Lynn, Richard

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Richard Lynn (Lebensrune.png 1930) ist ein emeritierter Professor der Psychologie der Universität Ulster in Nordirland. Bekannt wurde Lynn für seine Arbeiten auf dem Gebiet der menschlichen Intelligenz. Unter anderem hat er sich mit dem Einfluß der Rasse, der Volkszugehörigheit und des Geschlechts auf den Intelligenzquotienten auseinandergesetzt. In mehreren Veröffentlichungen geht Lynn auf die Themen Dysgenik und Eugenik ein.

Arbeitsgebiete

Einfluß der Rasse auf die Intelligenz

In dem in der Zeitschrift „Population and Environment“ im Jahr 2002 erschienen Artikel „Skin color and intelligence in African Americans“ kommt Lynn zu dem Schluß, daß die Helligkeit der Hautfarbe von Afroamerikanern positiv mit dem Intelligenzquotienten (IQ) korreliert ist. Er erklärt dies mit der höheren Beimischung von weißem Erbmaterial.

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: The Bell Curve

In „IQ and the Wealth of Nations“ (2002) zeigen Lynn und sein Koautor Tatu Vanhanen von der Universität Helsinki den Zusammenhang zwischen dem Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt von Staaten und dem Intelligenzquotienten ihrer Bewohner. In „IQ and Global Inequality“ (2006) belegen sie diese Zusammenhänge zwischen IQ und sozialer Ungleichheit auf der Grundlage einer verbesserten Datengrundlage.

In seinem Buch „Race Differences in Intelligence. An Evolutionary Analysis“ (2006) wertet Lynn Studien zum Intelligenzquotienten von Völkern auf der ganzen Welt aus. Er kommt zu dem Ergebnis, daß die Ostasiaten einen durchschnittliche Intelligenzquotienten von ungefähr 105, Europäer 100 und die Bewohner Afrikas südlich der Sahara von 80 und weniger haben. Lynn erklärt dies mit dem höheren Selektionsdruck in den schwieriger zu bewohnenden nördlichen Breiten, die das Entstehen intelligenterer Rassen förderte. Er bringt erneut die Errungenschaften der Völker in der Mathematik, Wissenschaft und Wirtschaft mit der durchschnittlichen Intelligenz ihrer Mitglieder in Verbindung.

Dysgenik und Eugenik

In seinen Büchern „Dysgenics. Genetic Deterioration in Modern Populations“ (1996) und „Eugenics. A Reassessment“ (2001) führt Lynn aus, daß die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitete Verurteilung der Eugenik, also die Begünstigung der Fortpflanzung „gesunder“ Menschen, überzogen sei. Er fürchtet unter anderem, daß durch solche Vorbehalte die durchschnittliche Intelligenz der Völker in den westlichen Nationen abnehmen müsse (siehe auch Artikel Dysgenik).

Werke

  • 1982: IQ in Japan and the United States shows a growing disparity. Nature, 297, 222–223
  • 1990: The role of nutrition in secular increases of intelligence. Personality and Individual Differences, 11, 273–285
  • 1996: Dysgenics: Genetic Deterioration in Modern Populations. Westport: Praeger Publishers
  • 1998: The Decline of Genotypic Intelligence. In: U. Neisser (Hg.) The rising curve. Washington, D.C. American Psychological Association, 335–364
  • 2001: Eugenics: A Reassessment. Praeger Publishers, ISBN 0275958221
  • 2002: IQ and the Wealth of Nations. Praeger Publishers, ISBN 027597510X
  • 2003: The geography of intelligence. In H. Nyborg (Hg.) The scientific study of general Intelligence. Pergamon. ISBN 0080437931
  • 2006: Race Differences in Intelligence: An Evolutionary Analysis. Washington: Washington Summit Publishers. ISBN 159368021X (HTML|PDF) – siehe auch 2. Aufl 2015
  • 2006: IQ and Global Inequality. Washington: Washington Summit Publishers. ISBN 1593680252; weitere ISBN 978-1593680244 [402 Seiten]
  • 2008: The Global Bell Curve. Race, IQ, and Inequality Worldwide. Augusta, GA: Washington Summit Publishers. ISBN 9781593680282
  • 2015: Race Differences in Intelligence, Washington Summit Publishers, 2nd Revised ed., 2015, ISBN 978-1593680190 [446 Seiten]

Verweise