Putin, Wladimir

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Wladimir Putin

Wladimir Wladimirowitsch Putin (russ.: Владимир Владимирович Путин) (Lebensrune.png 7. Oktober 1952 in Leningrad) ist ein kommunistischer Politiker der ehemaligen Sowjetunion und ihres Nachfolgestaates Russische Föderation. Zunächst Auslandsagent des sowjetischen Geheimdienstes KGB in der DDR von 1985 bis 1990, fungierte er vom 25. Juli 1998 bis zum August 1999 als Direktor der Behörde, die seit ihrer Umgründung im Jahr 1991 FSB heißt. Zudem hatte er ab 26. März 1999 einen Posten als Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Föderation. Das Weltwirtschaftsforum bereitete Putin ab 1992 auf Führungsaufgaben vor, gab ihm den Status eines Global Leader for Tomorrow[1] und nahm ihn in das Funktionärskorps der NWO auf.[2]

Putin war von 2000 bis 2008 Staatspräsident Russlands, von 2008 bis 2012 Ministerpräsident, seit dem 7. Mai 2012 ist er erneut Staatspräsident. Mit der Regierung des Landes beauftragte er am 16. Januar 2020 den Juden Michail Mischustin.

Putin bedauert die am 8. Dezember 1991 ohne Absprache mit dem damaligen sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow von den Präsidenten der russischen, der ukrainischen und der weißruthenischen Sowjetrepublik vereinbarte formelle Auflösung der Sowjetunion als „größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“.[3]

Leben

Wladimir Putin mit seiner Mutter
Wladimir Putin als Taxifahrer in St. Petersburg Anfang der 1990er-Jahre – damals interessierte sich der Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab für ihn als Nachwuchskraft für Russland[4]
Nach Aussage des WEF-Geschäftsführers Klaus Schwab in einem Video von 2017[5] war Putin ein Global Leader for Tomorrow[6] des WEF – er wurde verdeckt geschult. Näheres → Weltwirtschaftsforum
Wladimir Putin auf shoaistischer Besuchstour in Israel
Präsident Putin mit Russlands Oberrabbiner Berel Lazar, welcher als ein Vertrauter gilt[7]
Putin in Gesellschaft hochrangiger jüdischer Religionsfunktionäre
Wladimir Putin und Benjamin Netanyahu bei einem Treffen im September 2015

Herkunft

Wladimir Wladimirowitsch Putin wurde am 7. Oktober 1952 in Leningrad (seit 1991 wieder Sankt Petersburg) geboren und streng patriotisch erzogen. Er wuchs als Einzelkind in ärmlichen Verhältnissen in einer Gemeinschaftswohnung (Kommunalka) auf. Zwei ältere Brüder starben im Kindesalter. Seine Mutter Maria Iwanowa, geb. Shelomova,[8] (1911–1998) war Sanitäterin. Über seine Mutter soll er, jüdischen sowie englischsprachigen niederländisch-anarchistischen Quellen nach, Jude sein.[9]

Yitzhak Radoschkovitch, ein aus Leningrad stammender Jude, der später einflussreich bei der Weltbank sowie Vorsitzender der New Entrepreneurs’ Association of Israel wurde, bezeichnete Putin 1997 gegenüber dem Juden Eduard Hodos als einen Vetter zweiten Grades und freute sich über dessen Karriereaussichten.[10]

Weiterhin besagt die offizielle Legende, dass Putins Vater Wladimir Spiridonowitsch (1911–1999) als Wachmann in einem Waggonbauwerk gearbeitet hat und Kriegsinvalide war. Der Großvater väterlicherseits, Spiridon Ivanovich Putin (1879–1965), habe Lenin und Stalin als Koch gedient.

Ausbildung

Wladimir Putin studierte Rechtswissenschaft an der Leningrader Universität (Abschluss 1975). In seinem letzten Semester, so weiß es die Legende, wurde er 1974 vom sowjetischen Geheimdienst KGB angeworben.

Wirken

Wladimir Putin 2013 II.jpg
Wladimir Wladimirowitsch Putin während seiner Urlaube

Nach entsprechender Schulung gelangte Putin 1975 in die Sektion Wissenschaft und Technik der Ersten Hauptabteilung, dem Auslandsressort des KGB. Seit 1985 war er – als Agent der zweiten Reihe – in der DDR im Einsatz, hauptsächlich in Dresden. Im Majorsrang hatte er mit der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland zu tun und war in der Leitung der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft tätig. Aus dieser Zeit stammen auch seine guten Deutschkenntnisse.[11] 1988 erhielt er vom Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR die NVA-Verdienstmedaille. Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in der DDR (1989 Fall der innerdeutschen Mauer, 1990 Beitritt zur BRD) und 15 Jahren im Dienst der Auslandsspionage kehrte Putin 1990 in seine Heimatstadt zurück. Mit dem Zerfall des Sowjetreiches und der Auflösung der Sowjetunion 1991 nahm er im Range eines Oberstleutnants dann seinen Abschied vom KGB.

Bereits 1990 hatte er zunächst den Prorektor der Leningrader Universität in Fragen der internationalen Kooperation beraten und war Berater seines früheren Dozenten, des Rechtsprofessors Anatoli Sobtschak (Todesrune.png 2000) geworden, der Vorsitzender des Stadtsowjets von Leningrad war. Im Juni 1991 kandidierte Sobtschak mit Erfolg für das Amt des Oberbürgermeisters von St. Petersburg und machte Putin zum Leiter des städtischen Komitees für Auslandsbeziehungen. Dank Sobtschaks Vertrauen stieg er 1994 zu dessen Erstem Stellvertreter auf. Als Sobtschak im Juni 1996 abgewählt wurde, bedeutete dies für Putin eine doppelte Niederlage: Zum einen hatte er selbst den erfolglosen Wahlkampf, der in der Schlussphase zu einer Schlammschlacht ausgeartet war, geleitet, zum zweiten sein einflussreiches Amt verloren. In Sobtschaks Regierungszeit festigte sich Putins Charakterisierung als „graue Eminenz“, da er sich vom Rampenlicht fernhielt, aber ohne ihn kaum etwas entschieden wurde.

Dank guter Kontakte zum damaligen Leiter der Präsidialverwaltung, dem Juden Anatoli Tschubais, wurde Putin bereits im Juni 1996 in eine höhere Funktion im Kreml berufen und beteiligte sich im Sommer desselben Jahres am erfolgreichen Wahlkampf für den russischen Präsidenten Boris Jelzin. Als stellvertretender Leiter der Wirtschaftsabteilung im Präsidialamt war er nun u. a. mit der Verwaltung der Immobilien und anderer russischer Auslandsvermögen der ehemaligen Sowjetunion befasst. Im März 1997 stieg er im Kreml zum Leiter der Hauptabteilung Kontrolle der Präsidentenverwaltung auf, deren Aufgabe es war, die Durchführung von Gesetzen und Dekreten im ganzen Lande zu überwachen. Er wurde zugleich Vizestabschef Jelzins.

Ende Juli 1998 ernannte Jelzin Putin zum Chef des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB, der Nachfolgeorganisation des früheren KGB. Im März 1999 erhob der Präsident ihn zusätzlich zu seinem Sicherheitsberater und stattete Putin somit mit weitreichenden Befugnissen aus.

Amtsantritt und Verhalten zu Oligarchen

Am 9. August 1999 verfügte Jelzin überraschend und ohne Angabe von Gründen die Entlassung des erst seit drei Monaten amtierenden Ministerpräsidenten Sergej Stepaschin und nominierte Putin zu dessen Nachfolger. Die Nominierung zum neuen Premier verband Jelzin mit dem ausdrücklichen Hinweis, Putin sei auch sein Kandidat als Nachfolger im Amt des Präsidenten. Am 16. August 1999 wurde Putin in der Duma (Parlament)[12] als neuer Regierungschef bestätigt.[13] Dementsprechend ernannte Jelzin Wladimir Putin am 31. Dezember 1999 zu seinem Nachfolger als Präsident der Russischen Föderation.

Zu diesem Anlass strahlte der staatliche Fernsehsender „Rossija-1“ am Sonntag eine Dokumentation aus, die auf einem Interview mit Putin basiert. RBTH („Russia behind the Headlines“) veröffentlichte seine Antworten auf die wichtigsten Fragen in folgenden Auszügen:

„Ich war damals Regierungsvorsitzender. Kurz nachdem Boris Jelzin verkündet hatte, dass ich zur Wahl zum russischen Präsidenten antreten werde, bekam ich in meinem Büro im Weißen Haus (Regierungsgebäude in Moskau, Anm. d. Red.) Besuch von einigen der russischen Oligarchen. Sie sagten: ‚Ihnen ist klar, dass sie hier niemals Präsident werden?‘ Ich antwortete ihnen, das würden wir sehen.“[14]

Auf die Frage, wie es ihm gelungen sei, die Oligarchen zu überzeugen, antwortete Putin ausweichend:

„Dabei kamen verschiedenen Methoden zum Einsatz.“[15]

Roman Bronfman erklärt Putins Verhältnis zu den Oligarchen folgendermaßen:

Bronfman glaubt nicht, dass Putins tiefes Verhältnis zu den Juden so ist, wie es ist, weil der Präsident nur ein gutes Herz hat: „Wenn wir auf die Liste der russischen Oligarchen schauen, sehen wir, dass fast die Hälfte davon nun mal jüdische Oligarchen sind. Und ich denke, das ist der Grund, warum Putin zu den Juden so gut ist: Sie sind seine ökonomischen Funktionäre.“[16]

Putin ließ die Staatsanwaltschaft gegen die im Mediengeschäft tätigen jüdischen Oligarchen Wladimir Gussinski und Boris Beresowski vorgehen. Ersterer, Eigentümer des Pressehauses „Mediamost“ und „NTW“-Gründer, setzte sich nach Betrugsvorwürfen schon im Juni 2000 ins Ausland ab. Ebenso flüchtete Beresowskij, der Putin im Wahlkampf noch unterstützt hatte, im Juli 2000 aber aus Protest gegen dessen „autoritären Regierungsstil“ sein Duma-Mandat zurückgab, im Oktober 2001 nach einem Haftbefehl ins Exil nach London, außerdem rief er zur Ermordung Putins auf.

Politische Gegner und grenzüberschreitende militärische Auseinandersetzungen

Erste scharfe innenpolitische Kritik erntete Putin bereits im August 2000, als er nach der Havarie des modernsten russischen Atom-U-Bootes „Kursk“, bei der alle 118 Besatzungsmitglieder ums Leben kamen, seinen Urlaub auf der Krim fortsetzte, angeblich ein schlechtes Krisenmanagement zeigte und westliche Hilfe nur mit Verzögerung annahm.[17]

Innenpolitisch großes Aufsehen erregte am 25. Oktober 2003 die Verhaftung des jüdischen Öl-Magnaten Michail Chodorkowski, Vorstandsvorsitzender des größten russischen Ölkonzerns Yukos wegen Vorwürfen der Steuerhinterziehung. Chodorkowski hatte sich mit Putin angelegt, wollte ihn politisch stürzen, und finanzierte und unterstützte die oppositionelle „Jabloko“[18] sowie die „Union rechter Kräfte“ (SPS, → Boris Nemzow).[19] Während der Yukos-Konzern bis Ende 2004 zerschlagen wurde, wurde Chodorkowskij 2005 mit acht Jahre Haft in einer Strafkolonie belegt.

Aufkommende öffentliche Kritik an Putins Zentralisierung der Macht und Autoritarismus brachte politische Gegner auf den Plan, wie den früheren jüdischen Schachweltmeister Garri Kasparow, der in St. Petersburg und Moskau trotz Verboten mehrfach „Märsche der Unzufriedenen“ seines Oppositionsbündnisses „Anderes Rußland“ anführte. Im Oktober 2007 ließ die Wahlleitung „Anderes Russland“ mit Spitzenkandidat Kasparow nicht zur anstehenden Dumawahl zu, da das Bündnis nicht offiziell als Partei angemeldet war.

23 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion ließ Putin, von 1975 bis 1990 KGB-Offizier, sein Idol, den judäo-bolschewistischen KGB- und Folterchef Juri Andropow 2014 u. a. mit einer Sonderbriefmarke ehren

Im August 2008 begann eine kriegerische Auseinandersetzung mit Georgien. Michail Saakaschwili brach den Frieden und begann eine seit Jahren vorbereitete Militärkampagne gegen eine der schwächsten abtrünnigen Republiken – Südossetien. Der Konflikt eskalierte, als nach vorherigen Auseinandersetzungen die georgische Armee die Provinzhauptstadt Zchinwali mit Artillerie beschoss und anschließend mit Panzern in die Stadt mit rund 30.000 Einwohnern einrückte. Noch am selben Tag entsandte der russische Präsident Dmitri Medwedew Panzer nach Südossetien, um das „Leben und die Würde der russischen Bürger zu schützen“.[20]

Weil Putin Edward Snowden in Russland Asyl gewährte, sagte Barack Obama ein geplantes Treffen mit ihm ab.[21]

Wiedereinführung des roten Sterns

Unter Wladimir Putins Präsidentschaft wurde 2013 der rote Stern als Hoheitszeichen der russichen Luftwaffe wieder eingeführt.[22]

Einmarsch in die Ukraine

Am 24. Februar 2022 begannen russische Truppen auf Befehl Putins mit dem Einmarsch in die Ukraine den Russisch-ukrainischen Krieg.

Familie

Der damalige KGB-Offizier Wladimir Putin heiratete im Juli 1983 die frühere Flugbegleiterin und Fremdsprachenlehrerin Ljudmila Aleksandrowna (Lebensrune.png 1958 in Königsberg). Die beiden Töchter Maria (Mascha) und Katerina (Katja) wurden 1985 und 1986 in Leningrad bzw. in Dresden geboren. Maria studierte Biologie, Katja Orientalistik und Japanisch. Nach fast 30jähriger Ehe gaben Putin und seine Frau im Juni 2013 ihre Trennung bekannt,[23] 2014 wurde die Ehe geschieden. Tochter Katerina (bekannt unter dem Nachnamen Tikhonova) ist seit 2013 mit dem Juden Kirill Shamalow (Lebensrune.png 1982) verheiratet, der in Russland zu einem Milliardenvermögen kam.[24]

Eine Leidenschaft Putins ist der Sport. Seit seiner Jugend betreibt er Kampfsport (Judo, Sambo), ist Träger des Schwarzen Gürtels und war in den 1970er Jahren mehrfach Stadtmeister von Leningrad in den beiden Disziplinen. Weitere Freizeitbeschäftigungen sind Reiten, Schwimmen, Skifahren, Eishockey sowie Angeln und Jagen. Wiederholt zeigte sich Putin in den Medien als Naturbursche und starker Mann (u. a. mit nacktem Oberkörper), laut eigenen Angaben setzt er sich auch für den Tierschutz ein (Amur-Tiger, Schneeleoparden, Eisbären, Beluga-Wale).[25] Putin spricht gut Deutsch und auch gut Englisch. Sein offizieller Amtssitz ist die etwa 30 km westlich des Kreml gelegene Präsidentenresidenz Nowo-Ogarjowo, die er im Jahr 2000 erstmals bezog.

Politische Stationen

  • Präsident der Russischen Föderation (2000 bis 2008) und wieder seit 7. Mai 2012 (Amtsdauer jetzt sechs Jahre)
  • Ministerpräsident der Russischen Föderation (1999 bis 2000 und von Mai 2008 bis 7. Mai 2012)
  • Vorsitzender der Partei Einiges Russland (2008 bis 2012)

Öffentliche Reflexion von Putins Wirken

Putin in der Darstellung westlicher Medien (Beispiele)

  • Nach einem Zeitungsbericht der Welt hat Putin in seinem persönlichen und familiären Umfeld über die Jahre hinweg ein wirtschaftliches Machtnetz aufgebaut, von dem eine Reihe von Freunden und Vertrauten des Präsidenten profitiere. Zu diesem Kreis gehöre u. a. der Bauunternehmer Arkadi Rotenberg (Jude), einstiger Judo-Sparringspartner Putins in St. Petersburg, der über seine Firma „Strojgazmontasch“ außer Konkurrenz wiederholt in den Genuß milliardenschwerer Staatsaufträge gekommen sei (z. B. bei Olympiabauten in Sotschi). Spitzenplätze unter den „Neu-Oligarchen“ oder „Königen der Staatsaufträge“[26] nähmen auch Putins Weggefährte, der Ölhändler Gennadi Timtschenko und Putins Schwiegersohn Kirill Shamalow, der Ehemann von Katerina, ein. Schamalow sei 2014 Aktionär des größten russischen Petrochemie-Konzerns „Sibur“ und der Sohn des „Rossija-Bank“-Inhabers Nikolai Schamalow.[27] Tochter Katerina selbst sei Mitglied des akademischen Rates der Moskauer Lomonossow-Staatsuniversität (MGU), wo sie Berichten zufolge als Direktorin der Stiftung „Innopraktika“ an einem Projekt zur Entwicklung eines Forschungs- und Innovationszentrums beteiligt sei.[28]
  • Putins damaliger Chef Borodin wurde verdächtigt, dass er der Schweizer Firma „Mabetex“ gegen Bestechungsgelder Aufträge für dreistellige Millionenbeträge zugeteilt habe. In diesem Zusammenhang sei Putin während seiner Zeit im Kreml in die mutmaßliche Korruption des „Jelzin-Klans“, der sogenannten „Familie“, verwickelt gewesen. Der in Russland die Ermittlungen leitende Generalstaatsanwalt Juri Skuratow wurde unter dem Vorwurf persönlicher Verfehlungen entlassen.[29][30]
  • Einst habe Putin bei Wladimir Litwinenko, Rektor einer Sankt Petersburger Universität, eine Doktorarbeit geschrieben. Allerdings sei die Dissertation ein Plagiat gewesen.[31][32]

Wladimir Putin im Kontakt zu Oppositionsparteien im Westen

Putin zeigt sich aufgeschlossen, zumindest weitgehend neutral in der Kommunikation mit zionistisch-rechtspopulistischen politischen Parteien in der EU. So empfing er im Oktober 2014 den rechtspopulistischen Simulanten Matteo Salvini und am 25. März 2017 die französische Politikerin Marine Le Pen.

Verhältnis zu Judentum und Shoaismus

Wladimir Putin beharrt aggressiv darauf, das sowjet-bolschewistische Geschichtsbild vom Zweiten Weltkrieg aufrechtzuerhalten[33]

Putin ist ein entschiedener Einpeitscher des Shoaismus.[34] Im folgenden seien einige Äußerungen Putins zum Thema Weltjudentum und zur jüdischen, im Westen und in der Sowjetunion und fortgesetzt in der Russischen Föderation gepflegten Erzählung über die Geschichte der Juden in Europa während des Zweiten Weltkrieges aufgeführt.

In einer Note an eine Delegation des Europäischen Jüdischen Kongresses im Jahr 2007 äußerte sich Putin wie folgt:

„Russland hat die größte Hochachtung für das Werk, das die jüdischen Gemeinschaften vollbringen, um die geschichtliche Wahrheit des Holocaust und der anderen Naziverbrechen zu bewahren, und selbstverständlich für die glorreichen Taten der Soldaten, die dabei starben, Europa von der ‚braunen Pest‘ zu befreien.“[35]

Wie am 9. Juli 2014, so empfängt Wladimir Putin im Kreml immer wieder Prominente des Europäischen Jüdischen Kongresses mit hochrangigen Rabbinern und jüdischen Funktionären, an der Spitze der in Russland zum Milliardär gewordene Oligarch Moshe Kantor.[36]

Im Jahr 2015 verabschiedete die Duma, das russische Parlament, ein Gesetz, welches „verzerrte“ oder „extremistische“ Auslegungen jüdischer Schriften – de facto solche Auslegungen, die Mitgliedern der jüdischen Gruppe in Russland missfallen – unter Strafe stellt. Die Initiative zur Verabschiedung dieses Gesetzes sei von Putin ausgegangen.[37]

Putin richtete im Jahr 2016 an Funktionäre des Weltjudentums die offizielle Einladung, Juden sollten sich mit ihren Familien verstärkt in der Russischen Föderation ansiedeln. In der Verfassung des Landes ist das Bestehen einer Jüdischen Autonomen Region als besonderes Territorium verankert (→ Jewrejskaja Awtonomnaja Oblast).[38]

Putin stattete 2005 und 2020 der shoaistischen Einrichtung Yad Vashem in Jerusalem einen Besuch ab.[39] Er war das erste Staatsoberhaupt Russlands (einschließlich der UdSSR), das Israel besuchte.

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Siegesdenkmal für die Rote Armee in Israel sowie Shoaismus in Russland

Zitate

  • „So etwas wie einen ehemaligen KGB-Mann gibt es nicht.“ — „Ex“-KGB-Mann Putin zu versammelten FSB-Offizieren auf einer Gala im Dezember 2005[40]
  • „Ich habe gerade über etwas nachgedacht: Die Entscheidung zur Verstaatlichung dieser Bibliothek wurde von der ersten sowjetischen Regierung getroffen, deren Zusammensetzung 80–85 % jüdisch war.“ — Am 13. Juni 2013, in Bezug auf die Bücherei von Rabbi Joseph I. Schneerson während eines Besuches des Jüdischen Museums und Toleranz-Centers in Moskau.[41]
  • „Der Zusammenbruch der UdSSR war die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts.“[42]
  • „Leider verliert der Impfstoff gegen das Nazi-Virus, der bei den Nürnberger Prozessen entwickelt wurde, seine Wirkung in einigen europäischen Ländern.“[43]
  • „Wer die Sowjetunion nicht vermisst, hat kein Herz. Wer sie sich zurückwünscht, keinen Verstand.“[44]

Historische Bildergalerie

Kritik

Zu den Kritikern Putins zählt ein in den USA ansässiger, asiatischer Videomacher, der sich Johnny Gat (Pseudonym) nennt.[45] Dieser Asiate unterstellte in mehreren Aufnahmen, Putin setze die sowjetische Politik fort, umschrieb Putins Haltung zum Judentum als Judäophilie, und meinte, dass Putin die Interessen der weißen Rasse unterminiere.

Auszeichnungen (Auszug)

  • NVA-Verdienstmedaille der DDR (1988)
  • Person des Jahres, TIME-Magazin (2007)
  • Sächsischer Dankesorden (2009)
  • Friends of Zion Award des Staates Israel (2020)

Putin ist zudem Ehrenpräsident des Judo-Weltverbandes (IJF); 2012 wurde ihm vom IJF der 8. Dan zuerkannt (dritthöchste Meisterstufe in Judo).

Literatur

  • Putin verstehen – Seine Reden aus der Kriegszeit im Original, Verlag Compact Magazin GmbH, 2022
  • Thomas Fasbender: Wladimir W. Putin – Eine politische Biographie, Manuscriptum, 2022, ISBN 978-3-948075-36-1
  • Stephan Berndt: Was will Putin?, Kopp-Verlag
  • Paul Craig Roberts: Amerikas Krieg gegen die Welt, Kopp-Verlag

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Filmbeiträge Wladimir Putin

Verweise

Russischsprachig
Englischsprachig
Filmausschnitte

Fußnoten

  1. 2004 änderte das WEF die Bezeichnung der NWO-Nachwuchsfunktionäre in Young Global Leader.
  2. Siehe näher → WEF, Sonderfall Wladimir Putin
  3. Putin erläutert: Darum ist Zerfall der UdSSR größte Katastrophe, Sputnik Deutschland, 13. Juni 2017
  4. Quelle: Vladimir Putin says he drove a taxi after fall of Soviet Union, Deutsche Welle, 12. Dezember 2021 (engl.), archiviert
  5. Ausschnitt eines Interviews mit Klaus Schwab (2017), Gespräch bei der John F. Kennedy School of Government, einer akademischen Einrichtung der amerikanischen Harvard-Universität in Cambridge, Massachusetts (USA), Youtube-Veröffentlichung vom 4. Februar 2022 (Dauer: 2:38 Min.), bis Min. 2:00
  6. 2004 änderte das WEF die Bezeichnung der NWO-Nachwuchsfunktionäre von Global Leader for Tomorrow in Young Global Leader.
  7. Simone Schlindwein: Russland: Medwedjews Rabbijuedische-allgemeine.de, 22.05.2008
  8. Nach russischer Namensbildung abgeleitet von Shelom möglich abgeleitet von Hebräisch Shalom („Friede“); auch eine Namensherkunft von Salomon wird behauptet
  9. Dutch Anarchist: Putin Chabad Lubavitch puppet Part II, YouTube, bei 1:24 Min.
  10. Eduard Hodos, ehemaliger Kopf der reformjüdischen Gemeinde in Charkow, schreibt: „Ich hörte zum ersten Mal von dem gegenwärtigen russischen Präsidenten 1997 während eines offiziellen Besuches in Israel. Auf Einladung des israelischen Außenministeriums wurde ich an der Seite des damaligen Vizegouverneurs des Regierungsbezirks Charkow, Leonid Stasevsky, dem Programm für ‚Wirtschaftliche Zusammenarbeit’ unserer beiden Länder zugeteilt. … Unter den arrangierten Meetings war auch ein Treffen mit dem Präsidenten der New Entrepreneurs’ Association of Israel, Yitzhak Radoshkovich, einem Emigranten aus Leningrad, der damals schon über großen Einfluss in der Weltbank verfügte. … Im Zuge unserer Unterhaltung erwähnte dieser beiläufig, dass sein Cousin zweiten Grades (mit dem man ein Urgroßelternpaar teilt), Wladimir Putin, beste Aussichten habe, in der politischen Elite Russlands Karriere zu machen.“ (E. Hodos, „Evreiskii Sindrom-3“, Charkow/Ukraine: Svitovyd 2003, englischsprachige Quelle, englischsprachige Quelle; zit. nach Wolfgang Eggert: „Erst Manhattan, dann Berlin“, München 2008, Fn. 74)
  11. War die Wiedervereinigung vorhersehbar?, PAZ, 20. Oktober 2015
  12. Am 16. August 1999 wurde Putin in der Duma (Parlament) mit 232 gegen 84 Stimmen als neuer Regierungschef bestätigt.
  13. Internationales Biographisches Archiv 11/2008
  14. 15 Jahre Wladimir Putin: „Ich fühle mich als Teil des Volkes“, Russia behind the Headlines, 28. April 2015
  15. Der Präsident — Doku zum 15jährigen Jubiläum von Wladimir Putin (De sub Teil 3), ab Minute 7.20, DailyMotion
  16. Putin und die Juden, FAZ, 2. Februar 2015 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  17. Jens Hartmann: Russland bangt um die "Kursk" - Putin ist im Urlaub, Die Welt, 18. August 2000
  18. Russische Demokratische Partei „Jabloko“
  19. Partei „Union der rechten Kräfte“
  20. Die meisten Bewohner Südossetiens verfügen über russische Pässe.
  21. US-Präsident sagt Russlandbesuch ab, Zuerst!
  22. Vorsicht! Enthält politisch korrekte Verengungen und Versimpelungen im Sinne der Umerziehung! Katja Heise: Roter Stern kehrt auf russische Kampfjets zurückwelt.de, 25.01.2013
  23. „Das geheime Leben des Familienvaters Wladimir“, Die Welt, 7. Juni 2013 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  24. The man who married Putin’s daughter and then made a fortune, Reuters Investigates, 17. Dezember 2015
  25. Vgl. Putin und die Tiere, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22. März 2015 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  26. Die Welt, 1. März 2016 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  27. Benjamin Bidder: Putins Tochter und der Milliardär, Spiegel Online, 12. November 2015 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  28. Vgl. Putins geheimnisvolle Töchter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. Januar 2015; Familienbande, Süddeutsche Zeitung, 20. Dezember 2015 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  29. Vgl. Jürg Bischoff: Des Kremls neue Baumeister, Neue Zürcher Zeitung, 11. März 2000
  30. Die Last des Eisernen, Der Spiegel, 10. Januar 2000 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  31. Wladimir Litwinenko – Putins Doktorvater ist jetzt Milliardär, Der Spiegel, 24. Juli 2017 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  32. Katja Gelinsky: „Dr. Putins Arbeit ist ein Plagiat“, FAZ, 27. März 2006 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  33. Junge Freiheit, 20. Januar 2020 (Bildschirmfoto)
  34. Siehe beispielsweise die Rede Putins bei einem internationalen Shoaismus-Event in Yad Vashem 2020
  35. Original: „Russia has the greatest respect for the work of the Jewish communities to preserve the historical truth of the Holocaust and other Nazi crimes, and of course for the glorious deeds of the soldiers who died freeing Europe from the ‚brown plague‘.“ Ergebenheitsadresse an eine Delegation des Europäischen Jüdischen Kongresses im Jahr 2007
  36. Filmaufnahme: [1]; siehe auch einen Auftritt aus dem Jahr 2014: [2], Dauer: 2:22 Min.
  37. „Rabbi Berel Lazar, Chief Rabbi of Russia [...] thanked ‚my friend President Putin who bodily blocks all anti-Semitic phenomena‘.“Russian president continues to surprise with his strong stance against anti-Semitism, israelnationalnews.com, 12. Oktober 2015 (engl.)
  38. Russia's Jewish Autonomous Region In Siberia 'Ready' To House European Jews, RadioFreeEurope, 20. Januar 2016
  39. President Vladimir Putin visited the Yad Vashem Memorial Centre, en.kremlin.ru
  40. „There is no such thing as a former KGB man“, zit. in: Anna Nemtsova: A Chill in the Moscow Air, Newsweek, 5. Februar 2006. Putin war vor seiner politischen Laufbahn 15 Jahre KGB-Offizier (1985 bis 1990 in Dresden) und vom 25. Juli 1998 bis August 1999 Direktor der Nachfolgebehörde FSB.
  41. Jewish Telegraphic Agency: Putin: First Soviet government was mostly Jewish

    „I thought about something just now: The decision to nationalize this library was made by the first Soviet government, whose composition was 80-85 percent Jewish.“

  42. Nikolaus Lobkowicz: Der Abschied vom Sowjetimperium, Böhlau Verlag, Köln/Weimar 2009, S. 82
  43. Putin warnt vor Nationalismus in Europa, Junge Freiheit, 17. Oktober 2014
  44. Wladimir Putin in Zitaten, Die Weltwoche, 2014
  45. Kanal auf BitChute: Vigilante Intelligence, ältere Videos, YouTube.