. Sowohl die „Auftragsvergabe“ als auch die bestätigte Ausspionierung Böhmermanns durch die Osmanen wurden von der Polizei durch abgehörte Telefonate in Erfahrung gebracht. Der polizeilich gewarnte Böhmermann tauchte daraufhin unter.[9]

„Be Deutsch“

Im März 2016 veröffentlichte Böhmermann ein NWO-Lied mit dem Titel „Be Deutsch“.

Liedtext: Zeichensetzung und die Rechtschreibung entsprechen dem Original. Der Text wird durchgehend rammsteinmäßig auf englisch gesprochen.

Erinnert Euch an den 9. November
zertrümmertes Glas, Feuer und Verschwörung.
Ich kennen keinen Grund, warum unser eigener Verrat
jemals in Vergessenheit geraten sollte.
Erwache Deutschland, schlafende Schönheit
Hört ihr euren „Call of Duty“?
Die Welt ist total bekloppt geworden
Deshalb sind wir zurück, um zu helfen, mein Schatz.
Achtung! Deutsche auf dem Vormarsch
Aber dieses Mal sind wir fucking nice!
Autoritär-nationalistische Deppen
Ach so stark mit euren Fackeln und Mistgabeln.
Ihr seid nicht das Volk, ihr seid die Vergangenheit
Die wahren Deutschen kommen, haut besser ab!
Zehn Millionen Fahrradhelme in Sicht
Jack-Wolfskin-Jacken marschieren durch die Nacht,
Birkenstocks lassen den Boden beben,
Kebab und Müsli mampfend, ein erschütternder Sound!
Guten Tag, die wahren Deutschen sind da!
Wir sind die größte Angst eines jeden Fremdenfeindlichen!
Ihr verlangt nach starken Anführern, nach Zäunen und Mauern!
Aber es bedarf größerer Eier, wie wir zu sein.
Denn wir sind …
freundlich – liberal – mitfühlend – fürsorglich
vernünftig – sozial – gemäßigt – friedvoll
Sagt es deutlich, sagt es laut:
Wir sind stolz aufs Nicht-Stolzsein!
Wir sind hier, um Euch daran zu erinnern,
daß wir einst auch dumm waren.
Wahnsinnige mit wahnsinnigen Frisuren,
Ja, ja, ja, hatten wir alles schon mal!
Vertraut unserem teutonischen Sachverstand,
Wir wissen, wozu Arschlochtum führt ...
Ihr habt die Wahl, den Besten zu wählen.
Doch wir sehen das eher als IQ-Test. – Durchgefallen! –
Wir haben unsere Lektion gelernt, also hört auf uns,
haltet zusammen, versucht, nett zu sein und …
offen – mulit-kulti – anständig –
helft den Armen und Schwachen
Nachbarn – tolerant – Grundgesetz – Dosenpfand
Sagt es deutlich, sagt es laut:
Wir sind stolz aufs Nicht-Stolzsein!
Die menschliche Würde ist unantastbar
Ihr lernt das schon, wenn sogar wir das können!
Wir sind nicht länger mörderische Vandalen! Seid nett!
Oder wir kommen in Socken und Sandalen
reservieren Eure Sonnenliegen mit unseren Handtüchern,
Vegane Würstchen im Naturdarm …


(nun mit ca. achtjährigem Mädchen, im Vordergrund vor der Gruppe der Böhmermann-Deutschen eingeblendet, wechselnd mit anderen Gesichtern, durchgehend aber die folgende Passage mit ihrer Stimme auf englisch – 3.20 min)
Ey ihr Pimmelköpfe, guckt Euch die rechtmäßigen Einwohner der BRD im Jahr 2016 genau an!
Es ist absolut legal für sie, zu machen, was immer sie machen wollen, ihr asozialen Knallköppe.
Und willst Du wissen, wieso, Fickfresse?
Weil sie verdammt noch mal menschliche Wesen sind, wie jeder andere auch.
Schon mal was vom kategorischen Imperativ gehört, Arschloch?
Lies Kant, du Fotze! Denn auch er war …


(ab hier wieder die „Rammstein“-Stimmen bzw. die Böhmermanns)
aufgeklärt – verantwortlich – wir fahren Rad und recyclen
Weltmeister – nachsichtig – Weizenbier – vergessen nie –
Fahrvergnügen – Redefreiheit – europäisch – Einheit
Fanta – Vielfalt – selbstlos
WIR sind Deutschland!
Nicht ihr! Wir!

Hetze gegen Xavier Naidoo

2017 nutzte Böhmermann in der ZDFneo-Sendung „Neo Magazin Royale“ das Lied „Marionetten“ des Künstlers Xavier Naidoo für eine Parodie. So stellte er Naidoos Musikgruppe „Söhne Mannheims“ als „Hurensöhne Mannheims“ vor. Der angebliche Albumtitel lautete: „Death to Israel“ – Tod für Israel. Dabei wurde unter anderem auch Naidoos Lied „Dieser Weg“ zu einer Hymne für Verschwörungstheoretiker und Rechte umgedichtet: „Dieses Land ist keine Republik, dieses Land ist eine GmbH, heißt es in der Böhmermann-Fassung. Empfohlen werde das Album etwa von Jürgen Elsässer und von Adolf Hitler.[10]

„Reconquista Internet“

In der Sendung vom 26. April 2018 des „Neo Magazin Royale“ parodierte Böhmermann auf Grundlage einer Pseudodokumentation des öffentlich-rechtlichen Propagandanetzwerkes „funk“ mit dem Titel „Lösch dich! So organisiert ist der Hass im Netz“ von Rayk Anders die vermeintlich „rechte Trollorganisation“ namens „Reconquista Germanica“. Sie soll sich auf Discord organisieren und gezielte Weltnetzangriffe in den sozialen Medien gegen politische Gegner, Medien und BRD-Institutionen durchführen. Böhmermann kündigte die Gründung eines eigenen Discord-Servers an, um eine „Troll-Gegenbewegung“ aufzubauen, die wiederum gegen „rechte“ Weltnetzbeiträge vorgehen soll. Des weiteren kündigte er unterschwellig an, daß er und seine Mitarbeiter Listen mit Nutzernamen, Profilen, IP-Adressen und den Proxyservern der „Internet-Nazis“ anlegen würden und diese an die Polizei, an das Bundesamt für „Verfassungs“schutz und an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf weiterleiten würde.[11] Böhmermanns „Reconquista-Internet“-Kampagne wird vom Familienministerium (Katarina Barley) finanziell unterstützt.[12]

Mitgliedschaften/Ämter

„Kommerzfernseh-Klaasi und Zwangsgebühren-Janni“ sammeln Spenden für Sea-Watch e.V.

Böhmermann war fünf Jahre lang Hauptschöffe am Landgericht Köln. Er ist Unterstützer der Schlepper-Organisation „Sea Watch“.[13]

BRD-Referenzen und Auszeichnungen

  • Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Comedy“ für „TV Helden“ (2009)
  • Unterhaltungsjournalist des Jahres 2012 (Medium Magazin)
  • Adolf-Grimme-Preis für „Neo Magazin“ (2014)
  • Journalist des Jahres in der Kategorie Kultur/Unterhaltung (2014)
  • Deutscher Fernsehpreis (2016)[14]
  • Grimme-Preis in der Kategorie „Unterhaltung/Spezial/Innovation“ für den #Varoufake der Sendung „Neo Magazin Royale“ (2016)[15]
  • Grimme-Ehrenpreis (2016)[16]
  • Grimme Online Award in der Kategorie „Spezial“ (2016)
  • Quotenmeter-Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Moderator“ (2016)
  • Quotenmeter-Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Show mit einer Laufzeit von maximal einer Stunde“ für das „Neo Magazin Royale“ (2016)
  • Sondermann-Preis für Komische Kunst (Förderpreis 2.000 Euro dotiert, 2016)[17]
  • Ehrenmitgliedschaft im Art Directors Club (2016)
  • Journalist des Jahres in der Kategorie „Unterhaltung“, Medium Magazin (2016)
  • „Playboy“-Magazin – „Mann des Jahres 2016“[18]
  • Gewinner der Goldene Kamera Digital Award in der Kategorie „#ViralerClip“ für „BE DEUTSCH“ (2017)
  • Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Late Night Unterhaltung“ für das „Neo Magazin Royale“ (2017)[19]
  • Grimme-Preis in der Kategorie „Unterhaltung“ für das „Neo Magazin Royale“: #verafake / Einspielerschleife (ZDF/ZDFneo, 2017)
  • Webvideopreis Deutschland für die Webaktion „Every Second Counts“ in der Kategorie „Comedy“ (2017)
  • Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen im Bereich Fernsehunterhaltung für „Schulz & Böhmermann“ (2017)
  • Grimme-Preis in der Kategorie „Unterhaltung“ für das „Neo Magazin Royale“: „Eier aus Stahl – Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“ (ZDF/ZDFneo, 2018)[20]
  • Romy in der Kategorie „Show/Unterhaltung“ (2018)
  • „Entertainer des Jahres“ – Preis „Rose d’Or“ von der Europäischen Rundfunkunion (EBU, 2018)[21]
  • Grimme Preis in der Kategorie „Unterhaltung“ für „Lass dich überwachen! – Die PRISM IS A DANCER Show“ (ZDFneo, 2019)[22]
  • Romy Akademiepreis in der Kategorie „Beste Programmidee“ für „Lass dich überwachen! – Die PRISM IS A DANCER Show“ (ZDFneo, 2019)

Zitate über Böhmermann

  • Jan Böhmermann, Pausenclown einer politisch-korrekten Staatselite, Grinsekerlchen der Ausgrenzung und Haudrauf des Hasses, braucht das Herabwürdigen wie das ZDF seine Rundfunkbeiträge. Wenig sonst beherrscht er. Auch »mit der neuen Kraft eines ZDF-Vertrages« (Böhmermann) dürfte sich daran nichts ändern.[23]

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. „Lifeline“: Kapitän auf Kaution frei – Böhmermann ruft zu Spenden auf, Junge Freiheit, 2. Juli 2018
  2. Als Böhmermann 17 Jahre alt war, starb sein Vater an Leukämie. Dieser Lebenseinschnitt habe nach Böhmermanns eigenen Worten dazu geführt, „... daß ich sehr früh angefangen habe zu arbeiten, um meiner Mutter nicht mehr auf der Tasche zu liegen. Ich habe für 41 Pfennig die Zeile für die Lokalzeitung geschrieben, während meine Klassenkameraden gefeiert und gekifft haben.“ (Der Spiegel, 24. Januar 2015)
  3. „But it is the Nazi past, and the loss of Jewish life, that weigh heaviest on Mr. Böhmermann. Right after he got his driver’s license, at 20, he drove alone to Auschwitz.“ – Alison Smale: Comic’s Task: Get Young Germans to Log Off, Tune In and Laugh Out Loud, New York Times, 4. Dezember 2015
  4. Vgl. ZDF-Pressemitteilung, 28. Januar 2013
  5. Vgl: Alison Smale: Comic’s Task: Get Young Germans to Log Off, Tune In and Laugh Out Loud, New York Times, 4. Dezember 2015
  6. Offener Brief kritisiert Ermittlungen – Künstler und Politiker solidarisieren sich mit „Zentrum für politische Schönheit, Junge Freiheit, 11. April 2019
  7. Anm.: Bei der Debatte um den Paragraphen 103 wird es nicht nur um „Majestätsbeleidigung“ gehen, Erdogan habe auch persönlich mit Berufung auf den Paragraphen 185 des deutschen Strafgesetzbuchs (StGB) Strafanzeige gegen Böhmermann gestellt. Diese Paragraphen wird der Bundestag nur schwerlich aus dem Gesetzbuch löschen können.
  8. Dieter Nuhr: Böhmermann oder die Frage: Darf Satire alles?, Der Tagesspiegel, 19. April 2016; rhetorisches Ausrufezeichen original im Zitat
  9. Vorgeschickt von Erdoğan?, Die Zeit, 11. April 2018
  10. „Hurensöhne Mannheims“ – Jan Böhmermann attackiert Xavier Naidoo FAZ, 5. Mai 2017
  11. Böhmermann startet Troll-Armee gegen rechte Hetzer Bento, 27. April 2018
  12. Böhmermanns umstrittene „ReconquistaInternet“-Kampagne wird vom Familienministerium finanziell unterstützt, Epoch Times, 8. Mai 2018
  13. Festgenommene SeaWatch-Kapitänin Rackete – Böhmermann und Heufer-Umlauf sammeln Spenden für Seenotretter, Der Tagesspiegel, 30. Juni 2019
  14. 13. Januar 2016: Bei der 17. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises in Düsseldorf wird die Sendung „Neo Magazine Royal“ (mit Jan Böhmermann) in der Kategorie „Beste Unterhaltung Late Night“ ausgezeichnet.
  15. 9. März 2016: Die zuständige Jury gibt die Träger des 52. Adolf-Grimme-Preises (2016) bekannt. U. a. wird Jan Böhmermann für seinen Beitrag „#Varoufake“ (Erstausstrahlung 9. März 2015) in der ZDFneo-Sendung „Neo Magazin Royale“ in der Kategorie „Unterhaltung/Spezial/Innovation“ ausgezeichnet.
  16. August 2016: Auf dem Sommerfest seiner Produktionsfirma „Bildundtonfabrik“ bekommt Jan Böhmermann und sein „Neo Magazin Royale“-Team nachträglich dem Grimmepreis 2016 überreicht. Böhmermann war wegen der Erdoğan-Affäre der offiziellen Preisverleihung im April ferngeblieben und hatte den Preis in Abwesenheit verliehen bekommen.
  17. Oktober 2016: Thomas Kapielski wird der Sondermannpreis für Komische Kunst zugesprochen. Die mit 5.000 Euro dotierte Ehrung soll ihm am 11. November in Frankfurt verliehen werden. Der mit 2.000 Euro dotierte Förderpreis geht an Jan Böhmermann.
  18. Dezember 2016: In einer Umfrage des Magazins „Playboy“ wird Jan Böhmermann zum „Mann des Jahres 2016“ gewählt. Er verweist damit die Fußballer Manuel Neuer und Jérôme Boateng auf die Plätze zwei und drei.
  19. 2. Februar 2017: Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2017 in Düsseldorf wird Jan Böhmermanns „Neo Magazin Royale“ in der Kategorie „Beste Unterhaltung/Late Night“ ausgezeichnet.
  20. 13. April 2018: Bei der Verleihung des 54. Grimme-Preises in Marl wird das „Neo Magazin Royale“ (ZDFneo) um Jan Böhmermann für seinen Beitrag „Eier aus Stahl - Max Giesinger und die deutsche Industriemusik“ in der Kategorie „Unterhaltung“ geehrt.
  21. August 2018: Es wird bekannt, daß Jan Böhmermann bei der 57. Verleihung der „Rose d’Or“ der Europäischen Rundfunkunion (EBU) im September 2018 als „Entertainer of the Year“ geehrt werden soll.
  22. 26. Februar 2019: Bekanntgabe der Preisträger des 55. Grimme-Preises: Jan Böhmermann und das Team des „Neo Magazin Royale“ (ZDF) werden für ihre Sonderausgabe „Lass dich überwachen! – Die PRISM IS A DANCER Show“ in der Kategorie „Unterhaltung“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung soll am 5. April 2019 in Marl stattfinden.
  23. Alexander Kissler: Leinen los, Cicero, 28. November 2017