Znaim

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Znaim

Znaim (altes Wappen).jpg
Altes Wappen[1]
Staat: Deutsches Reich
Gau: Niederdonau
Einwohner (1930): 25.855
Koordinaten: 48° 51′ 19″ N, 16° 2′ 55″ O
Flucht.jpg
Znaim befindet sich seit 1945 unter Fremdherrschaft. Das Gebiet ist von der Tschechei vorübergehend besetzt, die einheimische Bevölkerung wurde vertrieben oder ermordet und deren Eigentum gestohlen.
Der Untere Platz in Znaim. Gemälde von Paul Kaspar
Stadtplan von Znaim um 1930

Znaim ist eine deutsche Stadt in Südmähren, Sudetenland, und Hauptstadt des Bezirkes Znaim.

Lage

Der Stadtkern liegt auf den letzten Ausläufern des Böhmisch-Mährischen Höhenzuges Richtung mährisches Flachland auf einer Felszunge und wird von steilen Abhängen zur Thaya und zum Granitzbach im Südwesten und Süden begrenzt. Znaim ist die größte Stadt des bis 1945 zusammenhängenden, deutsch bevölkerten und deutschsprachigen Gebietes Südmähren.

Einwohnerentwicklung

Volkszählung Einwohner gesamt Volkszugehörigkeit der Einwohner
Jahr Deutsche Tschechen Andere
1880 12.772 11.012 1.528 232
1890 15.167 12.936 1.982 249
1900 16.988 14.584 2.032 372
1910 19.683 16.812 2.496 375
1921 21.197 7.988 11.691 1.518
1930 25.855[2] 8.347 16.139 1.369
2013 33.964

Name

Der Name „Znaim“ bzw. „Znojmo“ leitet sich vermutlich aus der Zeit der keltischen Besiedlung ab: das Wort „snao“ bedeutet „fließendes Wasser“.

Geschichte

Anfänge

Funde aus der Bronzezeit vor allem um den Platz der Burg weisen auf eine frühe urgeschichtliche Besiedlung hin.

Da bereits im 11. Jahrhundert eine Burg genannt wird, ist davon auszugehen, daß die Anfangszeit der Besiedlung sich in der Ansiedlung (suburbium) um diese Burg manifestiert. Diese Burg war von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis ca. 1222 Sitz und Mittelpunkt eines der drei mährischen Teilfürstentümer (neben Olmütz und Brünn) der Premisliden. Wahrscheinlich ist auch der Bestand einer befestigten Anlage schon zur Zeit des Großmährischen Reiches im 9. Jahrhundert.

Mittelalter

Die frühe Burg, 1048 in einer Urkunde Herzog Bretislaus’ I. als Burgflecken „Znoim“ oder „Znojem“ genannt, war noch eine von Palisaden geschützte Holzburg. 1054, ein Jahr vor seinem Tod, beschloß Bretislaus, seine Herrschaft unter seinen Söhnen aufzuteilen. Conrad erhielt das Fürstentum Znaim. 1058 ließ Bretislaus’ Gattin Judith von Schweinfurth eine Kapelle an jener Stelle errichten, wo später das 1190 gegründete Kloster Bruck stehen sollte.

Von 1092 bis 1112 wurde das Fürstentum Znaim von Luitpold I. regiert. 1145 ist die Burg als fester Steinbau beurkundet, als Stadt und Burg vom böhmischen König König Vladislaus II. eingenommen bzw. zerstört wurde. Das 1190 gegründete Kloster Bruck erhielt im selben Jahr die Patronatsrechte über die Kirche zum hl. Nikolaus. Das Fürstentum hörte 1197 auf zu bestehen.

1222 entstand das erste Dominikanerkloster. Das mährische Landrecht wurde von König Ottokar I. für Znaim bestätigt. 1226 wurde Znaim neu gegründet und dem Ort durch Ottokar I. das Stadtrecht verliehen. Zwischen 1256 und 1260 erhielt Znaim eine Stadtmauer anstelle des ehemaligen Palisadenwalles. Nach dem Sieg König Rudolfs I. über König Ottokar II. 1278 unterwarf sich die Stadt Znaim dem Habsburger und erhielt im Gegenzug alte Privilegien bestätigt und neue Rechte verliehen. Ottokar II. wurde 1279 in der Znaimer Minoritenkirche bestattet. 1288 weilte der böhmische König Wenzel II. in Znaim.

Im Herrscherstreit zwischen Herzog Friedrich und Heinrich von Kärnten wurde Znaim 1307/08 von Friedrichs Truppen belagert. Mit Hermann Pechan ist 1310 der erste Bürgermeister der Stadt beurkundet. Feuersbrünste zerstörten im 14. Jahrhundert Teile der Stadt und die St. Niklaskirche. Diese wurde 1336 neu gebaut. 1348 wurden von Kaiser Karl IV. alle Privilegien der Stadt bestätigt. Durch eine Pestepidemie wurde die Stadtbevölkerung 1351 um fast zwei Drittel dezimiert. Die Folgen der Verwaltungsreform von 1363 bedeutete die Viertelteilung der Stadt. Um 1380 wurde im Süden vor den Toren der Stadt das St. Elisabeth-Spital gegründet.

Zwischen 1401 und 1405 wurde Znaim von „Raubrittern“ unter „Dürrteufel“ Hynek von Kunstadt besetzt und von König Sigismund und Herzog Albrecht IV. belagert. Während der Hussitenkriege gehörte die Stadt zum katholischen Bund und wurde 1432 von hussitischen Heeren erfolglos belagert. Kloster Bruck und das Umland wurden verwüstet. 1433 wurde eine erste hölzerne Brücke über die Thaya beurkundet. König Siegmund starb 1437 in Znaim und war dort drei Tage lang aufgebahrt worden, bevor sein Leichnam nach Großwardein (Oradea im heutigen Rumänien) überführt wurde. Der Znaimer Rathausturm, heute noch Wahrzeichen der Stadt, wurde zwischen 1445 und 1448 unter dem Steinmetzmeister Niklas von Edelspitz erbaut. Unter König Albrecht II. wurden die Juden Znaims, ebenso wie aus anderen königlichen Städten, ausgewiesen. 1490 kam es zu einem großen Stadtbrand.

Neuzeit

Kupferstich von Georg Houfnagl, um 1600

1523 wurde Znaim durch König Ludwig das Municipalrecht erteilt. Kurz darauf entstand bis 1562 auch der „Znaimer Codex“, das Stadtrechtsbuch. In der Reformationszeit kam es um 1530 zu einer Niederlassung einer Täufergemeinde, die allerdings bereits fünf Jahre später wieder ausgewiesen wurde. 1532 wurde Znaim das Bergrecht zum Eisenabbau und 1534 das alleinige Bierbraurecht erteilt. Unter Erzherzog Ferdinand tagte 1535 der Mährische Landtag. Um 1540 hielt die lutherische Reformation in Znaim Einzug. 1555 gab es in St. Niklas einen evangelischen Pfarrer. Später nahm fast die gesamte Znaimer Bevölkerung den evangelischen Glauben an. Katholisch waren noch die unter dem Einfluß des Klosters Bruck und der Pöltenberger Kreuzherren stehenden Besitzungen.

1618 erhielt Znaim von König Matthias das Recht zur Abhaltung zweier Jahrmärkte. Die im Zuge der Gegenreformation in die Stadt gekommenen Jesuiten gründeten 1624 das Gymnasium. Durch Kaiser Ferdinand II. wurden in Znaim 1621 königliche Stadtrichter eingestellt, die bis 1782 die Entscheidungsgewalt in praktisch allen Stadtangelegenheiten hatten. 1631 wurden zwischen Wallenstein und kaiserlichen Gesandten die „Znaimer Verträge“ abgeschlossen, die zur Wiederberufung Wallensteins in kaiserliche Dienste führten. 1645 wurden durch schwedische Truppen unter General Torstensson schwere Verwüstungen verursacht. Znaim wurde besetzt. Während der Türkenkriege 1663 kamen nur kleinere osmanische Truppen in das Umland der Stadt, die zu Plünderungen führten.

1710 wurde die inzwischen verfallende Burg an die Familie Deblin verkauft. Sie führte Umbauarbeiten durch. Im Österreichischen Erbfolgekrieg kam es 1742 zur Besetzung Znaims durch preußische Soldaten sowie durch sächsische Truppen. Während 1756 Maria Theresia selbst in Znaim anwesend war, wurde die Stadt 1762 abermals von preußischen Truppen besetzt. 1773 wurde das Jesuitenkolleg geschlossen, 1782 sowohl das Jesuiten- als auch das Klarissinnenkloster aufgehoben. 1784 folgte die Aufhebung des Minoritenklosters und des Stiftes Klosterbruck. Dadurch entstand der neue Vorort Mannsberg.

Noch einmal wurden die Stadtprivilegien Znaims von einem Monarchen bestätigt, als Kaiser Franz II. 1792 in Znaim weilte. Trotzdem wurden diese Stadtrechte in den nächsten Jahren durch die Unterstellung unter eine politische Kreisbehörde eingeschränkt.

19. Jahrhundert

Situations-Plan der kleinen Kreisstadt Znaim“, gezeichnet und aufgenommen im September bis Oktober  1815

1804 wurden die Befestigungsanlagen geschleift.

Während der Napoleonischen Kriege verweilten 1805 ca. 30.000 kaiserliche und russische Soldaten in Znaim. Die Stadt wurde allerdings am 17. November von Napoleon und seinen Leuten eingenommen. Am 10. und 11. Juli 1809 kam es bei Znaim zu einer Schlacht zwischen den Kontrahenten des Krieges. Am 12. Juli kam es zum „Waffenstillstand von Znaim“ und in weiterer Folge durch den am 14. Oktober beschlossenen „Frieden von Schönbrunn“ zum Abzug der französischen Truppen aus Znaim am 4. November.

1834 wurde der Vorort Thayadorf eingemeindet. Auf dem Pöltenberg übernachtete 1848 Kaiser Ferdinand I. auf seiner Flucht aus Wien vor den Aufständischen. 1850 wurde der Ende des 18. Jahrhunderts geschaffene Magistrat aufgelöst und die Wahl eines Gemeinderates und eines Bürgermeisters beschlossen. Durch eine Verwaltungsreform entstand 1854 der neue Bezirke umfassende Znaimer Kreis. 1855 entstand die erste evangelische Kirchengemeinde mit einer eigenen Abteilung auf dem Friedhof. 1860 wurde aus dem kurz zuvor entstandenen Kreis der politische Bezirk Znaim mit den Gerichtsbezirken Znaim, Frain, Joslowitz und Mährisch Budwitz gegründet. 1865 ging die Burg in städtischen Besitz über.

1866 kam es zur Besetzung Znaims durch Preußen (ca. 3.300 Soldaten). 1867 wurde mit dem Bau des Bahnhofes begonnen und 1870/71 die Eröffnung der Strecke Znaim–Brünn sowie Znaim–Iglau und Znaim–Wien in Angriff genommen.

Die Eisenbahn förderte zusätzlich die Ansiedlung von Industriebetrieben und das Bevölkerungswachstum der Stadt. Diese Entwicklung ist bis ca. 1900 zu beobachten.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges

Nach der infolge des Vertrags von Saint-Germain erfolgten Aufrichtung des Kunststaates Tschechoslowakei, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs im Jahre 1919, kam es zur Eingemeindung von Neuedelspitz, Klosterbruck, Mannsberg, Pöltenberg und der von tschechischen Arbeitern bewohnten Siedlung Mareschau. Aufgrund der tschechischen Repressalien und Verfolgungen verließ in der folgenden Zeit ein großer Teil der Deutschen (bis 1930 beinahe die Hälfte) die Stadt und floh vornehmlich in die deutschen Staaten (Deutsches Reich, Republik Österreich).

Nach der Befreiung von der tschechischen Unterdrückung: Der Führer der Sudetendeutschen, Konrad Henlein, spricht am 26. Oktober 1938 am Unteren Platz (rechts Adolf Hitler, Martin Bormann und Arthur Seyß-Inquart).

Im Oktober 1938 kam es zur Angliederung an das Deutsche Reich. Am 9. Oktober waren deutsche Truppen eingerückt, und am 26. Oktober hielt Adolf Hitler eine Rede am Unteren Platz. Es kam zu einer entschiedenen Umstrukturierung und Umorganisierung der Stadtverwaltung nach den Bestimmungen der deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935. Der verwaltungsmäßige Strukturwandel umfaßte auch die Entstehung einer neuen Grenze zur übrig gebliebenen Tschechoslowakei bzw. zum Protektorat Böhmen und Mähren unmittelbar nördlich der Stadtgrenze, den Anschluß Znaims und seines deutschsprachigen Bezirksanteiles an den Reichsgau Niederdonau (mit der Hauptstadt Znaim wurde 1938 in diesem Verband ein eigener Landkreis gebildet) sowie die Eingemeindung von Altschallersdorf, Edelspitz, Esseklee, Kleinteßwitz, Neuschallersdorf, Oblas, Pumlitz und Zuckerhandl.

Zweiter Weltkrieg

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Znaim Opfer dreier schwerer alliierter Bombenangriffe. Dabei wurden auch zwei als Lazarett gekennzeichnete Züge am Bahnhof in Brand geschossen. Der südliche Trakt des Klosters Bruck wurde ebenfalls beschädigt. Ein kleiner Teil der Bevölkerung wurde zuvor nach Österreich evakuiert. In Znaim befanden sich außerdem zehntausende Flüchtlinge aus den östlichen Gebieten. Als sich die Wehrmacht nach Westen zurückziehen mußte, erwartete die Bevölkerung den Einmarsch der Roten Armee. Diese erreichte gegen Kriegsende am 8. Mai 1945 die Stadt.

Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945/46

Mit Beginn der kommunistischen Herrschaft wurde in Znaim ein „tschechischer Nationalausschuß“ eingerichtet. Gemeinsam mit militanten Tschechen („Revolutionsgardisten“) richteten sich dessen Aktivitäten kollektiv gegen die deutsche Bevölkerung Znaims. Viele Deutsche wurden zur Zwangsarbeit verschleppt. Ca. 10 % der deutschen Einwohner wurden verhaftet. Viele von ihnen wurden in der Albrechtskaserne, einer Landeszwangsarbeitsanstalt oder im Barackenlager Mannsberg interniert. Dort kam es immer wieder zu Mißhandlungen und vielen Mordopfern. Vor den Exzessen flüchteten mehrere tausend deutsche Znaimer nach Österreich. Am 12. Juni 1945 waren nur noch 1.500 deutsche Einwohner innerhalb der Stadt. 1946 wurden die noch Verbliebenen bis September desselben Jahres in mehreren Transporten nach Mittel- und Westdeutschland abgeschoben. Insgesamt betroffen waren ca. 18.840 Personen. 200 deutsche Personen durften in Znaim bleiben. Der Großteil von den nach Österreich geflüchteten oder vertriebenen Znaimern wurde 1946 ebenfalls in nördlichere deutsche Länder abgeschoben.

Die Stadtgemeinde Znaim besteht unter heutiger tschechischer Verwaltung aus den Ortsteilen Dörflitz, Kasern, Deutsch Konitz, Mramotitz, Naschetitz, Oblas, Poppitz, Brenditz und Znaim. Weitere Ortslagen sind Pumlitz, Pöltenberg, Klosterbruck, Esseklee und Alt Schallersdorf.

Znaimer Wirtschaft und Infrastruktur (vor der Vertreibung)

Landwirtschaft
Große Teile der Anbaufläche wurden mit Getreide aller Art, Zuckerrüben und Hackfrüchten bewirtschaftet. Am „Thayaboden“, den Ortschaften um Znaim und in ihrer näheren Umgebung entlang der Thaya, wurde intensiver Gemüseanbau betrieben. Besonders bekannt waren die „Znaimer Gurken“. Aber auch Wein und Obst aller Sorten gediehen in diesem fruchtbaren Landstrich. Der Weinbau des Klosters Bruck ist ursprünglich auf dem Pöltenberg bereits um 1200 belegt.

Gewerbe
In der Stadt Znaim gab es neben vielen Handels- und Handwerksbetrieben eine beachtliche Lederindustrie sowie große Steingut- und Keramikwerke. Desweiteren gab es Ziegeleien, eine Schamottwarenfabrik, mehrere Gurkenfabriken, Essigerzeugung, Seifensiedereien, eine Stock- und Schirmstockfabrik, Mühle, Sägewerk und eine Elektrizitätsgesellschaft. Zudem gab es auch florierendes Kleingewerbe in der Stadt.

Tonwarenerzeugung
Auf reichen und hochwertigen Kaolin-Vorkommen fußend, hatte sich in Znaim und Umgebung schon sehr früh eine umfangreiche Tonwarenerzeugung in zahlreichen kleinen Werkstätten entwickelt. Die „Hafner“ bildeten eine eigene Zunft, deren Siegel aus dem Jahr 1570 im Znaimer Museum aufliegt. Sie wetteiferten in der Erzeugung schönen Geschirres. Nach 1525 erhielten sie Zuzug durch die aus Salzburg und Tirol einwandernden „Wiedertäufer“, die dem Handwerk viele neue Impulse gaben. Der aufkommende Kachelofenbau bewirkte eine Erweiterung und Verfeinerung dieses ins kunsthandwerkliche gehenden Gewerbes. Im 19. Jahrhundert wurden mehrere Manufakturen in Znaim gegründet (Johann Klammerth, Josef Lauer, Johann Muck, Karl Moest, Johann Sitko, Josef Slawik). Im Jahre 1879 gründete schließlich Rudolf Ditmar den später Weltruf erlangenden Betrieb, damals mit 27 Öfen wohl die größte Tonwarenfabrik in Österreich, in der er künstlerisch hervorragend schöne Fayencen und Majoliken, daneben aber auch Gebrauchsgeschirr erzeugte.

Schulen und Ausbildungsstätten
Zwei Hauptschulen (aus den Trivialschulen der Pfarren St. Niklas und zum hl. Kreuz hervorgegangen), Fortbildungsschule für Mädchen, ab 1872 bzw. 1877 gab es eine Knabenvolksschule I und II sowie je eine Mädchenvolksschule I und II (nach Wohnsitz), Doppelvolksschule (1888 aus Anlaß des vierzigsten Regierungsjubiläums Franz Josefs I., Knaben- und Mädchenvolksschule des III. Bezirks), später wurden die Volksschulen zusammengezogen, tschechische Privatvolksschule (1881), zwei Knabenbürgerschulen (1885/86 und 1911), zwei Mädchenbürgerschulen (aus der Fortbildungsschule hervorgegangen 1870), Jesuitengymnasium (bis zur Aufhebung des Ordens 1773, später Obergymnasium bzw. Reform-Realgymnasium für Knaben und Mädchen, 1938 bis 1945 zu zwei Oberschulen umgewandelt), Landesoberrealschule (1869, später im Reform-Realgymnasium), tschechisches Reform-Realgymnasium (1919), Mädchenlyzeum (1905/06, geschlossen 1921), Lehrerbildungsanstalt (1918 gegründet, 1919 aufgelassen, 1938 wiedereröffnet), tschechische Lehrerbildungsanstalt (1926/27), Landesacker- und Weinbauschule (1875), Staatsfachschule für Tonindustrie und verwandte Gewerbe (1872, 1920 nach Karlsbad verlegt), Städtische Musikschule (1857, 1920 neu gegründet), deutsche private Handelsschule (1921, 1938 zu Handelsakademie erweitert, dann zu Wirtschaftsoberschule bis 1945 umgewandelt), tschechische Handelsschule (1919, öffentlich), deutsche Fachschule für Frauenberufe (1918 privat, ab 1923 öffentlich), sechs städtische bzw. öffentliche Kindergärten (vier deutsche, zwei tschechische), Rudolf-Schule (1883).

Staatsfachschule für Tonindustrie
Eine für die kulturelle, künstlerische und kunsthandwerkliche Entwicklung ganz Südmährens bedeutsame Lehranstalt, gegründet 1872, wurde am Kopalplatz untergebracht, dessen Giebel mit den allegorischen Figuren der Kunst und Wissenschaft und dem Stadtwappen gekrönt ist (ein Werk von Josef Würbel). Eine Reihe bedeutender Künstler, Maler und Bildhauer haben an dieser Schule gewirkt, aus der ebenso auch viele bedeutende Künstler hervorgegangen sind (Bildhauer Hugo Lederer, der Maler Alexander Pock, Robert Obsieger, Ludwig Galasek). Bedeutende Lehrer an dieser Anstalt waren die Professoren Bruno Emmel, Viktor Schufinsky, Michael Mörtl, Karl Moest.

Weitere Einrichtungen
Stadtarchiv, Armeninstitut bzw. Armenhaus (1862), Suppenanstalt (1897), Volksbibliothek (1869), Leihbibliothek (1848), Bibliothek im Kapuzinerkloster, Stadtmuseum (1878, ab 1910 in der Burg), Kino, Bezirkshauptmannschaft, Bezirks- bzw. Kreisgericht, Steueramt, Post- und Telegraphenamt (1898) mit öffentlicher Fernsprechstelle (ab 1899), Zollamt, Gendarmeriekommando, Zwangsarbeitsanstalt (1857), Bahnstation (1870, für die Nordwestbahn und die Staatsbahn Grusbach-Brünn), Wasserleitung (1861) und Nutzwasserwerk (1877), Elektrizitätswerk (1894/95) und Elektrifizierung (1895), zahlreiche Erholungsanlagen (Alleen, Stadtwald, Granitztal, Leskatal, Thayatal mit Badeanstalten), Banken (Kreditanstalt, Escompte-Bank, Anglobank, Sparkasse 1855, Südmährische Bank 1911), Zeitungen (Znaimer Wochenblatt 1850, Znaimer Tagblatt 1897, Znaimer Lehrerbote 1869), ca. 20 Ärzte, drei Zahnärzte, vier Zahntechniker, fünf Tierärzte und elf Hebammen; Baugewerbegenossenschaft (1718), Schneider- und Schuhmachergenossenschaft (1859), Österreichischer Touristenklub (Znaimer Sektion, 1883), Wohnungsbaugenossenschaft (1898), Verband landwirtschaftlicher Großbetriebe (1919), Landes-Gartenbaugesellschaft (1922), verschiedene Vereine.

Kulturerbe

Schloß Znaim auf dem Burgberg

Burg, Schloß
1048 erstmals urkundlich genannt und ursprünglich Sitz der Fürsten von Znaim. Etwa 75 m über dem Tal auf einem nach Westen vorspringenden Felsmassiv des nach Südosten abfallenden Stadtberges erbaut, bietet sie gute Sicht flußauf- und abwärts von der Traußnitz bis in den Talkessel des Thayabodens. Auf dem Gelände der ehemaligen inneren Burg wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach Plänen von Fischer von Erlach durch Max Franz Graf von Deblin ein fünfflügeliger Schloßbau ausgeführt, in dem sich um einen ovalen Rundsaal mit Fresken von Johann Michael Fisse 24 Räume, zum Teil in zwei Geschossen, gruppieren, welche heute die Sammlungen des „Südmährischen Landschaftsmuseums“ beherbergen. Eine Freitreppe führt in den ein Geschoß tiefer liegenden Schloßhof, von dem man eine besonders schöne Aussicht in das Thayatal genießt. Die Vorburg, in der sich die Katharinenkapelle befindet und einst auch der ca. 33 m hohe achteckige Bergfried, der sogenannte „Räuberturm“, stand, war schon früher in den Besitz der Gemeinde gekommen, die dort ein Brauhaus einrichtete, so daß von den Verteidigungsanlagen auch nichts als die weiträumigen in den Felsen gehauenen Kelleranlagen übrig blieben. Ein tiefer Graben, der diesen Teil der Burg von der Stadt trennte, wurde zugeschüttet. 1892 stürzte der Bergfried der Burg ein, wobei ein Arbeiter und seine Frau in einem danebenliegenden Gebäude der Brauerei ums Leben kamen.

Katharinenkapelle, Rotunde

Katharinenkapelle, Rotunde St. Katharina
Vom Burgbau des 11. und 12. Jahrhunderts hat sich außer weitläufigen Gängen und Kellern nur ein Kapellenrundbau, die St. Katharinen-Kapelle (sogenannter „Heidentempel“), erhalten, ein kunsthistorisch überaus bemerkenswertes Bauwerk, vermutlich aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts stammend und damit der älteste noch erhaltene Sakralbau Mährens, in grob behauenen Bruchsteinen aufgeführt, das im Innern mit Malereien geschmückt ist, die wahrscheinlich aus dem Jahr 1134 stammen. Um 1100 ist die romanische Rotunde bereits urkundlich erwähnt, als Borivoi II. hier Hochzeit feierte. Die Fresken zeigen christliche und herrschaftliche Motive. In der halbkreisförmig nach Osten ausladenden Apsis thront Jesus in der Mandorla von zwei Engeln getragen und von den Symbolen der vier Evangelisten umgeben mit Maria und Johannes an der Seite. Konrad II., Gründer des Heiligtums, hält ein Modell der Kirche in den Händen und ihm gegenüber seine Gattin, Maria, mit einem Becher in der Hand. Im Kapellenraum erscheinen Bilderzyklen, deren unterster biblische Szenen zeigt, während der darüberliegende Kranz die Sage von Primislas, dem Pflüger, und seiner Berufung zum König darstellt. Das dritte, oberste Band, stellt eine Reihe von 19 premislidischen Herrschern dar. Eine der Figuren läßt sich durch Krone und Zepter als König identifizieren und stellt wohl Wratislaus II. dar. Im Deckengewölbe erscheint die Taube des Hl. Geistes mit den vier Evangelisten und Engelsgestalten. Die Malerei ist in satten Farben – vermutlich Temperafarben – auf selbsttrocknendem Grund aufgetragen und ist in ihrem Stil mit ähnlichen Kunstwerken aus der gleichen Zeit vergleichbar (Prüfening, Kodex von Hirsau, Handschriften von St. Peter in Salzburg, Klosterbruck, auch der Kodex des Bischofs Heinrich Zdik in Olmütz 1136).

Das Kreuzherrenstift auf dem Pöltenberg mit der Stiftskirche St. Hyppolit

Ehemaliges Kreuzherrenstift auf dem Pöltenberg
Gegenüber der Burg gelegen, durch das tiefeingeschnittene Tal des Granitzbaches getrennt, auf einem Felsenmassiv, das die Stadt überragt. In der Nähe des Stiftskomplexes, aber außerhalb des mit Mauern umgebenen Ortes, wurde ein alter, vielleicht aus dem 8. oder 9. Jahrhundert n. d. Z. stammender Ringwall entdeckt, der als Vorgänger der befestigten Stiftsbauten angesehen wird. Bei Grabungen im Stiftshof wurden Gräber aus dem 11. Jahrhundert gefunden. Um diese Zeit dürfte dort auch ein Kirchenbau bestanden haben; in der Urkunde König Ottokars I. über den mit dem Stift Bruck geschlossenen Tauschvertrag vom 19. September 1226 wird schon ein Wibert, Probst von St. Hippolyt genannt. Im Jahr 1240 wurde Pöltenberg dem Orden der Kreuzherren mit dem roten Stern in Prag übergeben. Das Stiftsgebäude ist ein vierseitiger Bau mit Innenhof, umgeben von Wirtschaftsgebäuden und festen Mauern. Innerhalb des Komplexes befindet sich die Kirche des hl. Hippolyt (Kostel Sv. Hyppolita), ein zentraler Bau mit Kuppel, rechteckiger Apsis und einem Turm, bedeutend durch die von Franz Anton Maulpertsch 1765 gemalten Fresken (Kuppelfresko Kreuzauffindung) und Hochaltarbild St. Hippolyt.

Ebenfalls auf dem Pöltenberg befindet sich auch die Filialkirche des hl. Anton von Padua, ein ovaler Kuppelbau mit Fresken von Ignaz Raab, von der ein unterirdischer Gang bis zur Znaimer Burg führen soll, und die Eliaskapellen-Ruine auf halber Höhe des stadtseitigen Hanges.

Niklaskirche

Kirche St. Niklas
Netzrippengewölbte dreischiffige Hallenkirche mit Hach geschlossenen Seitenschiffen und einem Langchor mit Fünfzehntel-Schluß. Bau zwischen 1338 und 1420; die anschließende netzrippengewölbte Sakristei bez. 1500. Ehemaliger Turm im nördlichen Winkel von Langhaus und Chor, im südlichen Winkel Treppenturm mit Helm. Der jetzige Turm 1848/51 östlich des Chores mit einfachem schiefergedecktem Pyramidendach erbaut, 1905 mit neuem ziegelgedecktem Pyramidendach und vier kleineren Ecktürmchen versehen. Westfront durch Blendbogen, Vorhalle und Stützpfeiler gegliedert. In der Apsis teilerhaltene gotische Fresken, feingliedriges Sakramentshäuschen, Schmerzensmann (über der Sakristeitür), Kanzel in Form der Weltkugel von Joseph Winterhalter, Marienstatue (Friedländer Brotmutter); im westlichen ovalen Kapellenanbau Fresken von Franz Anton Maulpertsch; Altarbilder von Daysinger (1754–1772).

Seitenansicht der St. Michaelskirche.

Kirche St. Michael (Jesuitenkirche)
Urkundlich erstmals 1226 genannt. Spätgotische, ursprünglich dreischiffige Basilika mit eingezogenen Pfeilern, deren Zwischenräume zu Kapellen ausgebaut wurden; nach Einsturz des Hauptschiffes Stichkappentonnengewölbe, Chor sternrippengewölbt. Unter den Jesuiten (1624–1773) weitgehender barocker Umbau mit reicher Innenausstattung: Hochaltar, Kapellenaltäre, Kanzel, sehr schöne Orgel, Gestühl und Heiligenbilder. Hochaltar (Kreuzabnahme) und andere Altarbilder von Johann Michael Fisse. Freistehender Turm östlich des Chores 1694.

Ehemaliges Jesuitenkollegium
Vierflügeliger zweigeschossiger Bau mit Innenhof neben der St. Michaelskirche, beherbergt heute das Stadtarchiv.

Innenansicht der Dominikanerkirche

Dominikanerkirche zum Hl. Kreuz
Gegründet vor 1243. Heutige Kirche erbaut 1653/77, umgestaltet 1735/59. Großer stichkappengewölbter Raum; beiderseits je vier durch Gänge verbundene Kapellen; Westfassade mit zwei Türmen. Reiches Säulentor 1732 und 1771. Portal gestaltet von Johann Caspar Högl. Turmbekrönung 1735. Hochaltar erste Hälfte 19. Jahrhunderts in Neorenaissance mit Kreuzbild von Franz Anton Maulpertsch (aus dem Brucker Sommerspeisesaal); die 12 Seitenaltäre mit Bildwerken reich ausgestattet um 1740. Altarbilder: hl. Dominicus v. Adalbert Radda; hl. Thomas v. A. Hertl, hl. Barbara, Thekla und hl. Liborius von Joh. L. Kraker; hl. Vinzenz und Franz Seraph von Joseph Winterhalter. Prachtvolle, mit Engeln geschmückte Orgel, reich stuckierte Brüstung und Gitter um 1750; Bildhauerarbeiten von J. A. Heinz und J. J. Rüssler (Mitte 18. Jahrhundert) Reich geschnitztes Gestühl. Erste Hälfte 18. Jahrhunderts: Barocke figurale Grabmäler des Grafen Thurn-Valsassina 1643 und der Gräfin Eva Eleonore Raduit de Souches 1692; Graf Christian v. Aichbüchel 1726; Graf Franz Ant. Berchtold 1700, Graf Laiansky 1823.

Dominikanerkloster
Vierflügeliger Komplex um Kreuzgang, dessen südlicher Flügel und Teile des östlichen und nördlichen Flügels gotisch mit Kreuzrippengewölbe (13./15. Jahrhundert). An der Ostseite sternrippengewölbtes ehemaliges Kapitelhaus (jetzt Kirche) zweite Hälfte 15. Jahrhundert und tonnengewölbter Speisesaal zweite Hälfte 17. Jahrhundert mit reich geschnitzter Tür und Bildern in reichen Rahmen dieser Zeit. Im ersten Stock des östlichen Klosterteiles ein Gang mit engen tonnengewölbten Zellen (vermutlich 13. Jahrhundert); der große westliche Teil der Anlage 1656 begonnen, 1770 vollendet. Im Kreuzgang Fresken von Franz Anton Maulpertsch um 1770.

Minoritenkloster
Zweigeschossiger schmuckloser Bau aus dem 13. Jahrhundert um gotischen Kreuzgang. Das ehemals daneben gelegene Kloster der Klarissinnen mußte im 19. Jahrhundert Schulbauten weichen. Erhalten geblieben sind ein spiegelgewölbter Saal und ein Tor mit dem Wappen der Grafen Defour Walderode von Kunstadt. Unter anderem beherbergt das Minoritenkloster heute Exposituren des Südmährischen Museums über Geologie, Archäologie und Schmiedekunst.

Wenzelskapelle

Wenzelskapelle (Doppelkapelle des hl. Martin und der hl. Anna)
Die untere, mit sehr starken Mauern umgebene tonnengewölbte Kapelle mit Dreiachtel-Schluß mit äußerem Wehrgang ist in die Stadtmauer eingebaut und stammt wohl aus der Zeit der Stadtbefestigung um 1260. Die obere etwas kleinere nach 1520 erbaute netzrippengewölbte Kapelle springt gegenüber der unteren dadurch zurück, daß die unten eingezogenen Strebepfeiler zu äußeren werden, durch die ein Wehrgang führt, der vom Pfarrhof St. Niklas zugänglich ist. Das Netzrippengewölbe, in dessen Feldern Halbfiguren als Hochreliefs hervortreten, ähnelt dem der Barbarakirche in Kuttenberg und des Wladislaw-Saales in der Prager Burg. Die Front der Kirche wird durch eine mit spätgotischem Baldachin geschützte Wenzelsstatue, durch einen Treppenturm und ein Glockentürmchen gegliedert. Znaimer Flügel-Altar: Hervorragende spätgotische Schnitzarbeit, um 1500 wahrscheinlich von dem Wiener Meister Friedrich geschaffen. Ursprünglich in der Wenzelskapelle in Znaim eingebaut, kam er später als Geschenk der Stadt Znaim in die kaiserlichen Sammlungen nach Laxenburg und ist jetzt im Unteren Belvedere in Wien aufgestellt, in lebhaftem Kolorit gefaßt.

Der Rathausturm. Wahrzeichen der Stadt Znaim

Rathaus/Rathausturm
Von dem ursprünglichen umfangreichen Rathausbau mit schönem Renaissancetor ist nur der gotische Turm (80 m) mit neunspitzigem Helm, erbaut 1445/1448 von Meister Niklas von Edelspitz, übriggeblieben. Er ist heute das Wahrzeichen der Stadt. Durch einen alliierten Bombentreffer in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges beschädigt, wurde das Rathaus samt den anschließenden Häusern bis zur Elsingergasse und zum Unteren Platz abgerissen, weil man ein neues Rathaus nach aufgefundenen Plänen eines Bremer Architekten erbauen wollte. An den Turm anschließend wurde dann aber nur ein kleiner unansehnlicher Zweckbau errichtet und das übrige Gelände zwischen Fütter- und Grünwarengasse zunächst in eine Parkanlage verwandelt, die in den letzten Jahren einem Kaufhausbau weichen mußte, der die Harmonie des ganzen Platzes zerstört.

Kapuzinerkirche des hl. Johannes
Einfacher tonnengewölbter Saal. Hochaltar und Seitenaltäre mit Bildern von Lukas Kraker (Mitte 18. Jahrhundert). Kapuzinerkloster mit zwei Kreuzganghöfen aus der Bauzeit der Kirche. In der Mauer neben der Kirche offene barocke Kapelle mit Ölberggruppe (Anfang 18. Jahrhundert).

Spitalskirche St. Elisabeth
Gotischer Chor mit Fünfachtel-Schluß, Langhaus in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut. Stichkappentonnengewölbe; Hochaltar und drei Seitenaltäre (Anfang 18. Jahrhundert). Schön geschnitzte Betstühle um 1700 aus dem Barbarakirchlein in Klosterbruck. Außen an der Wiener Straße malerische Kreuzigungsgruppe aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Kirche St. Rostislav
Die ehemals evangelische Kirche wurde nach Plänen des Wiener Architekten L. Faigl 1910/11 erbaut. Heute ist sie die Kirche der christlich-orthodoxen Glaubensgemeinschaft.

Stadtbefestigung
An einigen Stellen ist die Stadtmauer noch gut erhalten und kann heute besichtigt werden. Zur ehemaligen Stadtbefestigung gehören auch der gotische „Wolfsturm“ und die „Obere Pforte“.

Stadttheater von Znaim (Postkarte, Anfang des 20. Jahrhunderts)

Bekannte, in Znaim geborene Personen

Literatur

  • Gregor Wolny: Die Markgrafschaft Mähren, topographisch, statistisch und historisch, Znaimer Kreis, 1837
  • Anton Hübner: Znaims geschichtliche Denkwürdigkeiten, 1843 (PDF-Datei)
  • Anton Hübner, Michael Netoliczka u. a.: Denkwürdigkeiten der königlichen Stadt Znaim, 1868
  • Alexander Fossek: Znaim und seine Umgebungen. 1897
  • Johann Zabel: Kirchlicher Handweiser für Südmähren, 1941, Generalvikariat Nikolsburg, Znaim S. 83, 85, 86, 87.
  • Karl Wittek: Heimatbuch Znaim
  • Anton Vrbka: Gedenkbuch der Stadt Znaim 1226–1926. Kulturhistorische Bilder aus dieser Zeit, Verlag A. Bartosch, Nikolsburg 1927
  • Georg Dehio / Karl Ginhart: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler in der Ostmark, 1941, Znaim S. 507
  • Hellmut Bornemann:
    • Znaim – Das Stadtrechtsbuch von 1523, 1992
    • Znaim. Stadt an der Thaya. Lebendige Vergangenheit, Wien 2007
  • Irmgard Gál: Mein Znaim-Kaleidoskop, 2001 (heimatkundlich)

Fußnoten

  1. Nach 1460 bis 1919.
  2. Nach der Eingemeindung von Mannsberg, Klosterbruck und Pöltenberg.