Kolat, Dilek

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Dilek Kolat (geb. 7. Februar 1967 in Kelkit, Türkei) ist eine in der BRD lebende türkische Politikerin der BRD-Blockpartei SPD, Integrationssenatorin und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.[1]

Werdegang

Die aus der Türkei stammende Kolat lebt seit 1970 in Berlin. Sie ist mit dem ehemaligen Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat verheiratet.

Im März 2012 gab sie an, über Zunahme rechtsextremer Gewalttaten in der „ReachOut“-Statistik besorgt zu sein, Kolat wolle darum das Landesprogramm gegen „Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ für die kommenden Jahre verstetigen.[2]

Dilek Kolat bestärkt Mohammedanerinnen dazu, trotz eines Burka-Verbotes, die religiöse Kleidung zu tragen.[3]

Kolat hatte am 2. April 2013 medienwirksam Stolpersteine in Berlin-Friedenau gereinigt.

In den Jahren 2012 bis 2014 führte Kolat als Berliner „Integrationssenatorin“ Gespräche mit den sich illegal in der BRD aufhaltenden Asylerpressern am Berliner Oranienplatz.[4]

Positionen

Kolat forderte im Januar 2012 die vereinfachte Einbürgerung von Ausländern (Türken) durch Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft.[5]

Gegen Rechts

Im Januar 2015 agitierte sie gegen PEGIDA.[6] Kolat erhöhte im August 2015 die Ausgaben „gegen Rechts“ in Berlin auf drei Millionen Euro.[7]

Fußnoten

  1. Seit Dezember 2011 ist sie Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration des Landes Berlin (→ Ausländerbeauftragte).
  2. rbb, 1. März 2012: Sie setze sich daher in den Haushaltsverhandlungen dafür ein, daß das Landesprogramm gegen „Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ in den kommenden Jahren genauso viel Geld erhalte wie bisher. Nach am Vortag vorgelegten Zahlen der Opferberatung ReachOut ist die Zahl rassistischer und rechtsextremer Vorfälle 2011 in Berlin deutlich gestiegen. ReachOut verzeichnete für 2011 insgesamt 158 Angriffe und massive Bedrohungen. Die Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus forderte wegen der Zahlen mehr Geld für Aktivitäten gegen Rechtsextremismus.
  3. B.Z., 23. Oktober 2012: Die Stadt Berlin hat das Kopftuch gesetzlich verboten, und zwar in allen staatlichen Dienststellen. Ein Berliner Zahnarzt wurde vom Gericht zu 1500 Euro Geldstrafe verurteilt (AZ: 55 Ca 2426/12), weil er einer Muslimin nicht als Zahnarzthelferin einstellte, weil sie in seiner Praxis ein Kopftuch tragen wollte. Die Senatorin für Integration, Dilek Kolat, machte aus ihrer Freude über dieses Urteil keinen Hehl: Endlich sei ein „Signal“ dafür gesetzt, „daß die Diskriminierung von Frauen mit Kopftuch nicht akzeptabel sei“, sagte sie. Das Gericht, das den Zahnarzt verdonnerte, berief sich auf das deutsche „Antidiskriminierungsgesetz“ von 2006: Niemand darf aufgrund seiner religiösen Überzeugung benachteiligt werden, heißt es dort. Der Zahnarzt lehnte die Frau aber nicht deshalb ab, weil sie Muslimin war, sondern weil sie im Dienst das Kopftuch tragen wollte. Sie wurde also gar nicht wegen ihres Glaubens benachteiligt, als sie die Stelle nicht bekam. Das Zahnarzt-Urteil wurde vom Türkischen Bund erkämpft. Es war Lobby-Arbeit. Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime will jetzt auch das Kopftuchverbot für Staatsdiener kippen.
  4. Oranienplatz-Kompromiss - Kolat muss schon wieder verhandelnBerliner Morgenpost, 20. März 2014
  5. rbb, 29. Januar 2012: Als leicht umzusetzende Maßnahme nannte die SPD-Politikerin die vereinfachte Einbürgerung durch Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft. Menschen mit deutschem Pass ließen sich leichter integrieren, sagte Kolat.
  6. Dilek Kolat ist gegen „besorgte Bürger“, sie ist für eine „Islamisierung des Abendlandes“ und für eine „Lügenpresse“.
  7. 2016 sollen 200.000 Euro zusätzlich in ein entsprechendes Programm fließen, 2017 nochmal 300.000 Euro mehr. Bislang liegen die Ausgaben bei 2,5 Millionen Euro. Dilek Kolat beim rbb-Inforadio am 27. August 2015: „Wir sind aktiv, wir haben Strukturen, wir sind wach und wir reagieren. Das ist das, was Berlin ausmacht“.