Strausberg

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Pfeil 1 start metapedia.png Dieser Artikel behandelt den Ort in Brandenburg. Siehe auch Straußberg, Thüringen.

Strausberg

Wappen
Staat: Deutsches Reich
Gau: Mark Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Provinz: Brandenburg
Einwohner (2009): 26.221
Bevölkerungsdichte: 386 Ew. p. km²
Fläche: 67,86 km²
Höhe: 94 m ü. NN
Postleitzahl: 15344
Telefon-Vorwahl: 03341
Kfz-Kennzeichen: MOL
Koordinaten: 52° 35′ N, 13° 53′ O
Strausberg befindet sich seit 1945 entweder unter Fremdherrschaft oder wird durch die BRD oder BRÖ staatsähnlich verwaltet.
Bundesland: Brandenburg
Bürgermeister: Elke Stadeler (parteilos)

Strausberg ist eine deutsche Stadt in Brandenburg.

Lage

Strausberg liegt auf der Hochfläche des Barnims inmitten einer seen- und waldreichen Landschaft, die durch die Weichsel-Eiszeit geprägt wurde.

Geschichte

Ältere Zeit

Um 1225 wurde eine Burg am Straussee gebaut, und eine Marktsiedlung am Lindenplatz entstand in dieser Zeit. Um 1240 wurde die Stadt Strausberg gegründet. 1247 wird Strausberg unter dem Namen Struceberch in einer Urkunde erwähnt. 1254 wurde die Stadt befestigt und dabei die Stadtmauer gebaut, von der heute noch Reste erhalten sind. Die Stadtmauer war ursprünglich 1600 Meter lang und aus Feldsteinen gebaut. Sie besaß 24 Wikhäuser. Das älteste Gebäude der Stadt stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Teile der Marienkirche in Strausberg sind mehr als 750 Jahre alt.

Im Jahr 1339 wurde das erste Rathaus der Stadt Strausberg erbaut. Der falsche Waldemar und die Pommern besetzen die Stadt und Ludwig der Ältere versuchte in den nächsten Jahren vergeblich, Strausberg wiederzugewinnen. Mit der Besetzung verlor Strausberg seine Rechtsbestätigung (Strausbergisches Recht). Erst 1354 erhielt Strausberg von Ludwig dem Römer alle seine Rechte und Güter wieder. In den Jahren 1393 bis 1399 schloß Strausberg mit anderen Städten ein Schutz- und Trutzbündnis, um sich vor den Raubrittern zu schützen. Im Jahr 1432 wurde Strausberg von den Hussiten gestürmt und teilweise zerstört.

Jüngere Zeit

In den Jahren 1626 und 1627 war der kaiserliche Heerführer Wallenstein mehrmals in Strausberg. 1631 machten die Schweden Strausberg zum Musterungsplatz und viele Bürger folgten der Werbetrommel. Am 12. November, zwei Jahre später, wurde die Stadt von Kaiserlichen überfallen und geplündert, so daß 1638 nur noch 32 Bürgerfamilien in Strausberg lebten. Im Jahr 1643 forderte der große Kurfürst die anderen Städte auf, sie mögen Strausberg vor dem Untergang schützen. Im Jahr 1714 begann die bis heute andauernde Militärgeschichte mit der Stationierung einer Kompanie, später bis zu drei Kompanien des 23. Infanterieregimentes in Strausberg.

1772 wurde das Kloster zu einer Stadtschule umgestaltet. Im Jahre 1787 begann auf den Grundmauern des Klosters der Aufbau der Landarmenanstalt, die im Jahre 1792 eröffnet wurde.

Im Jahr 1805 wurde an der Südseite des Marktes das Rathaus bis auf die Fundamente und den Keller abgerissen. Der Beginn des Neubaus des Rathauses verzögert sich auf Grund des Krieges gegen Napoleon. Erst 1820 wurde das neue Rathaus fertiggestellt. Ein Strausberger Bataillon rückte 1806 zum Krieg gegen Napoleon aus.

Im Jahr 1808 wurde die Stadtordnung in der Stadt Strausberg eingeführt. Daraufhin dürfen die Bürger 1809 zum ersten Mal Stadtverordnete wählen. Diese gewählten Stadtverordneten wählen ihrerseits den Bürgermeister und die Magistratsmitglieder.

Im Jahr 1867 hielt auf dem Strausberger Bahnhof der erste Personenzug auf der Strecke Berlin–Küstrin. Am 1. Oktober wurde der Verkehr der Ostbahn dorthin eröffnet. Zwischen der Stadt und dem Bahnhof wurde die Verbindung durch private Fuhrunternehmer und die königliche Post hergestellt. Im Jahre 1885 wurde das Amtsgerichtsgebäude erbaut und 1890 das Postamt. 1893 wurde die Strausberger Eisenbahn (damals noch Strausberger Kleinbahn) eröffnet. Seit 1894 gibt es auf dem Straussee eine elektrisch mit Niederspannung betriebene Fähre. Die Strausseefähre gilt als europaweit einzigartig, da sie ihren Fahrstrom aus einer freigespannten Oberleitung bezieht.

Zweiter Weltkrieg

Am 19. und 20. April 1945 flohen die meisten Bewohner aus Strausberg. Grund dafür waren alliierten Terrorangriffe und Artilleriebeschuß. Am 21. April 1945 rückte das 32. Schützenkorps der Roten Armee in Strausberg ein.

Nachkriegszeit

Im Jahr 1948 wurde die Berliner S-Bahn bis zum Bahnhof Strausberg verlängert. Im Jahr 1957 dann wurde die S-Bahnlinie bis Strausberg um die Strecke nach Strausberg Nord erweitert.

Am 25. Mai 2009 wurde Strausberg aufgrund seiner besonders linientreuen und anpasserischen Politik vom BRD-Regime offiziell zum „Ort der Vielfalt“ erklärt[1].

Bekannte, in Strausberg geborene Personen

Fußnoten