Ausländische Freiwillige der Waffen-SS

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Die Europa-Armee Waffen-SS

Ausländische Freiwillige der Waffen-SS waren Soldaten der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg, welche sich freiwillig zur Verteidigung Europas gegen den Bolschewismus meldeten. Die Männer stammten aus verbündeten und neutralen Ländern oder solchen, die vom Deutschen Reich aus präventivkriegstaktischen Gründen besetzt worden waren. Sie dienten in verschiedenen Freiformationen (Legionen) und SS-Divisionen.

Die Soldaten der Waffen-SS waren Träger einer neuen Europaidee, sie waren die Avantgarde eines geeinten und völkischen Europas der Vaterländer in der Auseinandersetzung zwischen europäischer Zivilisation und asiatischer Barbarei. Sie setzten sich an vorderster Front ein, um die Ermordung, Vergewaltigung und Versklavung der europäischen Völker durch die asiatische Sturmflut abzuwehren.[1] Ohne ihren aufopferungsvollen Einsatz wäre es womöglich nicht gelungen, die rote Dampfwalze im Osten aufzuhalten und so die Bolschewisierung des gesamten Kontinents zu verhindern.

Dänemark

Erläuterung

Der Nationalsozialismus und die ihm verwandten Bewegungen in anderen europäischen Ländern waren Ausdruck einer großen europäischen Revolution, die den gesamten Kontinent erfasste und eine geistige Erneuerung herbeiführen sollte, welche als Ziel die Schaffung eines überlegenen Menschentyps hatte. Dieser Übermensch sollte auf alle Zeit das Überleben der arischen Rasse gegen Bedrohungen von innen und außen sicherstellen.[2] Um nach dem Endsieg ein Europa zu schaffen, in dem die aufbauwilligen Völker gleiche Rechte genießen sollten, meldeten sich Germanen und Freiwillige aus ganz Europa zu den Waffen. Das gemeinsame Fronterlebnis sollte Europa vereinen und das Fundament für die neue Zeit gründen. Der Kampf um Europas Zukunft begann, trotz größter Anstrengungen ging er verloren. Die vollständige Bolschewisierung des Kontinents konnten die unter deutschem Oberbefehl kämpfenden europäischen Streitkräfte in heldenhaftem Ringen jedoch abwenden.

Die Freiwilligen waren im Willen vereint, ihre Heimat vor der tödlichen Bedrohung des Bolschewismus zu schützen. Die Männer kämpften, um europäische Menschen vor der Vernichtung zu bewahren. Nur zu diesem Zweck wurde der Kampf bis zum Schluß an allen Fronten treu geführt, immer in der Hoffnung, den zahlenmäßig aussichtslos überlegenen Feind doch noch irgendwie zum Stehen bringen oder zumindest verlangsamen zu können, um so den aus dem Osten vor der Roten Armee fliehenden Zivilisten Zeit zur Flucht zu verschaffen. In der Schlacht um Berlin waren es Franzosen und Norweger, die zusammen mit deutschen Soldaten die Reichskanzlei bis zum Letzten verteidigten.

Die europäischen Freiwilligenverbände wurden ausschließlich an der Ostfront gegen den Bolschewismus eingesetzt, eine Ausnahme bildete die 34. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division „Landstorm Nederland“ (niederländische Nr. 2), welche zur Verteidigung der Niederlande gegen die vorrückenden Westalliierten kämpfte.

In den Ostlegionen der Wehrmacht (→ Ausländische Freiwillige der Wehrmacht), in der Wlassow-Armee und in anderen Einheiten dienten zusammen etwa eine Million Männer, welche aus dem Gebiet der Sowjetunion stammten.

Geschichte

Zahlen

Ritterkreuzträger Harald Nugiseks (links) 1999 bei der Beisetzung von Eichenlaubträger SS-Standartenführer Alfons Rebane auf dem Waldfriedhof in Tallinn

Von anfänglich 28.500 Mann (1939) wuchs die Waffen-SS stark an. In den 38 Divisionen der Waffen-SS, mit ihren Ende 1944 rund 910.000 Mann, dienten insgesamt nach Herkunft:

Die meisten ausländischen Freiwilligen kamen aus den Niederlanden und Ungarn (jeweils 40.000), weitere starke Kontingente stellten Letten (35.000), Kosaken (35.000), Ukrainer (25.000), Esten (25.000), Russen (20.000).[4] Etwa jeder vierte bis fünfte Angehörige der Waffen-SS war Ungarn- oder Rumäniendeutscher. Germanische und volksdeutsche SS-Landser erhielten die Staatsbürgerschaft des Deutschen Reiches.[5]

Europäische SS-Veteranen treffen sich 2008 zum Gedenken an die Schlacht in den Blauen Bergen

Bandenbekämpfung

Einige Einheiten der Waffen-SS wurden in besetzten Staaten eingesetzt, in denen der bewaffnete Widerstand kriegsrechtswidrig nach der militärischen Niederlage von einem kleinen Teil der Bevölkerung fortgesetzt wurde, so in Jugoslawien, Polen, Frankreich, Italien, Griechenland und vor allem auf dem Gebiet der Sowjetunion. Zur Bandenbekämpfung wurden vorwiegend ausländische Freiwillige eingesetzt, welche mit den lokalen Gegebenheiten vertraut waren.

Baltikum

In den baltischen Ländern sollten zunächst nur Polizeieinheiten gebildet werden, um keinen Anspruch auf eine eigene Staatenbildung entstehen zu lassen. Ab 1943 wurden in Lettland und Estland SS-Divisionen gebildet. Zwei lettische Divisionen, die 15. Waffen-Grenadier-Division der SS (lettische Nr. 1) und die 19. Waffen-Grenadier-Division der SS (lettische Nr. 2), waren am Nordflügel der Ostfront eingesetzt. Die Freiwilligen, die bereits den bolschewistischen Mordterror Stalins 1940-1941 erlebt hatten, waren von der festen Entschlossenheit, der jüdischen Gefahr unter Aufbietung aller Kräfte entgegenzutreten. Die 15. Division wurde im Juli 1944 aufgerieben, wieder neu aufgestellt und ging in Pommern bei der Sicherung von Fluchtwegen von Zivilisten kämpfend unter. Die 19. Division kapitulierte am 8. Mai 1945 im Kurlandkessel und geriet in bolschewistische Gefangenschaft, mehrere aber konnten den Widerstand als Waldbrüder fortsetzen. Die Gesamtzahl der Letten, die in Polizei, SS- und Wehrmachtseinheiten kämpften, lag bei über 100.000.

Auch eine estnische Brigade wurde ab Oktober 1943 am Nordflügel der Ostfront eingesetzt. Die Brigade wurde im Januar 1944 zur 20. Waffen-Grenadier-Division der SS (estnische Nr. 1) aufgestockt. Nach erfolgreichen Fronteinsätzen gegen die Rote Armee und Bandenkampf gegen bolschewistische Verbrecher wurde sie im August 1944 bei Tartu im Kampf gegen die feindliche Übermacht teilweise aufgerieben, ihre Reste wurden in Schlesien eingesetzt. Tausende Vertriebene verdanken den SS-Landsern ihr Leben. Die Gesamtzahl der in Verbänden der SS, Polizei, Schutzmannschaften und Wehrmacht kämpfenden Esten lag bei rund 72.000. Die Männer kämpften und starben für ein freies Europa.

Tradition nach 1945

In Lettlands Hauptstadt Riga findet jährlich am 16. März ein Marsch zum Gedenken an die heldenhaften Männer der lettischen SS-Divisionen statt, welcher von der Veteranenorganisation der lettischen SS-Männer und heimattreuen Parteien organisiert wird.

Nachkriegszeit und Siegerjustiz

Nach dem Krieg sahen sich jene SS-Männer, welche dieses größte Inferno der Menschheitsgeschichte überlebt hatten, einer niederträchtigen Hetz- und Verfolgungskampagne ausgesetzt. Dies geschah, obwohl ihr Dienst in der Waffen-SS völkerrechtskonform war und nationalem Recht entsprach. Die Gesetze zur Verfolgung der SS-Männer wurden erst nach dem Krieg mit rückwirkendem Charakter erlassen. Ein Merkmal von Siegerjustiz ist das Missachten des Rückwirkungsverbots im Strafrecht.

Die Männer der Waffen-SS hatten sich als Soldaten viele Jahre lang und unter größten Opfern einem zahlenmäßig weit überlegenen Feind mannhaft entgegengestellt und für Europa im Kugelhagel der Ostfront ausgehalten, nur um dann nach Kriegsende in der Heimat von vaterlandslosen Bonzen, welche ihre Fahne immer nach dem Wind richten, abgeurteilt zu werden. Die Strafen reichten von langen Haftstrafen bis zu Todesurteilen. Hohe Auszeichnungen sowie ein Führerrang führten zu härteren Urteilen. In Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Dänemark, Norwegen wurden Todesurteile vollstreckt, besonders unmenschlich war die Behandlung von SS-Männern in Ländern, die unter die Kontrolle der Sowjetunion gefallen waren. In Spanien dagegen empfing man heimgekehrte Ostfront-Soldaten als Helden. Im Osten führte eine Anzahl ehemaliger Landser den Freiheitskampf gegen die Bolschewisten fort, so im Baltikum, wo die Waldbrüder bis Ende der 1950er den Sowjets harten Widerstand leisteten.

SS-Oberscharführer a.D. Dries Coolens gab an, dass die letzten flämischen SS-Freiwilligen erst 1964 aus bolschewistischer Gefangenschaft zurückkehrten.[6]

Allen Verunglimpfungen zum Trotz blieben die meisten Freiwilligen bis zu ihrem letzten Tage aufrechte, ehrenhafte Männer.

Beitrag aus „Der Große Wendig“

  • Freiwillige in der Waffen-SS

„Der Große Wendig“ ist ein fünfbändiges Nachschlagewerk mit Richtigstellungen zur Zeitgeschichte. Es klärt insbesondere über antideutsche Verleumdungen und Geschichtsfälschungen auf und erschien von 2006 bis 2017.[7]

Bildergalerie

Siehe auch

Literatur

  • Franz W. Seidler: Avantgarde für Europa: Ausländische Freiwillige in Wehrmacht und Waffen-SS,[8] Pour le Mérite – Verlag für Militärgeschichte (2004), ISBN 978-3932381263
  • Benno H. Schaeppi: Germanische Freiwillige im Osten – Mit einem Geleitwort des Stabsführers der Germanischen Leitstelle und einem Vorwort von Heinrich Himmler.,[9] Buchverlag F. Willmy, 1943 (pdf bei archive.org)
  • Felix Steiner: Die Freiwilligen der Waffen-SS, Idee und Opfergang, DVG Deutsche Verlagsgesellschaft, 8. Auflage (1992), ISBN 978-3920722092
  • Gordon Williamson: Die Waffen-SS, 24. bis 38. Division und Freiwilligen-Legionen und ihre Flaggen, Brandenburgisches Verlagshaus (2011), ISBN 978-3941557482
  • Steffen Werther: Dänische Freiwillige in der Waffen-SS, Wissenschaftlicher Verlag Berlin (2004), ISBN 978-3865730367

Verweise

Fußnoten

  1. Bereits 1941 war es Stalins Plan gewesen, Europa bis zur Atlantikküste zu bolschewisieren. Dem kam die Großdeutsche Wehrmacht zusammen mit den verbündeten Streitkräften am 22. Juni 1941 mit einem Präventivschlag (Unternehmen „Barbarossa“) zuvor. Die Rote Armee wäre spätestens im August 1941 zum Sturm auf den Kontinent angetreten.
  2. Bernhard Gericke: Die Europäische Revolution, 1950, S. 11
  3. Zahlen nach Hans Werner Neulen: Eurofaschismus und der Zweite Weltkrieg – Europas verratene Söhne, Universitas, München 1980, S. 169 f.
  4. Freiwillige in der Waffen-SS, in: Rolf Kosiek / Olaf Rose (Hgg.): Der Große Wendig, Bd. 2, Grabert Verlag, Tübingen 2006, S. 570–572 (571)
  5. Führererlass vom 19. Mai 1943
  6. Soldaten erzählen – Dries Coolens, Zeitzeugenbericht (28:53 min), 2019
  7. Rolf Kosiek / Olaf Rose (Hgg.): Der Große Wendig, Bd. 2, Grabert Verlag, Tübingen 2006 (vergriffen)
  8. Mit dem Ostfeldzug bekam der Zweite Weltkrieg eine neue Dimension: Die Auseinandersetzung mit dem Bolschewismus empfanden Menschen aller europäischen Nationen als ihr ureigenstes Anliegen. Auch wenn ihr Land von deutschen Truppen besetzt war, waren sie bereit, an deutscher Seite für ein freies, antibolschewistisches Europa der selbstbestimmten Völker zu kämpfen. Tausende meldeten sich daher als Freiwillige und wurden in multinationalen Einheiten der Waffen-SS und der Deutschen Wehrmacht ausgebildet und im Osten eingesetzt. Am Ende kämpften rund eine halbe Million Ausländer unter deutschem Kommando. Der Kampf ging verloren, und die Masse der Freiwilligen mußte ihren Einsatz an deutscher Seite nach Kriegsende grausam büßen, aber die Bolschewisierung unseres ganzen Kontinents hatten sie verhindern können. Der Autor untersucht die Frage, ob es sich bei diesen freiwilligen Ausländern um die Vorkämpfer der europäischen Einheit gehandelt hat.
  9. Geleitwort SS-Obersturmbannführer Dr. Franz Riedweg: Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Wiedergeburt des Germanischen. Aus allen deutschen und germanischen Völkern geschieht der Aufbruch. Wir grüßen als Kameraden und Brüder, wo immer Männer germanischen Blutes aus freiem Herzenswillen zum Kampf für ein neues Europa angetreten sind.
  10. Einleitung der Seite: Welcome! This is a Non-Political and a Non-Profit site (to include its authors and contributors) and does not subscribe to any revisionist organizations. This site is only to explore the combat role and history of the multinational Waffen-SS in World War II. Enlistment rolls show that a total of 950,000 men served in its ranks between 1940 and 1945. It contains a collection of real events and information on these European volunteers and conscripts for historical research and documentation.