Lindow (Mark)

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Lindow

Wappen
Staat: Deutsches Reich
Gau: Mark Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Provinz: Brandenburg
Lindow befindet sich seit 1945 entweder unter Fremdherrschaft oder wird durch die BRD oder BRÖ staatsähnlich verwaltet.
Bundesland: Brandenburg

Lindow ist eine deutsche Stadt im Kreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg.

Lage

Die Stadt liegt ca. 60 km nördlich von Berlin an der Deutschen Tonstraße im neuen Naturpark Stechlin - Ruppiner Land inmitten von Kiefern- und Mischwäldern auf einer Landbrücke, umgeben von drei Seen: dem Wutzsee, dem Gudelacksee und dem Vielitzsee.

Geschichte

Im 13. Jahrhundert wurde Lindow Sitz eines Nonnenklosters. Es war umgeben von mehreren kleinen Dörfern, welche zu dieser Zeit zum Besitz des Klosters gehörten. Nur 4 km entfernt von Lindow liegt das ehemalige Kirchdorf Gühlen, heute Teil von Lindow. Das Kloster wurde von den ersten deutschen Herrschern des Ruppiner Landes, den Grafen von Arnstein, gegründet. Es gehörte dem Orden der Zisterzienser an.

Im Ortsteil Klosterheide betrieb die SS-Organisation Lebensborn vom September 1937 bis Ende 1944 das Lebensbornheim Kurmark (siehe dort).

Nach dem Zusammenbruch der DDR im Jahr 1989 erlangte Lindow dadurch eine gewisse Bekanntheit, daß sich ihr ehemaliges Staatsoberhaupt Erich Honecker für einige Tage in die Nähe der Stadt zurückzog und dort „versteckte“.

Liste der Persönlichkeiten der Stadt Lindow (Auswahl)

  • Franz Wilhelm von Barfus-Falkenburg (1788-1863-), preußischer Generalmajor
  • Jimmi D. Paesler (* 1942), deutscher Maler
  • Dieter Stellmacher (* 1939), Philologe und Hochschullehrer
  • Theodor Zechlin, (1818-1895), altmärkischer Heimatforscher
  • Max Zell (1866-?), deutscher Industrieller in der Braunkohlenindustrie