Liste von Personen nichtdeutscher Herkunft

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Ziel dieser Liste ist es, Personen zu erfassen, die für die multikulturelle Einwanderung, für die Überfremdung und den Bevölkerungsaustausch in Europa relevant sind. Das Ziel dieser Liste ist es nicht, alle Personen einer bestimmten Herkunft zu erfassen, sondern nur die Personen, die den BRD-Paß erhalten haben und deren „ethnische Herkunft“ außerhalb Europas liegt. Diese Aufzeichnung beschränkt sich nur auf einen kleinen Teil der medialen Gesellschaft.

Personen mit einem deutschen Elternteil werden in der Liste von Personen mit einem nichtdeutschen Vater oder der Liste von Personen mit einer nichtdeutschen Mutter erfaßt.

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Siehe auch • Fußnoten


A

  • Arthur Abraham (* 1980 in Eriwan, Armenien) geb. Awetik Abrahamjan; ist ein armenischer Boxer und amtierender IBF-Weltmeister im Mittelgewicht. Arthur und sein Bruder Alexander kamen 1995 gemeinsam mit ihren Eltern aus Armenien nach Deutschland. Arthur lebt mit seinem Bruder Alexander in Berlin. Ende August 2006 nahm er die deutsche Staatsbürgerschaft an, dafür mußte er jedoch die armenische ablegen. Sein Bruder Alexander hingegen hat immer noch die armenische Staatsbürgerschaft. 2008 mußte sich Arthur Abraham wegen sexueller Nötigung vor Gericht verantworten. Das Amtgericht Bergen auf der Insel Rügen hatte ihm vorgeworfen, während eines Trainingslagers auf Rügen eine Masseurin sexuell belästigt zu haben (§ 177 Strafgesetzbuch). 2009 raste Abraham mit 168 Stundenkilometer in eine Radarfalle, erlaubt waren 80 km/h. Er erklärte: „Ich war nicht der Fahrer, das war ein Freund.“ Die Sache kam nie vor Gericht. Im September 2011 fuhr Abraham auf der Berliner Stadtautobahn mit 230 Stundenkilometer, wo 80 km/h erlaubt waren.
  • Nana Kwame Abrokwa (* 1968 in Accra, Ghana), bekannt unter seinem Pseudonym Nana (dabei handelt es sich hier nicht um seinen Vornamen, "Nana" ist ein Verehrungsname der ghanaischen Akanvölker) oder dem Künstlernamen Darkman Nana, ist ein in Deutschland lebender Rapper und Plattenaufleger. Seine Texte drehen sich meistens um seine Beziehungen zu Gott und seiner Familie, behandeln aber auch Themen wie Rassismus und den Holocaust.
  • Alberto Adriano (* um 1960; † 14. Juni 2000 in Dessau)
  • Sandra Soheyla Ahrabian (* 1979 in Teheran, Iran) ist eine bundesdeutsche Moderatorin bei Teleshopping- und Call-in-Gewinnspielsendern und Schauspielerin. Sie war 1998/99 Miss World Germany und machte, wenn man das so sagen kann, als Moderatorin bei 9live, Tele 5 und, besonders legendär, als Moderatorin der zwischenzeitlich eingestellten Erotik-Sendung „Gleitzeit“ auf NBC GIGA von sich reden.
  • Doğan Akhanlı (* 1957 in Şavşat, Provinz Artvin) ist ein türkischer Schriftsteller. Er lebt seit 1992 in Köln. Akhanli war im August 2010 bei der Einreise in Istanbul festgenommen worden. Er wurde wegen eines in den 1980er Jahren begangenen Raubüberfalls vor Gericht gestellt und im Januar 2011 offiziell aus der Türkei abgeschoben.[1]
  • Bülent Akıncı (* 10. März 1967 in Ankara, Türkei) ist ein Filmregisseur und Drehbuchautor in der Bundesrepublik Deutschland. Akıncı drehte zunächst zahlreiche Kurzfilme, die mehrfach ausgezeichnet wurden. So erhielt sein Film Eine kleine Geschichte aus dem Jahre 2001 unter anderem den Kurzfilmpreis der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung 2002.
  • Fatih Akın (* 25. August 1973 in Hamburg) ist ein bundesdeutscher Filmregisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Produzent türkischer Abstammung. Für Gegen die Wand mit Birol Ünel und Sibel Kekilli in den Hauptrollen nahm er 2004 den Goldenen Bären, den Deutschen Filmpreis und den Europäischen Filmpreis entgegen und brachte es damit zu internationaler Bekanntheit.
  • Levent Aktoprak (* 18. September 1959 in Ankara, Türkei) ist ein Schriftsteller, Hörfunk- und Fernsehjournalist. Aktoprak kam als Kleinkind nach Deutschland. Er studierte an der Gesamthochschule Wuppertal. Heute arbeitet er als freier Rundfunkjournalist u. a. für den Deutschlandfunk. Aktoprak lebt in gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und seinem Sohn in Kamen.
Boris Aljinovic
  • Boris Aljinovic (* 23. Juni 1967 in Berlin-Charlottenburg) ist ein Theater- und Filmschauspieler (ARD Serie Tatort). Seine Familie stammt aus Jugo-Slawien. Aljinovic ist mit der Schauspielerin Antje Westermann liiert, mit der er einen gemeinsamen Sohn (Anatol) hat. Zusammen standen sie im Film Der Strand von Trouville vor der Kamera.
„Friedensrichter“ Hassan Allouche
  • Hassan Ali Allouche (Lebensrune.png 1953; Todesrune.png Dezember 2017, Libanese) lebte seit ca. 1980 in Berlin und war seit 1996 Staatsangehöriger der BRD. Er nennt sich selbst Friedensrichter, er schlichtet Streit zwischen arabischen Clans (Großfamilien). Allouche bewegt sich in einer Gesellschaft, die als Parallelgesellschaft bezeichnet wird. Seit 1990 nennt er sich Friedensrichter, erzählt: „Die Leute rufen mich an, meine Nummer ist bekannt. Und dann reden alle an einem Tisch.“ (In der Polizeiarbeit wird der Friedensrichter eher mit Skepsis betrachtet, da er eine außerhalb der Rechtsordnung agierende Instanz darstellt, die zur Entwicklung der Parallelgesellschaft beiträgt.)[2]
  • Kena Amoa (* 30. September 1970 in Leipzig), (RTL)
  • Ross Antony (* 1974 in Bridgnorth, Shropshire, England), bürgerlich Ross Anthony Catterall, ist ein englischer Fernsehmoderator, Musicaldarsteller, Musiker, Unterhalter und ehemaliges Mitglied der Kommerz- Kapelle Bro’Sis. Antony und Opernsänger Paul Reeves haben seit 2006 eine eingetragene Lebenspartnerschaft. Das Paar lebt in Siegburg bei Bonn und betreibt eine Pension. Anfang 2008 war Antony in der RTL-Sendung „Ich bin ein Star ­- Holt mich hier raus“ „Dschungelkönig“ geworden. Antony will gemeinsam mit seinem Mann eine Tochter adoptieren.
Gerald Asamoah aus Ghana
  • Gerald Asamoah (* 1978 in Mampong, Ghana) ist ein Fußballspieler, der auch für die BRD auflief.
Kabarettist Django Asül
  • Django Asül (* 19. April 1972 in Deggendorf; bürgerlich Uğur Bağışlayıcı) ist ein türkischer Kabarettist, der überwiegend mit dem niederbayerischen Dialekt arbeitet. Im Oktober 2007 strahlte die ARD Asüls zweiteilige Reportage Djangos Reise - Asül bei den Türken aus, in der er einen satirischen Einblick in die Lebenswelten Berliner und Istanbuler Türken gab. Ebenfalls 2007 war Asül in einer kleinen Rolle im Münchner Tatort Kleine Herzen als Platzwart zu sehen. In der Fernsehkomödie Hanna und die Bankräuber übernahm er den Part des Kommissars. Asül ist türkischer Staatsbürger. Auf Initiative des damaligen Staatsministers und Leiters der Bayerischen Staatskanzlei, Erwin Huber, ist er seit 2004 „Botschafter von Niederbayern“.[3]
  • Iman Attia, Diplom in Sozialpädagogik, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universität Lüneburg; Dr. phil. in Erziehungswissenschaft, Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften, Universität Oldenburg; Professorin für Diversity Studies/Rassismus und Migration, Interkulturelle Soziale Arbeit.

B

  • Suat Bakir (* 1962) gehört seit 2002 dem 30köpfigen Rundfunkrat des RBB an, seit 2005 ist er dort stellvertretender Vorsitzender. Er gehört dem Programmausschuß des Senders an. Als Geschäftsführer der Türkisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer soll er als „Ausländerbeauftragter von Berlin und Brandenburg“ die ausländische Bevölkerung vertreten.
  • Garip Bali, Studium der Elekrotechnik an der TU Berlin. Er ist Koordinator, Dozent und Sozialberater der Projekte MOVE und HOFFNUNG des TBB. Aktivist der Allmende e.V./Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur.
  • Evrim Hêlîn Baba-Sommer (* 1971 in Varto, Türkei) ist eine Berliner Politikerin kurdischer Herkunft. Sie ist mit dem Historiker Robert Sommer verheiratet. Als Kind wanderte sie mit ihrer Familie aus der Türkei nach Deutschland aus. Sie ist staatlich geprüfte Dolmetscherin. Seit 1999 ist Baba für die PDS/Linke Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und ist sowohl frauenpolitische Sprecherin der Linkspartei als auch Mitglied des Fraktionsvorstandes. Evrim Baba engagiert sich gegen Deutsche (NPD).[4] Im März 2010 steckten „Nobelkarossentod“-Aktivisten in der Rummelsberger Bucht in Lichtenberg ihr Auto an.
  • Minu Barati (* 1976) ist die Tochter eines iranischen Oppositionellen. Sie heiratete 2005 den ex- Außenminister der BRD, Joseph Martin Fischer in Rom, mit dem sie seit Sommer 2003 zusammenlebte. Für Fischer war es seine fünfte Eheschließung.
  • Canan Bayram (* 11. Februar 1966 in Malatya, Türkei) ist eine deutschsprachige Rechtsanwältin, Politikerin und Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin. Am 4. Mai 2009 verließ sie die SPD und stellte einen Antrag auf Aufnahme in die Abgeordnetenhausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Der Bezirksverband Friedrichshain/Kreuzberg der Grünen bestätigte am 5. Mai 2009 auch ihren Parteiwechsel.
  • Arzu Bazman (* 1977) ist eine türkischstämmige deutschsprachige Schauspielerin. Bekannt ist sie vor allem durch die Serie In aller Freundschaft in der Rolle der Schwester Arzu. Die gelernte Radiologie-Assistentin begann ihre Karriere als Fotomodell in der türkischen Zeitung Vitrin. Sie wurde daraufhin für den ersten türkischen Beitrag in der ProSieben MorningShow engagiert. Türkische Zeitungen wie Hürriyet, Milliyet, Sabah und Tercüman feierten sie schnell als Star. Für ihre TV-Rolle in Schulmädchen wurde sie 2004 für den Deutschen Comedypreis als beste Schauspielerin in einer Komödie nominiert. Bazman spielte in mehreren deutschen und türkischen Filmen mit.
  • Lou Bega (* 13. April 1975 in München als David Lubega) ist ein Latino-Pop-Sänger und Komponist. Er wurde als Sohn eines ugandischen Vaters und einer aus Italien (Sizilien) stammenden Mutter geboren, beide wanderten in den 1970er Jahren in die Bundesrepublik Deutschland ein. Als Jugendlicher verbrachte Bega einige Jahre in Miami, USA. Im Sommer 1999 wurde sein Lied „Mambo No. 5“ weltweit vermarktet, es folgte eine USA-Tour mit der multiethnischen Künstlerin „Cher“ und eine Zusammenarbeit mit dem „Disney-Konzern“.
  • Burak Bektas (* 1999; † 2012 in Berlin) Türke, wurde in der Nacht zum 5. April 2012 an der Rudower Straße in Buckow erschossen und ist seitdem in den Medien der BRD ein Opfer des Rassismus.
  • El Hedi ben Salem (* a. El Hedi ben Salem m'Barek Mohammed Mustafa; † 1982 in Nîmes) war ein marokkanischer Schauspieler. Bekannt wurde er vor allem als zeitweiliger Lebensgefährte von Rainer Werner Fassbinder, unter dessen Regie er in mehreren Spielfilmen agierte, bisweilen auch im Bereich der Requisite und der Aufnahmeleitung tätig war.
Bernadina machte Sandy Mölling („No Angels“) ein Kind.
  • Renick Bernadina (* 1969) wurde auf der Karibikinsel Curacau geboren. Mit drei Jahren musste Renick immer „Tamboo“ für seine Familie tanzen, deshalb wurde er Straßentänzer. 1988 kam er nach Europa, um seine Karriere auszubauen. Von 2002 bis 2008 war er mit der deutschen Sängerin Sandy Mölling („No Angels“) liiert. Am 27. März 2009 brachte Sandy in Koblenz den gemeinsamen Sohn Jayden zur Welt. Im Juli 2009 gaben sie ihre Trennung bekannt.
  • Yaşar Bilgin (* 12. April 1950 in Mersin, Türkei) ist ein deutschsprachiger Mediziner und Politiker. Der Professor im Fach Kardiologie ist seit 2002 kooptiertes CDU-Mitglied und Mitglied im Landesvorstand der CDU Hessen. Bilgin ist Vorsitzender der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung, Vorsitzender des Rats der Türkischen Staatsbürger in Deutschland, Mitglied im Forum gegen Rassismus beim Bundesministerium des Innern, Mitglied im Wissenschaftlichen Rat der American Heart Association, Mitglied im Interkulturellen Rat in Deutschland, Mitglied des Integrationsbeirates der Hessischen Landesregierung, Vorsitzender der European Turkish Union und Gründungsmitglied im Arbeitskreis „Migration und öffentliche Gesundheit“ der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Bilgin ist Initiator des deutschfeindlichen Genç-Preises. Der Türke Bilgin ist seit 1991 BRD-Bürger.
  • Patrice Bouédibéla (* 1. November 1974 in Berlin) ist ein farbiger Fernsehmoderator und ständiger Mitarbeiter von MTV.
  • Fernanda Brandao (* 3. Mai 1983 in Belo Horizonte, Brasilien) ist eine in der BRD lebende brasilianische Sängerin, die hier zunächst solo als Laava und anschließend mit dem Pop-Trio Hot Banditoz bekannt wurde. Sie war Jurorin bei DSDS-8.
  • Ardian Bujupi, DSDS-Kandidat 2011

C

  • Tanju Çalıkıran (* 7. Januar 1977 in Berlin-Schöneberg), türkischer Selbstdarsteller, war unter dem Namen „Playboy Fifty-One“ bekannt.
  • Jihad Khaled Chetwie (* 1990 Berlin-Kreuzberg), viermal wegen Raubes und Körperverletzung aufgefallen. Er ist Boxer, war Berliner Meister im Weltergewicht, trainiert bei „Viktoria 71“.
  • Bülent Çiftlik (* 3. Mai 1972 in Hamburg) ist ein Politiker (SPD). Bülent Ciftlik ist Sohn türkischer Eltern, die 1963 nach Deutschland einwanderten. 2008 wurde er in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt und wurde dort „Fachsprecher“ für Ausländer. Von seinem Amt als Pressesprecher der Hamburger SPD wurde er am 30. Mai 2009 nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Er wird verdächtigt, eine Scheinehe vermittelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft erhob am 5. Januar 2010 Anklage. Im April 2010 begann der Prozeß vor dem Amtsgericht Hamburg-St. Georg.[5] Am 28. Juni 2010 wurde Çiftlik wegen Vermittlung einer Scheinehe zu einer Geldstrafe von insgesamt 12.000 Euro verurteilt. Der Vorsitzende Richter des zuständigen Hamburger Amtsgerichtes St. Georg sah es als erwiesen an, daß Ciftlik seine ehemalige Lebensgefährtin und Mitangeklagte Nicole D. zu einer Scheinehe mit einem Bekannten überredet hat.[6]
  • Gianni C. (* 1976 in Italien) ist ein Eisverkäufer. Er gab an, bei einem Berlin-Aufenthalt im Jahr 2006 von „drei kräftigen, kahlköpfigen Männern“ nach seiner Nationalität befragt worden zu sein, danach sollen die drei „Kahlköpfe“ ihn mit einem Baseballschläger zusammengeschlagen haben. Gianni kam wegen seiner zerschlagenen Kniescheibe ins Krankenhaus und wurde operiert. Als Reaktion auf den Überfall auf Gianni wurde von etablierter Seite eine Demonstration (Lichterkette) „gegen rechte Gewalt“ initiiert. Der Vorwurf, er sei Opfer eines vermutlich rassistisch motivierten Übergriffes geworden, hatte wenige Monate vor der Fußball-WM 2006 in Deutschland auch international für Schlagzeilen gesorgt. Auf einer Aufnahme einer Überwachungskamera konnte Gianni zwei Stunden nachdem er angeblich ins Krankenhaus geprügelt wurde, identifiziert werden. Er stand unter Drogen und spazierte in diesem Zustand am S-Bahnhof Alexanderplatz entlang und fiel ins Gleisbett. Da Gianni zum Tatzeitpunkt nicht strafmündig war, wurde gegen ihn nur wegen „Vortäuschens einer Straftat“ ermittelt.[7]

D

  • Mehmet D. (* 1966) Türke, überfiel am 5. April 2013 bewaffnet mit einem Messer im Kölner Stadtteil Chorweiler einen Kindergarten. Drei Erzieherinnen, 17 Kinder im Alter bis zu sechs Jahren. Mehmet D. nahm zehn Stunden lang Kindergarten-Chef Ulrich W. (51) als Geisel und verletzte ihn mit seinem Messer am Oberschenkel.
  • Bruce Darnell (* 1957 in New York) ist Choreograph und Model. Er wurde im deutschsprachigen Raum als Jurymitglied bei Germany’s Next Topmodel bekannt.
  • Ekin Deligöz (* 21. April 1971 in Tokat, Türkei) ist eine türkischstämmige Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen). Sie ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Im September 1979 kam sie mit ihrer Familie in die Bundesrepublik Deutschland. Seit 1997 besitzt Deligöz die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.
  • Renan Demirkan wurde 1955 in Ankara (Türkei) geboren und zog 1962 mit ihrer Familie nach Hannover. Dort wuchs sie auf, machte ihr Abitur und absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen. Ihren Durchbruch als Schauspielerin schaffte sie 1985 an der Seite von Götz George im Schimanski-Kinofilm „Zahn um Zahn“. Auch als Schriftstellerin ist Renan Dermirkan bekannt. Für ihre Arbeit erhielt sie den NRW Förderpreis für Theater, die Goldene Kamera, den Grimme-Preis, den Hessischen Darstellerpreis für Film, das Bundesverdienstkreuz und den Theaterpreis der INTHEGA.[8]
  • Joachim Deutschland (* 1980) eigentlich Christof Johannes Joachim Faber; ist ein in Deutschland lebender farbiger Sänger mit deutsch-amerikanischer Doppelstaatsbürgerschaft. Bis zu seinem 16. Lebensjahr lebte Joachim in Hamburg und einige Jahre in Henstedt-Ulzburg. Nach dem Erreichen seines Abiturs zog er nach Kalifornien, um eine professionelle Basketballerkarriere zu beginnen. Da sich dies nicht wie geplant entwickelte, verpflichtete er sich vier Jahre später bei der US Army. Er leistete seinen Dienst bei der 82. US-Luftlandedivision in Fort Bragg, North Carolina, ab. Da ihm auch diese Karriere nicht zusagte, reiste er ein Jahr später illegal aus den USA aus, weswegen er bei seiner erneuten Einreise im Februar 2004 für fünf Wochen in Militärhaft geriet. Seit seinem Austritt aus der Army hat er sein Leben der Musik gewidmet. Im Juli 2009 wurde Joachim D., mit Hilfe der Polizei, in die psychiatrische Abteilung des Berliner Urban-Krankenhauses eingeliefert.[9]
  • Yared Terfa Dibaba (* 1969 in Aira, Oromia, Äthiopien) ist ein deutschsprachiger[10] Schauspieler und Moderator im Deutschen Rundfunk und Fernsehen sowie auf Veranstaltungen. Yared Dibaba wurde im Südwesten Äthiopiens im Volk der Oromo geboren. 1979 reiste seine Familie als Asylsuchende in Deutschland ein. Nach dem Besuch einer Schauspielschule bekam Dibaba sofort eine Hauptrolle am Hamburger Ohnsorg-Theater mit Heidi Kabel. Von 2001 bis 2002 moderierte er beim Sender 9Live die Mittagssendung News nach 12. Zusammen mit Julia Westlake hat Dibaba 2006 die Fernsehreihe De Welt Op Platt aufgenommen und moderiert, in der plattdeutsch Sprechende in aller Welt vorgestellt werden. Von Oktober 2007 bis Dezember 2007 präsentierte er als Gastmoderator – neben Bettina Tietjen – die Gesprächsschau Talk mit Tietjen im NDR Fernsehen. Im Dezember 2007 gab der NDR bekannt, daß Dibaba neuer Moderator der Sendung wird und somit Eva Hermans Nachfolge antreten werde, die zuvor wegen ihrer deutschfreundlichen Positionen vom NDR entlassen wurde; die Sendung Herman und Tietjen wird seitdem unter dem Titel Die Tietjen und Dibaba produziert[11].
  • Efgani Dönmez (* 30. Oktober 1976 in Kangal, Türkei) - Mitglied der Grünen in Österreich
  • Deso Dogg, eigentlich Denis Mamadou Cuspert (* 1975 in Berlin) ist ein sog. Gangsta-Rapper ghanaischer Abstammung, der beim Streetlife Entertainment unter Vertrag stand. Seit Ende 2010 ist er als islamischer Prediger Abou Maleeq aktiv. 2011 hatte die Berliner Staatsanwaltschaft eine Anklage wegen illegalen Waffenbesitzes gegen ihn erhoben. Die Ermittlungsbehörden werfen dem aktiven Salafisten vor, in seiner Wohnung Munition gehortet und 2008 in einem Video mit einer halbautomatischen Pistole posiert zu haben.

E

Sebastian Edathy (SPD), Vorsitzender des Bundestag-Innenausschusses, setzt sich für die doppelte Staatsbürgerschaft für Ausländer ein.
  • Sebastian Edathy (* 1969) ist ein deutschsprachiger Politiker (SPD). Edathy wurde als Sohn eines aus Kerala in Indien stammenden Vaters[12] geboren. Seit 1990 ist er Mitglied der SPD. Von 1993 bis 1995 war er Vorsitzender der Jusos im Kreis Nienburg. Seit 2005 ist er Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestages. Edathy setzt sich für die doppelte Staatsbürgerschaft für Ausländer ein.
  • Ahmad el-Awayti (* 1989 Libanon), wohnhaft in Berlin-Kreuzberg, ist siebenmal wegen Raubes und Körperverletzung in Erscheinung getreten, Berliner Junioren-Boxmeister, beim Polizeisportverein.
„Brandstifter“ Khaled el-Masri
  • Khaled el-Masri (* 1963 in Kuwait) auch Khaled al-Masri; ist ein Libanese mit bundesdeutschen Paß, der wegen seiner Entführung durch die CIA und als Brandstifter bekannt geworden ist.
  • Lovelyn Enebechi (* 1996 in Nigeria), Kandidat bei „Germany’s Next Topmodel“ 2013.
  • Nurkan Erpulat (* 1974 in Ankara) ist ein Theaterregisseur und Autor. Im Jahr 1998 zog er nach Berlin um, spielte Theater und studierte Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin (UdK) und seit 2003 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, wobei er der erste Türke war, der für eine Regieausbildung angenommen wurde.

F

Rim Farha (Die Linke)
  • Rim Farha (* 1958) ist eine Dolmetscherin und BRD-Politikerin (Die Linke), Mitglied des Vorstandes der BVV.
  • Milka Loff Fernandes (* 19. Juni 1980 in Hamburg) ist eine Fernsehmoderatorin und Schauspielerin. Ihre Eltern kommen von den Kapverdischen Inseln. Sie nahm ohne Kameraerfahrung erfolgreich an einem transatlantischen Auswahlverfahren des Senders VIVA teil und moderierte ab Juni 1999 bis 2004 dort Sendungen, die Comet-Verleihung und bekam kurze Gastauftritte in TV-Produktionen von ARD und ZDF.
  • Eko Fresh (* 3. September 1983; bürgerlich Ekrem Bora) ist ein deutschsprachiger „Rapper“ türkischer Abstammung.

G

  • Kevin G. (* 1983 im Sudan) ist ein schwarzafrikanischer Drogenhändler und gewaltbereiter Raubtäter. Er hatte u.a. 2012 in Berlin fünf Taxifahrer mit einem Messer überfallen und ausgeraubt. Nach den Taten zwang er seine Opfer auszusteigen und flüchtete mit deren Fahrzeugen. Nach einer Messerstecherei mit fünf Italienern war er wiederholt festgenommen worden.
Oumar G.
  • Oumar G. (* 1981 im Senegal) ermordete in der Nacht vom 18. auf den 19. April 2011 in Berlin die französische Künstlerin Pilar Valadie († 27). Er hatte ihre Kehle durchgeschnitten, sie ausgeraubt, ihren leblosen Körper in Plastik gewickelt und in den Landwehrkanal geworfen.
  • Zümrüt Gülbay-Peischard (* 25. März 1970 in Ankara) ist eine Juristin und Professorin für Wirtschaftsrecht. Gülbay, die aus einer Gastarbeiterfamilie aus dem Berliner Wedding stammt. Sie ist die jüngste Professorin, die jemals in Deutschland einen Lehrstuhl erhielt. 1998 wurde sie (an ihrem 28. Geburtstag, denn dies ist das Mindestalter nach dem Beamtenrecht) zur Professorin an der Hochschule Anhalt in Bernburg (Saale) ernannt. Sie ist dort im Fachbereich Wirtschaft Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftsrecht. Ihr Schwerpunkt ist das internationale Wirtschaftsrecht.
  • Orhan Güner (* 1954 in Ankara) ist ein Film- und Theaterschauspieler. Ende der 1980er sah man Güner dann erstmals in kleineren Rollen im bundesdeutschen Fernsehen. In den 1990er Jahren war er dann vermehrt auch in Kinofilmen, beispielsweise Fatih Akıns oder Lars Beckers, zu sehen. Häufig spielte Güner in Fernsehkrimis wie Tatort und Serien mit. Größere feste Rollen in Fernsehserien hatte er mit „Demir Yildiz“ in Die Anrheiner und „Opa Nippes“ in Rennschwein Rudi Rüssel (2008).
  • Lilâ Gürmen (* 1966 in Ankara) ist eine Schauspielerin und lebt seit 1985 in Wien. Lilâ Gürmen zog 1969 mit ihren Eltern und ihrer Schwester von Istanbul nach Deutschland. Nach zahlreichen Umzügen (Radolfzell, Herford, Norderney, Norden) besuchte sie in Wien die Schauspielschule und lebt bis heute dort.

H

  • Dunja Hayali (* 1974) ist eine bundesdeutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin irakischer Abstammung. Im April 2007 übernahm die arabische Christin[14] die Moderation der ZDF heute-Nachrichten und die Co-Moderation des ZDF heute-journals. Seit Oktober 2007 moderiert sie außerdem das ZDF-Morgenmagazin. Im Oktober 2008 gab sie bekannt, mit ihrer Lebensgefährtin Maraike Arning in einer lesbischen Beziehung zusammen zu leben.[15]
  • Sophie Heldman (* 1973 in Hamburg) ist eine Regisseurin. Sie ist Tochter einer Mexikanerin und eines Staatsangehörigen der BRD.
  • Mohammed H. (* 1989 Libanon) ist ein in Berlin lebender arabischer „Gangsta-Rapper“. „Er predigt in seinen Songs die Gewalt und er sät sie auch. MomoBlack (feat. JackRipper), so sein Künstlername, hatte seinen behinderten Nachbarn Andreas H. (41) ermordet. Weil der ihn bat, etwas leiser zu sein. Mohammed H. galt als ein aufsteigender Star der Berliner Rapper-Szene.“ [16] Er über sich: „Ich bin von neun Grund-Schulen und von sechs Ober-Schulen geflogen.“ [17]

I

  • Danial Ilkhanipour (* 1981) ist der Bundestagskandidat der SPD für den Bundestagswahlkreis Hamburg-Eimsbüttel. Er war bis März 2009 Landesvorsitzender der Jusos Hamburg und ist Mitglied im SPD-Kreisvorstand Eimsbüttel sowie im Hamburger SPD-Landesvorstand.
  • Galip İyitanır ist ein türkischer Filmemacher und Schnittmeister u. a. eines Oscar-prämierten Films. Galip İyitanır lebt in Köln.

J

  • Kirill Jermak (* 1987) Der deutschsprachige Politiker türkischer Herkunft ist linker Bezirksverordneter der BVV Lichtenberg, Mitglied von [ 'solid ] und Linkspartei.PDS. Er studierte Modedesign in Berlin-Karlshorst und trat 2006 in Die Linke ein. 2006 und 2007 liefen zwei Ermittlungsverfahren gegen ihn, u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung. 2009 hatte die linksradikale Szene der Berliner Polizei den 1.-Mai-Krieg erklärt. Demo-Anmelder Kirill Jermak drohte: „Wenn etwas passiert, sind nicht wir schuld, sondern die Polizei.“ [18]
  • Shaham Joyce (* 18. November 1978 in Fort Carson, Colorado, USA) ist ein Popsänger. Bekannt wurde er 2001 als Sänger in der R’n’B-Gruppe Bro’Sis.

K

Drogenhändler Ali K.
  • Ali K. (* 1990) soll für den Tod eines 14jährigen Mädchens verantwortlich sein. Ali K., von den BRD-Behörden als „staatenloser Palästinenser“ geführt, lebt schon seit Jahren als Heimatloser in Berlin. Den Ermittlungen zufolge war er erstmals im Jahr 2003 – also mit etwa 13 Jahren – aus dem Libanon über die Türkei nach Deutschland eingereist. Im Dezember 2004 beantragte er in Berlin eine Duldung. Nachdem bei einem Abgleich seiner Fingerabdrücke festgestellt wurde, daß für ihn bereits in der Slowakischen Republik ein Asylverfahren läuft, wurde er abgeschoben, was ihn aber nicht daran hinderte, in Berlin sehr schnell wieder aufzutauchen. Am 1. April 2008 wurde Ali K. vom Amtsgericht Tiergarten wegen Drogenhandels zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Vor Gericht hatte er versprochen, sich von der Drogenszene abzuwenden. Es soll damals schon Zweifel gegeben haben. Die 14jährige Kristina Hani war im April 2008 an einer Überdosis Heroin gestorben. Anschließend wurde ihre Leiche in einem Stoffkoffer zur Grünanlage Thomashöhe in Berlin-Neukölln gebracht und dort verbrannt. Die Fahnder der Mordkommission gehen davon aus, daß das tödliche Heroin von ihrem damaligen Freund Ali K. stammt und auch verbrannte. Im Juni 2008 wurde Ali K. freigesprochen, weil die Beweislast zu dünn war.
Gülcan Kamps, geb. Karahancı
  • Gülcan Kamps, geb. Karahancı (* 1982) ist eine bundesdeutsche Fernsehmoderatorin türkischer Abstammung. Da sie weder in Hamburg noch in Berlin einen Studienplatz bekam, nahm sie am 28. September 2002 an einer Castingshow des Kölner Musiksenders VIVA teil. Dort konnte sie sich gegen rund 500 Mitbewerber durchsetzen und wurde so Moderatorin. Am 7. August 2007 heiratete sie Sebastian Kamps, den Sohn des Gründers der Filial- und Großbäckerei Kamps AG. Die Hochzeitsvorbereitungen wurden im Rahmen einer stark umstrittenen Fernsehserie nach dem Vorbild der Serie Sarah & Marc in Love ab dem 19. Juni 2007 auf ProSieben gesendet.[19] Das Medienereignis der Spaßgesellschaft wurde achtteilig in der Doku-Soap: Gülcans Traumhochzeit vollzogen, die ihren Abschluß mit der Direktübertragung der standesamtlichen Trauung aus dem Columbia-Hotel in Travemünde fand.
  • Thomas Karaoglan (* 20. März 1993 in Duisburg), alias Der Checker, ist ein armenischer Popsänger und Let's-Dance-Teilnehmer.
  • Serkan Kaya (* 24. Juli 1977 in Leverkusen) ist ein in der BRD lebender türkischer Schauspieler und Musicaldarsteller „Hinterm Horizont“ — dort ist er seit Januar 2011 Udo-Lindenberg-Darsteller.
  • Sibel Kekilli (* 1980) ist eine bundesdeutsche Filmschauspielerin türkischer Abstammung. Sie wurde als Hauptdarstellerin in Fatih Akıns mehrfach prämierten Film Gegen die Wand einem größeren Publikum bekannt. In den Anfängen ihrer Schauspielkarriere machte sie sich auch als Pornodarstellerin einen Namen. Im Jahre 2001 wirkte Kekilli bei der Pornofirma Videorama in einer Folge der Filmserie Junge Debütantinnen, für deren Regie Harry S. Morgan mit dem Venus Award ausgezeichnet wurde, mit. Im Jahre 2002 folgten mehrere Produktionen bei Magmafilm, darunter Die Verfickte Praxis, 2002 wilde Sex-Nächte, Casa Rosso (unter der Regie der ehemaligen Pornodarstellerin Helen Duval), Die Megageile Küken-Farm, Ein Sommertagstraum, Hotel Fickmichgut und Süsse Teeny-Träume. Im Holocaust-Film Der letzte Zug des Produzenten Artur Brauner spielt Sibel Kekilli eine jüdische Frau namens Ruth Zilbermann.
Andrea Kempter
  • Andrea Kempter (* 1968) ist eine bundesdeutsche Fernsehmoderatorin. Kempter ist seit 2005 gleichzeitig als Wetterfee des Fernsehsenders N24, Moderatorin für den Fernsehsender tv.gusto sowie Moderatorin des Senders Focus Gesundheit auf dem Bezahlfernsehsender Premiere (Sky Deutschland) tätig. In der Vergangenheit hatte die dunkelhäutige Moderatorin verschiedene Auftritte in Fernsehshows wie Die Alm. In den Ausgaben Oktober 1997 und August 2006 des Playboy-Magazins erschienen Serien freizügiger Fotos von Andrea Kempter. Seit 2008 präsentiert Andrea Kempter das Wetter bei Sat.1 News. [20] Außerdem moderiert Sie seit 2006 TEMPO - das Automagazin auf „N24“. Seit Juni 2009 moderiert sie beim Hessischen Rundfunk die Boulevardsendung Maintower.
  • Navid Kermani (* 27. November 1967 in Siegen) ist ein Schriftsteller und promovierter Islamwissenschaftler. Er ist Mitglied der bundesdeutschen „Islamkonferenz“. Geboren als vierter Sohn iranischer Eltern ist Navid Kermani deutscher und iranischer Staatsbürger. Er ist verheiratet mit der Islamwissenschaftlerin und Journalistin Katajun Amirpur, hat zwei Töchter und lebt in Köln.
Nader Khalil (CDU)
  • Nader Khalil ist aus dem Libanon eingewandert. Er ist BRD-Politiker, CDU-Bezirksverordneter in Berlin-Neukölln und kandidiert in Berlin für den Bundestag.
  • Sanem Kleff (* 1955 in Ankara) ist eine Pädagogin. Sie leitet das europäische Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für den Verein Aktion Courage. Aufgewachsen ist Kleff in den Hansestädten Bremen und Hamburg sowie in NRW. An einer Berliner Hauptschule begann sie dann schließlich ihre Tätigkeit als Lehrerin in Flüchtlingsklassen. Sanem Kleff geriet im Dezember 2008 in die Schlagzeilen, da sie im Sinne des Deutschen Pressegesetzes verantwortlich für den Inhalt der Ausgabe des Schülermagazins "Q-rage" für das Schuljahr 2008/2009 mit dem Titel "Selam Deutschland" ist. Im Heft finden sich Anschuldigungen gegenüber evangelikalen Christen. Sie seien intolerant, verfassungsfeindlich, gefährlich und dumm. Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), die das Magazin mitfinanziert, Thomas Krüger, hatte sich nach dessen Veröffentlichung von dem Artikel über evangelikale Christen distanziert.[22]
  • Jonny Kuczmierczyk (* 7. August 1992; † 15. Oktober 2012 in Berlin), polnisch-thailändischer BRD-Bürger, wurde von sieben Türken (→Onur Urkal) vor dem Roten Rathaus in Berlin erschlagen. Seine Schwester Tina hofft seitdem auf Spenden für Anti-Gewalt-Projekte.
Süleyman Koç
  • Süleyman Koç (* 9. Juni 1989) ist ein türkischer Fußballspieler in der BRD. Im April 2011 wurde er von der Polizei festgenommen. Ihm werden mehrere Einbrüche in Spielkasinos vorgeworfen; er soll als Bandenchef zusammen mit fünf weiteren Personen bei mindestens acht Einbrüchen einen fünfstelligen Betrag erbeutet und dabei das Personal der Spielhallen geschlagen, mit Pfefferspray besprüht sowie mit Hieb- und Stichwaffen bedroht haben.[23]
Kenan Kolat aus Istanbul
  • Alev Korun (* 27. September 1969 in Ankara) ist eine Politikerin (Grüne). Sie war seit dem 18. November 2005 Abgeordnete zum Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderates und ist seit 28. Oktober 2008 Abgeordnete zum Österreichischen Nationalrat. Korun arbeitete bei Antirassismus- und Integrationsinitiativen in Tirol und Wien mit und war 1993 in der Grünen Bildungswerkstatt Innsbruck tätig. 1993 bis 1999 war sie am Beratungszentrum Wien für MigrantInnen beschäftigt, wo sie die rechtliche und soziale Betreuung von Einwanderern übernahm. 1998 bis 1999 saß sie zudem als NGO-Vertreterin im Integrationsbeirat des Innenministeriums. 1998 gründete sie das Europäische Netzwerk gegen Rassismus mit und war von 1999 bis 2005 Fachreferentin für Minderheiten, Migration und Menschenrechte des Grünen Parlamentsklubs.
Murat Kurnaz bei Reinhold "Beckmann" ARD (2007)
  • Murat Kurnaz (* 1982) ist ein in Deutschland geborener und aufgewachsener türkischer Staatsbürger. Kurnaz war als mutmaßlicher Taliban-Kämpfer Ende 2001 in Pakistan festgenommen und den VS-Truppen in Afghanistan übergeben worden. Ende Januar 2002 wurde er ins VS-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba gebracht und kam im August 2006 wieder frei. Seitdem klagt er gegen die Bundesrepublik Deutschland auf Wiedergutmachung. [24]
Kevin Kurányi aus Brasilien
  • Kevin Dennis Kurányi (* 1982 in Rio de Janeiro, Brasilien) ist ein Fußballspieler beim FC Schalke 04. Er war bis 2008 deutscher Nationalspieler. Kurányi ist in Panama aufgewachsen und besitzt drei Staatsangehörigkeiten: die deutsche, die brasilianische und die panamaische. Seine Familie stammt väterlicherseits ursprünglich aus Ungarn, Kurányis Großvater väterlicherseits wurde noch in Budapest geboren. Sein Vater wuchs im Raum Ludwigsburg auf, ehe er nach Brasilien auswanderte.

L

  • Şermin Langhoff (* 1969 in Bursa, Türkei), auch teilweise als Shermin Langhoff gelistet) ist eine Theatermacherin in der BRD.
  • Judith Lefeber (* 14. März 1981 in Manipal, Karnataka, Indien) ist eine Sängerin. Sie war 2008 DSDS-Kandidatin.
  • Kader Loth (* 1973 nach anderen Angaben 1975 in Berlin; gebürtig Kader Onput [25]) ist ein deutschsprachiges Fotomodell türkischer Herkunft und eine Popsängerin, die mit Auftritten in verschiedenen bundesdeutschen Reality-TV-Formaten Bekanntheit erlangte.

M

  • Zazou Mall war 2011 DSDS-Kandidatin.
  • Fady Maalouf (* 20. April 1979 in Zahlé, Libanon) ist ein libanesischer Popsänger. Er war 2008 DSDS-Kandidat.
  • Faiz-Kevin Mangat (* 29. August 1980 in Köln) ist ein Popsänger. Bekannt wurde er 2001 als Sänger der Gruppe Bro’Sis. Er besitzt die kenianische Staatsbürgerschaft, besuchte die Handelsschule und begann eine Lehre als Einzelhandelskaufmann, die er wenig später jedoch abbrach.
  • Adnan Maral (* 1968 in Cildir, Türkei) ist ein bundesdeutscher Schauspieler. Maral ist mit einer deutschen Frau verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt mit seiner Familie in Stralsund. Durch seine Darstellung des Metin in der ARD-Vorabendserie Türkisch für Anfänger bekam Maral internationale Fernsehpreise. Anläßlich der „Ernst-Reuter-Initiative“ für den deutsch-türkischen Dialog begleitete Maral Außenminister Frank-Walter Steinmeier im September 2006 nach Istanbul.
  • Mehrzad Marashi (* 20. September 1980 im Iran), auch bekannt als Marasco, ist arbeitssuchend wohnhaft in Hamburg. Mit seiner Freundin hat er ein Kind. Er war 2010 DSDS-Kandidat „um mit seiner Musik Geld zu verdienen“ und schaffte es, sich im Finale durchzusetzen.
  • Noël Martin (* 23. Juli 1959 in Jamaika) ist ein britisch-jamaikanischer Bauunternehmer aus Edgbaston, Birmingham. „Im Juni 1996 machte Martins Wagen auf bis dato ungeklärte Weise Bekanntschaft mit einem Baum, was dazu führte, daß Martin seitdem querschnittsgelähmt ist. Für die Medien, die Politik und Martin ist der Fall eindeutig: Neonazis hätten einen Stein auf Martins Windschutzscheibe geworfen, woraufhin dieser die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Im brandenburgischen Mahlow, wo der Unfall passierte, zweifelt man allerdings an dieser Geschichte, und verweist lieber auf Martins allzu liberalen Umgang mit Drogen.“[27]
  • Massiv, ehemals Pittbull (* 1982) geb. Wasiem Taha; ist ein in Berlin lebender Rapper palästinensischer Abstammung. Er ist derzeit bei Sony BMG unter Vertrag und etabliert nebenbei seinen eigenen Unter-Musikbetrieb Al Massiva. [28] Im April 2009 wurde er wegen verbaler Schlägereien zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
  • Elyas M’Barek (* 1982) ist ein deutschsprachiger Schauspieler tunesischer Herkunft. Seinen ersten Auftritt in einem Kinofilm hatte er in Dennis Gansels Mädchen, Mädchen (2000). In der ARD-Vorabendserie Türkisch für Anfänger spielt er den türkischstämmigen Macho Cem Öztürk, dessen Vater mit einer deutschen Frau und deren Kindern zusammenzieht. In dem in der Multikulti-Szene angesiedelten Film Wholetrain spielt M'Barek eine der Hauptrollen. 2008 verkörperte M'Barek den türkischen Jungen Sinan in der Buchverfilmung Die Welle.
  • Jannine Menger-Hamilton (* 1969 in Celle) ist Tochter einer Italienerin und eines Briten. Die Pressesprecherin der Kieler „Linken“-Fraktion war früher Juso-Landeschefin in Niedersachsen und stellte am 1. Oktober 2007 bei der Region Hannover einen Antrag auf Einbürgerung. Die deutsche Staatsbürgerschaft habe sie wegen des Wahlrechts beantragt. In insgesamt fünf Stellungnahmen zwischen Februar 2008 und Januar 2010 habe der Verfassungsschutz Bedenken gegen eine Einbürgerung erhoben. Die letzte Stellungnahme habe etwa auf die Arbeit der Pressesprecherin in der Linkspartei-nahen Rosa-Luxemburg-Stiftung hingewiesen. Menger-Hamilton ist eine Linksextremistin.
  • Nina Moghaddam (* 1980 in Madrid) ist eine deutschsprachige Fernsehmoderatorin und Moderatorin für verschiedene Kommerz-Veranstaltungen. Nina Moghaddam wurde 1980 in Madrid als Tochter iranischer Eltern geboren, die zu dieser Zeit in Spanien im Urlaub waren und eigentlich in Köln leben. Sie lebt heute in Köln, wo Moghaddam auch aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Seit ihrem Abitur ist sie regelmäßig bei Super RTL zu sehen: 2002 begann sie Toggo-TV zu moderieren, 2004 übernahm sie auch die Sendungen WOW Die Entdeckerzone und Kiddy Contest (eine Co-Produktion mit dem ORF). 2005 wurde sie für diese Tätigkeiten für den Grimme-Preis in der Kategorie „Spezial“ nominiert. In der Trickfilmkomödie (Deutschland/USA 2006) Es war k'einmal im Märchenland (Happily N' Ever After) sprach sie die Prinzessin Ella. Ab 2005 moderierte sie bei Deutschland sucht den Superstar. Nina Moghaddam spricht Deutsch, Englisch, Französisch, Persisch und ein wenig Spanisch und Chinesisch. Sie studiert seit 2002 an der Universität zu Köln „Regionalwissenschaften Ostasien mit Schwerpunkt China“.
  • Badr Mohammed (* 1966) ist Präsidiumsmitglied der Deutschen Islam-Konferenz. Er ist Chef der arabischen Sozialdemokraten und sitzt derzeit für die SPD in der Berliner Bezirksverordneten-Versammlung Tempelhof-Schöneberg. 2009 wechselte er zur CDU.[29]
  • Mousse T., eigentlich Mustafa Gündoğdu (* 2. Oktober 1966 in Hagen, Westfalen) ist ein türkischer Musikproduzent in der BRD. Er ist Sohn eines türkischen Arztes.
  • Ermyas Mulugeta (* 1969 in Äthiopien) wanderte in die Bundesrepublik Deutschland ein und erwarb durch Heirat mit einer Deutschen die deutsche Staatsbürgerschaft. Mulugeta hatte sich in der Nacht des 16. April 2006 in Potsdam lebensgefährlich verletzt und lag wochenlang im Koma. Der Vorwurf, er sei Opfer eines vermutlich rassistisch motivierten Übergriffs geworden, hatte wenige Monate vor der Fußball-WM 2006 in Deutschland auch international für Schlagzeilen gesorgt. 2009 wurde er wegen Betruges zur Zahlung von mehreren Hundert Euro verurteilt, da er als „Mißhandlungsopfer“ 50.000 Euro Spendengelder erhalten,[30] veruntreut und falsche Angaben zu seinen finanziellen Verhältnissen gemacht hatte.[31][32]
  • Murat Ersen, Künstlername: Muhabbet (* 1984) ist ein türkischer Haß-Rapper, der seine Lieder in deutscher Sprache singt. Einem breiteten Publikum wurde er bekannt durch ein Gesangsduett mit dem Außenminister der BRD, Frank-Walter Steinmeier.
Abdelghani Mzoudi
  • Abdelghani Mzoudi (* 6. Dezember 1972 in Marrakesch) ist ein in der BRD lebender marokkanischer Staatsbürger, der in Verdacht geriet, an den Anschlägen vom 11. September 2001 beteiligt gewesen zu sein.

N

  • Van Minh Phuc Long Nguyen (* 8. September 1987 in München) ist ein vietnamesischer Kunstturner in der BRD.
Omid Nouripour (Die Grünen)
  • Omid Nouripour (* 18. Juni 1975 in Teheran/Iran) ist ein Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Mitglied des Deutschen Bundestages. Im August 1988 verließ Nouripour gemeinsam mit seiner Familie den Iran und ging nach Frankfurt am Main. Nouripour ist seit 2002 deutscher Staatsbürger, hat aber weiterhin auch die iranische Staatsangehörigkeit. Er ist Mitglied der „Rechtsextremismus“-Kommission des Bundesvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen. Am 1. September 2006 ist er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Joschka Fischer über die Landesliste Hessen in den Bundestag nachgerückt. Dort ist er Mitglied im Haushalts- und Verteidigungsausschuß.
  • Sara Nuru (* 1990) ist ein deutschsprachiges Fotomodell und Mannequin äthiopischer Abstammung. Einem breiten Publikum wurde sie als Siegerin der vierten Staffel der „Castingshow“ Germany’s Next Topmodel bekannt, die von Februar bis Mai 2009 vom Fernsehsender ProSieben ausgestrahlt wurde.

O

  • Vural Öger (* 1. Februar 1942 in Ankara) ist ein Unternehmer und Politiker (SPD). Er ist seit 1982 Geschäftsführer der Öger Tours GmbH und war von 2004 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlamentes. Seit 1990 ist Öger Staatsbürger der BRD. 2004 wurde Öger kritisiert wegen des Zitates: „Was der gute Süleyman vor Wien nicht geschafft hat, das schaffen unsere geburtenfreudigen Türkinnen in der Bundesrepublik.“ Er erklärte dazu, es habe sich lediglich um einen Witz gehandelt.[33] Zuvor wurde schon seine Aussage, „deutsche Frauen bekämen zu wenig Kinder“, in der Öffentlichkeit kritisiert.[34]
  • Barış Özbek (* 14. September 1986 in Castrop-Rauxel) ist ein Fußballspieler türkischer Abstammung. Er spielt im Mittelfeld und ist seit der Spielzeit 2007/08 bei dem türkischen Club Galatasaray Istanbul unter Vertrag. Darüber hinaus spielt er derzeit für die Nationalmannschaft (U21) der BRD. Im März 2010 kam Özbek wegen einer ihm durch den Willen seines Vater drohenden Zwangsheirat in die Schlagzeilen.[35]
  • Cem Özgönül (* 1972 in Sakarya, Türkei) ist ein türkischer Publizist in der BRD. Er lebt in Köln.
„Plastikdeutscher“, „Ausweis-Deutscher“ Mesut Özil.
  • Mesut Özil (* 1988) ist ein bundesdeutscher Fußballspieler türkischer Abstammung. Zur Zeit spielt er für den Bundesligisten Werder Bremen. Der Politiker Klaus Beier (NPD) hatte im September 2009 bei einem Auftritt in der RBB-Wahlkampfsondersendung “Klipp & Klar” unter anderem erklärt, daß der Türke Mesut Özil, Spieler der Fußball-Elf, kein echter Deutscher sei, sondern lediglich ein „Plastikdeutscher“, „Ausweis-Deutscher“.[36][37][38]
  • Aygül Özkan (* 27. August 1971 in Hamburg) ist eine Politikerin (CDU). Aygyl Özkan wurde als Kind türkischer Eltern geboren und trat erst 2004 in die CDU ein, da diese Partei „für Werte wie Familie, Verantwortung und Zusammenhalt, gesellschaftliches Engagement mit dem Gedanken der christlichen Nächstenliebe“ stehe, das seien Werte, „die ich auch als Muslimin lebe“. Als Hauptaufgabe ihres Amtes sieht Özkan die Verknüpfung von Integrations- und Arbeitsmarktpolitik: „Jugendliche mit Migrationshintergrund sind die Arbeitnehmer von morgen und eine große Chance für unser Land.“[39][40]
  • Aydan Özoguz (* 31. Mai 1967 in Hamburg) ist eine Politikerin der SPD und seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags. Sie möchte die doppelte Staatsbürgerschaft für Ausländer in Deutschland. Özoguz ist mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden in der Hamburgischen Bürgerschaft Michael Neumann verheiratet.
  • Hülya Özkan (* 1956 in der Türkei) kam im Alter von sieben Jahren aus der Türkei nach Deutschland und ist Fernsehmoderatorin, -redakteurin und Kriminalschriftstellerin. Sie arbeitete für den Westdeutschen Rundfunk (WDR), volontierte beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und arbeitete mehrere Jahre für das auslandsjournal dieses Senders. Seit 2001 ist sie Moderatorin des ZDF-Nachrichtenmagazins heute in europa. Özkan ist mit dem Programmdirektor des ZDF, Dr. Thomas Bellut, verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat. Sie lebt in Mainz und Istanbul.
  • Onur Özkaya (* 1980 in Ankara) ist ein Kontrabassist. 2006 wurde Özkaya als Solo-Kontrabassist in das Münchener Kammerorchester aufgenommen.

P

Nela Panghy-Lee (* 1980) mit koreansicher und ungarischer Abstammung.
  • Nela Panghy-Lee (* 28. Mai 1980 in Tettnang) ist eine deutschsprachige Moderatorin und Schauspielerin koreanischer und ungarischer Abstammung. Bekannt wurde sie als Moderatorin verschiedener Sendungen des Musiksenders VIVA. Aktuell ist sie Moderatorin bei Taff.
Vincent Paul (SPD)
  • Vincent Paul (* 1981) ist ein ausgebildeter Arbeitsvermittler und BRD-Politiker. Er ist Mitglied der SPD-Fraktion in der BW Treptow-Köpenick.[41]
  • Victor Perli (* 1. Februar 1982 in Bad Oeynhausen) ist ein Politiker (Die Linke). Seit dem 26. Februar 2008 ist er Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag. Perli hat auch die italienische Staatsbürgerschaft. Er war bis zum 4. April 2008 Bundessprecher der Linksjugend ['solid], dem Jugendverband der Linken. Der PDS trat er 2001 bei. Er arbeitete neben dem Studium als studentische Hilfskraft bei der Bundestagsabgeordneten Dorothée Menzner und für die Europaabgeordnete Sahra Wagenknecht. Perli ist Linksextremist.
  • Minh-Khai Phan-Thi (* 19. Februar 1974 in Darmstadt) ist eine Schauspielerin, Moderatorin und Filmemacherin vietnamesischer Herkunft. Sie begann ihre Fernsehkarriere als Moderatorin beim Sender Kabel1 (1994, Jugendmagazin „Hugo“) und wurde wenig später beim Musiksender VIVA mit den Formaten „Interaktiv“, „Manhattan World Tour“ und „Minh-Khai & Friends“ einem breiteren Publikum bekannt. 1999 verließ sie den Musiksender, bekam Angebote für Dokumentarfilmproduktionen von ARD und ZDF. Mit ihrem Lebensgefährten Max Timm hat sie seit 2005 einen Sohn.
  • Harald Pignatelli (* 3. September 1962 in Berlin) ist ein deutschsprachiger Moderator im Fernsehen und bei Events. Pignatelli wuchs als Kind einer italienisch-deutschen Familie in West-Berlin auf. Nach dem Abitur folgte eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, dann studierte er von 1990 bis 1995 Kunstgeschichte und Italienisch an der FU Berlin und verbrachte mehrere Jahre in Italien. Nach dem Studium wurde er Moderator im ZDF-Programm, ehe er zum TV-Sender SFB1 (dem heutigen rbb Fernsehen) wechselte, wo er u.a. das Abendjournal Binfo moderierte. Mitte der 90er Jahre wurde Pignatelli einem bundesweiten Publikum bekannt, als er Tag für Tag die Vorabendserien in der ARD ankündigte. Auch im Kinderfernsehen des Ersten kam er als Präsentator der Sendung Endlich Ferien auf den Bildschirm, ehe er dann wieder für den SFB das Berlin Quiz übernahm. ARTE sendete den von ihm moderierten schwul lesbischen Teddy Award im Rahmen der Berlinale. Seit 2003 ist Harald Pignatelli regelmäßiger Moderator der rbb-Vorabendsendung zibbZuhause in Berlin und Brandenburg. Als Schauspieler trat Harald Pignatelli in der ZDF-Krimireihe Der letzte Zeuge und Im Netz sowie in der RTL-Serie Wilde Engel in Erscheinung.

Q

R

  • Nidal Mahmoud R. (* 1982), staatenlose Palästinenser, ist ein „Intensivstraftäter“ in Berlin. Er ist Mitglied einer Großfamilie. Mehr als 90 Straftaten gehen auf das Konto — Raub, Überfall, Bedrohung und Körperverletzung. Ende Oktober 2010 kam er nach einer Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten wieder frei. Mit 1,16 Promille rammte er im Juni 2013 sieben Autos in Schöneberg. Zwei Frauen wurden verletzt.[42]
  • Ülker Radziwill (* 1966 in Fethiye, Türkei) ist eine Touristikfachwirtin und deutschsprachige SPD-Politikerin für Zuwanderung. Seit 2001 ist sie Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und Mitglied im Verein Türkischer Sozialdemokraten in Berlin. Sie engagiert sich gegen Deutsche. Radziwill-Zitat: „Man könnte meinen, die Verfassungsfeinde befinden sich in der Mitte des Bundestages, genauer gesagt, halbrechts in der CDU/CSU-Fraktion.“ [43][44]

S

  • Reyhan Şahin (* 1980) Künstlernamen Lady Ray und Lady Bitch Ray, ist eine deutschsprachige Rapperin, Schauspielerin und ehemalige Radiomoderatorin. Şahin stammt aus einer nach Deutschland aus Sivas (Türkei) übergesiedelten Gastarbeiterfamilie und wuchs im Bremer Arbeiterviertel Gröpelingen auf.
Raed Saleh, SPD-Mitglied
  • Raed Saleh (* 10. Juni 1977 in Sebastia, Westjordanland) ist ein Berliner Politiker (SPD). Er ist seit 2006 Mitglied des Abgeordnetenhauses. 1994 stieg Saleh in die Mitrovski GmbH ein, 1997 in deren Betriebsführung. Von 2001 bis 2006 war Raed Saleh leitender Angestellter der Unternehmensgruppe Mitrovski. Seit 2002 ist er Mitinhaber einer Spandauer Medienfirma. Raed Saleh wollte 2010 mit einem Parteiausschlußverfahren den ehemaligen Finanzsenator von Berlin, Thilo Sarrazin, wegen dessen Kritik an mohammedanischen Einwandern aus der SPD hinauswerfen lassen.
  • Pierre Sanoussi-Bliss (* 1962) ist ein bundesdeutscher Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er lebt mit seinem Lebenspartner Till Kaposty-Bliss, der als Werbegrafiker arbeitet, in Berlin.
  • Majid Sattar (* 1970), Sohn irakischer Staatsbürger, ist seit 2004 politischer Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und beschäftigt sich vor allem mit der Bundespolitik. Seit April 2010 berichtet er als Korrespondent des Blattes aus Berlin. Nach dem Studium (Politikwissenschaft und Geschichte) in Saarbrücken und Forschungsaufenthalten in Washington wurde er im Jahr 2000 mit einer Arbeit über den amerikanischen Kongreß an der Universität Freiburg promoviert. Er absolvierte ein Volontariat bei der „Heilbronner Stimme“ und arbeitete im dortigen Politikressort, bevor er im Jahr 2000 in die Weltnetz-Redaktion der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wechselte. Sattar ist verheiratet und hat einen Sohn.
  • Kool Savas, früher King Kool Savas (* 10. Februar 1975 in Aachen als Savaş Yurderi) ist ein „Rapper“ türkischer Abstammung. Er ist außerdem unter den Namen Essah, S.A.V., KKS und John Bello bekannt.
  • Giyasettin Sayan (* 1950 in Hasköy, Türkei) ist ein deutschsprachiger Politiker (Die Linke) kurdischer Herkunft. Er ist seit dem 30. November 1995 migrationspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Am 19. Mai 2006 inszenierte Sayan einen Überfall von zwei mutmaßlich rechtsextremen Gewalttätern in Berlin-Lichtenberg auf seine Person. Seine Glaubwürdigkeit zu diesem Vorfall, kurz vor der PDS-Wahl, wurde innerhalb seiner Partei bezweifelt. Die Täter hat es nie gegeben, das Verfahren der Staatsanwaltschaft wurde eingestellt. Sayan war vor einigen Jahren bewußt in den Berliner Osten gezogen. Er engagiert sich besonders gegen Deutsche und ist für Zuwanderung von Ausländern.
Zeca Schall, «CDU-Quotenneger» 2009 [45]
  • Zeca Schall (* 1964) ist ein bundesdeutscher Politiker in der CDU. Er kam 1988 aus Angola nach Hildburghausen und wurde später in Thüringen Ausländerbeauftragter.[46]
Ersoy Sengül (GRÜNE)
  • Ersoy Sengül ist ein Politiker der GRÜNEN in Friedrichshain-Kreuzberg. Er möchte neue Akzente in der Immigrationspolitik in Berlin. Er will, daß sich Ausländer besser in Politik und Gesellschaft einbringen können. Dabei sieht er aber vor allem die „Aufnahmegesellschaft“ stärker in der Pflicht, aktiv zu werden und bessere Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen.[47]
  • Reda Seyam ist ein in Berlin-Charlottenburg lebender arabischer Islamist, der ursprünglich aus Ägypten stammt und inzwischen im Besitz eines bundesdeutschen Passes ist. Er arbeitet derzeit nicht, sondern läßt sich zusammen mit seiner zweiten Frau und insgesamt sechs Kindern vom deutschen Staat über Hartz IV aushalten. Seyam steht unter Verdacht, bei dem Terroranschlag in Kuta auf Bali am 12. Oktober 2002 als Hintermann beteiligt gewesen zu sein, was man ihm bisher jedoch nicht nachweisen konnte. 2009 entschied ein deutsches Gericht, daß es in Ordnung sei, daß sein inzwischen vier Jahre alter Sohn den Vornamen „Djehad“ tragen dürfe, mit der Begründung, es handle sich primär um einen normalen arabischen Vornamen und „heiliger Krieg“ sei nur eine Bedeutung dieses Wortes.
  • Faruk Şen (* 21. April 1948 in Ankara, Türkei) ist ein Hochschullehrer und war von 1985 bis 2008 Leiter des „Zentrums für Türkeistudien“ (ZfT). Şen studierte ab 1971 Betriebswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Nach der Promotion wurde er 1981 Leiter der „Maßnahmen zur Berufsvorbereitung und sozialen Eingliederung junger Ausländer (MBSE)“ bei der Volkshochschule in Duisburg und ab 1983 Geschäftsführer des Modellversuches „Lehrerfortbildung im Bereich Übergang Schule/Beruf“. 1985 erfolgte die Gründung des „Zentrums für Türkeistudien“, dessen Direktor er wurde. 1990 ernannte man ihn zum Professor an der damaligen Universität-Gesamthochschule Essen. Am 3. Juli 2008 wurde Şen als Direktor des Zentrums für Türkeistudien suspendiert. Nach Kritik an seiner Person, nachdem er die Lage der in Deutschland lebenden Türken mit der Situation der Juden im Dritten Reich verglichen hatte, gab Şen im Juli 2008 im gegenseitigem Einvernehmen mit dem Land NRW seine Stelle zum Jahrersende 2008 offiziell auf.[48] Şen ist verheiratet mit der Psychiaterin Inci Şen und Mitglied der SPD.
  • Zafer Şenocak (* 25. Mai 1961 in Ankara, Türkei) ist ein Schriftsteller. Er verbrachte seine ersten Jahre in Ankara und Istanbul. 1970 siedelte die Familie nach München über. Dort besuchte Şenocak das Gymnasium und legte 1981 die Reifeprüfung ab. Anschließend studierte er Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in München. Seit 1990 lebt er in Berlin, unterbrochen durch häufige Auslandsaufenthalte als Writer in residence an Universitäten u.a. in Frankreich, Kanada und den Vereinigten Staaten.
  • Sabrina Setlur (* 1974) ist eine deutschsprachige Sängerin. Sie wurde als Tochter indischer Einwanderer in Frankfurt am Main geboren. Anfang 2001 sorgte Setlur durch ihre Beziehung zu Tennisstar Boris Becker für Aufsehen in den Boulevardmedien. Obwohl das Paar sich kurze Zeit später trennte, hielt Setlur sich mit Gerüchten um eventuelle Drogen- und Magersucht in den Folgemonaten weiterhin in den Schlagzeilen. 2003 wurde sie wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt.
  • Orhan S. (* 1979, Kurde) tötete 2012 in Berlin seine Ehefrau Semanur († 30) und schnitt ihr anschließend den Kopf und die Brust ab.[49]

T

  • Ali Ertan Toprak (* 1969 in Ankara, Türkei) ist 2. Vorsitzender der Alevitischen Gemeinde Deutschlands und Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Von 2006 bis April 2009 war er Generalsekretär der Alevitischen Gemeinde Deutschlands. Der in der Türkei geborene Kurde kam im Alter von zwei Jahren nach Deutschland. Toprak ist Abgeordneter für die Grünen im Stadtrat von Recklinghausen und Teilnehmer der Islamkonferenz. Früher war er persönlicher Referent des damaligen Bundestagsabgeordneten Cem Özdemir.

U

  • Arid U. (* Februar 1990 in Mitrovica im Kosovo), Staatsangehöriger der Republik Kosovo, reiste im Mai 1991 zusammen mit seinen Eltern als politischer Flüchtling in die Bundesrepublik Deutschland ein. Am 2. März 2011 tötete er zwei Menschen auf dem Frankfurter Flughafen.
  • Mustafa Ucarkus (* 1989 Türkei), türkische Staatsbüger, wohnhaft in Berlin-Neukölln, ist ein wegen Raubes und Gewaltdelikten bekannter „Intensivtäter“. Er gilt als besonders brutal und rücksichtslos.
  • Oğuz Üçüncü (* 1969), auch Oguz Ücüncü geschrieben, ist ein in Deutschland wirkender Islamfunktionär türkischer Staatsangehörigkeit. Er ist Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Die IGMG ist laut Bundesamt für Verfassungsschutz mit geschätzt etwa 27.000 Mitgliedern die größte islamistische Organisation in Deutschland. In ihr haben sich über 500 Moschee- und Kulturvereine aus ganz Deutschland zusammengeschlossen. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt seit März 2009 gegen Üçüncü und sechs weitere Beschuldigte - darunter als Hauptbeschuldigten gegen den Präsidenten der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim El-Zayat - wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung, die durch Urkundenfälschung, Bankrott, Untreue, Geldwäsche und Verstoß gegen das Kreditwesengesetz Gelder erlangt haben soll, um islamistische Ziele zu verfolgen[50]. Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hat 2009 an einem sogenannten „Iftar-Empfang“ der „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“ (IGMG) in der Hauptstadt anläßlich des Endes des moslemischen Fastenmonats „Ramadan“ teilgenommen.
  • Arif Ünal (* 15. November 1953 in Korkmaz, Göksun, Türkei) ist ein Politiker, Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und seit der Landtagswahl 2010 Abgeordneter des 15. Nordrhein-Westfälischen Landtags. Auf der konstituierenden Sitzung des nordrhein-westfälischen Landtages hat sich der Grünen-Abgeordnete in einer Erklärung dafür ausgesprochen, die Eidesformel „Zum Wohle des deutschen Volkes“ in „Zum Wohle der Bevölkerung in NRW“ zu ändern.[51]
  • Birol Ünel (* 1961 in Silifke) ist ein in Deutschland lebender türkischer Schauspieler. Geboren in der Südtürkei zog Ünel 1968 zu seinen türkischen Eltern nach Deutschland und wuchs zuletzt in Brinkum bei Bremen auf. Nach der Ausbildung zum Parkettleger absolvierte er seine schauspielerische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
  • Eralp Hüseyin Uzun (* 2. Juli 1981 in Berlin, † 11. April 2013) war ein türkischer Schauspieler in der BRD.

V

  • Alexandra Vacano (* 1971) ist eine bundesdeutsche Journalistin und Moderatorin des „ZDF-Morgenmagazins“ und des Magazins „sonntags – TV fürs Leben“. Alexandra Vacano wuchs im rheinland-pfälzischen Wörrstadt als Tochter von Marija, einer gebürtigen Kroatin und Joachim Vacano auf, die dort eine Gastwirtschaft betrieben.

W

X

Xatar, Juli 2008
  • Xatar [ˈχatar] (* 24. Dezember 1982 in Sanandadsch, Iran als Giwar Hajabi) ist ein „Rapper“ kurdischer Abstammung. Sein Künstlername „Xatar“ (Aussprache: Chatar) wurde dem Kurdischen entnommen und bedeutet Gefahr. Er kam als sogenanntes „Flüchtlingskind“ aus dem Iran in die damalige Bundeshauptstadt Bonn, wuchs im Stadtteil Brüser Berg auf und war als Jugendlicher Mitglied der Bande Brüser Berger Assis. Er besitzt die deutsche und die iranische Staatsangehörigkeit. Von 2005 bis 2007 wurde Xatar wegen des Verdachts des Drogenhandels mit Haftbefehl gesucht. Er lebte während dieser Zeit bei Verwandten in London. Dort gründete er zusammen mit seinem Cousin eine Sicherheitsfirma, die Türsteher für Casinos und Clubs vermittelte. Der Haftbefehl wurde 2007 wieder aufgehoben; Xatar kehrte anschließend nach Deutschland zurück. Im Juni 2007 schlug Xatar einen „Barkeeper“ vor dessen „Cocktailbar“ in Bonn-Bad Godesberg nieder, nachdem dieser in einer Kölner „Disco“ einen Freund Xatars beleidigt hatte. Xatar wurde vom Amtsgericht Bonn zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.750 Euro verurteilt. Im September 2009 wurde Xatar in Los Angeles verhaftet und ins L.A. Pacific County Jail eingeliefert. Er war ebenso wie Sido und Harris von einem Getränkehersteller ins „Playboy Mansion“ in Los Angeles, das Anwesen des „Playboy“-Gründers Hugh Hefner, eingeladen worden. Dort soll Xatar versehentlich seinen Drink auf das Kleid einer Dame verschüttet haben und sie soll ihm ins Gesicht geschlagen haben. Xatar soll ihr daraufhin die Nase gebrochen haben. Gegen eine Kaution von 50.000 US-Dollar wurde er freigelassen. Im Februar 2010 war Xatar außerhalb der „Hip-Hop“-Szene völlig unbekannt. Nach einem „Goldraub“ mit einer Beute von 1,8 Millionen Euro ist er zumindest im Weltnetz „ein echter Star“. Das Landeskriminalamt Baden Württemberg suchte Xatar mit Zielfahndern.[52]Anfang Mai 2010 wurde Xatar im Irak festgenommen und nach Deutschland abgeschoben und nachfolgend zu acht Jahren Haft verurteilt.

Y

  • Kaya Yanar (* 1973) ist ein deutschsprachiger Komiker und Fernsehmoderator.[53] Yanars Eltern sind türkischer Herkunft[53] und kommen ursprünglich aus der türkischen Stadt Antakya. Er spricht aber nach eigenen Angaben nur schlecht Türkisch.[54] Er besuchte in Frankfurt am Main das humanistische Heinrich-von-Gagern-Gymnasium und studierte anschließend an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main Phonetik, Amerikanistik und Philosophie, jedoch ohne Abschluß. Seine Erziehung beschreibt der Komiker als recht liberal. Bekannt wurde Yanar vor allem durch die mehrfach ausgezeichnete Sat.1-Comedysendung Was guckst du?! (2001 ff.), in der er mit den Klischees verschiedener kultureller Gruppen spielt. Dort ist er sowohl Moderator als auch Hauptdarsteller der meisten humoristischen Darbietungen. Er moderierte im Rahmen einer Schwerpunktwoche zum Thema Integration die ZDF-Schau Kaya Yanar testet Deutschland – die Multi Kulti-Show (2007). Innerhalb der Entwicklung einer Akzeptanz multikultureller Kulturerzeugnisse in der BRD wird Yanar als Schlüsselfigur und Wegbereiter genannt.[55] Er ist auch Werbeträger einiger Genussmittel, für den Schnellimbiss („Chüpspackung“ der Firma Lorenz/Bahlsen).
  • Lale Yavaş (* 1978) ist eine Schauspielerin türkischer Abstammung. 2003 erhielt sie von Sat.1 den „talent award“ als beste Nachwuchsschauspielerin, 2005 den Adolf-Grimme-Preis. In dem Holocaust-Film Der letzte Zug spielte sie neben Sibel Kekilli eine der weiblichen Hauptrollen. In den Tatort-Produktionen des Saarländischen Rundfunks spielt Yavaş seit 2005 die Gerichtsmedizinerin Dr. Rhea Singh.
  • Ibrahim Yetın ist ein Politiker (SPD) türkischer Herkunft. Er fordert ein NPD-Verbot.[56]
  • Nuran Yiĝit ist Sprecherin des Migrationsrates Berlin-Brandenburg und Leiterin des vom Türkischen Bund betriebenen „Antidiskriminierungsnetzwerks Berlin“. Yiĝit kritisierte 2011 eine Studie des Berliner Senats zur Jugendgewalt, da die Abfrage der ethnischen Zugehörigkeit ihrer Meinung nach an „rassistische Weltbilder“ und an das „Blut-und-Boden“-Konzept „alter Zeiten“ erinnere.
Mehmet Yıldırım
  • Mehmet Yıldırım (* 1985) ist ein Türke, der sich in der BRD aufhält. Er schoß im August 2011 in Berlin auf fünf Menschen, wovon zwei verstarben.[57]
  • Haluk Yıldız (* 1966) ist Unternehmensberater, Gründer und Vorsitzender der vom „Rat der Muslime“ in Bonn gegründeten Wählervereinigung „Bündnis für Frieden und Fairness“ (BFF).
  • Ünal Yüksel (* 27. Mai 1969 in Berlin) ist ein türkischer Musikproduzent in Berlin und Geschäftsführer des Musiklabels Plak Music. Er gilt als Entdecker Muhabbets.

Z

  • Feridun Zaimoglu, türkische Schreibweise Feridun Zaimoğlu, (* 4. Dezember 1964 in Bolu, Türkei) ist ein deutschsprachiger Schriftsteller und bildender Künstler. Zaimoglu lebt seit seiner Kindheit in der Bundesrepublik Deutschland. Nach angefangenem Studium der Medizin und der Kunst arbeitet er als freier Schriftsteller. Als Journalist schreibt er Literaturkritiken und Essays, u. a. für Die Zeit, Die Welt, SPEX und den Tagesspiegel. Zaimoglu sieht die deutsche Literatur in einer „allgegenwärtigen Narkose“. Er habe keine Lust mehr auf die blutleeren Worte von Berufserwachsenen. Genauso störten ihn Rezensionen, die seine eigene Literatur als „blumig“ charakterisierten, nur weil er türkischstämmig sei. Schließlich könne er nichts dafür, daß das Metaphorische in der deutschen Sprache in Vergessenheit geraten sei. [58]
  • Janaína Zarrella, geb. Berenhauser (* 12. Dezember 1976 in Rio de Janeiro), bekannter unter ihrem Künstlernamen Jana Ina, ist eine brasilianische Moderatorin und Model. Seit dem 30. August 2005 ist Jana Ina mit dem Ex-Bro’Sis-Sänger Giovanni Zarrella verheiratet.
  • Anastasia Zampounidis (* 1972 in Thessaloniki, Griechenland) [59] ist eine deutsch-griechische Fernsehmoderatorin. Zampounidis wuchs in Deutschland auf. Nach dem Schulabschluß und einem Au-Pair-Aufenthalt in Los Angeles nahm sie ein Studium der Kommunikationswissenschaft auf. Nebenher baute sie sich eine Karriere als Redakteurin und Moderatorin auf. Sie begann als Unterhalter beim Berliner Radiosender Kiss FM und wechselte später zum Radiosender Energy Berlin. 1996 erhielt sie dort unter dem Titel Krazy Dazy eine eigene Radioshow. 1999 wechselte Zampounidis zum Fernsehsender MTV, bei dem sie zunächst die tägliche Livesendung Select MTV moderierte. Später arbeitete sie für das ZDF und den Kommerzsender ProSieben.
  • Dennenesch Zoudé (* 1966 in Addis Abeba, Äthiopien, auch bekannt als Dennenesch Zewdle, Dennenesch Ninnig u. Dennenesch Zwedle-Ninnig) ist eine äthiopische Film-Schauspielerin, die in Deutschland lebt und arbeitet. Zoudé ist schwerpunktmäßig für das Fernsehen tätig. Ihre Schwester ist als Produktionsassistentin ebenfalls beim Film. Zoudé engagiert sich in Deutschland und ihrem Heimatkontinent für die Rechte der schwarzen Bevölkerung.

Siehe auch

Fußnoten

  1. 3sat, 7. Januar 2011: Akhanli aus Türkei abgeschoben
  2. pi-news.net, 11. März 2008: Hassan Allouche, der Schariarichter von Berlin
  3. „Gut geschmierter Guglhupf“, Spiegel-Online vom 24. September 2007
  4. Der Tagesspiegel, 27. März 2009: Demonstration: Proteste gegen Mahnwache Rechtsextremer
  5. Hamburger Morgenpost, 17. April 2010: Bülent Ciftlik: Der nächste Eklat! Scheinehe-Verfahren gegen Ex-SPD-Sprecher Bülent Ciftlik (37): Gefälschte E-Mail der Ex-Freundin sorgt für Skandal. Star-Verteidiger legt sein Mandat nieder.
  6. vgl. Opfer aus verschmähter Liebe? – Geldstrafe für “Obama von Altona” wegen Scheinehe-Vermittlung (29.06.10)
  7. Der Nonkonformist, 21. Mai 2006: Ausländer und Alkohol – Noch ein rechtsextremer “Überfall” krepiert im Rohr
  8. DOKfilm, RBB, Renan Demirkans Homepage, Gustav Kiepenheuer Verlag, 18. August 2009
  9. Joachim Deutschland: Viva-Star in Psycho-Klinik - Absturz eines TV-Rockers, bild.de, 08. Juli 2009
  10. Der Mann, der in Eva Hermans Fußstapfen tritt welt.de, 12. Oktober 2007
  11. Bewährt: Dibaba bleibt Eva Hermans Nachfolger bei DWDL.de, 10. Dezember 2007
  12. Interview mit Sebastian Edathy (deutsch)
  13. Gülcan und ihr Kuhfladen-Schock, spiegel.de
  14. ZDF-Sendung Volle Kanne, 06.11.2007
  15. Dunja Hayali: Moderatorin Dunja Hayali outet sich als lesbisch, welt.de
  16. Mohammed H.: Weil der sich über Dauerlärm beschwerte - HipHop-Terrorist killt braven Nachbarn, berlinonline.de, 28. Februar 2009
  17. Mohammed H.: myspace - MomoBlack Supporter, myspace.com
  18. Hunderte Autonome randalierten wieder. Es reicht, ihr blöden Chaoten, bild.de, 02. Mai 2009
  19. Gülcan Kamps, Karahancı: Hochzeit im TV - Gülcan kassiert 1 Million Euro, bild.t-online.de
  20. Andrea Kempter: Netzpräsenz > Biographie, andreakempter.com
  21. fact-fiction.net, 7. Januar 2010: Wem gehört die Stadt? Dir nicht, Mely Kiyak!
  22. Bundeszentrale für politische Bildung - Präsident vergleicht Evangelikale mit Islamisten, welt.de, 16. Dezember 2008
  23. Berliner Kurier, 20. April 2011: Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, bezeichnete den Mittelfeldspieler als mutmaßlichen „Kopf der Bande“. Die insgesamt sechs Männer seien bei ihren Raubzügen brutal vorgegangen, hätten Hieb- und Stichwaffen eingesetzt und Casino-Gäste zusammengeschlagen. Einige hätten die Taten in Vernehmungen teilweise gestanden. Beute: ein fünfstelliger Gesamtbetrag.
  24. John Le Carré im Interview, abendblatt.de, 11. November 2008
  25. Presseschau auf kader-loth.de
  26. Josef Seitz: Medien: „Bollwerk gegen den Zeitgeist“ – Die „Zeit“ bekommt einen neuen Chefredakteur. Er fühlt als Italiener. Und Deutscher. Und: als Preuße (Interview des „Focus”, 28. Juni 2004)
  27. Der Nonkonformist, 26. April 2007: “Selbstmörder gegen Rechts” veröffentlicht seine Biographie
  28. Interview in der MTV-Show Urban TRL vom 29. Januar 2008
  29. Aus rot mach schwarz – Badr Mohammed, die SPD, die CDU und die neuen Deutschen (28.08.09)
  30. FKA: Betrüger Ermyas M.? – Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft (15.10.07)
  31. Berliner Morgenpost, 12. Mai 2009: Gericht verurteilt Misshandlungsopfer Ermyas M.
  32. Deutschlands Rassismus-Vorzeige-Opfer wegen Betrug verurteilt! (13.05.09)
  33. http://www.abendblatt.de/hamburg/article254449/Nur-ein-Witz-Wirbel-um-Oeger-Aeusserungen.html
  34. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,301896,00.html
  35. Deutschem U21-Nationalspieler droht Zwangsheirat
  36. BILD wettert neuen NPD-Skandal (16.09.09)
  37. Lächerlich: DFB prüft Strafanzeige gegen Klaus Beier (17.09.09)
  38. Nationaler Beobachter: Der „deutsche“ Nationalspieler Mesut Özil betet bei der deutschen Hymne aus dem Koran (17.10.09)
  39. Junge Freiheit, 19. April 2010: Wulff beruft türkischstämmige Ministerin
  40. Deutschlands erste türkische Ministerin (19.04.10)
  41. Vincent Paul, SPD-Fraktion in der BW Treptow-Köpenick
  42. B.Z., 30. Juni 2013: Gut 90 Straftaten gehen auf das Konto des Großfamilienmitglieds ohne Führerschein, das erst im Mai 2013 vom Spezialkräften der Polizei nach einer Verfolgungsjagd durch Neukölln aus einem 7er BMW geholt worden war. Am 30. Juni 2013, 7 Uhr, rast Nidal R. in einem Porsche Cayenne S (ab 76.000 Euro) an einem Streifenwagen in der Charlottenburger Kantstraße vorbei, flüchtet, als er kontrolliert werden soll. Als er vier Kilometer weiter mit qualmenden Reifen von der Bülow- in die Potsdamer Straße einbiegt, sind die ersten drei Autos Schrott. „Der kam mit gut 70 km/h um die Ecke, knallte neben mir in den Bürgersteig, dann gegen meinen Wagen und zwei weitere Autos“, so Taxifahrer Walter G. (63). Bei der Flucht durch die Winterfeldtstraße rammt der staatenlose Palästinenser noch einmal drei Autos und einen Polizeiwagen, ehe er schließlich aufgibt. In einem der Autos werden der Fahrer (35) und eine Frau (37) verletzt.
  43. Ülker Radziwill: Eklat im Parlament - Sie haben wohl einen Knall, tagesspiegel.de, 2. April 2009
  44. fact-fiction.net, 3. April 2009: Ülker Radziwill: „Kampf gegen Rechts“ weiß nicht, was Rechts ist
  45. Polizeischutz - NPD beschimpft CDU-Mann als «Quotenneger», 20min.ch, 12. August 2009
  46. Thüringens CDU-Quotenneger in Gefahr? (12.08.09)
  47. Ersoy Sengül, Bündnis 90/Die Grünen, KV Friedrichshain-Kreuzberg
  48. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,565969,00.html
  49. tagesspiegel.de, 4. November 2012: Orhan S. soll laut Staatsanwaltschaft schuldunfähig sein. Orhan und seine Ehefrau Semanur waren 14 Jahre verheiratet und bekamen sechs Kinder. Er hatte noch zwei weitere Kinder mit einer anderen Frau, einer Iranerin. Orhan hatte Semanur betrogen und verprügelt. Anfang Juni 2012 soll die Frau entschieden haben, sich von ihm zu trennen. Als sie ihn nicht in die Wohnung in der Köthener Straße in Kreuzberg lassen wollte, tötete er sie. Auf der Dachterrasse im fünften Stock stand Orhan und wetzte zwei Messer. Er hatte seine Ehefrau Semanur niedergeschlagen und getreten. Orhan stach zu und enthauptete dann seine Frau. Den Kopf warf er in den Innenhof. Er trennte wie im Rausch weitere Körperteile von der Leiche ab. Orhan hat laut Ermittler ein Geständnis abgelegt, doch nichts bereut. Er habe erklärt, die Tötung sei ihm „von Allah befohlen“ worden, „das Böse“ zu vernichten, könne nichts Verbotenes sein. Mit zunehmendem Cannabis-Missbrauch sollen Allmachtsfantasien immer stärker geworden sein. In seiner Polizeiakte fanden sich mehrere Delikte: Verkehrsverstöße, ein Drogenverfahren aus dem Jahr 2004, eine fahrlässige Körperverletzung und Verstöße gegen das Ausländerrecht.
  50. siehe "Ermittlungen gegen Islam-Funktionäre", KStA, 19. März 2009 [1]
  51. Arif Ünal will nicht aufs deutsche Volk schwören (11.06.10)
  52. http://www.bild.de/BILD/news/2010/05/03/gangster-rapper-ludwigsburg-auf-flucht/jetzt-wurde-er-im-irak-gefasst.html
  53. 53,0 53,1 TV Direkt: Interview mit Kaya Yanar
  54. Spiegel-Online: Interview mit Kaya Yanar
  55. Erol Boran: Geschichte des türkisch-deutschen Theaters (Dissertation Ohio State Univ. 2004)
  56. SPD-Quotentürke fordert NPD-Verbot (19.03.10)
  57. B.Z., 4. August 2011: Dieser Mann schoss Familien-Glück tot - Mehmet feuerte 14 Mal auf ein Auto, in dem seine von ihm getrennt lebende Frau mit Familie saß.
  58. Deutschlandradio Kultur, 23. Mai 2010: Autor Zaimoglu gegen «blutleere Worte» in Literatur
  59. Anastasia Zampounidis: Games sind kein Ersatz für TV, stern.de, 29. Mai 2006