Goebbels, Joseph
Aus Metapedia
Dr. Paul Joseph Goebbels (* 29. Oktober 1897 in Rheydt (Mönchengladbach)), Rheinprovinz; † 1. Mai 1945 in Berlin durch Suizid) war einer der einflussreichsten und populärsten Politiker während der Zeit des Nationalsozialismus. Neben zahlreichen anderen Staats- und Parteiämtern leitete er das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda und war einen Tag Reichskanzler des Deutschen Reiches. Verheiratet war er mit Magda Goebbels und hatte mit ihr sechs Kinder.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Die frühen Jahre
[bearbeiten] Herkunft und Kindheit
Goebbels wurde 1897 in Rheydt (Rheinland) als dritter Sohn von Friedrich, gen. Fritz (* 1867, † 1929) und Katharina (geb. Odenhausen) geboren. Mit seinen Geschwistern Konrad (* 1895, † 1949), Hans (* 1893, † 1947 in französischer Gefangenschaft), Elisabeth (* 1901, † 1915) und der jüngeren Schwester Maria Katharina (* 1910) (verh. Kimmich und spätere Erbin von Goebbels) wuchs in einfachen Verhältnissen auf und wurde katholisch erzogen. Sein Vater war zunächst Tagelöhner, Handlungsgehilfe und schließlich Prokurist einer Dochtfabrik, während seine Mutter in ihrer Jugend als Magd arbeitete.
Im Alter von vier Jahren erkrankte der junge Joseph an einer Knochenmarksentzündung, durch die sein rechter Unterschenkel verkümmerte und ein Klumpfuß entstand. Er war als erwachsener Mann mit seinen ca. 165 cm relativ klein, weshalb er im Volksmund als Schrumpfgermane verspottet wurde. Seine Behinderung und die in der Schulumgebung als nicht standesgemäß empfundene Herkunft stachelten seinen Ehrgeiz an. 1917 legte er als Jahrgangsbester sein Abitur ab.
Bei Kriegsausbruch 1914 meldete sich Geobbels als Freiwilliger, den Dienst im Felde konnte er jedoch wegen seiner Einstufung als Militärungeeignet nicht antreten.
[bearbeiten] Propagandaleiter
Reichstagsrede im Mai 1931 zu den Problemen des Reiches:
Ansprache nach der Wahl der NSDAP 1933:
In seiner legendären Sportpalastrede im Berliner Sportpalast vom 18. Februar 1943 rief Goebbels das deutsche Volk zum gemeinsamen Durchhaltewillen auf, um der bolschewistischen Bedrohung Deutschlands und der englischen Kriegshetze, die maßgeblich zur Eskalation des Krieges beigetragen hatte, die Stirn bieten zu können.
In den letzten Kriegstagen im April 1945 bezog Goebbels mit seiner Familie mehrere Räume im Vorbunker des Bunkers unter der Reichskanzlei, des sogenannten „Führerbunkers“. Am 21. April wandte er sich ein letztes Mal über den Rundfunk an das Volk, insbesondere an die Berliner:(Völkischer Beobachter vom 23. April 1945)
- "Verteidiger Berlins! Auf euch sind die Blicke eurer Frauen, eurer Mütter und Kinder gerichtet. Sie haben euch ihr Leben und ihre Zukunft anvertraut. Ihr kennt jetzt eure Aufgabe, und ich weiß, ihr werdet sie vorbildlich erfüllen. Die Stunde eurer Bewährung ist da. (…) Ich bleibe mit meinen Mitarbeitern selbstverständlich in Berlin. Auch meine Frau und meine Kinder sind hier und bleiben hier. (Lauter Artillerieeinschlag im Hintergrund) Mit allen Mitteln werde ich die Verteidigung der Reichshauptstadt aktivieren. Mein Denken und Handeln gilt eurem Wohl und der Abwehr unseres gemeinsamen Feindes. Vor den Mauern unserer Stadt wird und muss der Mongolensturm gebrochen werden. Unser Kampf wird das Fanal sein für den entschlossensten Kampf der ganzen Nation. Von dem fanatischen Willen erfüllt, die Hauptstadt des Reiches nicht in die Hände der Bolschewisten fallen zu lassen, sind wir solidarisch zu Kampf und Arbeit angetreten. Unser Ziel ist die Freiheit unseres Reiches und ein Reich der sozialen Gerechtigkeit in einer kommenden, glücklichen Zukunft." (Die Rede von Goebbels zum anhören)
Goebbels war am 29. April 1945 Trauzeuge, als Hitler kurz vor dem eigenen Suizid Eva Braun heiratete. Hitler bestimmte seinen Propagandaminister in seinem Politischen Testament zu seinem Nachfolger als Reichskanzler. Goebbels hingegen diktierte kurz danach um 5:30 Uhr folgenden „Zusatz zum Testament Adolf Hitlers“:
- "Der Führer hat mir den Befehl gegeben, im Falle des Zusammenbruchs der Verteidigung der Reichshauptstadt Berlin zu verlassen und als führendes Mitglied an einer von ihm ernannten Regierung teilzunehmen. Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich mich kategorisch weigern, einem Befehl des Führers Folge zu leisten. Meine Frau und meine Kinder schließen sich dieser Weigerung an. Im anderen Falle würde ich mir selbst - abgesehen davon, daß wir es aus menschlichen Gründen und solchen der persönlichen Treue niemals über das Herz bringen könnten, den Führer in seiner schwersten Stunde alleinzulassen - für mein ganzes ferneres Leben als ein ehrloser Abtrünnling und gemeiner Schuft vorkommen, der mit der Achtung vor sich selbst auch die Achtung seines Volkes verlöre, die die Voraussetzung eines weiteren Dienstes meiner Person an der Zukunftsgestaltung der Deutschen Nation und des Deutschen Reiches bilden müßte. In dem Delirium von Verrat, das in diesen kritischen Tagen des Krieges den Führer umgibt, muß es wenigstens einige geben, die bedingungslos und bis zum Tode zu ihm halten, auch wenn das einem formalen, noch so begründeten Befehl, den er in seinem politischen Testament zum Ausdruck bringt, widerspricht. Ich glaube, damit dem deutschen Volk für seine Zukunft den besten Dienst zu erweisen, denn für die kommenden schweren Zeiten sind Vorbilder noch wichtiger als Männer. Männer werden sich immer finden, die der Nation den Weg ins Freie zeigen. Aber eine Neubildung unseres völkisch-nationalen Lebens wäre unmöglich, wenn sie sich nicht auf der Grundlage klarer und jedem verständlicher Vorbilder entwickelte. Aus diesem Grunde bringe ich mit meiner Frau und im Namen meiner Kinder, die zu jung sind, um sich selbst äußern zu können, die sich aber, wenn sie das nötige Alter besäßen, vorbehaltlos diese Entscheidung anschließen würden, meinen unverrückbaren Entschluß zum Ausdruck, die Reichshauptstadt, auch wenn sie fällt, nicht zu verlassen und eher an der Seite des Führers ein Leben zu beenden, das für mich persönlich keinen Wert mehr besitzt, wenn ich es nicht im Dienst für den Führer und an seiner Seite zum Einsatz bringen kann. Gegeben zu Berlin, den 29. April 1945, 5.30 Uhr, Dr. Goebbels"
Am 1. Mai 1945 gegen 22 Uhr töteten sich Goebbels und seine Frau Magda wahrscheinlich mit Blausäure. Laut Aussage von Goebbels' Sekretär Schwägermann soll sich Goebbels jedoch erschossen haben, während sich Magda Goebbels vergiftete. Dem widersprechen die Obduktionsergebnisse der nur unvollständig verbrannten Leichen, durchgeführt von der Roten Armee. Kurz zuvor hatte der SS-Arzt Helmut Kunz auf beider Veranlassung ihre sechs Kinder betäubt, die dann von Magda Goebbels und Hitlers Leibarzt Ludwig Stumpfegger mit Blausäurekapseln getötet wurden. Die Leichen des Ehepaars Goebbels wurden am Morgen des 2. Mai im Garten der Neuen Reichskanzlei unvollständig verbrannt.
[bearbeiten] Literatur
- David Irving, Goebbels - Macht und Magie, Arndt 1997, ISBN 3887411757
[bearbeiten] Verweise
- Lebenslauf auf "Reisen in die Vergangenheit"
- Die letzte Rundfunkrede vom 21. April 1945 von Goebbels zum anhören
- Goebbels Tagebücher widerlegen etablierte "Holocaust"-Version
- PDF-Bücher von und über Joesph Goebbels zum Herunterladen (Spiegel-Server)
- MP3-Reden von und über Joseph Goebbels zum Herunterladen (Spiegel-Server)
