Osterkamp, Theodor

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Theodor „Theo“ Osterkamp (Lebensrune.png 15. April 1892 in Düren; Todesrune.png 2. Januar 1975 in Baden-Baden)[1] war ein deutscher Offizier, Flugzeugführer und Flieger-As der Kaiserlichen Marine im Ersten, der Freikorps, der Reichsmarine (ab 1926), der noch nicht enttarnten Luftstreitkräfte der Reichswehr (ab 1. August 1933) und der Wehrmacht, zuletzt Generalleutnant der Luftwaffe und Ritterkreuzträger im Zweiten Weltkrieg.

Werdegang

Empfang zum 49. Geburtstag von Theodor Osterkamp (rechts) 1941 mit den Oberstleutnants Adolf Galland und Werner Mölders, der gerade von seinem letzten Luftkampf berichtet.

Der verdiente Jagdflieger der Seeflieger mit 32 bestätigten Luftsiegen (dazu weitere 6 unbestätigten) erhielt im Ersten Weltkrieg den Pour le Mérite. Von Januar 1919 bis Januar 1920 war er Flieger und Baltikumkämpfer bei der 1. Garde-Reserve-Division (Garde-Korps) des Freikorps in Kurland. Am 21. Januar 1920 schied er aus der Vorläufigen Reichsmarine mit dem Charakter als Oberleutnant der Reserve aus.

Zwischenkriegszeot

1926 trat er erneut der Reichsmarine bei, wo er die Seeflugstationen Holtenau und dann Nordeney kommandierte.

Er nahm als Wettkampfflieger der „Internationalen Aeronautische Vereinigung“ am Europarundflug 1930 (11. Platz), 1932 (12. Platz) und 1934 (5. Platz) teil. In der neuen Luftwaffe erwarb er sich ab dem 1. August 1933 dann Verdienste um die Ausbildung des Jagdfliegernachwuchses. Als Kommandeur eines Jagdgeschwaders der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg wurde er 1940 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

Zweiter Weltkrieg

Von 19. September 1939 bis 22. Juli 1940 war Osterkamp Geschwaderkommodore des Jagdgeschwaders 51 mit sechs Luftsiegen (vier im Westfeldzug 1940 und zwei beim Unternehmen „Adlerangriff“), am 23. Juli 1940 übernahm Werner Mölders. Im Juli 1940 wurde Osterkamp zum Generalmajor befördert und war sodann Führer der Jagdflieger in der Luftflotte 2. Am 1. August 1942 übernahm Osterkamp den Luftgaustab z. b. V. „Afrika“ und war vom 5. April 1943 bis zu seiner Ablösung am 15. Juli durch Adolf Galland Jagdfliegerführer Sizilien.

Nach einer Reihe weiterer Stabsverwendungen 1944 zum Inspekteur der Luftwaffen-Bodenorganisation ernannt, überwarf Osterkamp sich mit dem Oberkommando der Luftwaffe (OKL) und wurde am 21. Dezember 1944 entlassen. Er arbeitete bis 1945 als Forstmeister in Niedersachsen.

Nachkriegszeit

Bis zu seiner Pensionierung 1966 arbeitete Osterkamp als erfolgreicher Unternehmer.

Tod

Generalleutnant a. D. Theodor „Theo“ Osterkamp verstarb am 2. Januar 1975 in Baden-Baden.

Bildergalerie

Auszeichnungen (Auszug)

Beförderungen

Werke (Auswahl)

  • „Du oder ich“ – Deutsche Jagdflieger in Höhen und Tiefen. Kriegserinnerungen aus dem 1. Weltkrieg von Ritterkreuzträger Theo Osterkamp, Berlin 1938

Verweise

Fußnoten