Juda

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Juda ist ein sprachlicher Rückgriff auf den Namen des Landes und Stammes Juda (hebr. יְהוּדָה Jehūdāh), nach dem die Juden bzw. das Judentum insgesamt benannt wurden. Juda(h) war einer der zwölf Söhne Jakobs und der Begründer eines der zwölf Stämme Israels. Der Begriff Juda wird zuweilen auch als Synonym für Israel, das Volk Israel, die Juden oder das Semitische verwendet.

Zitate zur Begriffsverwendung

Schreibfeder.png

Kurz: Er [der Jude] kann niemals ehrlichen Patriotismus hegen; er fühlt sich immer und überall nur als Mitglied der ‚auserwählten‘ Nation Juda.

Theodor Fritsch[1]

Um ausdrücklich den totalitären Charakter der jüdischen Herrschaft — bzw. der Herrschaft Judas — zu unterstreichen, wählte man in früheren Zeiten auch den Ausdruck Alljuda oder adjektivisch alljüdisch:

Schreibfeder.png

Dieses ‚all‘ ist der Ausdruck der Totalität. Es soll hier bedeuten, daß sich der jüdische Einfluß einmal über die ganze Welt verbreitet hat und andererseits auch auf alle Gebiete des Lebens übergreifen konnte. Mit der Feststellung dieser beiden Tatsachen hat man festgelegt. daß die Macht der Juden sich tatsächlich auf Alles erstreckt. Dieses Wort war im Gebrauch der älteren antisemitischen Literatur schon durchaus üblich.

– Manfred Pechau[2]

Die Begriffe Alljuda, alljüdisch wurden 1941 erstmalig im Rechtschreibduden gebracht. In der zensierten ersten Nachkriegsauflage von 1948 wurden sie hingegen gestrichen.

Schreibfeder.png

Die Entwicklung, die wir zur Zeit durchmachen, würde aber, ungehemmt weitergeführt, eines Tages bei der alljüdischen Prophezeiung landen — der Jude fräße tatsächlich die Völker der Erde, würde ihr Herr.

Adolf Hitler[3]

In dem Lied „Volk ans Gewehr“ aus den frühen 1930er Jahren wird Juda in der Wendung „Juda den Tod“ verwendet.[4]

Verwendung als Name

Juda(h) und Jehuda wurden auch als Vorname und Familienname von Juden verwendet. Bekannte Namensträger sind:

Verwendung als Vorname

  • Juda Löb Baruch, genannt Ludwig Börne (1786–1837), jüdischer Journalist und Literaturkritiker
Weitere Namensträger

Auch Vorfahren von Dwight David Eisenhower trugen den Vornamen Juda(h).

Siehe auch

Fußnoten

  1. In: Antisemitenkatechismus, 24. Auflage, 1892, S. 11 f.
  2. In: Staatslexikon, 1935, S. 93
  3. In: Mein Kampf, 22. Aufl. 1944, S. 504
  4. Tondatei, dort dritte Strophe. In der zweiten Strophe wird der Bezug deutlich: So wird im Lied der historische Umstand als bekannt vorausgesetzt bzw. wiedergegeben, daß nach dem Ersten Weltkrieg das deutsche Volk viele Jahre geknechtet und betrogen wurde, wobei Juden und Verräter daraus Gewinn zogen und dies viele Opfer forderte.