Deutsche Konzentrationslager

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Als Deutsche Konzentrationslager (Abk. KL, auch KZ) werden umgangssprachlich die deutschen Internierungs- und Arbeitslager während der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet, deren Hauptzweck die Durchführung von Straf- und Erziehungsmaßnahmen war. In Österreich wurden solche Arbeitslager ebenso bereits vor dem Zweiten Weltkrieg errichtet und hießen „Anhaltelager“.

Das Musterlager Sachsenhausen in seinem Entwurf von Hermann Kuiper

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Der Befehl, auch in Deutschland die KLs zu schaffen, war ohne jeden Zweifel legal: Er hatte eine gesetzliche Grundlage. Sie stützte sich auf eine Notstandsklausel in der Weimarer Verfassung. Er war von Hindenburg unterzeichnet worden (Reichspräsidentenerlaß vom 28. Februar 1933), gemäß Artikel 48, Absatz 2, der Weimarer Verfassung.

Deutsche Konzentrationslager wurden in der Regel von der Schutzstaffel polizeilich beaufsichtigt bzw. bewacht und dienten als Unterkunftslager, in denen besonders im Jahr 1933 Personen zeitweise festgehalten wurden, um das Aufbauwerk der Regierung nach der nationalsozialistischen Revolution nicht zu gefährden. Vielfach handelte es sich um Widerständler gegen den Nationalsozialismus, wie sie sich z. B. unter Kommunisten oder Sozialdemokraten fanden. Des weiteren fanden sich unter den Inhaftierten auch Personen, die sich durch Korruption, Charakterlosigkeit, asoziales Verhalten usw. als gesellschaftspolitisch haltlos oder gefährlich erwiesen haben. Sie wurden in Gruppen zusammengefaßt und zu nutzbringener Arbeit angehalten. Die meisten Konzentrationslager wurden nach Befriedung der Verhältnisse wieder aufgelöst. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges stieg die Zahl der Konzentrationslager, in denen auch Zivilpersonen aus Polen, Frankreich, der Tschechei, Südslawien, den Niederlanden, Belgien und Soldaten der Sowjetunion zusammengefaßt wurden. Unter den Häftlingen befanden sich viele Juden und Zigeuner. Insbesondere zum Betrieb der Lager auf polnischem Gebiet während des Zweiten Weltkrieges rekrutierte die SS auch freiwillige Polen als Personal.

Der SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS Theodor Eicke wirkte tatkräftig am Aufbau des deutschen Arbeits- und Konzentrationslagersystems mit.

Aufbau und Organisation der Lager

Vergleichbar mit heutigen Gefängnissen wurden in Konzentrationslagern in erster Linie Kriminelle verwahrt bzw. interniert, um sie durch Arbeit und Ordnung wieder gesellschaftsfähig zu machen. Die in vielen Konzentrationslagern übliche Mahnung „Arbeit macht frei“ erinnerte die Insassen daran, daß sie durch ehrliche und fleißige Arbeit die Lager als freie Menschen wieder verlassen konnten. Für angebliche von den Lagerleitungen angeordnete systematische Massenermordungen von Insassen, wie es im Sinne der Umerziehung heute gebetsmühlenartig postuliert wird, gibt es nach wie vor keine seriösen Hinweise bzw. Beweise. Entlassungen waren nach Verbüßung der Strafzeit üblich. So auch im Falle des jüdischen Piloten im Ersten Weltkrieg Fritz Beckhardt, der im März 1940 nach Verbüßung einer Strafe von einem Jahr und neun Monaten regulär aus dem Konzentrationslager Buchenwald entlassen wurde.[1] Der Kommunist Paul Grünewald aus Frankfurt wurde 1940 ebenso regulär aus dem Lager Buchenwald entlassen.[2] Oder zum Beispiel auch der Vater des Schriftstellers Stephan Hermlin, der im Jahre 1938 regulär aus dem KL Sachsenhausen entlassen wurde.[3] Die Bedingungen waren keineswegs so furchtbar wie von der Nachkriegspropaganda dargestellt, so gab es u. a. Bordelle, Fußballplätze und allgemeine Genußmittel. In einem Aufruf vom 15. Oktober 1935 beklagte der Polizeipräsident von Nürnberg, Bruno Martin, daß fast die Hälfte aller Autounfälle auf zu schnelles Fahren zurückzuführen seien. Er werde in Zukunft nicht zögern, zu schnelle Autofahrer für mehrere Monate in Konzentrationslager einzuweisen.

Kriminelle Personen und Staatswiderständler gelangten infolge Verhängung einer Schutzhaft, Vorbeugehaft oder Sicherungsverwahrung in Konzentratonslager. Politische Feinde und Staatsgegner konnten ohne Gerichtsurteil zur unbefristeten „Schutzhaft“ in Konzentrationslager eingewiesen werden. Juden wurden nach den jüdischen Kriegserklärungen ebenso in Lagern interniert und zur Zwangsarbeit verpflichtet, wie das auch in anderen Ländern mit Kriegsgegnern der Fall war. Die Arbeit der Zwangsarbeiter wurde in der Regel durch die anfordernden Firmen vergütet. Die seit der sogenannten Befreiung oft gezeigten Toten waren Opfer von Krankheiten und Seuchen, die gegen Ende des Krieges aufgrund der katastrophalen medizinischen Versorgungslage nicht nur die deutsche Bevölkerung heimsuchten, sondern auch vor den Insassen der Lager nicht haltmachten.

Umfang

Im Frühsommer 1935 gab es gerade einmal fünf Konzentrationslager mit insgesamt rund 3.500 Insassen. Die Konzentrationslager wurden zu diesem Zeitpunkt von den gängigen Justizanstalten vollkommen in den Schatten gestellt. Über die längste Zeit des Nationalsozialismus waren mehr Menschen in Strafanstalten eingesperrt als in Konzentrationslagern.[4]

„In den sechs Friedensjahren, die dem Dritten Reich beschieden waren, kam den Konzentrationslagern keine wirtschaftliche Bedeutung zu. Ihr Zweck bestand darin, die als unverbesserlich geltenden Systemgegner (aber auch Gewohnheitsverbrecher) von der Bevölkerung zu isolieren und die als umerziehbar betrachteten zu guten Staatsbürgern im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie umzuformen. Die Zahl der KL-Insassen war in der Vorkriegszeit verhältnismäßig gering; so saßen im Sommer 1937 in allen Konzentrationslagern einschließlich der Kriminellen und der ‚Asozialen‘ (Landstreicher, Bettler usw.) zusammen 7.500 Häftlinge ein.“[5]

Angebliche Verbrechen

Es wird vielfach die Auffassung vertreten, daß die deutschen Gerichte Verbrechen in Konzentrationslagern gegen Häftlinge nicht so hart bestraft hätten, wie es die Alliierten taten. Heinrich Härtle in einem Bericht über den Auschwitz-Prozeß:

„Der Sachverständige und Zeuge Dr. Morgen hat in Frankfurt und bereits in Nürnberg unter Eid nachgewiesen, daß Verstöße gegen die Lagerordnung hart bestraft wurden, in den meisten Lagern Untersuchungskommissionen tätig waren, die im Auftrag des obersten SS-Richters Fälle von Humanitätsverbrechen, Korruption und Menschentötung ermittelt und, soweit es noch möglich war, der Bestrafung zugeführt worden sind. Verhaftet wurden die Kommandanten von Buchenwald, Lublin, Warschau, Herzogenbosch, Krakau, Plaszow. Erschossen wurden die Kommandanten von Buchenwald und Lublin. Mehrere hundert Fälle gelangten zur Aburteilung. Schwere und schwerste Strafen wurden gegen Angehörige aller Dienstgrade verhängt.“[6]

Zwanzig Jahre vor den Frankfurter Auschwitzprozessen wurde durch die eigene SS-Gerichtsbarkeit (ähnlich Parteigericht) bestraft. Bis 1945 wurden 800 Fälle gegen deutsche Wachmannschaften, SS-Gefolge und höhere Offiziere verfolgt. Verfahren waren auch schon eingeleitet gegen Adolf Eichmann, den vorletzten Kommandanten von Auschwitz, Rudolf Höß, und Amon Göth.

In „Deutsche Notizen 1945/1965“ schreibt Helmut Sündermann, der Stellvertreter des Reichspressechefs Dr. Dietrich, unter dem Datum 18. April 1945:

„... Dr. Dietrich sagt: ‚Es bleibt uns nichts erspart – jetzt beginnt die Greuelpropaganda.‘“

Zustände

Lagergeld

Lagergeld für das Arbeitslager Mittelbau-Dora

Konzentrationslagergeld wurde benutzt, um die Gefangenen für geleistete Arbeit zu bezahlen.

„Weit davon entfernt, die ‚Todeslager‘ gewesen zu sein, von denen Sie schon so oft gehört haben, wurden Plätze wie Auschwitz, Dachau und Buchenwald nicht dazu benutzt, Menschen auszurotten. Sie waren Arbeitslager, die für die deutschen Kriegsanstrengungen wichtig waren. Wußten Sie aber, daß die jüdischen Arbeiter für ihre Arbeit mit Lagergeld kompensiert wurden, das besonders für diesen Zweck gedruckt wurde und das sie in Läden, Kantinen und sogar Bordellen ausgeben konnten? Das Geldsystem für die Gefangenen wurde in Ghettos wie z. B. Lodz [Litzmannstadt] erfunden und auf Lager wie Auschwitz und Dachau ausgedehnt [...] Das erste Arbeitslager, das sein eigenes Geld hatte, war Oranienburg. Bevor das Lagergeld eingeführt wurde, benutzten sie deutsche Zahlungsmittel in den umliegenden Ortschaften, aber die Behörden entschieden sich, zu zentralisieren. Die Währung wurde in Lagergeld umgetauscht abzüglich 30 %. [...] Ähnlich war es in Buchenwald: Jedem Gefangenen wurden bis zu 10 Mark pro Woche zugestanden, um Zigaretten in der Lagerkantine, andere Käufe in der Kantine, Besuche im Bordell zu bezahlen, oder auf ein Sparkonto einzuzahlen. [...] Bestand eine ähnliche Lage in allen anderen Lagern – zumindest in jenen, die Lagergeld ausgaben? Da dies Auschwitz einschließt, wäre es in der Tat eine schockierende Vorstellung, daß in diesen ‚Todeslagern‘ Marmelade und Zigaretten gekauft werden konnten. Die Existenz von Geld in den Lagern ermöglicht uns einen Blick auf das Leben dort, wie es wirklich war; jedoch wird diese Information noch immer nicht im Fernsehen gezeigt.“[7]

Endphase

Die meisten Häftlinge starben beim Endkampf um Deutschland 1945. Adolf Hitler erfuhr im April 1945 von englischen und amerikanischen Greuel-Berichten über die Lager Buchenwald und Belsen. Der Führer ordnete eine scharfe Richtigstellung an, die so schnell wie möglich in den Berliner Zeitungen erscheinen und über alle noch funktionierenden Dienste verbreitet werden sollte. Hitlers letzte Presseweisung war noch am gleichen Tag von ihm widerrufen worden. Als das Material für die Presseveröffentlichung zusammengestellt werden sollte, hatte man Hitler doch noch zutreffend gemeldet, daß der ihm zunächst erstattete „Bericht“ über die Vorgänge in Belsen falsch war und daß „in den letzten Wochen“ tatsächlich „ernste Mißstände“ in den Konzentrationslagern eingetreten seien - vor allem durch die Rückführung von Häftlingen bei Feindannäherung und durch Überfüllung der in deutscher Hand verbliebenen Lager. Anstelle der beabsichtigten Presseaktion erteilte Hitler dem Auswärtigen Amt den Auftrag, durch Vermittlung der Schweizer Regierung den Alliierten mitzuteilen, daß keine weiteren Gefangenenlager mehr geräumt, sondern sie den Feindmächten bei Annäherung übergeben werden sollten. Der Erhalt und die Annahme dieses Angebotes wurden in Washington am 23. April 1945 offiziell bestätigt.[8]

Am 12. April veröffentlichte das amerikanische Kriegsministerium eine Verlautbarung über die Verhältnisse in deutschen Kriegsgefangenenlagern und zu dem „erbarmungswürdigen“ Zustand befreiter amerikanischer Kriegsgefangener, daß die Verhältnisse in den Lagern bis Mitte Dezember 1944 „einigermaßen gut“ gewesen seien. Das hielt sie nicht davon ab, ein halbes Jahr später eine Million gefangene Deutsche auf den Rheinwiesenlagern durch Hunger, Krankheiten usw. sterben zu lassen.

Versorgung

Das Versorgungsproblem 1945 war kritisch, und es wurde auch unmöglich, Rotes-Kreuz-Sendungen zu den Lagern durchzubringen.[9] Die propagandistische Auswertung der in den Lagern angetroffenen Zustände setzte erst einige Tage nach dieser Verlautbarung ein.

Lagerordnung und Strafverfahren

Die Lagerordnung war eine Reihe von Vorschriften für KL-Häftlinge. Sie galt ab 1934 einheitlich in den SS-Konzentrationslagern auf Reichsgebiet. Die SS-Wachen waren angewiesen, Verstöße gegen die Lagerordnung der Lagerleitung zu melden. Den Ablauf des sogenannten Strafverfahrens regelte die zentrale Stelle Inspektion der Konzentrationslager (IKL).

Heinrich Himmler verwehrte sich dagegen, es herrsche in den Konzentrationslagern kein geordneter Strafvollzug:

„Grausamkeiten, sadistische Sachen, wie es die Auslandspresse vielfach behauptet, sind dabei unmöglich. Erstens kann die Strafe nur der Inspekteur sämtlicher Lager verhängen, also nicht einmal der Lagerkommandant, zweitens wird die Strafe von einer Bewachungskompanie vollzogen, so daß also immer ein Zug, 20 bis 24 Leute, dabei sind, schließlich ist bei der Bestrafung ein Arzt dabei und ein Protokollführer. Also mehr kann man an Genauigkeit nicht tun.“[10]

Überlieferungen von Zeitzeugen

Der SS-Richter Konrad Morgen sagte später vor dem Nürnberger Tribunal dazu:

„Ich darf dazu sagen: Mir ist die Frage gestellt worden, ob ich aus meinen Eindrücken in den Konzentrationslagern den Eindruck gewinnen mußte, daß es sich hier um Vernichtungslager handle. Ich habe daraufhin sagen müssen, daß dieser Eindruck nicht entstehen konnte. [...] Ein großer Teil der furchtbaren Zustände in gewissen Konzentrationslagern und zu manchen Zeiten sind nicht der beabsichtigten Planung entsprungen, sondern ergaben sich aus Umständen, die meines Erachtens als höhere Gewalt bezeichnet werden mußten, das heißt also Übel, für die die örtliche Lagerleitung nicht verantwortlich ist. Ich denke da an den Ausbruch von Seuchen. Viele Konzentrationslager wurden in unregelmäßigen Abständen das Opfer von Flecktyphus, Bauchtyphus und anderen Krankheiten, die besonders durch das Einströmen von Häftlingen aus den Ostgebieten in den Konzentrationslagern passierten. Obwohl alles Menschenmögliche getan worden ist, um diese Seuchen zu verhindern und zu bekämpfen, war doch die dadurch verursachte Todesrate außerordentlich hoch gelegen. Ein weiterer Übelstand, der sich als höhere Gewalt bezeichnet, sind die Unregelmäßigkeiten bei der Einweisung der Häftlinge, die unzulänglichen Unterkünfte. Viele Lager waren überbelegt. [...] Die Häftlinge kamen durch unvorhergesehene, lange Transportzeiten, verursacht durch Fliegerangriffe, entkräftet an. Gegen Ende des Krieges trat dann ein allgemeiner Zusammenbruch des Verkehrswesens ein, die Lieferungen konnten nicht mehr im notwendigen Umfange durchgeführt werden, die chemisch-pharmazeutischen Fabriken waren systematisch ausgebombt, es fehlte an allen nötigen Medikamenten, und durch die Evakuierungen aus dem Osten mußten die Lager notgedrungen in einer unerträglichen Weise überbelegt werden. [...] Nach meinen eingehenden Untersuchungen kann ich nur die Erklärung abgeben, daß diese Annahme völlig verfehlt wäre. Ich habe wirklich Lagerkommandanten kennengelernt, die das Menschenmögliche getan haben für ihre Häftlinge. Ich habe Ärzte kennengelernt, deren ganzes Sinnen und Bestreben es nur gewesen ist, den kranken Häftlingen zu helfen und weitere Krankheiten zu verhüten.“[11]

Bildergalerie

Zitate

  • „Und weil eben das deutsche Volk nicht wußte, was wirklich geschehen war, mußte es 1945 die Jauche der Lügenberichte, die Übertreibungen und Erfindungen, mit denen es da mit einem Male überschüttet wurde, wohl oder übel unwidersprochen über sich ergehen lassen. Infolge seiner Unwissenheit und der gleichzeitigen Unmöglichkeit, damals die Wahrheit feststellen zu können und feststellen zu dürfen, hatte es keine Möglichkeit zu einer wirksamen Verteidigung.
    So brach das deutsche Volk unter dem Druck all dieser ungeheuerlichen Beschuldigungen seelisch zusammen und benahm sich so, wie sich eben ein Mensch und ein Volk unter der Wucht einer übermächtig hereinbrechenden Naturkatastrophe benimmt: Es waren die KZ-Insassen, soweit sie nicht zentral gelenkt waren und imstande gewesen wären, alle diese Übertreibungen, Erfindungen und Unwahrheiten zu entlarven, hüteten sich wohl, dies zu tun. Teils waren sie als politische Häftlinge im KZ gesessen und waren an Rache und Vergeltung, nicht aber an der Entlastung ihrer ehemaligen Kerkermeister interessiert; teils waren sie kriminelle Verbrecher gewesen, die sich jetzt hüteten, in das Scheinwerferlicht des Zeugenstandes zu treten und ihre Opferrente als ‚Nazi-Märtyrer‘ aufs Spiel zu setzen. Meist, ja in der Regel, waren ja gerade diese kriminellen Elemente die Träger der an den KZ-Häftlingen verübten Verbrechen gewesen.
    Jene aber, die wußten, was wirklich geschehen war, hüteten sich, mit ihrem Wissen hervorzutreten und sich als Zeugen anzubieten. Ihr notwendig damit verbundenes Eingeständnis, daß sie direkt und als Mitbeteiligte mit dem Geschehen verbunden gewesen waren, hätte sie und ihre Familien den schwersten Verfolgungen ausgesetzt und würde dies wahrscheinlich auch heute noch tun.
    Die KZ ersetzten Gefängnisse, waren selbst Gefängnisse. Gefängnisse aber sind niemals angenehme Aufenthaltsorte. Aber sie waren niemals und nirgends Vernichtungslager. In ihnen herrschte Disziplin und Ordnung. Im übrigen mußte man sehr wohl zwischen den KZ-Augenzeugenberichten der ersten zwei Jahre und den Sensations-Greuelberichten späterer Zeit unterscheiden [...], daß die von einzelnen Sadisten verübten Untaten niemals zur Kenntnis des deutschen Volkes gelangten und auch niemals durch es gebilligt wurden.“
    Franz Josef Scheidl[14][15]
  • „Die in den KZ begangenen [...] Grausamkeiten [...] riefen in der Welt vielfach eine falsche Deutung hervor. Man schrieb sie einer besonderen sadistischen Veranlagung des gesamten deutschen Volkes zu. Gegen diese Geschichtsfälschung glaube ich mich wenden zu müssen, nicht etwa aus dem Grund, um eine Rechtfertigung des deutschen Volkes zu liefern, sondern um die Welt darauf aufmerksam zu machen, welche Lehren man aus den Erfahrungen mit dem Faschismus über das Wesen der modernen Massendiktaturen zu ziehen habe [...] Nichts wäre falscher, als zu glauben, die SS wäre eine Horde von Sadisten, die aus eigenem Antrieb, aus Leidenschaft und Gier nach Lustbefriedigung Tausende von Menschen gequält und mißhandelt haben... Die Einzelnen, die so handelten, waren durchaus in der Minderheit.“Benedikt Kautsky, KL-Insasse, im Buch „Teufel und Verdammte“
  • „Warum haben die Verfasser von Zeugenaussagen mit einem so bemerkenswerten Korpsgeist der im Umlauf befindlichen Lesart zum Glauben verholfen? Hier sei es gesagt: weil die Überlebenden der Bürokratie der Konzentrationslager, die uns in Bezug auf Nahrung und Bekleidung so schamlos bestohlen, so übel behandelt, brutalisiert und uns derart geschlagen haben, daß man es nicht schildern kann, und die den Tod von 82 % – so sagen die Statistiken – von uns verursacht haben, in der Gaskammer das einzige, von der Vorsehung gewollte Mittel sehen, mit dem sie alle diese Leichen erklären und sich selbst rechtfertigen können. Doch dies war noch nicht das Schlimmste: der Gipfel ist, daß sie willfährige Geschichtsschreiber gefunden haben. Schließlich ist der Dieb, der lauter als sein Opfer schreit und dessen Stimme übertönt, um die Aufmerksamkeit der Masse abzulenken, für unsere Literatur kein neues Thema.“Paul Rassinier, ehem. KL-Insasse[16]

Nachbetrachtung

Heute werden an den Orten der bedeutendsten deutschen Konzentrationslager im Interesse einer, vor allem von der BRD betriebenen, pervertierten Erinnerungskultur sogenannte Gedenkstätten gegen das Vergessen angeblicher massenhafter, von Nationalsozialisten begangenen Greueltaten und Massenmorden unterhalten. Unterdessen sind von der politisch korrekten Geschichtsschreibung postulierte und propagierte fabrikmäßige Massentötungen von Inhaftierten (→ Vernichtungslager) in deutschen Konzentrationslagern regelmäßig wissenschaftlich nicht zuverlässig belegt. Unter anderem hat die Forschung von Revisionisten ergeben, daß sich die Überlieferungen solcher Greuel in zahlreichen Fällen weitgehend auf Beobachtungen einzelner angeblicher „Zeugen“ (→ Berufszeuge) stützen.

Ein weiterer, regelmäßig hervorgehobener Themenschwerpunkt ist der sogenannte antifaschistische Widerstand. Um die Argumentationsketten zu untermauern, wird teilweise auch mit verfälschten Quellen gearbeitet. Sonstige, zum Gesamtverständnis der Thematik wichtige Begebenheiten, soweit überhaupt erwähnt, werden durch eine derartige einseitige, negative Präsentation überlagert oder vollkommen ausgeblendet (→ Propaganda, Umerziehung).

Liste deutscher Konzentrationslager (KL)

Deutsche KL im Reichsgebiet

Deutsche KL außerhalb des Reichsgebietes

Übersichtskarte

Konzentrationslager SachsenhausenKonzentrationslager RavensbrückKonzentrationslager Bergen-BelsenKonzentrationslager BuchenwaldKonzentrationslager FlossenburgKonzentrationslager Dora-NordhausenKonzentrationslager PapenburgKonzentrationslager NatzweilerKonzentrationslager DachauKonzentrationslager MauthausenKonzentrationslager LandsbergGhetto TheresienstadtKonzentrationslager NeuengammeKonzentrationslager GrossrosenKonzentrationslager AuschwitzKonzentrationslager StutthofKonzentrationslager ChelmnoKonzentrationslager TreblinkaKonzentrationslager PlaszowKonzentrationslager MajdanekKonzentrationslager SobiborKonzentrationslager BelzecDeutsche Konzentrationslager.jpg
Über dieses Bild

Siehe auch

Literatur

Verweise

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Fußnoten

  1. Fritz Beckhardt, Flieger-Album.de
  2. Paul Grünewald: Der Prozeß gegen Mitglieder der ZdA-Jugendgruppe
  3. Vgl.: Wolfgang Ertl: Dichtung und Wahrheit: Zum Fall Stephan Hermlin
  4. Andreas Möller: Zentraler Teil des NS-Terrorapparats – Nikolaus Wachsmann: „Gefangen unter Hitler“, Deutschlandfunk Kultur, 3. Dezember 2006
  5. Arno Mayer: Der Krieg als Kreuzzug, Rowohlt, Hamburg 1986, S. 245; zit. in: Jürgen Graf / Carlo Mattogno: Konzentrationslager Majdanek – Eine historische und technische Studie
  6. Deutsche Nachrichten, 27. 8. 1965, S. 3
  7. Konzentrationslagergeld, Wintersonnenwende [Artikel aus The Barnes Review, Jan./Feb. 2001, S. 7–9]
  8. Heinz Roth: Was geschah nach 1945?; S. 57
  9. Zitat nach „Times“, London, 13. April 1945
  10. Rede Himmlers 1937 vor Offizieren der Wehrmacht, in: Buchenwald – Mahnung und Verpflichtung, Berlin 1960, S. 26
  11. Nürnberger Tribunal, Einhundertachtundneunzigster Tag, Donnerstag, 8. August 1946, vormittags
  12. Überstellung jüdischer Häftlinge in Krankenhäuser (Quelle mit Reinschrift)
  13. Quelle: Juergen Graf: National Socialist Concentration Camps: Legend and Reality (englisch)
  14. Franz Josef Scheidl: Geschichte der Verfemung Deutschlands
  15. Auch zitiert in: Heinz Roth: Was geschah nach 1945?
  16. 96-book.png PDF Paul Rassinier: Die Lüge des Odysseus, Karl Heinz Priester 1959, S. 22
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