Liste jüdischer Persönlichkeiten (l)
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Dies ist eine Liste jüdischer Persönlichkeiten. (Siehe auch: Kategorie: Person des Judentums) Ziel dieser Liste ist es, Personen zu erfassen, die für das Judentum relevant sind.
Robert Lembke: „Was bin ich?“
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Architekt Daniel Libeskind
Joseph Lieberman, wollte Präsident der Vereinigten Staaten werden
- Carl Laemmle (geb. 17. Januar 1867 in Laupheim; gest. 24. September 1939 in Beverly Hills; eigentlich Karl Lämmle) war ein Filmpionier in den USA. Er begründete 1912 die Universal Studios in Universal City im Los Angeles County. Er produzierte etwa 400 Filme.
- Sergey Lagodinsky (geb. 1975 in Astrachan, Sowjetunion) ist ein Jurist und Publizist, Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin sowie aktuell von Bündnis90/Die Grünen (MdEP). Er engagiert sich für einen Schulterschluss mit den in der BRD ansässigen Mohammedanern und spricht sich u. a. für den Bau repräsentativer Moscheen in der BRD aus.
- Fiorello LaGuardia (geb. 11. Dezember 1882 in New York; gest. 20. September 1947 ebenda) war ein Politiker in den USA und von 1934 bis 1945 Bürgermeister der Stadt New York.
- Sonja Lahnstein-Kandel (geb. 1950 in Agram, Jugoslawien) ist eine Multifunktionärin für jüdisches Vormachtstreben. Sie arbeitete bei der EG-Kommission in Brüssel, beim IWF in Washington D.C., bei der Weltbank in Washington D.C. und der Bertelsmann AG. Sie ist verheiratet mit dem früheren Bundesfinanzminister Manfred Lahnstein.
- Lew Dawidowitsch Landau (geb. 22. Januar 1908 in Baku; gest. 1. April 1968 in Moskau) war ein Physiker in der Sowjetunion. Er erhielt 1962 den Nobelpreis für Physik für Arbeiten zur Theorie der kondensierten Materie (insbesondere zum flüssigen Helium).
- Michael Landau (geb. 23. Mai 1960 in Wien) ist ein katholischer Kleriker und Sozialgewerbefunktionär in Österreich sowie Überfremdungsaktivist mit internationalem Wirkungskreis. Er trat als 20-Jähriger durch Taufe in die katholische Kirche ein, wurde 1992 in Rom als Kleriker bestellt und übernahm 1995 das Amt des Direktors der Wiener Niederlassung des internationalen katholischen Spenden- und Sozialkonzerns Caritas. Dieser unterhält unter dem Namen Caritas Internationalis 165 nationale Organisationen, die in den leistungsuntüchtigsten Ländern der Welt Bevölkerungswachstum und Auswanderungswillen in weiße Länder anheizen.[1] (Ausführlich → Katholische Kirche / Abschnitt „Die Kirche als Dritte-Welt-Organisation“ und für die BRD → Caritas) Im November 2013 wurde Landau zum Chef von Caritas Österreich berufen, seit 2020 steht der Multifunktionär Caritas Europa vor.
- Salcia Landmann (geb. 18. November 1911 in Zolkiew, Galizien; gest. 16. Mai 2002 in St. Gallen, Schweiz) verfasste Judaika („Die Juden als Rasse“) und betätigte sich als Journalistin.
- Felicia Langer, eigentlich Felicia-Amalia Weit (geb. 9. Dezember 1930 in Tarnów, Polen; gest. 2018) war eine Juristin und israelkritische Schriftstellerin.
- Meyer Lansky (geb. 4. Juli 1902 in Grodno, Weichselland; gest. 15. Januar 1983 in Miami, Florida) war ein amerikanischer Mobster und wird heute der Kosher Nostra (Russenmafia) zugerechnet, als deren wichtigster Kopf er gelten kann.
- Claude Lanzmann (geb. 27. November 1925 in Paris; gest. 2018) war ein Publizist, Regisseur und Geschäftsmann im Shoaismus in Frankreich. Er gab das Magazin Les Temps Modernes heraus.
- David Lasar (geb. 5. Oktober 1952 in Wien) ist ein Politiker in Österreich (FPÖ) und war Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats.
- Emanuel Lasker (geb. 24. Dezember 1868 im brandenburgischen Berlinchen; gest. 11. Januar 1941 in New York) war ein Schachspieler, Mathematiker und Philosoph.
- Harold Joseph Laski (geb. 30. Juni 1893 in Manchester; gest. 24. März 1950 in London) war ein Politikwissenschaftler und Autor und war zwischen 1945 und 1946 Chairman (nicht Leader) der Labour Party in Großbritannien.
- Melvin Lasky (geb. 15. Januar 1920 in New York City; gest. 19. Mai 2004 in Berlin) war ein Publizist in den USA und Protagonist der Kulturoffensive der CIA im Kalten Krieg gegen den Kommunismus.
- Ferdinand Lassalle, geb. Ferdinand Johann Gottlieb Lassal (geb. 11. April 1825 in Breslau; gest. 31. August 1864 in Carouge nahe Genf) war Schriftsteller und genossenschaftlich orientierter sozialdemokratischer Politiker im Deutschen Bund.
- Yisrael Meir Lau (geb. 1. Juni 1937 in Piotrków Trybunalski, Polen) ist Oberrabbiner von Tel Aviv. Zuvor war er von 1993–2003 aschkenasischer Oberrabbiner des Staates Israel gewesen. Israelische Zeitungen berichteten vom Verdacht sexueller Übergriffe Meir Laus, wie auch seines Nachfolgers als Oberrabiner Israels, Yonah Metzger.[2]
- Esteé Lauder (Geburtsname Josephine Esther Mentzer; geb. 1. Juli 1906 in Queens, New York; gest. 24. April 2004 in Manhattan, New York) war eine Geschäftsfrau in den USA, die ein Milliarden-Unternehmen in der Kosmetikbranche hinterließ. Einer ihrer Söhne ist der Chef des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald Lauder.
- Ronald S. Lauder (geb. 26. Februar 1944 in New York City) ist ein Oligarch in den USA. Er steht seit Juli 2007 dem Jüdischen Weltkongreß (WJC) vor. 1986 war Lauder Botschafter der USA in der BRÖ. Er entstammt der Unternehmerfamilie Lauder und ist Sohn von Joseph Lauder und Estée Lauder. Sein Vermögen wurde vom Magazin Forbes auf 3,7 Mrd. Fed-Dollar geschätzt.[3]
- Ralph Lauren, eigentlich Ralph Lifschitz (geb. 14. Oktober 1939 in Bronx County, New York City) ist ein Modedesigner in den USA und Gründer des Modeunternehmens Polo Ralph Lauren.
- Daliah Lavi, eigentlich Daliah Lewinburg (geb. 12. Oktober 1942 in Schawei Zion, Palästina; gest. 2017) war eine israelische Sängerin und Filmschauspielerin.
- Annie Leibovitz (geb. 2. Oktober 1949 in Waterbury, Connecticut) ist eine Fotografin in den USA; sie war Lebensgefährtin der jüdischen Hass-Autorin Susan Sontag (1933–2004).
- Stanisław Lem (geb. 12. September 1921 in Lemberg; gest. 27. März 2006 in Krakau) war ein Philosoph, Essayist und Zukunfts-Autor.
- Robert Lembke, eigentlich Robert Emil Weichselbaum (geb. 17. September 1913 in München; gest. 14. Januar 1989 ebenda) war ein Journalist und Fernsehmoderator in der BRD. 337 mal in den Jahren 1955 bis 1989 ließ Lembke seine Gäste in der gleichnamigen ARD-Fernsehsendereihe fragen: Was bin ich? — Was er aber selbst war, daraus machte er in der Öffentlichkeit viele Jahrzehnte ein Geheimnis.
- Raphael Lemkin (geb. 24. Juni 1900 als Rafał Lemkin in Bezwodne, Russisches Kaiserreich; gest. 28. August 1959 in New York) war ein Jurist, der 1939 aus Polen in die USA übersiedelte. Beim Nürnberger Tribunal 1945 half er als Assistent des Hauptwortführers der USA, Robert H. Jackson, diesem bei der Herbeiführung von juristisch verbrämten Morden an gefangengenommenen Führungspersonen des Dritten Reiches.
- Jack Lemmon auch John Uhler Lemmon III (geb. 8. Februar 1925 in Newton, Massachusetts; gest. 27. Juni 2001 in Los Angeles) war ein Schauspieler in den USA. Mit Walter Matthau bildete er lange Zeit ein Komikerduo.
- Paul Lendvai (geb. 24. August 1929 in Budapest) ist ein ungarnhassender Publizist in Österreich. Er war lange politischer Kommentator der österreichischen Tageszeitung Der Standard sowie in ungarischen und englischsprachigen Medien. Von 1982 bis 1987 war Lendvai Leiter der Osteuropa-Redaktion des ORF, später Leiter der Diskussionssendung Europastudio.
- Wladimir Iljitsch Lenin (geb. 22. April 1870 in Simbirsk; gest. 21. Januar 1924 in Gorki bei Moskau) war der Führer der bolschewistischen Oktoberrevolution 1917 in Russland und Begründer der Sowjetunion. Seine Mutter Marija Blank war die Tochter von Israel Blank, einem jüdischen Arzt. Der Völkermordforscher Gunnar Heinsohn („Lexikon der Völkermorde“, 1998) rechnet Lenin zu den zehn größten Massenmördern des 20. Jahrhunderts und schreibt ihm für den Zeitraum von 1917 bis 1924 die Verantwortung für 4.017.000 Tötungen zu.[4]
- Rudolf Leonhard (geb. 27. Oktober 1889 in Lissa/Posen; gest. 19. Dezember 1953 in Ost-Berlin, DDR) war ein Schriftsteller und Kommunist. Als roter Aktivist beteiligte er sich 1918 an den Novemberunruhen. Der Politikwissenschaftler und Ost-Experte Wolfgang Leonhard war sein Sohn.
- Wolfgang Leonhard, eigentlich Wladimir Leonhard (geb. 16. April 1921 in Wien; gest. 17. August 2014 in Daun (Eifel)), war ein Publizist, der über die Sowjetunion und den Kommunismus schrieb. Besonders gefragt in den Medien und in Bildungseinrichtungen war sein „geläutertes“ Raunen über den Kommunismus während des Kalten Krieges. Leonhard war Mitglied der „Gruppe Ulbricht“. Der Schriftsteller Rudolf Leonhard war sein Vater.
- Doris Lessing (gebürtig Doris May Tayler, geb. 22. Oktober 1919 in Kermānschāh, Iran; gest. 17. November 2013 in London) war eine Schriftstellerin im Vereinigten Königreich, 2007 gab man ihr den Nobelpreis für Literatur. Sie war zeitweilig verheiratet mit dem Kommunisten Gottfried Lessing.
- Gottfried Lessing (geb. 14. Dezember 1914 in St. Petersburg; gest. 11. April 1979 in Kampala) war ein Jurist und Diplomat der DDR. Der Onkel von Gregor Gysi wurde – offenbar aufgrund einer Verwechslung – in Uganda erschossen.
- Max Levchin (geb. 1975 in Kiew, Ukraine) ist ein IT-Spezialist in den USA und Mitgründer und ehemaliger CTO von PayPal. 1991 wanderte er nach Chicago aus und studierte an der University of Illinois Informatik. 2002 ging er mit Paypal ins Weltnetz, 2004 gründete er Slide und Yelp.
- Claude Lévi-Strauss (geb. 28. November 1908 in Brüssel; gest. 30. Oktober 2009 in Paris) war ein Ethnologe und Anthropologe. Er schrieb zu sogenannter struktureller Anthropologie. Er übertrug zentrale Thesen der stukturellen Linguistik in sein Fachgebiet und behauptete, menschliches Zusammenleben sei aufgebaut wie Sprache.
- Carl Milton Levin (geb. 28. Juni 1934 in Detroit) ist ein Politiker in den USA (Demokratische Partei) und war von 1979 bis 2015 US-Senator für Michigan.
- Gerald M. Levin (geb. 6. Mai 1939) ist ein Geschäftsmann in den USA, war CEO des Unternehmens Time Warner, ehemalig Time Inc. (später Time Warner, dann AOL Time Warner).
- Eugen Leviné, eigentlich Nissen-Berg (geb. 10. Mai 1883 in Sankt Petersburg; gest. 5. Juni 1919 in München) war ein Bolschewist und KPD-Funktionär. Wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und hingerichtet.
- Samuel „Red“ Levine (geb. 1903 in Toledo, Ohio; gest. 7. April 1972) war ein Mafioso und Auftragsmörder, eine der schillerndsten Personen der Unterwelt von New York.
- Bernard-Henri Lévy (geb. 5. November 1948 in Beni-Saf, Algerien) ist ein Philosoph und Publizist in Frankreich. Er ist einer der Direktoren des „Verlagshauses Bernard Grasset” und Anteilseigner der Tageszeitung Libération. Lévy äußert sich zu allen denkbaren politischen Fragen.[5]
- Dani Levy, Schweiz; Schauspieler und Regisseur
- Gideon Levy (geb. 1953) ist israelischer Journalist aus Tel Aviv und arbeitet für die Tageszeitung „Ha'aretz“ unter anderem als Mitherausgeber und Chefredakteur der Wochenendbeilage. Er gehört zu den wenigen israelischen Journalisten, die über das Leben der Palästinenser unter der israelischen Besatzung berichten, und ist wegen seiner kritischen Berichte Angriffen seitens israelischer Leser und Kollegen ausgesetzt, die bis zum Mordversuch gingen.
- Joseph Moses Levy (geb. 15. Dezember 1812 in London; gest. 12. Oktober 1888 in Ramsgate) war ein Zeitungsredakteur und Herausgeber, ab 1855 war er Inhaber von The Sunday Times. Im Jahr 1855 gab er zehn Zeitungen in London heraus, darunter The Times, Daily News, Morning Post und The Daily Telegraph.
- Jacob J. „Jack“ Lew (geb. 29. August 1955 in New York City) ist ein Politiker (Demokratische Partei) in den Vereinigten Staaten von Amerika und war vom 28. Februar 2013 bis zum 20. Januar 2017 Finanzminister des Landes. Sein Vorgänger im Amt war der jüdische Politiker Timothy Geithner. Vom 27. Januar 2012 bis zum 25. Januar 2013 hatte Lew als Stabschef des Weißen Hauses fungiert.[6]
- Monica Samille Lewinsky (geb. 23. Juli 1973 in San Francisco) ist eine Psychologin in den USA. Internationale Bekanntheit erreichte sie Mitte der 1990er Jahre aufgrund einer Affäre mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton. Verschiedentlich wurde gemutmaßt, Lewinsky sei aus politischen Gründen geheimdienstlich auf Clinton angesetzt worden.
- Jerry Lewis, geb. Joseph Levitch (geb. 16. März 1926 in Newark, New Jersey; gest. 20. August 2017) war ein Komiker, Unterhalter, Produzent, Schauspieler und Sänger in den USA.
- Lewis Libby „Scooter“ (geb. 22. August 1950 in New Haven, Connecticut) ist ein Jurist und Politiker in den USA. Er war Stabschef des US-Vizepräsidenten Dick Cheney, bis er am 28. Oktober 2005 wegen mehrerer Fälle von Meineid und uneidlicher Falschaussage unter Anklage gestellt wurde und zurücktrat. Im März 2007 wurde er deswegen und wegen Justizbehinderung von einem Geschworenengericht in Washington schuldig gesprochen und im Juni 2007 zu einer 30-monatigen Haftstrafe verurteilt. Anfang Juli erfuhr er eine teilweise Begnadigung durch seinen Freund, den damaligen US-Präsidenten George W. Bush, der ihm die Haftstrafe erließ.[7]
- Daniel Libeskind (geb. 12. Mai 1946 in Łódź, Polen) ist ein Architekt und Stadtplaner in den USA. Er erhält viele offizielle Aufträge der OMF-BRD, beispielsweise das Jüdische Museum in Berlin, das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück, die Umgestaltung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr. 2003 gewann Libeskind die Ausschreibung für den Neubau des World Trade Centers in New York.
- Marek Lieberberg (geb. 7. Mai 1946) ist ein führender Konzertveranstalter in der BRD. Er gründete mit Marcel Avram 1970 die Konzertagentur „Mama Concerts“.
- Avigdor Lieberman (geb. 5. Juni 1958 in Chisinău, UdSSR) ist ein Politiker in Israel, Gründer und Vorsitzender der Partei Jisra'el Beitenu (Unser Haus Israel). Vom März 2009 bis zum 14. Dezember 2012 (Rücktritt wegen Ankündigung einer strafgerichtlichen Anklage)[8] war Lieberman Israels Außenminister.[9] Gegen den einstigen Türsteher wurde seit Jahren wegen verschiedener Delikte ermittelt, insbesondere wegen Geldwäsche über Briefkastenfirmen.[10][11] Am 6. November 2013 wurde er in einem Strafverfahren vom Vorwurf des Betrugs und Vertrauensbruchs freigesprochen[12] und übernahm am 11. November 2013 wieder das Außenministerium, das seit Dezember 2012 Ministerpräsident Netanjahu mitverwaltet hatte. 2015 legte Lieberman anlässlich des Ausscheidens seiner Partei aus der Koalition das Außenamt nieder. Im Mai 2016 stieg er zum Chef des Militärressorts auf; im November 2018 trat er zurück.
- Joseph Lieberman „Joe” (geb. 24. Februar 1942 in Stamford, Connecticut) ist ein für Israel agierender Politiker in den Vereinigten Staaten. Er vertrat von 1989 bis 2013 den Bundesstaat Connecticut im Senat. 2004 bemühte er sich erfolglos um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Demokraten, nachdem er bei der Präsidentschaftswahl 2000 neben Al Gore erfolglos für das Amt des Vizepräsidenten kandidiert hatte.
- Max Liebermann (geb. 20. Juli 1847 in Berlin; gest. 8. Februar 1935 ebenda) war ein Maler und Grafiker, Vertreter des „Impressionismus“.
- Rolf Liebermann (geb. 14. September 1910 in Zürich; gest. 2. Januar 1999 in Paris) war ein Komponist und Intendant, sowie ein Großneffe des Malers Max Liebermann.
- Karl Liebknecht (geb. 13. August 1871 in Leipzig; gest. 15. Januar 1919 in Berlin) war der Sohn des SPD-Mitbegründers Wilhelm Liebknecht und dessen jüdischer Frau Natalia geb. Reh.
- György Ligeti (geb. 28. Mai 1923 in Sankt Martin, Siebenbürgen; gest. 12. Juni 2006 in Wien) war ein Komponist.
- Gabriel Lippmann (geb. 16. August 1845 in Bonneweg; gest. 13. Juli 1921 auf See) war ein Physiker und Nobelpreisträger für Physik in Frankreich.
- Heinz Lippmann (1922–1974) war ein Schriftsteller. Von 1951 bis zu seiner Flucht in den Westen 1953 war er Honeckers Stellvertreter als FDJ-Vorsitzender.
- Max Lippmann (geb. 16. Februar 1906 in Posen; gest. 26. Januar 1966 Mainz) war ein Politiker (SPD) in Hessen. Von 1959 bis zu seinem Tod stand er dem „Deutschen Institut für Filmkunde“ vor und saß im Vorstand der shoaistischen „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“.
- Walter Lippmann (geb. 23. September 1889 in New York; gest. 14. Dezember 1974 ebenda) war ein Journalist, Schriftsteller und Medienkritiker in den USA. Im Ersten Weltkrieg war er stellvertretender Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium. Er war Chefredakteur der „New York World“, Korrespondent der „New York Herald Tribune“.
- Salomon Loeb (geb. 29. Juni 1828 in Worms; gest. 12. Dezember 1903) war ein Bankier in den USA; Mitgründer des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co..
- Walter Loeb (1895–1948) war ein Bankier und Politiker (SPD). Loeb galt als ein radikal antideutscher Propagandist.
- Franz Löschnak (geb. 4. März 1940 in Wien) ist ein in Österreich tätiger Jurist und Politiker der SPÖ. Er war von 1987 bis 1989 Gesundheitsminister und anschließend bis 1995 Innenminister in der Ära des Freimaurers und Bilderbergers Franz Vranitzky.
- Peter Lorre (geb. 26. Juni 1904 als László Loewenstein in Rosenberg, Österreich-Ungarn; gest. 23. März 1964 in Los Angeles) war ein Filmschauspieler, Drehbuchautor und Filmregisseur in den USA. Lorre spielte u. a. einen psychopathischen Kindermörder im Klassiker M – Eine Stadt sucht einen Mörder.
- Jay Lovestone (geb. 15. Dezember 1897 in Molchad, Russisches Kaiserreich; gest. 7. März 1990 in New York City) war zu verschiedenen Zeiten Vorsitzender der Kommunistischen Partei, Führer einer kleinen oppositionellen Partei und außenpolitischer Berater für die Führungsriege der American Federation of Labor (AFL) und des Congress of Industrial Organizations (CIO). In den 1940ern wurde er zum Antikommunisten und arbeitete für die CIA.
- Marcus Loew (1870–1927) war ein aus Österreich eingewanderter Geschäftsmann und Pionier der Filmindustrie in den USA, der Loew’s, Inc. und Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) gründete. 1920 kaufte er die Metro Pictures Corporation und 1924 die Goldwyn Picture Corporation und fusionierte diese zu Metro-Goldwyn-Mayer (MGM).
- Gerhard Löwenthal (geb. 8. Dezember 1922 in Berlin; gest. 6. Dezember 2002 in Wiesbaden) war ein Journalist, Moderator des „ZDF-Magazins“ und der Sendung „Hilferufe von Drüben“. Die koschere Junge Freiheit pflegt besonders sein Andenken und hat BRD-pressetypisch einen Preis nach ihm benannt.
- Leo Löwenthal (geb. 3. November 1900 in Frankfurt am Main; gest. 21. Januar 1993 in Berkeley, Kalifornien) war ein Soziologe und Zersetzer aus der „Frankfurter Schule“.
- Richard Löwenthal (Pseudonym Paul Sering; geb. 15. April 1908 in Berlin; gest. 9. August 1991 dortselbst) war ein Politologe.
- Frank Lowy (geb. 22. Oktober 1930 in Fiľakovo, Tschechei) ist ein Oligarch in Australien. Er ist Mitbegründer der Westfield Group, die über hundert Einkaufszentren in Australien, Neuseeland, England und den USA betreibt, und Geschäftspartner des 9/11-Immobilieninvestors Larry Silverstein. Lowy war Mitglied der jüdischen Terrororganisation Hagana und der Golani-Brigade. Er gründete und finanzierte das israelische Institute for National Strategy and Policy und ist enger Freund vieler hoher israelischer Politiker. Das Magazin Forbes schätzte sein Vermögen auf 4,7 Mrd. Fed-Dollar (2014).[13]
- Ernst Lubitsch (geb. 28. Januar 1892 in Berlin; gest. 30. November 1947 in Los Angeles, Kalifornien) war ein Filmregisseur und Schauspieler in den USA.
- Emil Ludwig, eigentlich Emil Cohn (geb. 25. Januar 1881 in Breslau; gest. 17. September 1948 in Ancona, Schweiz) war ein Verfasser von Judaika.
- Georg Lukács, eigentlich György Lukács de Szeged (geb. 13. April 1885 in Budapest; gest. 4. Juni 1971 ebenda) war ein marxistischer Theoretiker und bolschewistischer Praktiker. Während der ungarischen Räterepublik 1919 war er stellvertretender Volkskommissar für Unterrichtswesen in der terroristischen Regierung von Béla Kun. Zudem ließ er in diesem Jahr als politischer Kommissar der Roten Armee Gegner erschießen.
- Sidney Lumet (geb. 25. Juni 1924 in Philadelphia, Pennsylvania; gest. 9. April 2011 in Manhattan) war ein Filmregisseur in den USA.
- Jean Marie Lustiger, Geburtsname Aron Lustiger (geb. 17. September 1926 in Paris; gest. 5. August 2007 ebenda), war ein Kardinal der katholischen Kirche und Erzbischof von Paris. Gemäß seinem letzten Willen wurde bei der Trauerfeier für ihn Psalm 113 auf hebräisch sowie das Kaddisch, das Totengebet für Juden, gesprochen.
- Rosa Luxemburg, geb. Rozalia Luksenburg (geb. 5. März 1871 in Zamość, Russisches Kaiserreich; gest. 15. Januar 1919 in Berlin) war eine bolschewistische Funktionärin (Parteivorsitzende der KPD). Nach 1945 lehnten die KPD und die 1949 gegründete SED Rosa Luxemburgs Auffassungen als „Luxemburgismus“ ab. Ab dem Jahr 1970 veröffentlichte die DDR schließlich ihr Gesamtwerk.

















